Person steht an der Kasse, Ware vergessen aufs Band zu legen, Alarm wird ausgelöst. Diebstahl/Strafe

Dieses Thema "ᐅ Person steht an der Kasse, Ware vergessen aufs Band zu legen, Alarm wird ausgelöst. Diebstahl/Strafe - Strafrecht / Strafprozeßrecht" im Forum "Strafrecht / Strafprozeßrecht" wurde erstellt von Rada746, 26. Februar 2013.

  1. Rada746

    Rada746 Boardneuling 26.02.2013, 00:47

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    Person steht an der Kasse, Ware vergessen aufs Band zu legen, Alarm wird ausgelöst. Diebstahl/Strafe

    Mal angenommen, Peter Mink geht in einen Supermarkt und will Bücher und einen MP3-Player kaufen zu einem angenommenen Gesamtwert von 300€. Er hat vor Betreten des Supermarktes nicht daran gedacht, einen Einkaufswagen oder Einkaufskorb zur Erleichterung des Einkaufs mitzunehmen, was ihm erst im Laden auffällt. Er beschließt, die Einkäufe in zwei selbstmitgebrachten Einkaufstaschen für die Zeit bis zur Kasse zu transportieren, da er nichts böses dabei denkt. Nach einiger Zeit hat er alles notwendige gefunden und trägt es in seinen Einkaufstaschen. Da er Durst bekommen hat, beschließt er noch eine Wasserflasche (0,7 l)aus der Getränke-Ecke zu holen. Die Flasche tut er nicht in die Tasche, sondern trägt sie zusammen mit einer der beiden Einkaufstaschein in der rechten Hand, während die andere Einkaufstasche sich in der linken Hand befindet.

    Kurz bevor Peter Mink an der Kasse ankommt, verfällt er in Gedanken. Als Folge davon legt er an der nur die Wasserflasche aufs Band. Als er vorne bei der Kassiererin steht, wartet er darauf, dass die Wasserflasche gescannt wird und diese zu bezahlen. Aus Unachtsamkeit bzw. weil er mit den Gedanken woanders ist, fällt ihm immer noch nicht auf, dass er in seiner linken und rechten Hand zwei Einkaufstaschen mit zahlreichen Büchern und einem MP3-Player festhält. Bevor er noch der Kassierin das Geld für die Wasserflasche geben will, macht er eine leichte Bewegung nach rechts; die Einkaufstasche in der rechten Hand kommt in den Bereich der Alarmsicherungs-Schranken, der Alarm wird ausgelöst. Die Kassierin steht auf, sieht die vollgepackten Einkaufstaschen; Peter Mink ist völlig geschockt, versucht die Situation zu erklären, macht deutlich, dass er die Waren in den Einkaufstaschen bezahlen möchte. Doch die Kassierin ruft den Hausdetektiven. Im Anschluss daran kassiert die Kassiererin die Wasserflasche, Peter Mink bezahlt das Wasser und soll an der Kasse auf den Hausdetektiven warten. Dieser holt ihn kurz darauf ab, nimmt die Daten auf und unterstellt Peter Mink Diebstahl und erteilt ihm Hausverbot für ein Jahr.

    Der Geschäftsleiter kommt drei Tage später aus dem Urlaub, erfährt von dem Vorfall und stellt daraufhin Anzeige gegen Peter Mink. Peter Mink weiß durch nachfragen beim Detektiven und bei den Damen von der Information, dass der Geschäftsleiter drei Tage später wieder im Haus sein wird und erscheint drei Tage später vor der Filiale. Er wählt die Rufnummer des Supermarktes und bittet um ein persönliches Gespräch mit dem Geschäftsleiter, um den Geschäftsleiter dazu zu bringen, von einer Anzeige abzusehen. Peter Mink wird von einer Dame zum Büro des Geschäftsleiters gebracht. Während des Gesprächs versucht Peter Mink die Situation zu schildern. Der Geschäftsleiter sieht dies allerdings ganz skeptisch und betont immer wieder, dass es "ganz sicher Diebstahl" wäre. Peter Mink betont, dass er die Kasse nicht passiert hätte, sondern zum Zeitpunkt des Alarm-Auslösens nur um wenige Zentimeter versetzt auf gleicher Höhe mit der Kassiererin war. Der Geschäftsleiter sagt jedoch, es läge vollendeter Diebstahl vor und hält an seinem Entschluss, Anzeige zu erstatten, weiter fest.




