Obdachlosigkeit bei 18 Jährigen

Dieses Thema "ᐅ Obdachlosigkeit bei 18 Jährigen - Sozialrecht" im Forum "Sozialrecht" wurde erstellt von Jakko99, 29. Juni 2012.

  1. Jakko99

    Jakko99 Forum-Interessierte(r) 29.06.2012, 21:27

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    Obdachlosigkeit bei 18 Jährigen

    Angenommen ein 18 Jähriger ohne Ausbildung, Studium, Beruf ... wird von seinen Eltern aus dem eigenen Eigentumshaus geworfen, wodurch er Obdachlos wird. Hat der 18 Jährige dann ein Recht auf ALG II und eine eigene Wohnung ?

    Soviel ich gehört habe nicht da es eine U25 Regel bei Harz4 gibt ... hat der 18 Jährige dann das Recht wieder gegen den Willen der Eltern in Ihr Haus einzuziehen ?

    Die Frage bezieht sich auf die Rechtslage in Deutschland.

    Ich würde mich über eine Antwort freuen.
    mfg
     
  2. Cloakmaster

    Cloakmaster V.I.P. 29.06.2012, 21:56

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    AW: Obdachlosigkeit bei 18 Jährigen

    Die U25-Regel besagt eindeutig, daß der jugne Mensch bei seinen Eltern wohnen SOLL (nicht : muss) soweit dies zumutbar ist. Wenn es belegbare Gründe gibt, die ein weiteres Zusammenleben unter einem Dach unmöglich machen, dann kann der Volljährige auch einen eigenen Hausstand gründen, und dafür Leistungen erhalten.
     
  3. Jakko99

    Jakko99 Forum-Interessierte(r) 29.06.2012, 22:42

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    AW: Obdachlosigkeit bei 18 Jährigen

    Verstehe, aber wenn es "Soll" heißt, haben die Eltern ja dann das Recht dazu Ihr Kind vor die Tür zusetzen, was ja eigentlich dann schon ein schwerwiegender Grund ist und dann Leistungen beantragt werden können !??

    Ich habe bereits im Internet viel darüber nachgelesen, viel finde ich aber nicht, und wenn ich was finde sagt jeder etwas anderes ...

    Wenn der Junge dann Obdachlos ist, an wen sollte er sich wenden ? Sollte er sofort bei der Arge einen Antrag stellen ? Wenn ja, welche Adresse muss er angeben, sprich wo wird die Antwort der Arge hingeschickt ?
     
  4. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 29.06.2012, 23:07

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    AW: Obdachlosigkeit bei 18 Jährigen

    Die Eltern schulden dem Kind - auch dem Volljährigen - eine Berufsausbildung und Unterhalt.

    Wenn die Eltern das Kind "aus dem Haus werfen" und das Kind daher ALG 2 und weitere Sozialleistungen bezieht, holt sich das Sozialamt/die ArGe das Geld ganz oder teilweise von den Eltern zurück, sofern die genügend verdienen, um unterhaltspflichtig zu sein.

    Kinder und Eltern sind grundsätzlich füreinander unterhaltspflichtig, das ist unabhängig vom Alter. Es ist nur ggf. abhängig von der individuellen Leistungsfähigkeit (Einkommen).
     
  5. Jakko99

    Jakko99 Forum-Interessierte(r) 29.06.2012, 23:34

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    AW: Obdachlosigkeit bei 18 Jährigen

    Vielen Dank schonmal euch zwei ...

    Das bedeutet dann entweder müssen die Eltern den 18 Jährigen bei sich wohnen lassen und ihn dort durchfüttern oder sie zahlen Geld für Wohnung und Lebenserhaltungskosten an das Amt, welches dass dann alles an den 18 Jährigen weitergibt ...

    Aber was wenn die Eltern sich weigern das Kind bei sich wohnen zulassen und Geld an das Kind zuzahlen, bis auf das Kindergeld ?

    Muss der 18 Jährige Obdachlose die Eltern dann verklagen, oder macht das Amt dass dann ? Den der Obdachlose hat ja kein Geld für einen Anwalt und eine evt. Niederlage vor Gericht ...

    Klasse dass es ein solches Forum gibt :)
     
  6. Kerzenlicht

    Kerzenlicht V.I.P. 29.06.2012, 23:39

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    AW: Obdachlosigkeit bei 18 Jährigen

    Die Eltern sind dem 18-jährigen, solange er nicht zur Schule geht oder keine Ausbildung macht oder nicht studiert direkt nicht zum Unterhalt verpflichtet!

