Politiker G Plagiate in Doktorarbeit

Dieses Thema "ᐅ Politiker G Plagiate in Doktorarbeit - Strafrecht / Strafprozeßrecht" im Forum "Strafrecht / Strafprozeßrecht" wurde erstellt von pelegrino, 23. November 2011.

  1. pelegrino

    pelegrino Aktives Mitglied 23.11.2011, 20:40

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    Politiker G Plagiate in Doktorarbeit

    Angenommen, Politiker G wird wegen nachweislicher Verwendung von Plagiaten in seiner Doktorarbeit angezeigt. Angenommen, diese Verstösse wären so gravierend, daß dem Politiker der Doktortitel aberkannt wird. Es wird wegen des Verdachts auf Urheberrechtsverletzung ermittelt. Weiter angenommen, die Ermittlungen werden gegen Zahlung von 20000 Euro eingestellt mit der Begründung, daß der Schaden für die Autoren unerheblich sei. Und dies obwohl die Verfolger erhebliche strafrechtlich relevante Urheberrechtsverstösse sehen.
    Frage: Falls es einen solchen Fall gäbe, wäre die Einstellung der Ermittlungen mit dieser Begründung nachvollziehbar? Was wäre z.B.mit der Tatsache, daß er sich einen Titel erschlichen hat und diesen mehrere Jahre unrechtmässig getragen und sich damit Vorteile, auch finanzieller Art, erschlichen hat?
     
  2. Humungus

    Humungus V.I.P. 23.11.2011, 20:48

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    AW: Politiker G Plagiate in Doktorarbeit

    :D

    Es kommt sehr auf den Einzelfall an! Stell Dir mal einen Hinterhofjournalisten vor, der plagiiert wird und erst dadurch in die Presse kommt und Aufträge kriegt...durch ein Plagiat kann dem Plagiierten verschiedener Schaden entstehen:
    - er kann etwas nicht verkaufen
    - sein Ruf leidet
    - er wird psychisch geschädigt, weil er darunter leidet, dass ein aufgeblasener Windbeutel sich seiner bedient.

    Man muss also jedes Mal sehen, ob so etwas passiert ist.

    Und in Hinsicht auf den finanziellen Vorteil eines Doktortitels muss man erst einmal nachweisen, dass dieser tatsächlich bestanden hat. Gibt es eine Stellenausschreibung "Hochstapler für Ministerium gesucht, zahlen 10.000 Euro pro Monat. Bei Promotion 10.001 Euro", ist ein finanzieller Vorteil offensichtlich. Sonst wird es eher schwierig.

    Und was man nicht unterschätzen sollte ist, dass der Plagiator ja durch die Entdeckung schon massiv gestraft sein kann. Wenn selbst Guttenplag berichtet, muss man schon Gnade walten lassen. Umsomehr, wenn man befürchten muss, dass die Karriere einen Knick kriegt, wenn man zu hart ermittelt. Schlötterer gelesen?
     
  3. pelegrino

    pelegrino Aktives Mitglied 23.11.2011, 20:59

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    AW: Politiker G Plagiate in Doktorarbeit

    Schlötterer?
     
  4. Humungus

    Humungus V.I.P. 23.11.2011, 21:09

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    AW: Politiker G Plagiate in Doktorarbeit

    Einfach mal googeln und vielleicht lesen. Erhellend!
     
  5. pelegrino

    pelegrino Aktives Mitglied 23.11.2011, 23:25

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    AW: Politiker G Plagiate in Doktorarbeit

    ja, wirklich interessant! Kein Wunder nennt sich Bayern seit jeher "Freistaat", frei von Gesetz und Moral! G. passt wunderbar dazu, sozusagen wie die Faust aufs Auge. Aber ist das Erschleichen von Titel nicht Betrug?
    Und wird ein solcher nicht bestraft? Könnte ich mich dann vielleicht auch Doktor nennen und müsste quasi nix befürchten? Das wäre doch die Lehre daraus?!
     
