Online-Shop für Verbaucher und Gewerbetreibende - wie MwSt. darstellen?

Dieses Thema "Online-Shop für Verbaucher und Gewerbetreibende - wie MwSt. darstellen? - Internetrecht" im Forum "Internetrecht" wurde erstellt von harry2, 12. Oktober 2007.

  1. harry2

    harry2 Boardneuling 12.10.2007, 13:15

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    Online-Shop für Verbaucher und Gewerbetreibende - wie MwSt. darstellen?

    Nehmen wir mal an jemand möchte eine Online-Shop für Software betreiben. Die meisten Kunde sind Gewerbetreibende oder Firmen (B2B), es gibt aber auch einige Endkunden (Verbraucher, B2C). Dazu gibt es noch ausländische (meist EU) Kunden, der Shop wäre mehrsprachig.

    Die B2B-Kunden und Ausländer interessiert die MwSt. nicht, eine Bruttoauszeichnung wäre hier sogar hinderlich und nicht werbewirksam.

    Bei B2C-Kunden ist aber ja eigentlich die Bruttoauszeichnung vorgeschrieben.

    Der (fiktive) Shopbetreiber möchte aber nur einen Shop haben.

    Welche der folgenden Szenarien wäre wohl rechtlich zulässig:

    1.) Netto und Bruttopreis (Produkt XY 100 EUR zzgl. deutsche MwSt 119 EURO inkl. MwSt)

    2.) Nur Netto und Angabe in der Fußzeile des Shops (auf allen Seiten sichtbar: Dieser Shop richtet sich nur an gewerbliche Kunden (B2B, daher sind alle Priese zzgl. MwSt), eventuell zzgl. Hinweis in den AGB .

    3.) "Umschalter" auf allen Shopseiten zwischen Brutto und Nettopreis.

    4.) ...andere Idee?

    Danke im Voraus für Euer Feedback!
     
  2. harry2

    harry2 Boardneuling 12.10.2007, 15:12

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    AW: Online-Shop für Verbaucher und Gewerbetreibende - wie MwSt. darstellen?

    Damit würden 2 getrennte Shops erforderlich, der (virtuelle) Shopbetreiber möchte aber alles alles in einem abwickeln...

    Es kann auch kaum verhindert werden, dass Endkunden direkt in den B2B Shop gelangen, da z.B. Suchmaschinen ja auch den B2B Shop indizieren (und das ja auch sollen).

    Preissuchmaschinen sind nicht so ganz das Thema, es geht mehr um eine rechtlich (=abmahnsichere) Shopkonstruktion.
     
  3. RA.Peters

    RA.Peters Junior Mitglied 13.10.2007, 16:22

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    AW: Online-Shop für Verbaucher und Gewerbetreibende - wie MwSt. darstellen?

    Oliver, ich rüttel mal etwas dran - aber nur leicht:
    Der BGH hat vor wenigen Tagen entschieden, dass die Angabe "enthält MwSt" ausreichend ist und nicht immer sofort überall nettopreis und Steuer konkret ausgewiesen werden muss. Der durchschnittliche Verbraucher erwartet, dass die Preise inkl. Steuer sind und damit ist ihm genug geholfen. (BGH I ZR 143/04 vom 04.10.2007 - hier rechtlich stark verkürzt, mehr auf http://kanzleipeters.de/plugins/gericht/index.php?nr=26 und dort auch dem link zum BGH)

    Also da ich selber programmiere, wundert es mich, wieso das so kompliziert sein soll. Der gleiche Datenbestand ist da verwendbar. Ich würde das über sowas wie "nutzergruppen" oder 2 parallelen Shops mit gleicher Produktdatenbank arbeiten. Praxisbeispiele sind K&M-Elektronik, wo nach einloggen als Händler einfach die Nettopreise angezeigt werden, vorher standen da die Bruttopreise. Oder bei Foto Koch aus Düsseldorf - die bieten einen Endverbrauchershop und einen Großhandel an (GSK).

    Und: Wer auf die Werbebotschaft von Nettopreisen setzen will, muß wettbewerbsrechtlich höllisch aufpassen!
     
    Humungus gefällt das.
  4. harry2

    harry2 Boardneuling 13.10.2007, 19:08

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    AW: Online-Shop für Verbaucher und Gewerbetreibende - wie MwSt. darstellen?

