Schadenersatzpflicht bei ausbleibender Leistung

Dieses Thema "ᐅ Schadenersatzpflicht bei ausbleibender Leistung - Arbeitsrecht" im Forum "Arbeitsrecht" wurde erstellt von Stiletto2014, 5. August 2016.

  1. Stiletto2014

    Stiletto2014 Neues Mitglied 05.08.2016, 12:39

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    Schadenersatzpflicht bei ausbleibender Leistung

    Wir beschäftigen uns aktuell mit diesem fiktiven komplexen Fall:

    Ein AN H. ist bei einem AG beschäftigt, der sehr spezialisierte Dienstleistungen im Finanzbereich anbietet. Dabei betreut H. Kundenunternehmen, die nur er persönlich beraten kann.

    H. möchte nicht mehr für den AN arbeiten. Er plant sich selbstständig zu machen und würde dem AN damit in Konkurrenz treten. Ein Wettbewerbsverbot liegt nicht vor - H. könnte theoretisch die Kunden übernehmen, die sehr von seiner Arbeit angetan sind.
    Darüber hinaus ergeben sich für H. weitere sehr lukrative Optionen, die er nur wahrnehmen kann, wenn er sich schnellstmöglich selbstständig macht.

    Nun hat H. gekündigt, aber bei einer sehr langen Kündigungsfrist von 6 Monaten wird er noch eine Weile für seinen AG beschäftigt sein.
    Das Betriebsklima ist seit seiner Kündigung aber vergiftet; H. ist sehr demotiviert und möchte nicht mehr für den AG arbeiten. Mobbing oder andere Gründe für eine fristlose AN-seitige Kündigung liegen nicht vor. Da H. aber guten Umsatz generiert hat der AG kein Interesse den Vertrag vorzeitig aufzuheben und möchte diese 6 Monate noch "mitnehmen". Sowieso möchte er dem AN in keiner Weise entgegenkommen.

    Da H. keine andere Möglichkeiten sieht, plant er die Arbeit zu verweigern, um eine fristlose Kündigung zu provozieren. 6 Monate zu warten kommt für ihn nicht in Frage, da er die oben erwähnten lukrativen Optionen nur kurzfristig wahrnehmen kann.

    Nun meine Fragen:
    a) H. ist demotiviert. Kann der AG nun H. zwingen seine Arbeit in einer guten Qualität zu verrichten? Kann H. schadenersatzpflichtig werden, wenn er zwar arbeitet, aber die abgelieferte Arbeitsqualität deutlich unter der liegt, welche er in der Vergangenheit brachte?

    b) Wenn H. die Arbeit verweigert hat sein AG das Recht auf fristlose Kündigung. Kann der AG den ausbleibenden Umsatz als Schadenersatz gegen H. durchsetzen? Ist dafür die fristlose Kündigung durch den AG notwendig oder reicht die Arbeitsverweigerung für die Forderung nach Schadenersatz?

    c) Wie b, aber reicht bereits die Ankündigung der Arbeitsverweigerung, um eine fristlose Kündigung gefolgt von Schadenersatz durchzusetzen?
     
  2. Stiletto2014

    Stiletto2014 Neues Mitglied 05.08.2016, 15:24

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    AW: Schadenersatzpflicht bei ausbleibender Leistung

    Ein Nachtrag dazu: Uns ist nicht ganz klar, ob hier grundsätzlich ein Schadenersatzanspruch seitens des AG von H. besteht. Denn damit ein Schaden entstanden ist, muss das Vermögen des AG im Anschluss doch geringer sein als vorher.
    Oder ist der ausbleibende Umsatz ebenfalls als Schaden zu bewerten?

    Ich sage: Ja. Aber ich finde keinerlei Urteile o.ä. die meine Einschätzung untermauern, bzw. widerlegen.
     
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