  6. Clown

    Clown V.I.P. 24.11.2011, 00:49

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    AW: Politiker G Plagiate in Doktorarbeit

    Nein, du hast einfach nicht verstanden worum es hier ging. Vielleicht solltest du die Strafnormen, um die es hier geht, erstmal lesen. Vielleicht, aber auch nur vielleicht, kommt dann das Verständnis. Die Einstellung ist jedenfalls vertretbar.
     
  7. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 24.11.2011, 02:16

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    AW: Politiker G Plagiate in Doktorarbeit

    Urheberrechtsverletzungen sind immer strafrechtlich relevant. Allerdings werden sie nur sehr selten von der StA strafrechtlich verfolgt, weil regelmäßig ein öffentliches Interesse an der Verfolgung verneint wird und der geschädigte Urheber in der Tat bessere Möglichkeiten hat, seine Schädigung auf zivilrechtlichem Wege abzustellen und Schadensersatz dafür zu erhalten.

    Ja.
    Wenn jeder, der sich durch eine Urheberrechtsverletzung unrechtmäßig finanzielle Vorteile verschafft hat, im Gefängnis landete, würde es in Deutschland schlagartig auf den Straßen sehr leer werden...

    Die StA ist vermutlich davon ausgegangen, daß der politische, wirtschaftliche und Ruf-Schaden, der Herr von und zu G. durch das Auffliegen seines Plagiats erlitten hat, als Strafe ausreichend ist. Die 20.000 Euro sind in der Tat Peanuts, aber der tatsächliche Schaden ist ja nun unendlich viel größer für den Freiherrn.

    Seien wir doch mal ehrlich: Ex-Minister zu G. hat nichts anderes gemacht als das, was Millionen Deutsche jeden Tag machen, und zwar völlig ungeniert. Er hat eine Urheberrechtsverletzung begangen, weil es ihm zu mühsam - und damit zu teuer - war, den korrekten Weg zu gehen.

    Dabei ist er erwischt worden. Gut so. Die allgemeine moralische Empörung in der Öffentlichkeit allerdings hat schon deutliche Züge eines Steinschlags im Glashaus.
     
  8. pelegrino

    pelegrino Aktives Mitglied 24.11.2011, 10:05

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    AW: Politiker G Plagiate in Doktorarbeit

    @clown: Nun ich bin halt kein Jurist. Das ist ja wahrscheinlich auch das Problem für die meisten, wie man der allgemeinen Reaktion, übrigens auch in den Tageszeitungen, sieht: Unverständnis für das Urteil. Und der Schaden für G. hält sich in Grenzen: Sein Selbstbewusstsein hat in keiner Weise gelitten und weiterhin behauptet er, nicht betrogen zu haben. Aber soll eine Strafe nicht gerade dies beim Täter fördern: Das Unrechtsbewusstsein? Eine weitere interessante Frage: Soll durch die Strafe ein Ausgleich für den Geschädigten geschaffen werden oder soll die Strafe auch dazu dienen, dem Schuldigen zu einem Unrechtsbewusstsein zu "verhelfen"? Aber 20000 Euro können keinem vielfachen Millionär zu einem Unrechtsbewusstsein verhelfen.Gerade bei Jugendlichen wird ja immer so argumentiert, wenn sie dann z.B. mit Sozialstunden belegt werden. Dann würde aber "Recht" gesprochen aus mindestens zweierlei Beweggründen und darf das sein? :work:
     
  9. Humungus

    Humungus V.I.P. 24.11.2011, 14:40

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    AW: Politiker G Plagiate in Doktorarbeit

    Ja, das ist doch prima. Mangelnde Einsicht zementiert einen schlechten Ruf und reduziert Mitleid.

    Zum Rest solltest Du die Strafzwecktheorien lesen. Man kann da ellenlang diskutieren. Wie bereits gesagt wurde Guttenberg schon erheblich gestraft, denn der Fleck auf seiner Weste wird nie wieder aus dem Internet und den Medien verschwinden. Ob er abgeschreckt wird oder andere ist ein ziemlich breites Thema.
     
  10. Phoenics

    Phoenics Aktives Mitglied 24.11.2011, 23:18

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    AW: Politiker G Plagiate in Doktorarbeit

    Eine Karriere, die er vielleicht hätte nie machen können und durch ein Scheitern an einer schlechten, aber ehrlich-geführten Arbeit wohl eher eine "Putze" geworden wäre...