    Erstmal danke für die Antwort, RA.Peters! Das Problem ist dass der (fiktive) Shopbetreiber 90% gewerbliche Kunden und nur wenige Endverbraucher als Kunden hat. 2 Shops sind da ungünstig, wie soll auch die Entscheidung getroffen werden wer welchen Shop zu sehen bekommt? Die allermeisten Kunden sind eher irritiert wenn Sie einen Bruttopreis sehen, und wenn sie sich extra einloggen müssen um den Nettopreis zu sehen ist das nicht sehr werbewirksam und effizient. Immerhin will der (Gewerbe)-Kunde oft einfach nur mal schnell einen Preis nachschlagen

    Vermutlich wäre es am sinnvollsten einfach beide Preise anzugeben etwa in der Form
    1.) Netto und Bruttopreis (Produkt XY 100 EUR zzgl. deutsche MwSt - 119 EURO inkl. MwSt)

    Wäre das "abmahnsicher"?

    Oder wie wäre es hiermit:
    3.) "Umschalter" auf allen Shopseiten zwischen Brutto und Nettopreis.
    Standardmäßig müsste der allerdings auf Netto stehen, sonst macht es wenig Sinn.
     
  5. RA.Peters

    RA.Peters Junior Mitglied 13.10.2007, 19:52

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    Abmahnsicher? Was ist das heute noch? Das passende LG für die jeweilige einstweilige findet sich auch leicht, je nachdem was man gern monieren möchte...

    Aber konkret: Wer sich auch an Verbraucher richtet (egal ob 100%, 10% oder 1%) MUSS den Verbraucherschutz beachten. Und da sehe ich ein Problem wenn die Nettopreise mehr auffallen als die Bruttopreise ("Blickfangwerbung" und so).

    Nebenbei: Jeder Großhändler, der was auf sich hält (und der auf dessen Anwälte hört) gibt preise nur an Kunden raus, die zuvor gezeigt haben, dass sie gewerblich sind. Also egal ob bei der M*tro vor Ort oder beim Großhandelsversand - eine Gewerbebescheinigung oder dergleichen eröffnet erst die Welt zu den Preisen.

    Klar, Sie wollen Werbung damit machen - aber leiber vorsichtig sein als teure Post von Kollegen zu bekommen. Oder?!
     
  6. RA.Peters

    RA.Peters Junior Mitglied 13.10.2007, 20:57

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    Der Verbraucher ist erstmal selber nicht in der Lage, viel zu machen - denn er sieht ja, das sda nicht an ihm ode rnicht zu dem von ihm gewünschten Preis verkauft wird.

    Aber er könnte einem Mitbewerber oder einer organisation zum Schutz des Wettbewerbes (also einer anerkannten) einen Tipp geben oder sich dort beschweren - das hilft denen dann auch einem gericht oder dergleichen glaubhaft zu machen, das ein Verbraucher getäsucht werden kann...
     
  7. harry2

    harry2 Boardneuling 14.10.2007, 17:45

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    AW: Online-Shop für Verbaucher und Gewerbetreibende - wie MwSt. darstellen?

    Na ja, es gibt auch viele öffentlich zugängliche Online-Shops im (deutschen) Netz, die sich nur an gewerbliche Kunden (das sind ja nicht nur Händler) richten, nur Nettopreise angeben und in der Fußzeile darauf hinweisen, dass sie nur an Gewerbekunden liefern.

    Vermutlich wäre das der beste Weg für den (natürlich fiktiven) Shopbetreiber in diesem Beispiel.

    Gelten eigentlich Universitäten, Forschungseinrichtungen und öffentliche Institutionen als Verbraucher, d.h. können sie die entsprechenden Rechte gelten machen? Und wäre es erlaubt ihnen gegenüber auch mir Nur-Nettopreisen zu werben?
     
  8. RA.Peters

    RA.Peters Junior Mitglied 21.10.2007, 13:00

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    AW: Online-Shop für Verbaucher und Gewerbetreibende - wie MwSt. darstellen?

    Uni als Verbraucher? Neee, der Begriff ist da ziemlich eng und gilt siche rnciht für juristische Personen wie es die Unis ja auch sind.
     
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