Schadensanspruch

Dieses Thema "ᐅ Schadensanspruch - Schulrecht und Hochschulrecht" im Forum "Schulrecht und Hochschulrecht" wurde erstellt von Stadler1607, 23. November 2017.

  1. Stadler1607

    Stadler1607 Neues Mitglied 23.11.2017, 12:46

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    Schadensanspruch

    Guten Tag. Folgender Fiktiver Fall. Angenommen Schüler X (Klasse 1 mit bekannter Adhs Diagnose) hat einen Tisch mit Edding vermalt und Saft auf einem Teppich verschüttet. Die Schule möchte Schadensersatz haben. Rechtens?
     
  2. Frustati

    Frustati V.I.P. 25.11.2017, 09:28

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  3. sanderson

    sanderson Star Mitglied 25.11.2017, 13:28

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    Unabhängig davon dürfte ein Schadensersatzanspruch bereits an der vermutlich fehlenden Deliktsfähigkeit scheitern, § 828 I, III BGB. Ein Erstklässler hat ggf. noch nicht einmal das siebte Lebensjahr vollendet - und selbst wenn, dürfte er wegen fehlender Einsichtsfähigkeit von der Verantwortung freigestellt sein.

    Das gilt erst recht, wenn der verursachte Schaden auf krankheitsbedingtes Verhalten zurückzuführen ist. In dem Fall wäre m.E. sogar nach den allgemeinen Regelungen (§828 I BGB) ein Schadensersatzanspruch bereits ausgeschlossen, da X dann jedenfalls nicht schuldhaft (weder vorsätzlich noch fahrlässig) gehandelt hat. Er wäre dann insofern sogar "schuldunfähig".

    Und auch über eine Aufsichtspflichtverletzung wird sich kein Anspruch zu Gunsten der Schule ergeben, denn die Aufsichtspflicht lag hier ja nicht bei den Eltern sondern bei der Schule selbst bzw. dem zuständigen Lehrer. Hier bliebe höchstens die Frage ob im Innenverhältnis zwischen aufsichtsführendem Lehrer und Schule ein Rückgriff möglich wäre.
     
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