    Ist der Ruf ganz ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert! :p

    Ehrhafte Einstellung. Leider sehen das wohl nicht alle so. Oft gilt immernoch mehr "Schein" als "Sein". Steht auf dem "Schein" erstmal ein Titel, dann "is fertich". Ob "zu Recht oder Nicht" interessiert dann leider kaum noch. Hauptsache die "Qualifikation" passt.

    Gutes Argument. Leider ist die Idee dahinter im Strafrechtswesen doch eher eine Idealvorstellung. Theorie und Praxis dann doch zwei Unterschiedliche paar Schuhe. Bei einem Jugendlichen und einem jungen Erwachsenen mag das sicher noch seine Wirkung entfalten.

    Aber bei alten Herren, die vllt. sogar Minister waren, bezweifel ich, ob das noch irgendetwas bewirkt. Vor Gericht kann er ja z.b. "reumütig und einsichtig" gewesen sein (eben typisch Politiker) und nach dem das gegessen ist, macht er große Töne. Unglücklicherweise kann ein Gericht sowas nicht vorher wissen, um die Strafe auch in angemesserer Höhe anzusetzen. Schicksal...

    Beste Grüße

    Phoenics
     
  11. regloh

    regloh V.I.P. 25.11.2011, 00:57

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    AW: Politiker G Plagiate in Doktorarbeit

    Das scheint aber in diesem Fall nicht zu gelten. Es ist ja nach einer Mini-Schamfrist schon wieder von einem Comeback des Herrn Referendars iur. die Rede, und immer noch fallen die Leute reihenweise auf den Blender und Lügner rein.
     
  12. Domingo

    Domingo V.I.P. 25.11.2011, 03:47

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    AW: Politiker G Plagiate in Doktorarbeit

    Also wenn das Strafverfahren den Urheberechtsverstoß betraf, dann ist es schon richtig, Herrn G. zwar nicht besser, aber auch nicht schlechter zu stellen als jeden anderen, der dieselben Verstoeße begangen hat. Dann ist die Einstellung aber richtig. Etwas anderes waere der Fall, wenn er wg. unberechtigten Fuehrens von Titeln beschuldigt gewesen waere.

    *Ein Exempel zu statuieren* ist kein legitimer Strafrechtszweck. Hoechstens gilt es auf Piratenschiffen, wenn man den Uebeltaeter ueber die Planke laufen laesst, um ihn dann ins haiverseuchte Wasser springen zu lassen.
     
  13. Humungus

    Humungus V.I.P. 25.11.2011, 08:01

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    AW: Politiker G Plagiate in Doktorarbeit

    Jaaa, jaaa, die Parallelen sind doch frappierend.

    Als nächstes wird das neue Buch frischgebackenen Ehepaaren nach der Trauung geschenkt.

    Allerdings bin ich mir nicht sicher, wieviele Leute tatsächlich noch viel von ihm halten. Das Internet ist nicht repräsentativ, und ich halte es gut für möglich (siehe Facebook-pro-Windbeutel-Aktion), dass da wenige berufsmäßig aktiv sind. Und die Presse ist auch sehr selektiv bei Interviews und so weiter.
     
    regloh gefällt das.
  14. Domingo

    Domingo V.I.P. 25.11.2011, 08:39

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    AW: Politiker G Plagiate in Doktorarbeit

    "Unbefugtes Fuehren von Titeln" gem. 132a StGB duerfte nur gegeben sein, wenn jemand einen Doktortitel fuehrt, den ihm keine Uni verliehen hat. Daher ist es wohl nicht so seltsam, dass er nur wg. Urheberrecht beschuldigt wurde.

    Meint

    Domingo
     
  15. Humungus

    Humungus V.I.P. 25.11.2011, 10:03

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    AW: Politiker G Plagiate in Doktorarbeit

    Es gibt aktuell keinen schwerwiegenden Grund sich aufzuregen. Warten wir es doch mal ab, es wird andere geben.
     
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