Mieter weg ohne Kündigung, Untermieter ist noch in der Wohnung

Dieses Thema "ᐅ Mieter weg ohne Kündigung, Untermieter ist noch in der Wohnung - Mietrecht" im Forum "Mietrecht" wurde erstellt von BeMine, 13. Januar 2018.

  1. BeMine

    BeMine Boardneuling 13.01.2018, 13:47

    Registriert seit:
    25. August 2017
    Beiträge:
    14
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Renommee:
    10
    Keine Wertung, BeMine hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, BeMine hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, BeMine hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, BeMine hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, BeMine hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, BeMine hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, BeMine hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, BeMine hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, BeMine hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, BeMine hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    Mieter weg ohne Kündigung, Untermieter ist noch in der Wohnung

    Stellt Euch folgendes vor:

    Mieter A hat eine Person B mit einziehen lassen, diese Person B bekam von ihm A die Ummeldung ausgefüllt als Untermieter B

    Mieter A hat bis August 17 Miete gezahlt und war auf einmal verschwunden, es kam seither krine Miete mehr, Person B hockt noch gemütlich in der Whg .

    Durch einen Besuch der Kripo beim.VM bekam dieser eine neue Anschrift von Mieter A.

    VM hat Mieter A daraufhin mehrmal schriftlich gemahnt ohne Erfolg.

    Jetzt bekommt Mieter A die fristlose Kündigung, MB etc kann VM sich wohl sparen, da es fraglich ist ob die Geldausgaben für MB , Vollstreckung etc simnvoll ist und lediglich weitere Kosten für VM entstehen würden

    Untermieter B wurde mehrmals aufgefordert die Whg zu vetlassen,.bisher ohne Erfolg.

    Was kann VM unternehmen um Person B der Whg zu verweisen ?

    Mit fristloser Kündigung Mieter A Handhabe ? Und was wenn B weiter in der Whg bleibt ?
     
  2. Kataster

    Kataster V.I.P. 13.01.2018, 21:31

    Registriert seit:
    26. Februar 2012
    Beiträge:
    8.777
    Zustimmungen:
    844
    Punkte für Erfolge:
    113
    Renommee:
    666
    97% positive Bewertungen (8777 Beiträge, 684 Bewertungen)97% positive Bewertungen (8777 Beiträge, 684 Bewertungen)97% positive Bewertungen (8777 Beiträge, 684 Bewertungen)97% positive Bewertungen (8777 Beiträge, 684 Bewertungen)97% positive Bewertungen (8777 Beiträge, 684 Bewertungen)97% positive Bewertungen (8777 Beiträge, 684 Bewertungen)97% positive Bewertungen (8777 Beiträge, 684 Bewertungen)97% positive Bewertungen (8777 Beiträge, 684 Bewertungen)97% positive Bewertungen (8777 Beiträge, 684 Bewertungen)97% positive Bewertungen (8777 Beiträge, 684 Bewertungen)
    Der Vermieter VM und der Untermieter UM stehen in keinem vertraglichen Verhältnis zueinander. Von daher kann der VM auch keine Räumungsklage gegen dem UM richten, diese müsste er gegen den Mieter M richten, was ihn vermutlich nicht weiterbringt und nur Geld kostet.

    Ein denkbarer erster Schritt wäre der Austausch des Schließzylinders der Wohnung. Dem kann der UM nicht widersprechen, nur der M. Der ja verschwunden ist und nicht reagiert - gut so dann. Der UM kann nur vom M verlangen, dass er ihm Zutritt verschafft. Der M kann die Wohnung dann nicht mehr verlassen oder müsste einen Keil in die Tür legen - den kann der VM ja wegnehmen.

    Gegenüber Polizei oder Behörden müsste der UM nachweisen, dass er dort Mieter ist. Mietvertrag? Kontoauszüge? Wenn Nein - Hausverbot und Tschüss. Schlüsseldienst seitens des UM wäre dann ein Einbruchsversuch -> 110.