    Folgende Fragen stellen sich Peter Mink:


    1.) Handelt es sich hierbei wirklich um einen Diebstahl? Peter Mink hatte zum einen die Kasse nicht verlassen. Zum anderen wartete er noch darauf, die Wasserflasche zu bezahlen.

    Es hätte ja noch durchaus die Möglichkeit bestanden, dass Peter Mink seinen Fehler selbst noch bemerkt und dies der Kassierin mitgeteilt hätte, wären die Sicherheitsschranken nicht so nahe an dem Bereich gewesen, wo man zum Bezahlen steht.

    Anmerkung: Diebstahl wollte Peter Mink keinesfalls begehen. Die Einkaufstaschen dienten zum Transport im Supermarkt.
    (Kurze Ergänzung: Für den Transport nach Hause hatte er einen leeren Rucksack dabei, um nach Bezahlen darin einen Teil der Einkäufe zu verstauen. Sofern er Diebstahl hätte begehen wollen, so hätte er doch wohl einen Teil der Waren versucht im Rucksack an der Kasse vorbei zu schmuggeln.)



    2.) Darf der Hausdetektiv Sachen aus dem Rucksack entnehmen, nachdem er Peter Mink gefragt um einen Blick in den Rucksack gebeten hat? Wohl gemerkt fragte er eindeutig nur nach einem kurzen Blick in den Rucksack, nicht danach Dinge aus dem Rucksack zu entnehmen.



    3.) Darf der Hausdetektiv von Peter Mink verlangen, alle Gegenstände aus den Jeans- und Jackentaschen herauszuholen und auf den Tisch zu legen?



    4.) Der Hausdetektiv verlangt von Peter Mink 50€ wegen des Vorfalls, den er als "Diebstahl" bezeichnet. Ist dies rechtens?

    Die Kassierin ist Herr Minks Fehler schließlich erst nach dem Auslösen des Alarms aufgefallen; der Hausdetektiv ist erst nach einem Anruf von der Kassiererin auf den Fall aufmerksam geworden.



    5.) Darf sich Peter Mink Hoffnung machen, nach einer Anzeige mit einem blauen Auge davon zu kommen? Wenn nein, mit welcher Strafe muss dieser rechnen, wenn er Student ist und vom Bafög lebt?



    6.) Ist es rechtens, dass der Geschäftsleiter so eindeutig von vollendetem Diebstahl spricht?


    In den Fragen befinden sich zum Teil einige persönliche Annahmen. Bitte nicht daran stören und gerne auch die eigene Meinung kundtun. Pter Mink ist bewusst, dass es sich hierbei um einen Härtefall handelt und dieser bei vielen Personen womöglich Kopfschütteln erzeugen wird. Er bittet dennoch um neutrale Meinungen von fachkundigen Personen, ehe er Papiere von der Polizei/Staatsanwaltschaft erhält.
     
  2. Klaus0155

    Klaus0155 V.I.P. 26.02.2013, 09:59

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    AW: Person steht an der Kasse, Ware vergessen aufs Band zu legen, Alarm wird ausgelöst. Diebstahl/Strafe oder nicht?

