Schenken und Vererben

Dieses Thema "Schenken und Vererben - Erbrecht" im Forum "Erbrecht" wurde erstellt von Debica, 12. August 2017.

  1. Debica

    Debica Senior Mitglied 12.08.2017, 18:26

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    Schenken und Vererben

    1.
    Wenn Z seinem Kind €.300.000,- steuerfrei schenkt, innerhalb 10 Jahren aber verstirbt und vererbt dem Kind €.200.000,-.
    Ist die Erbschaft steuerfrei, da Erbschaft und Schenkung 2 Paar Schuhe sind; oder
    wird die vorherige Schenkung mitgezählt, den Betrag über 400.000,- Freibetrag = 100.000,- doch versteuert ?

    2.
    Lohnt es sich immer einen Teil des Vermögens der Ehefrau zu übertragen, um dem Kind die Erbschaftsteuer zu ersparen ?
     
  2. Clown

    Clown V.I.P. 12.08.2017, 18:48

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    Letzeres, § 14 ErbStG.


    Die Frage verstehe ich nicht.
     
  3. Debica

    Debica Senior Mitglied 13.08.2017, 11:56

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    :danke:.

    Die Frage ist, ob eine Übertragung Teil des Vermögens, wodurch das Kind
    doppelte Freibetrag genießt, sich immer lohnt, hinsichtlich der Notarkosten, Übertragungskosten, Grundbuchkosten usw. oder je nach dem Übertragungsbetrag ?
     
  4. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 13.08.2017, 13:41

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    Es lohnt sich nur, wenn es sich lohnt. Das kann grundsätzlich ausrechnen.
    U.U. rutscht das Familien-Erbe unter die Freibetragsgrenze, wenn es von beiden Eltern in zwei "Tranchen" vererbt wird. U.U. nicht, und andere Folgen hat's ja auch noch...
     
  5. fernetpunker

    fernetpunker V.I.P. 13.08.2017, 15:05

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    Nein. Bei z.B. 1,50 Euro Vermögensmasse lohnt es sich nicht, weil die Kosten den Nutzen übersteigen.
     
  6. hambre

    hambre V.I.P. 13.08.2017, 23:12

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    Da die Frau gesetzlich sowieso 50% erbt lohnt die vorzeitige Übertragung an die Frau vor allem dann, wenn die Frau zuerst verstirbt
     
  7. Debica

    Debica Senior Mitglied 14.08.2017, 14:48

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    Danke für den Hinweis.

    Erbschaftsteuer beträgt mindestens 7%. Während bei Übertragung auf Ehepartner würden nur Notar- und Grundbuchkosten (ohne Grunderwerbsteuer) von ca.5% anfallen. Außerdem hat Ehepartner höhere Freibetrag als Kind.
    Später erbt das Kind genießt nochmals Freibetrag.
    Also lohnt sich jedenfalls.
    Oder ist da Denk- und Rechenfehler ?
     
  8. hambre

    hambre V.I.P. 14.08.2017, 14:58

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    Zunächst einmal setzt die Betrachtung voraus, dass das Vermögen (nahezu) ausschließlich auf den Namen des Mannes läuft und mehr als 800.000€ beträgt.

    Nehmen wir mal an, der Mann hat ein Vermögen von 1.000.000€ und die Frau hat kein Vermögen.

    Mann stirbt zuerst:
    Frau erbt 500.000€
    Kind erbt 500.000€ und zahlt 11.000€ Erbschaftsteuer
    Es fallen keine Kosten für die Übertragung des Vermögens an

    Danach stirbt Frau:
    Kind erbt 500.000€ und zahlt erneut 11.000€ Erbschaftsteuer

    Wo will man denn da Steuern sparen durch eine vorzeitige Übertragung von Vermögen von Mann an Frau? Das Kind genießt doch auch ganz ohne Übertragung den doppelten Freibetrag.

    Anders sieht es jedoch aus, wenn die Frau zuerst verstirbt.
     
  9. Debica

    Debica Senior Mitglied 14.08.2017, 20:07

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    just deshalb.
    Und wenn Mann und Frau gleichzeitig sterben.
     
  10. hambre

    hambre V.I.P. 14.08.2017, 21:11

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    Die Frage war aber:"Lohnt es sich immer..."
    Antwort: Nein
     
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