    Auch Wasser und Strom könnte der VM abstellen. Ansprechpartner für den UM ist er nicht, sondern der M. Der ja verschwunden ist - nicht juristisch, aber als juristischer Forderungssteller - nehme ich zumindest an.

    Obacht beim Rausmobben, das ist nur solange unproblematisch, wie der M verschwunden ist und keinen Schadensersatz oder so fordern kann. Mit dem UM hat der VM keine rechtlichen Konsequenzen zu befürchten - der UM ist ein ungebetener Gast ohne Nachweis des Mietverhältnisses.

    Und nach wirksamer Kündigung des M ohne Widerspruch ist der UM dort wirklich ein unerwünschter Besucher:

    https://www.promietrecht.de/Untermi...es-Untermieters-ist-der-Hauptmieter-E1075.htm

    Dem erteilt man ein Hausverbot und setzt es faktisch durch.
     
    Luke0815 gefällt das.
  3. Super Bleifrei

    Super Bleifrei V.I.P. 15.01.2018, 07:34

    Registriert seit:
    9. August 2012
    Beiträge:
    2.035
    Zustimmungen:
    220
    Punkte für Erfolge:
    63
    Renommee:
    28
    51% positive Bewertungen (2035 Beiträge, 274 Bewertungen)51% positive Bewertungen (2035 Beiträge, 274 Bewertungen)51% positive Bewertungen (2035 Beiträge, 274 Bewertungen)51% positive Bewertungen (2035 Beiträge, 274 Bewertungen)51% positive Bewertungen (2035 Beiträge, 274 Bewertungen)51% positive Bewertungen (2035 Beiträge, 274 Bewertungen)51% positive Bewertungen (2035 Beiträge, 274 Bewertungen)51% positive Bewertungen (2035 Beiträge, 274 Bewertungen)51% positive Bewertungen (2035 Beiträge, 274 Bewertungen)51% positive Bewertungen (2035 Beiträge, 274 Bewertungen)
    Es war hier im Forum in einem anderen Thema zu lesen, daß der Eigentümer den Untermieter einfach als Eigentümer mit Besitzanspruch auf die Wohnung räumungsklagen kann, und jetzt heisst es, es geht wieder nicht?
     
  4. hambre

    hambre V.I.P. 15.01.2018, 09:41

    Registriert seit:
    10. November 2010
    Beiträge:
    5.261
    Zustimmungen:
    608
    Punkte für Erfolge:
    113
    Renommee:
    553
    99% positive Bewertungen (5261 Beiträge, 541 Bewertungen)99% positive Bewertungen (5261 Beiträge, 541 Bewertungen)99% positive Bewertungen (5261 Beiträge, 541 Bewertungen)99% positive Bewertungen (5261 Beiträge, 541 Bewertungen)99% positive Bewertungen (5261 Beiträge, 541 Bewertungen)99% positive Bewertungen (5261 Beiträge, 541 Bewertungen)99% positive Bewertungen (5261 Beiträge, 541 Bewertungen)99% positive Bewertungen (5261 Beiträge, 541 Bewertungen)99% positive Bewertungen (5261 Beiträge, 541 Bewertungen)99% positive Bewertungen (5261 Beiträge, 541 Bewertungen)
    Soweit richtig

    Die Räumungsklage muss gegen alle Bewohner gerichtet werden, unabhängig davon, ob sie Mieter sind oder nicht. Selbstverständlich kann daher V eine Räumungsklage gegen UM richten.

    Das wiederum wäre verbotene Eigenmacht.

    Selbstverständlich kann der UM dem widersprechen.

    Nein, warum?

    Hausrecht hat aber UM.

    Nein, Hausverbot ist nicht möglich, da der UM Hausrecht hat. Richtig ist die Räumungsklage. In dem verlinkten Artikel steht auch nichts Gegenteiliges.
     