    Nette Story. Mal vorab: Student Peter Mink sollte sich bewusst sein, dass
    die dargestellten massiven Bewusstseintrübungen pathologischen Charakters sein können und dies unbedingt medizinisch abklären lassen... :cool:


    Da die Fragen den Sachverhalt im wesentlichen wiederholen, Antworten direkt auf diese.
    Tatsache ist m.E., dass P.M. die Ware nicht auf das Kassenband gelegt hat, sondern in privaten Transportbehältnissen verstaut hatte. Die weiteren Ausführungen sind m.E. als Schutzbehauptungen zu werten, insbesonders erscheint die Einlassung "Zum anderen wartete er noch darauf, die Wasserflasche zu bezahlen" unlogisch. Was wollte er denn nach Bezahlen der Wasserflasche? Die Tüten auspacken?

    Ob in Anbetracht der Umstände vollendeter oder versuchter Diebstahl vorliegt, hängt letztlich von der Überzeugung des Gerichts ab. Ebenso auch, ob Ein Gericht der Argumentation des Beschuldigten mehr oder weniger Glauben schenkt, es handelte sich um ein "Versehen". Letzteres halte ich für einigermaßen unrealistisch.

    Die Vorbringung "Die Taschen dienten zum Transport im Supermarkt" widerspricht zudem dem vorher Vorgetragenen "Er hat vor Betreten des Supermarktes nicht daran gedacht, einen Einkaufswagen oder Einkaufskorb zur Erleichterung des Einkaufs mitzunehmen, was ihm erst im Laden auffällt. Er beschließt, die Einkäufe in zwei selbstmitgebrachten Einkaufstaschen für die Zeit bis zur Kasse zu transportieren, da er nichts böses dabei denkt."

    Eher nicht, tut hier aber eigentlich nichts zur Sache


    Verlangen kann der Detektiv alles mögliche, nachkommen muss der Kunde dem nicht.


    Unstreitig ist wohl, dass der Kunde mit nicht bezahlter Ware in privaten Einkaufsbehältnissen angetroffen wurde. Als was das der Detektiv bezeichnet ist egal, die rechliche Bewertung nimmt ggfls ein Gericht vor. Die 50 Euro "Fangprämie", "Bearbeitungsgebühr" oder als was sie auch immer bezeichnet werden, ist umstritten. Sie könnten Teil der AGB sein, sofern klar und deutlich darauf aufmerksam gemacht würde (Hinweistafeln etc).



    La speranza e l'ultima a morire - wie die Italiener sagen. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Das kommt drauf an. Ersttäter beim Ladendiebstahl kommen oftmals mit einer Verfahrenseinstellung gegen Geldauflage durch die Staatsanwaltschaft davon. Ob dies im fiktiven Fall angesichts des Warenwertes von rd 300 Euro so sein wird, ist fraglich. Jedenfalls wird es bei einer Geldstrafe bleiben, deren Höhe vermutlich iom Bereich von 30 bis 50 Tagessätzen liegen dürfte. Die Höhe des Tagessatzes richtet sich nach den Einkommensverhältnissen.


    Der Geschäftsführer kann den Vorfall beurteilen / bezeichnen wie er will. Die rechtliche Würdigung obliegt dem Gericht
     
  3. Rada746

    Rada746 Boardneuling 26.02.2013, 15:27

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    AW: Person steht an der Kasse, Ware vergessen aufs Band zu legen, Alarm wird ausgelöst. Diebstahl/Strafe oder nicht?

    Der Sachverhalt spielt sich für Peter Fink ab wie eine Szene aus einem schlechten Film, keine Frage. Aber passieren kann dies doch einmal, auch bei dem Warenwert, oder nicht? Klar, Peter Fink macht eine äußerst schlechte Figur, aber es lag immerhin kein Vorsatz vor.


    Peter Fink ist sich selbst bewusst, dass seine Aussagen wie eine Schutzbehauptung interpretiert werden könnten. Aber mal davon abgesehen, ob es wahrscheinlich oder eher unwahrscheinlich ist:
    Peter Fink hätte doch durchaus die Kassierin noch auf seinen Fehler aufmerksam machen können, oder? Möglicherweise wäre ihm sein Fehler aufgefallen, wenn die Kassierin die Flasche gescannt hätte, er diese zunächst in eine der beiden Einkaufstaschen hätte legen wollen und dabei die Ware darin bemerkt hätte... ob realistisch oder nicht, sei mal dahin dahingestellt.


