Mietwagen auf Cuba

Dieses Thema "ᐅ Mietwagen auf Cuba - Reiserecht" im Forum "Reiserecht" wurde erstellt von just44, 13. November 2017.

  1. just44

    just44 Junior Mitglied 13.11.2017, 20:17

    Registriert seit:
    7. April 2009
    Beiträge:
    72
    Zustimmungen:
    1
    Punkte für Erfolge:
    8
    Renommee:
    21
    Keine Wertung, just44 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, just44 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, just44 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, just44 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, just44 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, just44 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, just44 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, just44 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, just44 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, just44 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    Mietwagen auf Cuba

    Hallo Gemeinde,

    Person A mietet in Kuba ein Fahrzeug. Es kommt zum Unfall, bei dem der Einheimische B die Schuld trägt. Vermutlich einzig objektive Beweismittel sind selbst gerftigte Fotos von der Unfallstelle. Aufgrund des "Auslandsstatus" des A bekommt dieser jedoch von den kubanischen Polizisten die Schuld und muss die vertraglich festgelegte Summe X zahlen. Bei unrechtmäßigen Kreditkartenzahlungen kann man selbige ja stornieren - wie sieht es im vorliegenden Fall aus? Meinem Rechtsempfinden nach müsste A sofort stornieren, nur liegt der Unfallort und die notwendigen Grundlagen eben im Ausland.

    Ich nehme an, sowas passiert recht häufig - der reiche Tourist trägt die Verantwortung - wie ist Ihre Meinung?
    Zuletzt bearbeitet: 13. November 2017
     
  2. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 14.11.2017, 18:05

    Registriert seit:
    16. Mai 2008
    Beiträge:
    15.247
    Zustimmungen:
    1.365
    Punkte für Erfolge:
    113
    Renommee:
    933
    92% positive Bewertungen (15247 Beiträge, 1073 Bewertungen)92% positive Bewertungen (15247 Beiträge, 1073 Bewertungen)92% positive Bewertungen (15247 Beiträge, 1073 Bewertungen)92% positive Bewertungen (15247 Beiträge, 1073 Bewertungen)92% positive Bewertungen (15247 Beiträge, 1073 Bewertungen)92% positive Bewertungen (15247 Beiträge, 1073 Bewertungen)92% positive Bewertungen (15247 Beiträge, 1073 Bewertungen)92% positive Bewertungen (15247 Beiträge, 1073 Bewertungen)92% positive Bewertungen (15247 Beiträge, 1073 Bewertungen)92% positive Bewertungen (15247 Beiträge, 1073 Bewertungen)
    Sagt wer?
    Es muss geklärt werden, wer Schuld am Unfall hatte und welche Folgerungen sich daraus ggf. für Ansprüche des Mietwagenunternehmens ergeben.
     
  3. klausschlesinge

    klausschlesinge V.I.P. 14.11.2017, 18:50

    Registriert seit:
    29. August 2006
    Beiträge:
    4.722
    Zustimmungen:
    814
    Punkte für Erfolge:
    113
    Geschlecht:
    männlich
    Ort:
    Braunschweig
    Homepage:
    Renommee:
    944
    99% positive Bewertungen (4722 Beiträge, 950 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4722 Beiträge, 950 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4722 Beiträge, 950 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4722 Beiträge, 950 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4722 Beiträge, 950 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4722 Beiträge, 950 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4722 Beiträge, 950 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4722 Beiträge, 950 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4722 Beiträge, 950 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4722 Beiträge, 950 Bewertungen)
    Und genau dafür gibt es auch auf Kuba Zivilgerichte. Auch die kubanische Polizei kann und darf nur die vorläufige Unfallursache feststellen.
    Dass natürlich der Gerichtsstand für einen Deutschen äußerst ungünstig liegt (Kuba), liegt in der Natur der Sache.

    Nur weil die kubanische Polizei eine vorläufige Unfallursache feststellt, ist der Fahrzeugmieter noch lange nicht berechtigt, aus dem Mietvertrag auszusteigen.

    Ich wüßte auch nicht, was im Eingangssachverhalt eine unrechtmäßige Kreditkartenzahlung sein soll.

    Und jetzt mal etwas Unjuritisches: Es empfiehlt sich stets in solchen Ländern wie Kuba, einen Mietwagen mit entsprechendem Haftpflicht- Teil- und Vollkaskoverischerungsschutz anzumieten - ggf. auch über eine internationale Autovermietagentur; wenn auch etwas teurer.

    Die Alternative, sich vor solchen Vorkommnissen zu schützen, besteht in solchen Ländern oft darin, daß man den Mietwagen gleich mit einem einheimischen Fahrer buchr; wenn auch etwas teurer.
     
  4. just44

    just44 Junior Mitglied 14.11.2017, 21:55

    Registriert seit:
    7. April 2009
    Beiträge:
    72
    Zustimmungen:
    1
    Punkte für Erfolge:
    8
    Renommee:
    21
    Keine Wertung, just44 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, just44 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, just44 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, just44 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, just44 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, just44 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, just44 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, just44 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, just44 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, just44 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    DasProblem ist, dass die Schuldklärung in Kuba offensichtlich nicht den Ansprüchen eines Rechtsstaates genügt - welch Wunder- Die Lage der Fahrzeuge sowie die Bremsspuren sprechen eine eindeutige Sprache. Nur wurde durch die kubanische Polizei der Einheimische geschützt. Die Frage ist, ob eine Stornierung hier rechtens wäre, wenn anhand der Fotos das Gegenteil des der Zahlung zugrunde liegenden Polizeiberichts bewiesen werden kann...
     