    Super Bleifrei gefällt das.
  5. 772

    772 V.I.P. 15.01.2018, 09:48

    Registriert seit:
    15. Januar 2010
    Beiträge:
    10.765
    Zustimmungen:
    850
    Punkte für Erfolge:
    113
    Ort:
    Bayern
    Renommee:
    637
    98% positive Bewertungen (10765 Beiträge, 641 Bewertungen)98% positive Bewertungen (10765 Beiträge, 641 Bewertungen)98% positive Bewertungen (10765 Beiträge, 641 Bewertungen)98% positive Bewertungen (10765 Beiträge, 641 Bewertungen)98% positive Bewertungen (10765 Beiträge, 641 Bewertungen)98% positive Bewertungen (10765 Beiträge, 641 Bewertungen)98% positive Bewertungen (10765 Beiträge, 641 Bewertungen)98% positive Bewertungen (10765 Beiträge, 641 Bewertungen)98% positive Bewertungen (10765 Beiträge, 641 Bewertungen)98% positive Bewertungen (10765 Beiträge, 641 Bewertungen)
    Zunächst einmal meine ich, dass ein Mahnbescheid gegen M durchaus Sinn hätte: Falls dieser es versäumte zu widersprechen, hätte VM "billig" einen Titel gegen ihn in der Hand.
    Bei UM wäre vielleicht ein Gespräch angesagt, um ihm die Konsequenzen des Bleibens bis zur Räumungsklage zu verdeutlichen. Der Eine oder Andere wäre ggf. davon beeindruckt und würde was unternehmen...

    Aber, was wären die rein juristischen Möglichkeiten von VM gegenüber UM?
    Müsste VM bis zum Kündigungstermin warten und hätte dann nichts anderes in der Hand als den Vorschlaghammer "Räumungsklage"? Vermute ich richtig, dass VM auch noch auf deren Kosten sitzen bliebe, wenn UM dieser unverzüglich entspräche?

    Was gibt's sonst noch?
    Zuletzt bearbeitet: 15. Januar 2018 um 10:08 Uhr
     
  6. Debica

    Debica Star Mitglied 15.01.2018, 11:35

    Registriert seit:
    31. Oktober 2014
    Beiträge:
    504
    Zustimmungen:
    17
    Punkte für Erfolge:
    18
    Renommee:
    39
    100% positive Bewertungen (504 Beiträge, 29 Bewertungen)100% positive Bewertungen (504 Beiträge, 29 Bewertungen)100% positive Bewertungen (504 Beiträge, 29 Bewertungen)100% positive Bewertungen (504 Beiträge, 29 Bewertungen)100% positive Bewertungen (504 Beiträge, 29 Bewertungen)100% positive Bewertungen (504 Beiträge, 29 Bewertungen)100% positive Bewertungen (504 Beiträge, 29 Bewertungen)100% positive Bewertungen (504 Beiträge, 29 Bewertungen)100% positive Bewertungen (504 Beiträge, 29 Bewertungen)100% positive Bewertungen (504 Beiträge, 29 Bewertungen)
    Versorgungen sperren.

    Wie will UM beweisen, dass er dort wohnt oder gewohnt hatte ?
     
  7. hambre

    hambre V.I.P. 15.01.2018, 11:57

    Registriert seit:
    10. November 2010
    Beiträge:
    5.261
    Zustimmungen:
    608
    Punkte für Erfolge:
    113
    Renommee:
    553
    99% positive Bewertungen (5261 Beiträge, 541 Bewertungen)99% positive Bewertungen (5261 Beiträge, 541 Bewertungen)99% positive Bewertungen (5261 Beiträge, 541 Bewertungen)99% positive Bewertungen (5261 Beiträge, 541 Bewertungen)99% positive Bewertungen (5261 Beiträge, 541 Bewertungen)99% positive Bewertungen (5261 Beiträge, 541 Bewertungen)99% positive Bewertungen (5261 Beiträge, 541 Bewertungen)99% positive Bewertungen (5261 Beiträge, 541 Bewertungen)99% positive Bewertungen (5261 Beiträge, 541 Bewertungen)99% positive Bewertungen (5261 Beiträge, 541 Bewertungen)
    V hat den UM doch bereits aufgefordert, die Wohnung zu verlassen. Wenn also schon V davon ausgeht, dass UM dort wohnt, wozu sollte dann UM etwas beweisen müssen.