    Muss es sich denn tatsächlich um Diebstahl handeln? Peter Fink stand ja an der Kasse, der Fehler hätte von ihm noch durchaus bemerkt werden können, würden die Schranken nicht so nahe stehen. Vielleicht fragt sich der eine oder andere jetzt "Wo sollen diese sonst stehen?". Aber verlassen wurde der Kassenbereich zumindest nicht.
    [/QUOTE]

    Gemeint war es folgendermaßen:
    Die mitgebrachten Taschen wurden ja mitgebracht, um hinterher die Einkäufe nach Hause tragen zu können. Nachdem er schon im Laden war, einen Einkaufswagen/-korb aber nicht mitgenommen hatte, nahm er die Taschen aus seinem Rucksack: von hieran wollte er diese als Transportmittel bis zur Kasse nutzen.

    Peter Fink ging davon aus, dass er die Pflicht hierzu hätte, da der Detektiv es hat so aussehen lassen.

    Muss Peter Fink wirklich davon ausgehen, zu einer Geldstrafe verdonnert zu werden? Es lag ja seinerseits wirklich nicht der Vorsatz vor, den Laden mit unbezahlter Ware zu verlassen. Zudem stand er ja noch an der Kasse und hatte diesen Bereich nicht verlassen. Zudem ist sein Führungszeugnis absolut sauber.
    Peter Fink hat bei dem Gespräch mit dem Geschäftsleiter auch bereits eingeräumt, dass er aus der Sache gelernt hat und beim Einkaufen verstärkt darauf achten wird, nur noch einen Einkaufswagen/-korb im Supermarkt zu nutzen. Klar, im Nachhinein könnte man meinen, Peter Fink will sich nur herausreden. Dass der Warenwert so hoch ist, lässt die Sache natürlich schlechter aussehen, als sie ohnehin schon ist. Kann sich Peter Fink dennoch Hoffnung machen, dass es die Staatsanwaltschaft es bei einer Ermahnung belassen könnte? Oder ist dies sehr, sehr unwahrscheinlich?
     
  4. Kyuubi86

    Kyuubi86 V.I.P. 26.02.2013, 15:40

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    AW: Person steht an der Kasse, Ware vergessen aufs Band zu legen, Alarm wird ausgelöst. Diebstahl/Strafe oder nicht?

    peter fink verkennt, dass er für einen diebstahl nicht unbedingt erst an der kasse vorbeilaufen muss, sondern dass dieser schon im laden dadurch stattfinden kann, dass er den mp3-player in seine tasche steckt.

    Um genau das zu vermeiden gibt es Einkaufswägen/Einkaufskörbe und so ziemlich jeder ist sich vollkommen bewusst, dass es A) komisch erscheinen kann, wenn man eine Sache im Laden in die private Tasche steckt und dass man B) auch mal etwas vergessen kann. Vor allem, da es hier nicht um ein Päckchen Kaugummi geht, sollte es dem Fink klar sein, dass man das besser nicht in die Tasche steckt. Letztlich kann es tatsächlich darauf hinauslaufen, dass er für seine bloße Faulheit bestraft wird. Die Fakten sprechen immerhin deutlich gegen ihn. Vom Fundort der Sache selbst bis hin dazu, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass man mal eben einen 300€ Artikel in der Tasche vergisst.
     
  5. JHS

    JHS V.I.P. 26.02.2013, 15:52

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    AW: Person steht an der Kasse, Ware vergessen aufs Band zu legen, Alarm wird ausgelöst. Diebstahl/Strafe oder nicht?

    Es liegt hier wohl ein versuchter Diebstahl vor. Die Vollendung wurde durch die Sicherheitsschranke und das Eingreifen der Kassiererin verhindert. Strafbefreiender Rücktritt vom Versuch war nicht mehr möglich.

