Ms Abenteuer, wie fortsetzen?

Dieses Thema "ᐅ Ms Abenteuer, wie fortsetzen? - Umfragen" im Forum "Umfragen" wurde erstellt von motzmecker, 23. Februar 2011.

  1. motzmecker

    motzmecker V.I.P. 23.02.2011, 09:52

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    Ms Abenteuer, wie fortsetzen?

    Brauche Eure Hilfe, wie der Fortsetzungsroman um die Abenteuer eines gewissen M möglichst realitätsnah, aber politisch und juristisch korrekt weitergehen könnte. Zuerst einmal kurze(?) Zusammenfassung des bisherigen Geschehens:

    M ist eines schönen September-Sonntags mit seinem Fahrrad spazierengefahren. Dann fehlt ein Stück Film, er liegt mal auf dem Boden, später auch in einem Rettungswagen. In der Intensivstation eine Krankenhauses hat er dann wieder längere relativ lichte Momente. Er hört dann neben den Ärzten auch andere Stimmen sprechen: "Bouliezei ... Algeholbroube...", was er dann irgendwann später mal irrigerweise als Zeichen dafür wertet, dass die Behörden sich mit Hochdruck der Aufklärung des Geschehens widmen.
    Nach einigen Tagen wird M aus diesem Krankenhaus in die Fürsorge ambulanter Ärzte entlassen. Er ist krank geschrieben (wird das auch noch längere Zeit bleiben) und fängt an über das Geschehen nachzudenken und Erkundigungen einzuziehen.
    So erfährt er von einer Sachbearbeiterin des zuständigen Polizeireviers, dass auch Beamte am Ort des Geschehens waren und ins Protokoll geschrieben haben, dass zum Zeitpunkt ihres Eintreffens weder M noch der Rettungswagen oder irgendwelche Zeugen anzutreffen waren. Lediglich Ms Fahrrad und ein in Nachbardorf wohnender und kurz nach dem Ereignis zufällig vorbeikommender Arzt, der dann auch das Fahrrad vorläufig in Verwahrung nahm, waren noch anzutreffen.
    Über eine Anwohnerin, die sich als Ohrenzeugin des Geschehens outete, erfährt er von der Existenz einer Frau X, die nahezu sofort herbei geeilt sei und erste Hilfe geleistet habe. Einige Wochen später erfährt M von Frau X selbst, dass sie aus etwa 200m Entfernung noch wahrgenommen hat, dass er zu Boden gegangen ist.
    Er kann das alles noch nicht richtig sortieren, hat aber viel Zeit zum Knobeln und kommt irgendwann zu dem Schluss, dass es möglicherweise nicht nur Pech, Unfähigkeit oder Krankeit gewesen sein könnte, was ihn da von seinem Fahrrad herab auf den Asphalt befördert haben könnte, sondern dass da noch jemand anders einen Beitrag (z.B. mittels einer Kartoffelkan..e) geleistet haben könnte.
    Da er noch immer daran glaubt, dass sich schlaue Behördenmitarbeiter schon ernsthaft um die Aufklärung des Geschehens bemühen und ihn vielleicht auch selbst einmal zu den Ereignissen befragen werden, will er sich da nicht audrängen und unternimmt zunächst nichts. Irgendwann kommt er (auch mit Hilfe der freundlichen Usergemeinde eines Juraforums) dahinter, dass seine Erwartungen unrealistisch sind und gibt schließlich mit Hilfe eines Online-Formulars der Polizei im November doch noch folgende Anzeige (deren Eingang ihm 3 Wochen später bestätigt wird) auf:
    Irgendwann erhält er dann tatsächlich eine Nachricht, seine Anzeige sei an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet worden.

    Dann passiert erst mal längere Zeit nicht viel, nur verschiedene Ärzte und sonstiges medizinisches Personal sehen plötzlich die Notwendigkeit, sich intensiver mit M zu beschäftigen.
    Das irgendwelche Behördenmitarbeiter sich für ihn, seine Überlegungen, seinen Gesundheitszustand, ... interessieren oder Kontakt mit ihm oder einer der benannten Personen aufnehmen wollen, ist nicht zu bemerken.
    Im Februar des Folgejahres erhält M dann Post von der Staatsanwaltschaft, darin schreibt Staatsanwalt Z:
    Wie sollte die Story nun weiter gehen, was sollte M tun? Es ist kann als sicher vorausgesetzt werden, dass nach 5 Monaten nunmehr am Ort des Ereignisses wirklich keine Spuren mehr zu finden sind und dass selbst Sherlock Holmes oder Miss Murple keine echte Chance mehr hätten, das tatsächliche Geschehen aufzuklären.

    M könnte nun
    (1) sich einfach freuen, dass es nicht schlimmer gekommen ist, sich mit der Realität abfinden und nun auch die Behörden endlich in Ruhe lassen.
    (2) über die unsinnige und falsche Entscheidungsbegründung des Herrn Z den großen Zorn bekommen und diesem einen bösen Brief schreiben, so sinngemäß mit dem Inhalt: "War ja klar, dass Ihr nichts tut, aber denkt Euch dafür gefälligst eine weniger falsche Begründung aus!...."
    (3) aus gleichem Grunde versuchen, dies in einer Zeitung (z.B. der mit den großen Buchstaben) unterzubringen.
    (4) sich von den nicht zutreffenden Behauptungen des Staatsanwalts beleidigt und vergaggeiert fühlen. Er würde daraus weiter folgern, die haben ja gar nichts getan, sondern nur eine Anstandsfrist abgewartet. Also würde er meinen, das kann doch nicht sein, dass unsere Behörden für unser Steuergeld so wenig tun und sich dafür noch nicht mal die Mühe machen, sich dafür eine glaubhafte Begründung auszudenken. Hier muss doch mal mit eisernem Besen gekehrt werden. Folglich wird er die nächste Anzeige (gegen ... wegen ... ?) aufgeben.
    (5)...?

    So, also wie sollte es weitergehen? Was sollte M tun und was hätte das jeweils für Folgen für M und die Welt? Entschuldigt bitte, dass das hier so lang geraten ist!
     
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