    Aber selbst wenn V nichts vom UM weiß, dann gibt es spätestens Probleme, wenn der Gerichtsvollzieher mit einem Räumungstitel gegen M vor der Tür steht. Der Gerichtsvollzieher dreht nämlich unverrichteter Dinge wieder um, wenn UM auch nur behauptet, dass er dort wohnt.

    Der V müsste dann nach § 940a Abs. 2 ZPO erst eine einstweilige Verfügung gegen UM erwirken und dann einen erneuten Räumungsversuch beauftragen.

    Da es für V keinen Unterschied macht, ob der die Räumungsklage nur gegen M oder auch zusätzlich gegen UM richtet, sollte er derartige "Spielchen" gar nicht erst in Betracht ziehen. Außerdem wäre dem V der Weg über den § 940a ZPO abgeschnitten, wenn er bereits weiß, dass UM dort wohnt.

    Außerdem hat V zwei Schuldner im Hinblick auf die Prozesskosten, wenn er gegen beide klagt. M und UM haften dafür nämlich gesamtschuldnerisch.

    Juristisch nur die Räumungsklage. Der Versuch, den UM durch das Aufzeigen der Folgen zu beeindrucken und so zum Auszug zu bewegen, sollte natürlich unternommen werden.

    Wenn die fristlose Kündigung gegen M wirksam ist, dann kann V auch gegen UM auf Räumung klagen. Auf eine Einhaltung der Kündigungsfrist zwischen M und UM muss V nicht achten. Daraus können allenfalls Schadenersatzansprüche von UM gegen M entstehen.

    Nur wenn UM keinen Anlass zur Klage gegeben hat. Sollte UM jedoch trotz einer klaren und nachweisbaren Aufforderung zur Räumung der Wohnung unter Hinweis auf die fristlose Kündigung des Hauptmietvertrages nicht ausziehen, so hat er Anlass zur Klage gegeben. Da nützt dem UM auch die sofortige Anerkenntnis nichts mehr.
     
  8. Debica

    Debica Star Mitglied 15.01.2018, 12:34

    Registriert seit:
    31. Oktober 2014
    Beiträge:
    504
    Zustimmungen:
    17
    Punkte für Erfolge:
    18
    Renommee:
    39
    100% positive Bewertungen (504 Beiträge, 29 Bewertungen)100% positive Bewertungen (504 Beiträge, 29 Bewertungen)100% positive Bewertungen (504 Beiträge, 29 Bewertungen)100% positive Bewertungen (504 Beiträge, 29 Bewertungen)100% positive Bewertungen (504 Beiträge, 29 Bewertungen)100% positive Bewertungen (504 Beiträge, 29 Bewertungen)100% positive Bewertungen (504 Beiträge, 29 Bewertungen)100% positive Bewertungen (504 Beiträge, 29 Bewertungen)100% positive Bewertungen (504 Beiträge, 29 Bewertungen)100% positive Bewertungen (504 Beiträge, 29 Bewertungen)
    Da kann ja jeder so einfach behaupten, dass er in der gekündigten, ... Wohnung wohnt !
    Und warum glauben die Behörden so was leichtfertig ?
    Bei erwachsenen Kindern z.B. kann VM nicht wissen, ob sie noch mitwohnen, oder weggezogen, oder wieder zurück zu Eltern, ....

    Bei Räumungsklage gleichzeitig auch gegen UM bzw. mitwohnenden erwachsenen Kinder,
    fallen nur 1x Prozesskosten an ?
     
