Social Media-Profilupdate nach Kündigung

Dieses Thema "ᐅ Social Media-Profilupdate nach Kündigung - Medienrecht und Presserecht" im Forum "Medienrecht und Presserecht" wurde erstellt von Bonito, 26. Februar 2018.

  1. Bonito

    Bonito Junior Mitglied 26.02.2018, 21:38

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    Social Media-Profilupdate nach Kündigung

    Immer mehr Berufstätige nutzen Social Media Plattformen wie XING oder Linkedin, um unter Ihren Kontakten und in der Branche Informationen bzgl. Beruf und auch Privatleben auszutauschen. Im Profil der Nutzer sind dabei der aktuelle Firmenname und die Funktionsbezeichnung, ebenso eine zeitliche Angabe der Firmenzugehörigkeit zumindest in Jahren, ggf. auch in Monaten.

    Angenommen einem Mitarbeiter wird die Kündigung ausgesprochen, er wird arbeitslos und während er auf Arbeitssuche ist, belässt er die Kontaktangaben in seinem Profil im Originalzustand. Hierzu stellen sich folgende Fragen:
    1. Muss ein Mitarbeiter beim Unternehmensaustritt/Kündigung sofort seine Social Media Profile anpassen/updaten (zB auf "Arbeitssuchend") oder gibt es hierfür eine angemessene Toleranz bzw. Übergangsfrist (zB 3 - 6 Monate), bis wann dies spätestens erforderlich ist?
    2. Ist es für den Profilupdate ausreichend, wenn zB die Firmenzugehörigkeit ein Enddatum erhält oder müssen Firmenname und Funktionsbezeichnung unmissverständlich geändert oder aus der Hauptanzeige entfernt werden, damit nicht oberflächlich der Eindruck entstehen kann, der Mitarbeiter würde noch bei diesem Unternehmen arbeiten?
    Für eine Klärung und Hilfestellung zu dieser Thematik wären wir sehr dankbar.
    Herzlichen Dank im Voraus.
     
  2. mayerei

    mayerei V.I.P. 27.02.2018, 01:44

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    AW: Social Media-Profilupdate nach Kündigung

    Mir ist keine Verpflichtung bekannt seine Eintrage in den sozialen Medien auf den neusten Stand zu halten. Was würde A eigentlich im Falle seines Ablebens machen?
     
  3. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 27.02.2018, 11:11

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    AW: Social Media-Profilupdate nach Kündigung

    Der ehemalige Arbeitgeber hat m.E. grundsätzlich einen Abwehranspruch dagegen, daß ein ehemaliger Mitarbeiter weiter behauptet, er wäre bei ihm tätig.
    Wenn also der ehemalige Arbeitgeber Anstoß daran nimmt, dann wird er seinen Ex-Mitarbeiter ggf. gerichtlich dazu zwingen können, das zu unterlassen.
    (Wobei es spannend sein dürfte, die im Einzelfall greifbaren Rechtsgrundlagen zu ergründeln, vom Wettbewerbsrecht über das Markenrecht, Eingriff in einen Gewerbebetrieb usw. Das gerichtsfest zu begründen dürfte eine gar nicht mal so simple Aufgabe sein.)

    Solange der Ex-Arbeitgeber keinen Anstoß dran nimmt, und der Betreiber der Plattform auch nicht, wird nichts weiter passieren.

    Schon bei Formulierungen wie

    "Bisher ausgeübte Tätigkeiten:
    - Verkaufsmitarbeiter bei Schulze & Co.
    - Verkaufsleiter bei Meier & Partner
    - Verkaufsleiter bei Krawuttke, Hansel und Strunz"

    könnte es schwierig werden, das zu beanstanden, denn da wird ja gar nichts dazu gesagt, ob das alles frühere Tätigkeiten sind, oder eine davon immer noch ausgeübt wird.
     
  4. BackInBlack

    BackInBlack Senior Mitglied 10.03.2018, 14:26

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    AW: Social Media-Profilupdate nach Kündigung

    Üblicherweise nichts. Der Tod scheint irgendwie die Social-Media-Aktivität zu hemmen. ;) Teilweise kann man aber vorsorgen. So kann man seine Konten und Daten bei einem riesigen "Datenkraken"-Konzern automatisch löschen lassen, wenn man sich eine vorher eingestellte Zeit lang nicht mehr angemeldet hat. Darunter fällt dann alles, vom Browser-Verlauf bis hin zu Fotos in der Cloud. Jedoch bietet nicht jeder Anbieter so eine Funktion an.
     
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