    Die ganzen hätte/würde/wäre/wenns werden als Schutzbehauptungen gewertet werden.

    Wie denkt P.M. sich das? Wenn ihm der Diebstahl erst "zuhause aufgefallen wäre", dass er dann noch schnell -wenn schon die Polizei bei ihm klingelt- noch schnell im Markt anrufen kann und sagen: "Oh ich hab vergessen zu bezahlen, war aber kein Vorsatz".

    Die Story ist vollkommen unglaubwürdig und P.M. sollte daran denken, dass ein von Reue getragenes Geständnis zu Strafmilderung führt.
     
  6. Miranda

    Miranda V.I.P. 26.02.2013, 17:31

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    AW: Person steht an der Kasse, Ware vergessen aufs Band zu legen, Alarm wird ausgelöst. Diebstahl/Strafe oder nicht?

    Die Geschichte ist zwar nicht unbedingt unglaubwürdig - es kann sowas passieren, wenn man total gedankenverloren ist.
    Aber es kommt darauf an, ob die Geschichte geglaubt wird.
    Denn es sieht entweder hiernach aus:

    § 246 StGB
    Unterschlagung.(1) Wer eine fremde bewegliche Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zueignet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in anderen Vorschriften mit schwererer Strafe bedroht ist.

    (2) Ist in den Fällen des Absatzes 1 die Sache dem Täter anvertraut, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe.

    (3) Der Versuch ist strafbar.



    (Zueignung ist es bereits, wenn ein Kund die Ware aus dem Sortiment im Geschäft nimmt und sie in ein eigenes, ihm gehörendes Behältnis steckt oder unter die Kleidung, was auch immer - also, sobald die Ware in den Plastiktüten ist, ist es Zueignung, auch wenn der Kunde vorhat, sie an der Kasse wieder auszupacken und zu bezahlen. Wird allerdings nicht in allen Geschäften so eng gesehen, sondern beobachtet, ob der Kunde die eingesteckte Ware an der Kasse wieder auspackt und bezahlt.)


    Oder, mit dem Vorsatz, die eingesteckte Ware ohne Bezahlung zu behalten, wäre es:

    § 242 StGB
    Diebstahl.(1) Wer eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    (2) Der Versuch ist strafbar.
     
  7. Rada746

    Rada746 Boardneuling 26.02.2013, 17:34

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    AW: Person steht an der Kasse, Ware vergessen aufs Band zu legen, Alarm wird ausgelöst. Diebstahl/Strafe oder nicht?

    @ JHS
    @ Kyuubi86

    Vielen Dank für eure Antworten.

    In dem Fall geht es ja darum, dass sich Peter Fink bewusst ist, dass die Handlung an der Kasse den Anschein eines (versuchten oder wie auch immer) Diebstahls erweckt hat. Es handelt sich hierbei auch nicht um eine faule Ausrede, er habe vergessen die Ware aus den Einkaufstaschen zu entnehmen und aufs Band zu tun. Er hatte die Taschen an der Kasse auch so gehalten, dass man bei normalem Hinsehen direkt sehen konnte, dass sich darin Waren befinden (auch wenn das den Vorfall nicht besser macht).



    @Kyuubi86
    Ich hatte ja bereits geschrieben, dass Peter Fink aus der Sache gelernt hat und in Zukunft KEINE Einkaufstasche zum Transportieren im Laden mehr nutzen wird. Dass es unwahrscheinlich klingen mag, Ware im Wert von 300€ aufs Band zu legen bzw. diese in den Einkaufstaschen zu vergessen, hatte ich bereits ebenfalls erwähnt. Erwähnt habe ich in diesem Zusammenhang aber auch, dass Peter Mink NICHT vorsätzlich bzw. NICHT mit Absicht des Diebstahls gehandelt hat.
    Von daher weiß ich nicht, was Sie mit Ihrer Antwort bezwecken wollten. Nicht falsch verstehen, ist nicht böse gemeint.