  9. hambre

    hambre V.I.P. 15.01.2018, 12:44

    Registriert seit:
    10. November 2010
    Beiträge:
    5.261
    Zustimmungen:
    608
    Punkte für Erfolge:
    113
    Renommee:
    553
    99% positive Bewertungen (5261 Beiträge, 541 Bewertungen)99% positive Bewertungen (5261 Beiträge, 541 Bewertungen)99% positive Bewertungen (5261 Beiträge, 541 Bewertungen)99% positive Bewertungen (5261 Beiträge, 541 Bewertungen)99% positive Bewertungen (5261 Beiträge, 541 Bewertungen)99% positive Bewertungen (5261 Beiträge, 541 Bewertungen)99% positive Bewertungen (5261 Beiträge, 541 Bewertungen)99% positive Bewertungen (5261 Beiträge, 541 Bewertungen)99% positive Bewertungen (5261 Beiträge, 541 Bewertungen)99% positive Bewertungen (5261 Beiträge, 541 Bewertungen)
    So ist es. Jedoch wird das teuer für denjenigen, der meint, damit mal seinem Bekannten einen Gefallen tun zu wollen.

    Weil die Unverletzlichkeit der Wohnung ein Grundrecht ist und daher für die Räumung zwingen ein Urteil gegen den Betroffenen erforderlich ist.

    In der Vergangenheit wurde durchaus auch Missbrauch mit dieser Möglichkeit betrieben. Daher hat der Gesetzgeber die einstweilige Verfügung für solche Fälle mit Wirkung vom 01.05.2013 ermöglicht. Der "Trick" verzögert die Räumung daher nur um wenige Tage.

    Im Zweifel muss V vorher fragen, wer dort wohnt.

    Richtig
     
  10. wuschelator

    wuschelator Aktives Mitglied 15.01.2018, 14:58

    Registriert seit:
    11. Oktober 2017
    Beiträge:
    104
    Zustimmungen:
    8
    Punkte für Erfolge:
    18
    Renommee:
    17
    Keine Wertung, wuschelator hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, wuschelator hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, wuschelator hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, wuschelator hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, wuschelator hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, wuschelator hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, wuschelator hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, wuschelator hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, wuschelator hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, wuschelator hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    Gaaanz schlechte Idee!

    Da UM im Besitz der Wohnung ist, wäre dieses und ähnliches Handeln des VM (Abstellen der Versorgung, ...) als Besitzstörung zu werten. Da das Auswechseln des Schließzylinders das gewaltsame Öffnen der Wohnungstür beinhaltet, käme auch noch das strafrechtliche Schmankerl des Hausfriedensbruchs hinzu. Und vermisst UM dann den einen oder anderen "Wertgegenstand"(*), so sind wir ganz schnell in der Nähe von § 244 (4) StGB - ein Verbrechen (Mindestfreiheitsstrafe 1 Jahr). UM hätte also nicht nur das Selbsthilferecht und den Schadensersatz- (Schlüsseldienst,... ) sowie Unterlassungsanspruch aus der Besitzstörung, sondern auch noch die Feuerkraft für einen saftigen strafrechtlichen Schuss vor den Bug des VM.

    Gaaanz schlechte Idee!

    (*) "Lustig" könnte es werden, wenn VM den ausgebauten Schliesszylinder "an sich nimmt". Es gibt ja keinen "geringfügigen" Wohnungseinbruchsdiebstahl mehr...
    Zuletzt bearbeitet: 15. Januar 2018 um 16:43 Uhr
     
Ähnliche Themen:
Titel Forum Datum
Kündigung Untermieter Aktuelle juristische Diskussionen und Themen 4. Juli 2013
außerordentliche Kündigung der Wohnung, wenn Mieter ins Pflegeheim? Mietrecht 30. Januar 2013
Fristlose Kündigung der Wohnung durch den Mieter!! Aktuelle juristische Diskussionen und Themen 1. März 2011
Mieter hält Untermieter und lässt die Wohnung verkommen. Wie vorgehen? Mietrecht 12. August 2008
Mieter hat Wohnung gekündigt, Kündigung anschl. zurück genommen, neuer Mietvertrag? Mietrecht 21. September 2005

© 2003-2018 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.


Sitemap | Kontakt | Datenschutz | AGB | Impressum