Schmerzensgeld nach Tod ?

Dieses Thema "ᐅ Schmerzensgeld nach Tod ? - Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" im Forum "Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" wurde erstellt von Tollpatsch, 16. Februar 2012.

  1. Tollpatsch

    Tollpatsch Boardneuling 16.02.2012, 21:17

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    Schmerzensgeld nach Tod ?

    Hallo,
    was sagt Ihr zu dieser seltsamen Geschichte ?:
    Einem Vater von 4Kindern (verheiratet) geht es schlecht,
    es wird der Bereitschaftsarzt gerufen, - der stellt eine
    unzureichende Diagnose + weist den alten Mann nicht ins
    Krankenhaus ein . Verschreibt aber ein Antibiotikum,-
    der AZ verschlechtert sich,- so wird nach mehreren Tagen
    die 112 angerufen, dieser Notarzt gibt eine in der Wirkung
    strittige Infusion + weist den alten Mann ins Krankenhaus ein .
    Das Krankenhaus behandelt den Vater bis zum Ende der Fallpauschale auf Intensivstation - danach nur noch auf Normalstation . Die Angehörigen bitten um Verlegung in ein anderes Krankenhaus, die Bitte wird aber abgelehnt . Nach langem
    hin und her wird der alte Mann in ein anderes Krankenhaus
    auf Palliativstation verlegt, dort bekommt er keine Gabe
    von Insulin, - und verstirbt .

    Von Wem können die Angehörigen (wenn überhaupt ?)
    Schmerzensgeld fordern ?
    :rolleyes:
     
  2. Kerzenlicht

    Kerzenlicht V.I.P. 16.02.2012, 21:54

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    AW: Schmerzensgeld nach Tod ?

    Zunächst mal müsste ein Behandlungsfehler bewiesen werden.

    Wenn dies in einem Verfahren möglich wäre, müsste dem Verstorbenen Schmerzensgeld zugestanden haben, welches dann an die Angehörigen vererbt wäre.

    Einen eigenen Schmerzensgeldanspruch haben die Angehörigen bei Verstorbenen in aller Regel nicht. Diesen hätten sie z.B. nur, wenn sie durch den Schock psychisch erkranken und deswegen ärztlich behandelt werden müssen. Dies aber auch nur in selten Ausnahmefällen.

    Die Angehörigen haben allerdings einen Anspruch auf Schadenersatz - siehe aber oben - sofern der Verstorbenen z.B. unterhaltspflichtig war.
     
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  3. Tollpatsch

    Tollpatsch Boardneuling 17.02.2012, 13:55

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    AW: Schmerzensgeld nach Tod ?

    Gut, gehen wir davon aus - es gibt zum Behandlungszeitraum zwei "Gutachten" . Eins stellt Behandlungsfehler fest, das Andere nicht . Somit wollen die Angehörigen den Behandlungsverlauf von der Schlichtungsstelle der Landesärztekammer begutachten lassen, um die Kosten nicht ausufern zu lassen .
    Diese braucht aber die Zustimmung der behandelnden Ärzte (4 Institutionen) laut Verfahrensregelung . Eine eher aussichtslose Voraussetzung .? Aber es wäre eventuell auch noch ein Strafverfahren oder Berufsverfahren möglich, da der Bereitschaftsarzt seine Behandlungsunterlagen manipuliert (ergänzt) hat .
    Wie kommt man rechtzeitig zu einem Schlichtungsverfahren ohne durch ein eventuelles Straf-/Berufsverfahren Alles zu blockieren ?
    Welche Fristen gelten für ein Straf-/Berufsverfahren in diesem Fall ?
    Die Kinder sind volljährig - und benötigen keine Leistungen vom Vater .
    Die Kinder des Rentners sind sich bisher leider nicht einig zu einer Klageerhebung geworden - so treiben nur ein Teil der Kinder + die Mutter (Frau des Verstorbenen) die Prüfung nach Aktenlage voran .
    :cool:
    Zuletzt bearbeitet: 17. Februar 2012
     
  4. Tollpatsch

    Tollpatsch Boardneuling 21.02.2012, 19:51

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    AW: Schmerzensgeld nach Tod ?

    Das Problem ist nun, - keiner von 4 bisher angefragten Rechtsanwälten will diese komplexe Problematik innerhalb der
    gesetzlichen Gebührenordnung bearbeiten . Und mit der Landesärztekammer will auch kein Rechtsanwalt so richtig
    was zu tun haben . Es wurden bereits über 1500Euro von den
    Hinterbliebenen "investiert", für : da müssen wir erst einmal
    die Akten anfordern, + da müssen wir ein "Gutachten" erstellen lassen . Danach möchte man den Sachverhalt nicht weiter bearbeiten - ist halt zu viel Arbeit . Das nützt aber den Hinterbliebenen des Verstorbenen wenig, + ein eventueller Behandlungsfehler wird auch nicht aufgeklärt . Ist schon traurig, - Oder ? :misstraui
     
  5. Kerzenlicht

    Kerzenlicht V.I.P. 21.02.2012, 20:02

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    AW: Schmerzensgeld nach Tod ?