    @ JHS

    Dass es unrealistisch klingen mag, dass hier kein Vorsatz vorliegen soll, hatte ich ja bereits erwähnt. Peter Fink zeigt ja bereits Reue, dass er mit seinen Einkaufstaschen durch den Laden gegangen ist. Aber wenn er noch gar nicht geklaut hat und gar kein Vorsatz vorlag, warum sollte er dann sagen, dass es ihm leid tun würde geklaut zu haben? Klauen wollte er ja nicht und es ist ja nicht einmal klar, ob Diebstahl vorliegt: Alarm ausgelöst ja, aber noch an der Kasse gestanden und hier kommt das Paragraphen-Spiel zum Einsatz, womit ich mich nicht auskenne.
    Zuletzt bearbeitet: 26. Februar 2013
     
  8. Miranda

    Miranda V.I.P. 26.02.2013, 18:04

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    AW: Person steht an der Kasse, Ware vergessen aufs Band zu legen, Alarm wird ausgelöst. Diebstahl/Strafe oder nicht?


    Er hätte die Ware gar nicht erst in seine Tüten stecken dürfen, bevor er gezahlt hat - siehe Beitrag #6.
    Nur wird es - siehe Beitrag #6 - von wohl den meisten Geschäften so gehandhabt, dass gewartet wird, ob der Kunde die Ware an der Kasse wieder auspackt und bezahlt oder nicht.


    Und es muss nicht den Usern hier bewiesen werden, dass der Betroffene nicht stehlen wollte, sondern den Strafverfolgungsbehörden.
    Die Geschichte hört sich sicher unglaubwürdig an, kann aber passieren, wenn jemand total in Gedanken ist. - Der Betroffene muss halt die Strafverfolgungsbehörden (genauer gesagt: Staatsanwalt und eventuell Richter) von der Wahrheit seiner Geschichte überzeugen - und ich fürchte, dies wird ihm sehr schwerfallen, weil solch eine Geschichte, auch wenn sie in dem Fall wahr ist, von so und so vielen Leuten als Ausrede vorgetragen wird.
     
  9. Kyuubi86

    Kyuubi86 V.I.P. 26.02.2013, 18:04

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    AW: Person steht an der Kasse, Ware vergessen aufs Band zu legen, Alarm wird ausgelöst. Diebstahl/Strafe oder nicht?

    es geht darum, dass es einen unterschied zwischen rechtsdogmatik und rechtspraxis gibt. auch wenn der fink her de facto keinen vorsatz hatte, hat er sich durch sein verhalten in eine position gebracht, die den vorsatz bei äußerer betrachtung sehr nahe legt, ebenso die zueignungsabsicht. ob das im vorliegenden fall ausreicht, um zu einer verurteilung wegen diebstahls zu kommen, sei mal dahingestellt. aber zumindest bewegt es sich schon in einem bereich, in dem ich als fiktiver anwalt nicht mehr zum mandanten sagen würde: hey, kein problem, da haben sie gar nichts zu befürchten.
     
  10. Rada746

    Rada746 Boardneuling 26.02.2013, 18:51

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    AW: Person steht an der Kasse, Ware vergessen aufs Band zu legen, Alarm wird ausgelöst. Diebstahl/Strafe oder nicht?

    @ Kyuubi86

    Vielen Dank, diese Antwort hilft mir ein bisschen weiter ;-)

    Dass Peter Fink sich in Schwierigkeiten befindet, dass ist ihm bewusst. Dass kein Vorsatz vorlag, lässt sich ja auch nur schwer beweisen. Könnte er im Falle einer Gerichtsvorladung noch anmerken, dass er einen leeren Rucksack (das selbstmitgebrachte Englisch-Buch und die eigenen Taschentücher mal außer Acht gelassen) dabei hatte, um zumindest einen Teil der Einkäufe nach dem Bezahlen darin zu verstauen; der Rucksack zum Zeitpunkt, als er an der Kasse stand, immmer noch leer war und ein Dieb wahrscheinlich nicht mit sichtbar vollgepackten Einkaufstaschen versuchen würde an der Kasse vorbeizukommen? dass ein Dieb wohl schon vor Betreten des Kassenbereichs sein Rucksack befüllen würde, da hierdurch das Risiko des Erwischtwerdens minimiert würde?

