Mindestlohn-Problematik. Hintergrundfragen ?!

Dieses Thema "ᐅ Mindestlohn-Problematik. Hintergrundfragen ?! - Arbeitsrecht" im Forum "Arbeitsrecht" wurde erstellt von helmes63, 4. November 2010.

  1. helmes63

    helmes63 V.I.P. 04.11.2010, 16:43

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    Mindestlohn-Problematik. Hintergrundfragen ?!

    Liebe Forenteilnehmer,

    ... ab wann fangen eigentlich sittenwidrige Löhne an ?! Das diese Frage ungeachtet dessen nicht ganz so einfach beantwortet werden kann sieht man auch an dem nachstehenden Fallbeispiel:

    Ein Produktionshelfer erhält einen Stundenlohn von 5 EURO. Die Differenz soll der Arbeitnehmer durch ergänzende Sozialhilfe aufstocken. Vor diesem Hintergrund kann der Mindestlohn in der Zeitarbeitsbranche ja durchaus erreicht werden.

    Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob hier eine weitere Unterscheidung hinzu kommt. Es ist meines Erachtens nämlich so, dass der tariflich vereinbarte Mindestlohn von 7,50 EURO zw.
    dem BZA-Bundesverband und dem DGB ja von Nichtverbandsmitgliedern gar nicht beachtet werden muss.

    Vor diesem Hintergrund ist die Frage des Mindestlohnes zwar nicht gelöst, wird aber durch ein inoffizielles Kombilohn-Modell derzeit halbwegs eingehalten. Ist das so richtig wiedergegeben.

    ============================================================

    Punkt b) Gibt es in der Rechtssprechung etwa einen Unterschied im HInblick der Sittenwidrigkeit eines Produktionshelferlohnes, eines Erntehelferlohnes oder bspw. die einer Frisöse ?! Das wäre insofern fatal, weil es somit keine absolute Untergrenze gibt sondern nur eine fachspezifische. Wenn ich die Experten so höre drängt sich mir der Eindruck auf, dass man diese Frage so kompliziert wie irgends möglich machen möchte.
     
  2. Xtase

    Xtase V.I.P. 04.11.2010, 21:26

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    AW: Mindestlohn-Problematik. Hintergrundfragen ?!

    Hallo

    a) Als Orientierung für einen sittenwidrigen Lohn nimmt man eine Abweichung von 30% zum tarif- bzw branchenüblichen Lohn an. (Vgl auch zuletzt: ArbG Leipzig - Urteil vom 11.03.2010, Az.: 2 Ca 2788/09)

    Da der Hinweis auf ALG 2 / Sozialhilfe fiel, verweise ich auf das Urteil des Sozialgerichts Dortmund. http://www.sozialgerichtsbarkeit.de...l=esgb&id=86609&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=

    Gruß,
    Xtase
     
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