    Was wollen die Angehörigen denn eigentlich erreichen?

    Arzthaftungsprozesse sind tatsächlich sehr komplex und dauern häufig viele Jahre; manchmal dauert es bis zum abschließenden Urteil auch schon mal deutlich mehr als ein Jahrzehnt.

    In diesem Fall scheint mir das ganze nun besonders komplex, da mehrere Ärzte und Kliniken an diversen Behandlungen beteiligt waren und es insofern sehr schwer sein wird jemand Bestimmten einen schweren Behandlungsfehler, der dann auch noch zumindest ansatzweise kausal zu dem Tod beigetragen hat, nachzuweisen.

    Hier muss ein spezialisierter RA gesucht werden, der Erfahrungen mit solchen Prozessen hat und zumindest einigermaßen realistisch eine Prognose über Dauer und Kosten geben kann. Weitere Gutachten werden sicher im Laufe der Zeit noch beauftragt werden müssen.

    Und zumindest zunächst wird die Familie die Kosten tragen müssen.

    Da dies aus dem oben gesagten nicht hervorgeht nochmal: Was ist der Sinn des Prozesses? Was soll erreicht werden? Wer soll davon einen "Nutzen" haben - und welchen?
     
    Clown gefällt das.
  6. Tollpatsch

    Tollpatsch Boardneuling 21.02.2012, 21:14

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    AW: Schmerzensgeld nach Tod ?

    Der Bereitschaftsarzt hat aus Sicht der Hinterbliebenen eine schlechte Behandlung geleistet, da laut einem Gutachten er die Dringlichkeit einer sofortigen stationären Einweisung in ein Krankenhaus nicht erkannt hat . Da sich der AZ des alten Vaters daraufhin weiter verschlechterte, kam es zu diesen seltsamen
    Behandlungsverläufen . Ein Teil der Familienangehörigen will
    stellvertretend für den Verstorbenen "Schmerzensgeld" und eine Urteilssprechung über die Behandlungsverläufe . Ein ausgebildeter Unfall-Arzt der eine unzureichende Behandlung/Diagnose liefert, sollte doch zur Rechenschaft gezogen werden . - Wenn es auch nur "um Schaden von anderen Patienten abzuwenden" sei .
    Von den 4 Anwälten waren 3 Fachanwälte für Medizinrecht .Ist halt traurig dass Anwälte heutzutage so stark auf Ihre Kostenrechnung achten müssen .
    Grüße
     
  7. Kerzenlicht

    Kerzenlicht V.I.P. 21.02.2012, 21:55

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    AW: Schmerzensgeld nach Tod ?

    Der Bereitschaftsarzt hat eine Haftpflichtversicherung, die im Falle einer Verurteilung die Kosten des Verfahrens sowie den Schadenersatz übernehmen würde.

    Dass ihm die Approbation entzogen würde, halte ich für äußerst unwahrscheinlich, so dass er auch weiterhin ganz sicher Patienten behandeln wird dürfen. Siehe hier: http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=1.101.169.5425

    Da als Grund oben angegeben wurde "um Schaden von anderen Patienten abzuwenden", sehe ich dies nicht als "Erfolg" des Verfahrens, der unter den gegebenen Umständen zu erwarten ist.

    Dass auch Anwälte ein auskömmliches Einkommen haben wollen, welches insbesondere auch die Zeit berücksichtigt, die sie für Ihre Fälle aufwenden müssen, ist verständlich und auch nicht erst heute so.

    Wie bereits oben gesagt, erscheint der Fall durch die vielen beteiligten Ärzte und Kliniken, möglicherweise auch wegen des etwas höheren Alters des Vaters und aufgrund der Tatsache, dass sich weder Gutachter noch Angehörige einig sind, hochkomplex.

    Weder ein Anwalt, noch ein Gutachter, vielleicht nicht mal ein Obergutachter und ein Richter werden diesen Fall "schnell" und insbesondere auch vielleicht nicht zur Zufriedenheit der Angehörigen lösen können.

    Die Trauer und die "Wut" sind verständlich; das Verschulden eines anderen muss aber nachgewiesen werden.
     
  8. Tollpatsch

    Tollpatsch Boardneuling 21.02.2012, 22:48

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    AW: Schmerzensgeld nach Tod ?

    Tja, dazu gibt es bereits zwei gegensätzliche Gutachten .
    Deshalb wollen die Angehörigen nun die Bearbeitung durch
    die Landesärztekammer . Es besteht noch der Vorwurf der Unterlagenfälschung, aber ob "nachträgliche Notizen"
    als Fälschung oder Vertuschung gelten können - ist schwer zu sagen . Zwei Anwälte möchten den Fall nicht weiter bearbeiten - ein dritter nur innerhalb eines Privatvertrages mit voller Risikoübernahme durch die Hinterbliebenen .
    Grüße
     
  9. Humungus

    Humungus V.I.P. 22.02.2012, 08:04

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    AW: Schmerzensgeld nach Tod ?