    Erfolgreich verklagen kann der 18-jährige die Eltern also erstmal nicht.
     
  7. Moixa

    Moixa Boardneuling 29.06.2012, 23:43

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    AW: Obdachlosigkeit bei 18 Jährigen

    Da schließe ich mich an, solange der 18-Jährige keine Ausbildung macht, müssen die Eltern keinen Unterhalt zahlen.Die Eltern müssen nur dann Unterhaltzahlen wenn dadurch dem Jugendlichen eine Ausbildung gesichert wird.
    Der Jugendliche kann zum Amt gehen und einen Antrag auf ALG II stellen.
     
  8. Jakko99

    Jakko99 Forum-Interessierte(r) 29.06.2012, 23:46

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    AW: Obdachlosigkeit bei 18 Jährigen

    Hehe, da haben wir es wieder, jeder sagt was anderes ...

    Der eine weißt auf die U25 Regel hin, der andere wieder auf das Amt ...

    Also sagen 2 Experten jetzt dass die Eltern verpflichtet sind, und die anderen 2 dass das Amt zuständig ist ...

    Ist glaube wirklich ne komplizierte Sache. Ich glaube das Gesetz hat da noch keine 100%ige Regelung festgelegt !??
     
  9. Moixa

    Moixa Boardneuling 29.06.2012, 23:51

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    AW: Obdachlosigkeit bei 18 Jährigen

    Die U25 regel sagt, dass Eltern bis maximalen zum 25 Lebensjahr ihrem Kind Unterhaltspflichtig sind solange das Kind in Ausbildung macht. Eltern müssen bis zum ende des 25 Lebensjahr das Kind unterstützen damit es seine Ausbildung zu Ende bringen kann.
    Sollte der Jugendliche aber keien Ausbildung machen, fällt diese Unterstützung weg und hier greift dann das Amt.

    Ich würde mich aber nicht als Experte beschreiben, habe das mal so in der Vorlesung gelernt :)
     
  10. Kerzenlicht

    Kerzenlicht V.I.P. 29.06.2012, 23:51

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    AW: Obdachlosigkeit bei 18 Jährigen

    Doch, wir sagen alle in etwa das Gleiche und es ist auch alles sehr schön ordentlich geregelt.

    Anspruch des 18-jährigen gegenüber den Eltern besteht nicht.

    Wenn Zusammenleben unzumutbar, können die Eltern den 18-jährigen rausschmeißen. In dem Fall greift dann (häufig) die U25-Regel nicht.

    Amt zahlt, bzw. weist möglicherweise dem 18-jährigen auch eine Arbeit nach, so dass er selbst Geld verdienen kann.

    Wenn nicht, zahlt das Amt und holt sich, wenn möglich, das Geld bei den Eltern wieder.

    Hier hat keiner etwas anderes gesagt.
     
  11. Jakko99

    Jakko99 Forum-Interessierte(r) 30.06.2012, 00:00

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    AW: Obdachlosigkeit bei 18 Jährigen

    Okay, dann habe ich das falsch verstanden ...

    Dann muss der 18 Jährige Obdachlose einfach sobald er auf der Straße steht ohne Unterkunft zur Arge und dort einen Antrag auf ALG 2 und Wohnung stellen, richtig ?

    Bis der Antrag dann bearbeitet wurde kann er in einer Obdachlosenunterkunft oder beim Jugendamt unterschlupf finden !??

    Und kann der Antrag überall gestellt werden, egal in welcher deutschen Stadt, oder muss das in der Heimatstadt / Der Stadt wo er bis vor kurzem wohnte passieren ?

    Wenn die Fragen geklärt sind weiß ich dann bescheid :)
     
  12. Gerd aus Berlin

    Gerd aus Berlin V.I.P. 30.06.2012, 00:21

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    AW: Obdachlosigkeit bei 18 Jährigen

    Doch, die Sache ist klar geregelt. Nur nicht so einfach zu erklären. Und keine Erklärung war bislang grundfalsch. Hier mal ein Versuch der Einordnung aller Erklärungen:

    1.) Unterhaltspflicht. Die ist immer vorrangig vor Sozialleistungen wie ALG II (nur nicht beim Kindergeld; aber das ist auch eine Steuerfrage). Ab 18 überwiegt aber die Erwerbs(Arbeits-)obliegenheit des Kindes vor der Unterhaltspflicht der Eltern - Ausnahme: Man macht eine Erstausbildung oder sucht gerade seit kurzem eine.

