Musikverlag

Dieses Thema "ᐅ Musikverlag - Urheberrecht" im Forum "Urheberrecht" wurde erstellt von Shertel, 27. April 2013.

  1. Shertel

    Shertel Neues Mitglied 27.04.2013, 17:33

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    Musikverlag

    Wie würde die Rechtsstellung hier sein?

    Ein Liederkomponist hat einen Vertrag mit einem Musikverlag.

    Der Komponist kontaktiert den Verlag um einige wichtigen Fragen zu stellen, jedoch ignoriert der Verlag den Komponisten aus völlig unbekannten Gründen total: Anrufe werden nicht entgegengenommen, Emails nicht beantwortet, der Komponist hinterlässt Nachrichten auf dem AB der Firma- es wird nicht zurückgerufen.
    Der Komponist macht das Wochenlang, ohne Resultat- die Firma nennt keine Gründe der Kontaktverweigerung und ist buchstäblich unkontaktierbar.

    Hat ein Komponist nicht das Recht auf Kontakt mit dem Verlag?
    Hat der Verlag nicht im Prinzip eine Pflicht mit dem Komponisten in Verbindung zu treten?
    Würde das nicht als extrem unseriös gelten und fasst Vertragsbruch sein?

    Silvio H.
    Bottrop
     
  2. Gerd aus Berlin

    Gerd aus Berlin V.I.P. 28.04.2013, 03:28

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    AW: Musikverlag

    Mit dem Urheberrecht hat das nur insoweit zu tun, als dass der Urheber seine § 31 Einräumung von Nutzungsrechten per § 41 Rückrufsrecht wegen Nichtausübung rückgängig machen kann.

    Ansonsten ist der Unternehmer gegenüber seinen Vertragspartnern nur laut Vertrag verpflichtet - und darüber hinaus noch laut Treu und Glauben.

    Wenn aber kein Schaden zu erkennen ist, ist auch selten auf Schadensersatz zu erkennen. Soweit keine Betreuung vereinbart war und auch nicht markt- bzw. branchenüblich erwartbar ist, ist ein Pampern von Vertragspartnern höchstens eine Pflicht von PR-Abteilungen.

    Gruß aus Berlin, Gerd
     
  3. Shertel

    Shertel Neues Mitglied 28.04.2013, 15:20

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    AW: Musikverlag

    Hallo!

    Vielen Dank für die Antwort, Gerd.

    Die Frage ist dann natürlich ob es 'markt- bzw. branchenüblich erwartbar' ist, Kontakt zu bewahren. Meiner Meinung müsste es so sein, denn eine Verlag-Komponistenzusammenarbeit ist normalerweise ein 'dynamisches' Verhältnis und beruht auf Zusammenarbeit- ob das im Vertrag steht oder nicht. Es ist selbstverständlich, dass ein Vertragspartner auf Fragen des ander Vertragspartners antwortet, denn es gäbe doch wohl z.B. eine Auskunftspflicht in diesem Fall.
    Hätte der Komponist nicht das Recht zu wissen, wo genau die Werke angeboten werden, oder was der Tantiemenbetrag in einem bestimmten Land für einen Abrechnungszeitraum ist etc etc.
    Dieses sind nur Beispiele, es gibt viele Fragen und Beispiele wo ein Kontakt hergestellt werden müsste. Es geht schliesslich auch um Geld. Ein Verlag ist eine finanzielle Institution, welche einen Service leistet für ein Entgelt.
    Wenn ich ein Konto bei einer Bank eröffne und dann monatelang niemanden dort erreiche, dann ist doch auch höchst unseriös.

    Es kann doch nicht sein, dass ein Komponist über einen Anwalt gehen müsste, nur um, sagen wir mal, gewisse Vertragstechnische Dinge in Erfahrung zu bringen.

    Korrigier/t mich wenn dies ein Irrtum ist. Aber wenn es so ist, würde ich echt schockiert sein.

    Silvio
     
  4. Gerd aus Berlin

    Gerd aus Berlin V.I.P. 28.04.2013, 17:00

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    AW: Musikverlag

    Hallo Silvio,

    manmal muss ein Urheber auch vor Gericht ziehen, um Einblick in seine Umsätze zu erhalten oder sein Geld.

    Wenn alle Unternehmer Engel wären, benötigten wir erheblich weniger Anwälte und Gerichte :).

    Gruß aus Berlin, Gerd
     
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