    Meinst du persönlich, wenn Herr Fink beim Richter den Vorfall schildert und berücksichtigt wird, dass seine Polizei-Akte absolut rein ist und kein Vorsatz vorlag; dass er das persönliche Gespräch mit dem Geschäftsleiter gesucht hat, als dieser drei Tage später aus dem Urlaub zurückkehrte und sich bei ihm dafür entschuldigte, den Eindruck eines Diebes erweckt zu haben.....

    ...meinst du, dass er, wenn es gut für ihn läuft, er ohne Strafe und mit einem blauen Auge aus diesem Fall?
     
  11. Angelito

    Angelito V.I.P. 26.02.2013, 18:59

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    AW: Person steht an der Kasse, Ware vergessen aufs Band zu legen, Alarm wird ausgelöst. Diebstahl/Strafe oder nicht?

    Könnte? :misstraui
     
  12. MacGuffin

    MacGuffin V.I.P. 26.02.2013, 19:09

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    AW: Person steht an der Kasse, Ware vergessen aufs Band zu legen, Alarm wird ausgelöst. Diebstahl/Strafe oder nicht?

    Das könnte einen nachdenklich machen. Wenn dort öfter eingekauft wird, das Sicherungssystem bekannt ist, war klar, daß es spätestens beim Verlassen "piept", wenn es nicht schon die Kassiererin bemerkt hätte.

    Dass jemand quasi mit Absicht in die Falle tappt, ohne die Sicherungsetiketten zu entfernen, liegt eher fern.
     
  13. Rada746

    Rada746 Boardneuling 26.02.2013, 19:12

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    AW: Person steht an der Kasse, Ware vergessen aufs Band zu legen, Alarm wird ausgelöst. Diebstahl/Strafe oder nicht?

    Ja, könnte. Wie bereits geschrieben, liegt hier kein Vorsatz vor und es besteht ja die Möglichkeit (ungeachtet der Wahrscheinlichkeit), dass der Richter/Staatsanwalt dem Herrn Mink Glauben schenken.
     
  14. Rada746

    Rada746 Boardneuling 26.02.2013, 19:20

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    AW: Person steht an der Kasse, Ware vergessen aufs Band zu legen, Alarm wird ausgelöst. Diebstahl/Strafe oder nicht?


    Hallo MacGuffin,

    wie genau ist deine Nachricht gemeint? Pro/contra Herrn Mink? Meinst du damit, dass einiges für Herrn Fink spricht?

    Ich verstehe deine Nachricht nämlich so, dass Herr Mink entsprechende Maßnahmen ergriffen hätte, damit die Sicherungsanlage nicht anschlägt.


    Könntest du bitte näher erläutern, was du damit meinst? Für mich liest sich das irgendwie doppeldeutig, je nach dem (einerseits contra, andererseits pro Herrn Mink). Das soll keine Kritik an Ihrer Ausdrucksweise darstellen;)
     
  15. Angelito

    Angelito V.I.P. 26.02.2013, 19:21

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    AW: Person steht an der Kasse, Ware vergessen aufs Band zu legen, Alarm wird ausgelöst. Diebstahl/Strafe oder nicht?

    Ja klar! Natürlich! Die hören solche Geschichten ja auch nie! Und es klingt absolut plausibel das sich jemand zwei nicht durchsichtige Taschen mit Waren für 300€ vollpackt und dann lediglich ein Wasser für nen Euro bezahlen will. Hoppla!
     
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