    Wer also 18 ist und erwerbsfähig und keine Erstausbildung sucht oder hat, der hat keinen Anspruch auf Unterhalt von seinen Eltern, sondern stattdessen auf ALG II.

    2.) Zumutbarkeit bzw. "Möglichkeit", auf die elterliche Wohnung verwiesen zu werden: Ist die gegeben, gibt es Geld für eigene Wohnung und Heizung erst, wenn man 25 geworden ist. Absatz 5 § 22 SGB II.

    Wenn die Eltern ihr Kind U25 "rausschmeißen", heißt das erst mal nichts. Das kann ja auch ein Bluff sein, um mehr Geld vom Jobcenter zu generieren.

    Sagt das Center aber nach Anhörung des Falls "Bitter, bitter! Da zahlen wir Ihnen doch glatt eine eigene Wohnung!", dann lässt man sich das schriftlich geben, dann ist gut.

    Falls nicht, muss man den Fall halt der Widerspruchsstelle schildern und im Notfall danach noch dem Sozialgericht - oder parallel dazu, falls es eilig ist.

    Da der Gesetzgeber nicht alle Einzelfälle zwischen Kind und Papa und Mama von Grindelwald bis Flensburg auflisten konnte, überlässt er deren Beurteilung zunächst eben dem Ermessen des Amtes, danach siehe oben.

    Gruß aus Berlin, Gerd
     
  13. Jakko99

    Jakko99 Forum-Interessierte(r) 30.06.2012, 00:37

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    AW: Obdachlosigkeit bei 18 Jährigen

    Dann kann der 18 Jährige ja einfach sagen er sucht keine, damit seine Eltern nicht den Stress haben ... ich denke dass würde dann jedes Kind sagen, da man ja eher zur Familie hält als zum Amt.

    Denn ob man das Geld jetzt von den Eltern bekommt oder vom Amt ist für denjenigen ja eigentlich ziemlich egal, bis auf dass man normalerweise eher der Familie sowas ersparren möchte, und so das Geld lieber vom Amt kassiert ...
     
  14. Kerzenlicht

    Kerzenlicht V.I.P. 30.06.2012, 00:39

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    AW: Obdachlosigkeit bei 18 Jährigen

    Man kann sich allerdings auch einen Job suchen und sich selbst finanzieren.
     
  15. Gerd aus Berlin

    Gerd aus Berlin V.I.P. 30.06.2012, 00:59

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    AW: Obdachlosigkeit bei 18 Jährigen

    Ob man mit 18 schon schlauer ist als der Gesetzgeber?

    SGB II § 33 Übergang von Ansprüchen
    (1) Haben Personen, die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts beziehen, für die Zeit, für die Leistungen erbracht werden, einen Anspruch gegen einen Anderen, der nicht Leistungsträger ist, geht der Anspruch bis zur Höhe der geleisteten Aufwendungen auf die Träger der Leistungen nach diesem Buch über, wenn bei rechtzeitiger Leistung des Anderen Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nicht erbracht worden wären.

    Wer also die Schule beendet und spätestens drei Monate später eine praktische Ausbildung beginnt oder eine weiterführende Schule/Hochschule besucht, hat im Grunde Anspruch auf Elternunterhalt für die Zwischenzeit - und eben auch für die Zeit einer kurzen Suche nach einer weiteren Ausbildung.

    Die Details klärt im Streitfall das angerufene Familiengericht. Verzichten kann das Kind auf diesen seinen Unterhalts-Anspruch nur, wenn es nicht stattdessen ALG II erhält.

    Denn dann geht dieser Anspruch automatisch auf das Amt für ALG II über! Siehe oben!

    Dann klagt das Amt halt gegen die Eltern um das Geld, das es dem Kind in Form von ALG II ausschüttet.

    Ob dann tatsächlich ein Unterhaltsanspruch bestand oder nicht, wird dann halt geklärt - letztlich vom Familiengericht.

    Wenn nun Indizien dafür vorliegen, dass das Kind tatsächlich derzeit ausbildungssuchend ist, und das Jobcenter klagt deshalb auf Unterhalt gegen die Eltern, dann kommt es halt auf die Beweislage an.

    Sagen wir mal, das Kind sagt "Nö, nix suchend!", und in zwei Monaten hat es einen Ausbildungsvertrag bei Daimer-Benz, dann wird wohl kaum wer an die erste Aussage glauben :D.

    Gruß aus Berlin, Gerd
     
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