Schadenersatz statt der Leistung bei nachträglicher qualitativer Unmöglichkeit

Dieses Thema "ᐅ Schadenersatz statt der Leistung bei nachträglicher qualitativer Unmöglichkeit - Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" im Forum "Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" wurde erstellt von JuraSJ, 12. Juli 2018 um 19:22 Uhr.

  1. JuraSJ

    JuraSJ Neues Mitglied 12.07.2018, 19:22

    Registriert seit:
    Donnerstag
    Beiträge:
    1
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Renommee:
    10
    Keine Wertung, JuraSJ hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, JuraSJ hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, JuraSJ hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, JuraSJ hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, JuraSJ hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, JuraSJ hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, JuraSJ hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, JuraSJ hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, JuraSJ hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, JuraSJ hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    Schadenersatz statt der Leistung bei nachträglicher qualitativer Unmöglichkeit

    Hallo zusammen,

    da der Knoten in meinem Kopf immer größer wird, benötige ich dringend Hilfe.:hilfe: Ich beschäftige mich momentan mit den Themen großer/kleiner SE und Differenz- und Surrogationstheorie und drehe allmählich durch.
    Konkret geht es um die (wegen § 281 S.3 BGB eher selteneren Konstellation) Berechnung des kleinen Schadensersatzes statt der Leistung bei nachträglicher qualitativer Unmöglichkeit. Hierzu habe ich mir selbst ein Beispiel ausgedacht (vielleicht liegt hier auch die Ursache meines Knotens):

    K kauft bei V ein Gemälde für 10.000€ (Wert: 12.000€). Nach Vertragsschluss schüttet V aus Unachtsamkeit ein Wasserglas über dem Gemälde aus, sodass auf diesem Wasserflecken entstehen, die nicht mehr behoben werden können. Das Bild hat nun einen Wert von 4.000€. K macht Schadenersatz statt der Leistung nach §§ 280 I, III, 283 BGB geltend.

    1.) Aus §§ 283 S.2, 281 I S.3 BGB ergibt sich, dass der K grds. SE statt der ganzen Leistung verlangen kann (gr. SE). Das würde ja bedeuten, dass er das Bild nicht annimmt und SE statt der ganzen Leistung verlangt (12.000€?).
    Berechnet werden kann dieser dieser dann nach der Differenz- oder Surrogationstheorie.

    => Surrogationstheorie: K zahlt den vollen Kaufpreis und macht SE i.H.v. 12.000€ geltend (?)

    => Differenztheorie: K bezahlt den Kaufpreis nicht (?) und macht SE iHv. 2.000€ geltend (?)

    2.) Ist die PflichtV ausnahmsweise unerheblich, kann er nur den kleinen SE geltend machen, dh er nimmt das Bild an und macht SE für den "mangelhaften Teil" geltend. Ich weiß, dass die PflichtV in diesem Fall wohl eher nicht unerheblich sein wird, aber mich interessiert die Lösung dieser Fallkonstellation.

    Frage 1: bedeutet "SE für den mangelhaften Teil" in diesem Fall SE iHd Wertdifferenz zwischen Wert der mangelfreien Sache und Wert der mangelhaften Sache (also 12.000-4000= 8.000€)?

    Frage 2: Wie wird das mit der Surrogations- und Differenztheorie berechnet? Ich blicke da einfach nicht mehr durch.

    Vielen herzlichen Dank schonmal!
     
Ähnliche Themen:
Titel Forum Datum
Auto beim Ausparken durch Metallstange beschädigt, Schadenersatz? Straßenverkehrsrecht 28. September 2016
IGeL-leistung arglistig erschlichen? Arztrecht 21. Mai 2016
Affenpension, Vertragstypen ? Zivilrecht - Hausarbeiten 7. August 2012
Freizeitsport Schadenersatz Aktuelle juristische Diskussionen und Themen 26. April 2011
Cannabis als Medizin und Menschenrecht, Menschenwürde, menschlich rechtliche Probleme Betäubungsmittelrecht 19. Dezember 2008