  5. Poldi123

    Poldi123 Aktives Mitglied 14.11.2017, 23:07

    Registriert seit:
    29. Januar 2014
    Beiträge:
    228
    Zustimmungen:
    44
    Punkte für Erfolge:
    28
    Renommee:
    52
    100% positive Bewertungen (228 Beiträge, 32 Bewertungen)100% positive Bewertungen (228 Beiträge, 32 Bewertungen)100% positive Bewertungen (228 Beiträge, 32 Bewertungen)100% positive Bewertungen (228 Beiträge, 32 Bewertungen)100% positive Bewertungen (228 Beiträge, 32 Bewertungen)100% positive Bewertungen (228 Beiträge, 32 Bewertungen)100% positive Bewertungen (228 Beiträge, 32 Bewertungen)100% positive Bewertungen (228 Beiträge, 32 Bewertungen)100% positive Bewertungen (228 Beiträge, 32 Bewertungen)100% positive Bewertungen (228 Beiträge, 32 Bewertungen)
    Hab dazu gestern nichts schreiben wollen und können, weil mir die Umstände in Kuba nicht geläufig sind. Ich meine aber gesehen zu haben, dass das Auswärtige Amt vor genau diesen Szenarien warnt.

    Sofern sich der Betroffene noch in Kuba aufhält, mag es vielleicht eine Idee sein, bei der Deutschen Botschaft in Havanna mal auf den Fall aufmerksam zu machen und mit der deutschen Vertretung das weitere Vorgehen abzustimmen.
     
  6. onkelotto

    onkelotto V.I.P. 15.11.2017, 00:15

    Registriert seit:
    25. Mai 2005
    Beiträge:
    3.582
    Zustimmungen:
    631
    Punkte für Erfolge:
    113
    Beruf:
    EDV Techniker, Admin
    Ort:
    Hamburg
    Renommee:
    507
    99% positive Bewertungen (3582 Beiträge, 486 Bewertungen)99% positive Bewertungen (3582 Beiträge, 486 Bewertungen)99% positive Bewertungen (3582 Beiträge, 486 Bewertungen)99% positive Bewertungen (3582 Beiträge, 486 Bewertungen)99% positive Bewertungen (3582 Beiträge, 486 Bewertungen)99% positive Bewertungen (3582 Beiträge, 486 Bewertungen)99% positive Bewertungen (3582 Beiträge, 486 Bewertungen)99% positive Bewertungen (3582 Beiträge, 486 Bewertungen)99% positive Bewertungen (3582 Beiträge, 486 Bewertungen)99% positive Bewertungen (3582 Beiträge, 486 Bewertungen)
    Nun - es gibt vertraglich definierte Autorisierungen für die Zahlungen mit einer Kreditkarte.
    Im Regelfall die eigenhändige Unterschrift und der Pin ( teils auch neuere Verfahren ...z.B. 3D Secure bei Mastercard )

    Wenn die Zahlung durch den Karteninhaber entsprechend autorisiert wurde, sollte eine Zurückbuchung nicht zulässig sein. Nach meinem Verständnis dürfte man sich auf dünnes Eis begeben, wenn man erklären würde das man die Zahlung nicht autorisiert hätte ( oder einem eine Waffe an den Kopf gehalten wurde )

    Im übrigen ist es in Deutschland nicht anders:
    Bei unklarer Lage müssen Sicherheitsleistungen hinterlegt werden, wenn ein Ausländer ( auf Besuch ) in einen Unfall verwickelt wurde.

    Im übrigen gibt der Sachverhalt auch nicht her wofür bezahlt wurde ( Strafe? Eine Art Sicherheitsleistung ? An den Staat ? An den Vermieter ? An einen etwaigen Geschädigten ? )
     
    klausschlesinge gefällt das.
  7. klausschlesinge

    klausschlesinge V.I.P. 16.11.2017, 08:36

    Registriert seit:
    29. August 2006
    Beiträge:
    4.722
    Zustimmungen:
    814
    Punkte für Erfolge:
    113
    Geschlecht:
    männlich
    Ort:
    Braunschweig
    Homepage:
    Renommee:
    944
    99% positive Bewertungen (4722 Beiträge, 950 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4722 Beiträge, 950 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4722 Beiträge, 950 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4722 Beiträge, 950 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4722 Beiträge, 950 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4722 Beiträge, 950 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4722 Beiträge, 950 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4722 Beiträge, 950 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4722 Beiträge, 950 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4722 Beiträge, 950 Bewertungen)
    Dann bitte auch Quellenangabe!

    Ich habe dies auf den Seiten des Auswärtigen Amts in den Länder- bzw. Reisehinweisen für Kuba nicht gesehen. Dort steht: 'Bei Unfällen mit Personenschäden unter Beteiligung von Touristen kann es zu einer mehrwöchigen Ausreisesperre, evtl. auch zu Untersuchungshaft kommen. Wenn Personen verletzt oder getötet wurden, werden gegen ausländische Fahrer zum Teil drakonische Haftstrafen verhängt.' Quelle: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/kuba-node/kubasicherheit/212208#content_5
     
Ähnliche Themen:
Titel Forum Datum
Mietwagen Reiserecht 9. Oktober 2013
kaputter Mietwagen Mietrecht 13. Februar 2009
Mietwagen Einbruch Straßenverkehrsrecht 2. Dezember 2008
Mietwagen - Selbstbeteiligung Straßenverkehrsrecht 15. September 2008
Mietwagen delle Versicherungsrecht 3. Januar 2006

© 2003-2017 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.


Sitemap | Kontakt | Datenschutz | AGB | Impressum