MPU & Abstinenznachweis

Dieses Thema "ᐅ MPU & Abstinenznachweis - Straßenverkehrsrecht" im Forum "Straßenverkehrsrecht" wurde erstellt von FABIMPU, 4. April 2018.

  1. FABIMPU

    FABIMPU Neues Mitglied 04.04.2018, 12:10

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    MPU & Abstinenznachweis

    Hallo,

    Person xy hat vor 6 Monaten im Oktober vor der Autofahrt Bier getrunken (1.14Promille) und hatte auch THC im Blut. Während dieser Autofahrt wurde bei einer Fastoodkette ein Schalter angefahren (kein Schaden nur ein kratzer).
    Nach dieser Aktion ist der Fahrer weiter gefahren ohne sich den schaden genauer anzusehen. Minuten später wird Fahrer xy von der Polizei erkannt und aufgehalten. Es kommt zu seiner ersten Koontrolle, darauf folgte der Alkoholtest und kurz darauf auch eine Blutentnahme auf der Polizeistation. Die Person xy befindet sich in der Probezeit.
    Der Führerschein ist für ihn seither weg. Nun aber kam endlich vom Gericht ein beschluss für ihn, in welchem steht er habe ab jetzt noch 10 Monate zu warten bis er seinen Schein wieder bekommen könne.
    Allerdings bleibt die Frage zwecks MPU und Abstinenz nachweis aus. Das Landratsamt meine zu ihm sie können diese Fragen nicht beantworten sondern nur ein Psychologe, welcher dann sich mit dem Landratsamt auseinander setzt um details zu klären für die Dauer der Abstinenz und auch auf welche Substanzen.
    Allerdings meinte das Landratsamt zur Person xy, dass es sehr wahrscheinlich auf 12 Monate Abstinenz auf beide Substanzen erfolgen wird. Also sprich 12 Monate THC und Alkohol nachweisen.
    Zwar könne er sich vorstellen, das bei dem Psychologen durchaus was anderes zu erwarten ist, wenn man sich klug mit ihm unterhalte, aber dennoch nicht ganz verstehen kann wie man in einem solchen Fall die maximale Strafe hierfür geben kann.
    In dem Bundesverfassungsgesetz steht soweit er weis, dass erst ab einer Promille von 1.9 oder höher eine Abstinenz von Alkohol erlaubt ist, weiß aber daher auch nicht wie es sich beim Mischkonsum verhält und/oder ob man da nachfragen kann ohne das es sich negativ auf die Strafe auswirke.
    Daher fragt sich die Person evtl. ob es rechtlich ok ist für ein erst vergehen knapp über der 1.1 grenze einen Abstinenznachweis von Alkohol zu erbringen.

    Wie würde man sich in diesem Szenario richtig verhalten?
     
  2. bennelong

    bennelong V.I.P. 04.04.2018, 12:56

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    Abwarten, was noch kommt, z.B. von der Führerscheinstelle. Alle Auflagen vollständig erfüllen und das eigene Konsumverhalten bzgl. Drogen ändern. Abstinenz ist möglich, tut auch nicht weh. Keine Korinthenka*** um Hundertstel Promillepunkte anfangen. Verstehen lernen, was "Grenzwert" bedeutet.
     
  3. bennelong

    bennelong V.I.P. 04.04.2018, 13:46

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  4. cds

    cds V.I.P. 04.04.2018, 13:47

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    AW: MPU & Abstinenznachweis

    "Keine Korinthenka*** um Hundertstel Promillepunkte anfangen." --> Denn genau das beweist mangelnde Einsicht ....
     
  5. quiddje

    quiddje V.I.P. 04.04.2018, 16:35

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    AW: MPU & Abstinenznachweis

    Was denn nun?
    Wenn unsere Beispielperson einen Kratzer nicht als Schaden ansieht, dann viel Spaß beim Gespräch mit dem Psychologen. Man kann es dann aber auch gleich sein lassen.

    Um Promille muss man hier übrigens gar nicht feilschen, weil die Grenzen bei "reinem" Alkoholkonsum wohl kaum dieselben sein dürften wie bei dem beschriebenen Mischkonsum.


    Richtiges Verhalten:
    1. Eigenen Rauschmittelkonsum überdenken und priorisieren, was einem wichtiger ist: Konsum oder irgendwann mal den Führerschein zurückbekommen.
    2. Wenn man sich für "Führerschein" entscheidet: versuchen, den Fehler einzusehen und zu bereuen.
    3. Wenn Punkt 2 gegeben ist: Konsum beenden.
     
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