Rechte bei kompletter Ängerung der Flugdaten

Dieses Thema "ᐅ Rechte bei kompletter Ängerung der Flugdaten - Reiserecht" im Forum "Reiserecht" wurde erstellt von 1WN, 6. Dezember 2017.

  1. 1WN

    1WN Neues Mitglied 06.12.2017, 17:46

    Registriert seit:
    20. Oktober 2017
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Renommee:
    10
    Keine Wertung, 1WN hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, 1WN hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, 1WN hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, 1WN hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, 1WN hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, 1WN hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, 1WN hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, 1WN hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, 1WN hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, 1WN hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    Rechte bei kompletter Ängerung der Flugdaten

    Frau x hat eine einwöchige Pauschalreise ab Ort D. für Di 19.12.17 um 6:10h gebucht. Am Di, 05.12. um 18:50h meldet sich das Reisebüro mit der Mitteilungt, dass der Flug nun ab Ort H. mit einer anderen Fluggesellschaft stattfindet.

    Fürs Einzuckecken müsste Frau x um 7.20h am Flughafen in H sein. (Flug 9:20h) Dafür muss sie bereits den Zug um 00:10h von ihrer Heimatstadt nach H wählen.

    Die Fahrtzeit beträgt ca. 3.30h mit zwei Aufenthalten. Um 2:23 kommt der Zug in H an. Die Weiterfahrt zum Flughafen ist um 3:35h vorgesehen.
    Somit muss sie 1:12 h am Hauptbahnhof H mit Gepäck in der Nacht warten.
    Um 3:53h wäre sie dann am Flughafen H. Hier wartet sie nochmal mind. 3:27 h bis zum Einckecken.
    Der Rückweg ist etwas einfacher, aber geht statt bis Nachmittag auch in die Nacht hinein.

    Frau x hält die Bedingungen für die Hinreise nicht zumutbar.

    Frau x schreibt dem Reisebüro, dass sie einen Tag früher nach H fahren kann und dort übernachtet. Sie wünscht im angemessenen Rahmen dafür die Kostenübernahme.

    Das Reisebüro erklärt, sie müsse in Vorleitung treten und könne erst im Nachhinein über eine Beschwerde versuchen, eine Rückerstattung zu erhalten.

    Welche Rechte hat Frau X?
    Zuletzt bearbeitet: 6. Dezember 2017
     
  2. klausschlesinge

    klausschlesinge V.I.P. 07.12.2017, 16:14

    Registriert seit:
    29. August 2006
    Beiträge:
    4.740
    Zustimmungen:
    819
    Punkte für Erfolge:
    113
    Geschlecht:
    männlich
    Ort:
    Braunschweig
    Homepage:
    Renommee:
    946
    99% positive Bewertungen (4740 Beiträge, 952 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4740 Beiträge, 952 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4740 Beiträge, 952 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4740 Beiträge, 952 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4740 Beiträge, 952 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4740 Beiträge, 952 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4740 Beiträge, 952 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4740 Beiträge, 952 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4740 Beiträge, 952 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4740 Beiträge, 952 Bewertungen)
    Nochmal zur Sicherheit eine Nachfrage, ob ich den Sachverhalt auch richtig verstanden habe: Fand neben dem Wechsel der Fluggesellschaft dem Wechsel der Flugzeit zudem auch noch eine Wechsel des Abflughafens statt?
     
  3. 1WN

    1WN Neues Mitglied 08.12.2017, 10:58

    Registriert seit:
    20. Oktober 2017
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Renommee:
    10
    Keine Wertung, 1WN hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, 1WN hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, 1WN hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, 1WN hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, 1WN hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, 1WN hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, 1WN hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, 1WN hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, 1WN hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, 1WN hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    Ja
     
  4. klausschlesinge

    klausschlesinge V.I.P. 14.12.2017, 11:23

    Registriert seit:
    29. August 2006
    Beiträge:
    4.740
    Zustimmungen:
    819
    Punkte für Erfolge:
    113
    Geschlecht:
    männlich
    Ort:
    Braunschweig
    Homepage:
    Renommee:
    946
    99% positive Bewertungen (4740 Beiträge, 952 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4740 Beiträge, 952 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4740 Beiträge, 952 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4740 Beiträge, 952 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4740 Beiträge, 952 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4740 Beiträge, 952 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4740 Beiträge, 952 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4740 Beiträge, 952 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4740 Beiträge, 952 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4740 Beiträge, 952 Bewertungen)
    Der Reisende hat hier zwei Anspruchsgegner, nämlich einmal seine Pauschalreiseveranstalter und zum anderen seine Airline.

    Grundsätzlich ist ein Wechsel des Flughafens durch den Reiseveranstalter möglich. Allerdings nur, wenn dies dem Kunden zumutbar ist. Und die durch den Flughafenwechsel dem Reisenden entstehenden Mehrkosten muß der Reiseveranstalter dem Kunden ersetzen. Ob der Flughafenwechsel hier zumutbar ist, wage ich aufgrund der Anreise zum 'neuen' Airport zu bezweifeln. Wenn er unzumutbar ist, dann hat der Kunde das Recht vom Reisevertag zurückzutreten und zusätzlich einen Schadenersatz wegen vertaner Urlaubszeit geltend zu machen, allerdings nur für einen Tag, nämlich dem Flugtag.

    Ferner unterliegt der Flug bei Abflug aus Europa der VO (EG) 2612/2004, der sogen. 'Europ. Fluggastrechteverordnung'. Wenn der Passagier in einem Zeitraum zwischen sieben und 14 Tage über die Nichtbeförderung unterrichtet wird, steht ihm ein verspätungs- und entfernungsbedingter Ausgleichsanspruch über EUR 250,-, 400,- oder 600,- zu. Dies gilt auch für Flüge, die im Rahmen von Pauschalreisen durchgeführt werden. Nähers hierzu: http://fluggastrecht.blogspot.de/2013/08/nichtbeforderung.html . Der Passagier, da ihm die Nichtbeförderung bereits bekannt gegeben wurde, muß auch nicht erst am Check-In-Schalter seiner Airline erscheinen. Die Entfernung vom Start- zum Zielflughafen berechnet sich nach der Großkreismethode (www.luftlinier.org).

    Allerdings darf der Passagier, so der BGH, nicht doppelt kassieren. Er muß sich entweder nach Reiserecht (§§ 651a ff. BGB) an seinen Puschalreiseveranstalter wenden oder alternativ seine Fluggastrechte bei der Airline geltend machen.

    Für den Rückflug kann der Reisende bei der Airline keine Ansprüche nach der VO (EG) 261/2004 geltend machen, da er diesbezüglich mehr als 14 Tage vor dem Flugdatum über die Nichtbeförderung unterrichtet wurde.
     
Ähnliche Themen:
Titel Forum Datum
Rechte Aktuelle juristische Diskussionen und Themen 13. Mai 2014
Hinsendekosten bei kompletter Retoure Verbraucherrecht 4. März 2013
Schreiadler senden Flugdaten Nachrichten: Wissenschaft 30. Oktober 2008
Rechte Erbrecht 20. Oktober 2008
Rechte Aktuelle juristische Diskussionen und Themen 11. Februar 2008

© 2003-2017 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.


Sitemap | Kontakt | Datenschutz | AGB | Impressum