    Man kann es hier kurz machen:

    Entweder legen die Hinterbliebenen formlos Beschwerde bei der Landesärztekammer ein, dafür braucht man keinen Anwalt. Einfach den Sachverhalt schildern und ein Schlichtungsverfahren beantragen. Man wird dann schon sehen, ob die Ärzte dem Schlichtungsverfahren zustimmen (normalerweise machen sie es).

    Oder man nimmt sich einen Anwalt, und das Kostenrisiko muss man voll tragen.
     
  10. Tollpatsch

    Tollpatsch Boardneuling 22.02.2012, 20:53

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  11. Humungus

    Humungus V.I.P. 22.02.2012, 21:46

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    AW: Schmerzensgeld nach Tod ?

    Kuck mal, Du hast das, was Du verlinkt hast, nicht richtig gelesen. Es wird auf die Schlichtungsstelle verwiesen, und dann lies das hier: http://www.norddeutsche-schlichtungsstelle.de/antrag00.html
    ("Es genügt ein formloser Antrag").

    Es gibt Telefone, und damit kann man auch eine Landesärztekammer anrufen.
     
  12. Tollpatsch

    Tollpatsch Boardneuling 22.02.2012, 22:25

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    AW: Schmerzensgeld nach Tod ?

    Danke,
    aber aufgrund bisheriger Telefonate ist diese Landesärztekammer
    verantwortlich: http://www.slaek.de/05wir/35kommiss/40schlist/verfaord.html#text (Die Gutachterstelle kann erst angerufen werden, wenn der Haftpflichtversicherer zu dem Arzthaftungsanspruch Stellung genommen hat.).
    Ob man dieses Verfahrensordnungsdetail durch eine Beschwerde umgehen kann wurde den Angehörigen bisher nicht mitgeteilt .
    Aber es gäbe auch noch den Weg einer Strafanzeige - da Unterlagen
    nachträglich ergänzt wurden . Laut einem Anwalt würde die Klagefrist bereits nach 3 - oder 5 Jahren verjähren .? Leider würde dadurch auch ein Schlichtungsverfahren behindert .
    Grüße
     
  13. Humungus

    Humungus V.I.P. 22.02.2012, 22:30

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    AW: Schmerzensgeld nach Tod ?

    Das ist völlig falsch. Richtig ist, dass die Ärzte ihre Einverständnis zum Schlichtungsverfahren geben müssen. Bevor sie dies machen, fragen sie für gewöhnlich bei ihrer Haftpflicht an - diese zahlt übrigens das verfahren, auch wenn die Ärzte "freigesprochen" werden.

    Kann man machen, man sollte aber nicht hoffen, dass in diesem Rahmen eine Klärung des Kunstfehlers stattfinden würde. Außerdem muss man zwischen einer strafrechtlichen und einer zivilrechtlichen Sachverhaltsprüfung gut unterscheiden.

    Allgemein rate ich: ist die Schuld des Arztes eindeutig, sollte man sofort einen Anwalt nehmen und klagen. Ist dies nicht eindeutig der Fall, gehe man eher über die Ärztekammer, wenn man Geld sparen will.
     
  14. Kerzenlicht

    Kerzenlicht V.I.P. 22.02.2012, 22:45

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    AW: Schmerzensgeld nach Tod ?

    Der TE hat in diesem Fall merkwürdigerweise Recht. In den Bedingungen steht tatsächlich:
    Das Problem ist in diesem Fall wohl eher, dass wenig eindeutig sein kann, weil 4 verschiedene Ärzte / Kliniken über einen längeren Zeitraum an diversen Fehlbehandlungen beteiligt gewesen sein sollen.

    Ich halte es für fast ausgeschlossen hier noch eine Kausalität mit dem Tod des alten Vaters einem bestimmten Mediziner zuzuordnen. Das hatte ich auch oben schon mal geschrieben.

    Und auch den Strafprozess - der wie Humungus sagt - wohl nicht den Erfolg bringen wird, den man sich erhofft - steht hier auf äußerst wackligen Beinen. Der Arzt hat wohl nur ergänzt, nicht geändert. Ob das für irgendeine Verurteilung oder nur Ermittlungen ausreicht, halte ich zumindest für höchst fraglich.
     
  15. Tollpatsch

    Tollpatsch Boardneuling 22.02.2012, 22:55

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    AW: Schmerzensgeld nach Tod ?

    Ja, die Zustimmungen der Ärzte/Institutionen+Haftpflichtversicherungen stehen noch aus .
    Die beauftragten Anwälte sahen dies als nicht erreichbar an .
    ((2) Die Durchführung des Verfahrens setzt das Einverständnis aller Beteiligten voraus. Der Patient muss den behandelnden Arzt oder die behandelnden Ärzte von der ärztlichen Schweigepflicht entbinden. )
    - http://www.slaek.de/05wir/35kommiss/40schlist/verfaord.html#text

    Der Behandlungsverlauf wird vom 1.Gutachten für einen
    Behandlungsfehler, und vom 2.Gutachten als ohne Behandlungsfehler eingeschätzt . Leider wird bei Nichtzustimmungen auch die Verjährungsfrist nicht ausgesetzt .
    Grüße
     
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