Mitdarlehensnehmerschaft bei Eheleuten

Dieses Thema "ᐅ Mitdarlehensnehmerschaft bei Eheleuten - Bankrecht" im Forum "Bankrecht" wurde erstellt von streber, 5. Juni 2008.

  1. streber

    streber Boardneuling 05.06.2008, 16:56

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    Mitdarlehensnehmerschaft bei Eheleuten

    Hallo, vielleicht kann mir mal jemand einen guten Rat geben?
    Folgende Situation in Kurzdarstellung:

    •dem Ehemann wurde das Grundstück mit Elternhaus überschrieben (er ist als Alleineigentümer im Grundbuch eingetragen, das Haus kann im Fall einer Trennung nicht ohne weiteres verkauft werden, da seine Eltern das Haus mitbewohnen)
    •die „Eheleute“ nahmen gemeinsam ein zweckgebundenes Darlehn zum Ausbau/ Modernisierung des von ihnen bewohnten Gebäudes auf
    •Ehefrau hatte bei Kreditaufnahme gerade Mutterschutz beendet und war arbeitslos und hatte auch sonst keinerlei Güter, d.h. mittellos

    •Jahre später eröffnete sich dem Ehemann die Option ein Grundstück günstig zu erwerben und ein zu vermietendes Haus darauf zu errichten, wobei er als Alleineigentümer im Grundbuch verzeichnet war
    •auch hier nahmen beide als „Eheleute“, wie auf dem Darlehensvertrag verzeichnet , einen gemeinsamen Kredit auf, da die Bank gemäß ihren Ausführungen auch die Ehefrau mit heranziehen musste, diese hatte jedoch zu diesem Zeitpunkt ein geringes Einkommen und hätte aus dessen pfändbaren Teil die Zinsen nicht bestreiten können

    •kann die Bank im Fall einer Trennung und sollte der Ehemann die Kredite nur noch zum Teil bedienen können, von der Ehefrau die Begleichung der restlichen Schulden verlangen, da diese z.Zt. zwar Arbeit hat, jedoch nicht einmal die anfallenden Zinsen bestreiten könnte
    •bei Recherchen fand ich Urteile des OLG Sachsen-Anhalt, Celle, Dresden Köln bzw. BGH worin ähnliche Fälle von Mitdarlehensnehmerschaften von Familienangehörigen aufgrund emotionaler Nähe und Sittenwidrigkeit für nichtig erachtet wurden
    •sollte die Ehefrau schon vor Beginn des Eintretens des schlimmsten Falles Vorkehrungen treffen bezüglich evtl. eintretender Rückzahlungsvorderungen der Bank eine Möglichkeit zur Regulierung bzw. zur Klarstellung der Verhältnisse und in welcher Art und Weise
     
  2. streber

    streber Boardneuling 25.07.2008, 18:19

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    AW: Mitdarlehensnehmerschaft bei Eheleuten

    Hallo BeneQ,
    vielen Dank für Ihre Ausführungen. Ich habe im Zusammenhang damit doch noch Fragen dazu.
    • Ist es nicht so, dass der Ehepartner im Falle des „Elternhauses“ ein Eigeninteresse an dem Kredit signalisiert, da er es ca.15 Jahre als eheliche Wohnung mitnutzte. Außerdem ist im Darlehensvertrag nicht ausgewiesen, dass er nur „Zweiter Darlehensnehmer“ , „Mitdarlehensnehmer“ o.ä. ist, sondern explizit als Darlehensnehmer „Eheleute…“ ausgewiesen sind.
    • Würde in diesem Fall eine Scheidung unausweichlich sein, wäre ebendiese Feststellungsklage ein Fall für den Familienanwalt der alles im Scheidungsverfahren regelt, oder sollte der Ehepartner schon vorher Schritte einleiten und das möglicherweise mit einem Fachanwalt für Bankrecht. Sollte kein solcher in der Nähe sein, was für ein Fachanwalt könnte sonst einen solchen Fall am besten vertreten?
     
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