Recht auf "Lohnzettel" bei 1,50 €-Job ?

Dieses Thema "Recht auf "Lohnzettel" bei 1,50 €-Job ? - Sozialrecht" im Forum "Sozialrecht" wurde erstellt von Berliner83, 17. Oktober 2007.

  1. Berliner83

    Berliner83 Forum-Interessierte(r) 17.10.2007, 15:36

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    Recht auf "Lohnzettel" bei 1,50 €-Job ?

    Hallo :)

    Mal angenommen, Person X ist als 1,50€ Kraft in einem Unternehmen tätig. Hat Person X dann nicht auch ein recht auf eine Art Lohnzettel, sprich, eine Auflistung, der gearbeiteten Stunden? Besonders dann, wenn er befürchtet, das die gezahlte MAE zu gering ist? Auf welche Paragraphen kann X sich dann ggf. berufen ? Die Firma, die Person X beschäftigt haben könnte wurde rechtsanwaltlich auch vielleicht schon dazu verdonnert, anstatt 1,- die vollen 1,50€ zu zahlen (Vertragsfehler) und hegt daher einen Groll gegen X.

    Würde mich mal interessieren :)
     
  2. Soualmi

    Soualmi V.I.P. 18.10.2007, 01:09

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    AW: Recht auf "Lohnzettel" bei 1,50 €-Job ?

    Hallo,

    Die "Firma", bei der X seine Stunden "ableistet", ist (zumindest in Berlin, möglicherweise generell) nicht Vertragspartner von X, sondern des JobCenter (oder, wer auch immer das ALGII bearbeitet). Dieses zahlt auch die "Mehraufwandsentschädigung" aus, die gesetzlich nicht mit 1,50 € pro gearbeiteter Stunde festgelegt ist. Wenn in dem Vertrag, der ja zwischen X und dem JobCenter mit großer Wahrscheinlichkeit besteht, 1,50 € vereinbart sind, so muss sich X auch dorthin wenden.

    Die Stundenzettel sollte X einfach kopieren, bevor er sie unterschrieben bei der Firma abgibt. Dann kann er ganz leicht nachrechnen, ob alle Stunden bezahlt wurden. Und wenn nicht: wieder an die Stelle s. o. wenden!

    Diese Maßnahmen mit Mehraufwandsentschädigung sind leider kein Arbeitsverhältnis, so dass das Arebitsrecht auch keine Anwendung findet. Daher entfallen hier auch solche gesetzlichen Regelungen wie Anspruch auf bezahlten Urlaub oder Entgeltfortzahlung (ist eben kein Entgelt, sondern nur eine Mehraufwandsentschädigung) im Krankheitsfall usw.

    Traurig, aber wahr!

    Gruß
     
  3. Berliner83

    Berliner83 Forum-Interessierte(r) 18.10.2007, 02:16

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    AW: Recht auf "Lohnzettel" bei 1,50 €-Job ?

    danke erstmal für die antwort :) , aber

    dem muss ich leider teilweise wiedersprechen. Die Vereinbarung bestand zwischen x und der firma (selbstverständlich im Auftrag des JobCenters). Nehmen wir auch mal an es würde in Berlin stattfinden alles :)

    kleine nebengeschichte: die firma hatte versehentlich eine vereinbarung auf basis 1,50 euro abgeschlossen, diese dann versucht, ca. 2 monate später, durch neue vereinbarungen zu widerrufen, was ihr jedoch anwaltlich verwehrt wurde und die firma quasi aus eigener tasche (aufgrund dieses fehlers) den differenzbetrag von 1,00€ zu 1,50€ zahlen musste. war ein langer streit, aber das nur am rande.

    nun nehmen wir mal an, person x beendet diese tätigkeit, ist sich aber sicher, das ihm weniger stunden bezahlt wurden, als er abgeleistet hat. ist diese firma nicht in der beweispflicht ? (jeder normal angestellte bekommt doch nen lohnzettel, den er prüfen kann).

    ich hoffe, diese fiktiven infos waren hilfreich :)
     
  4. Soualmi

    Soualmi V.I.P. 19.10.2007, 23:42

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    AW: Recht auf "Lohnzettel" bei 1,50 €-Job ?

    Hallo!

    Trotzdem meine Frage: Hat X Kopien seiner Lohnzettel? Oder sich anderweitig Notizen gemacht über die geleisteten Stunden? Dann wäre eine Kontrolle ganz einfach - und die Fiorma soll dann erst einmal das Gegenteil beweisen.

    Eine Ausnahme wäre nur, wenn X mehr Stunden als vertraglich vereinbart geleistet hätte. Die "netten Verträge" lassen keinen Spielraum für bezahlte Überstunden zu (sind aus meiner Sicht eh eine radikales Ausbeutungsinstrument: Arbeiten ohne Rechte für einen Hungerlohn).

    Gruß
     
    Dopamin gefällt das.
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