Mieter mietet schlecht isolierte DG-Wohnung und bekommt trotz Lüften Schimmel...?

Dieses Thema "ᐅ Mieter mietet schlecht isolierte DG-Wohnung und bekommt trotz Lüften Schimmel...? - Mietrecht" im Forum "Mietrecht" wurde erstellt von kart672, 28. Dezember 2009.

  1. kart672

    kart672 Neues Mitglied 28.12.2009, 16:03

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    Mieter mietet schlecht isolierte DG-Wohnung und bekommt trotz Lüften Schimmel...?

    Der Vermieter hat ihn zwar darauf hingewiesen, dass die DG-Wohnung oft gelüftet werden muss (weil es schon mal Probleme mit Schimmel gab), der Mieter hat auch in einem für ihn erträglichen Maße die Wohnung belüftet, bei Temperaturen von bis zu -20 Grad im Winter bildete sich allerdings schon kurz nach Einschalten der Therme in der Küche Feuchtigkeit an den Fenstern, die Luftfeuchtigkeit stieg auf Werte um 90 Prozent. Trotz wiederholtem Lüften und mehrmaligem Abwischen der Scheiben jeden Tag wurden die Tapeten so nass, dass sie begannen zu schimmeln bzw. sich abzulösen.

    Der Mieter hat vorher schon viele andere Wohnungen bewohnt, und auch bei besonders niedrigen Temperaturen nie ein Problem mit Feuchtigkeit gehabt.

    Kann also der Vermieter vom Mieter verlagen, dass er den Schaden wiedergutmachen muss, oder kann der Mieter umgekehrt den Vermieter dafür haftbar machen?
     
  2. vico

    vico V.I.P. 28.12.2009, 16:54

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    AW: Mieter mietet schlecht isolierte DG-Wohnung und bekommt trotz Lüften Schimmel...?


    Das ist ein normales Zeichen wenn es draußen sehr kalt ist und ein über längere Stunden unbeheizter Raum aufgeheizt wird. Das Kondenswasser, welches sich während der Nacht, bzw. den unbeheizten Stunden im Raum befand, wird nun durch die Beheizung an dem kältesten Punkt, der Fensterscheibe, sichtbar. Dasselbe Kondenswasser befindet sich aber auch dann an den Wänden, nur können wir es nicht sehen. Das ist ein eindeutiges Zeichen, dass der Raum sofort gelüftet werden muss und vorher nicht ausreichend geheizt wurde.
    Kondenswasser an den Fenstern ist immer ein Warnsignal, dass die Luftfeuchtigkeit im Innenraum zu hoch ist. Da sie vom fiktiven Mieter selbst mit 90% angegeben wird, so sehe ich hier in erster Linie den Mieter in der Pflicht etwas an seinem Verhalten zu ändern. Der Vermieter produziert diese Luftfeuchtigkeit nicht.
    Der Mieter kann von ihm erst dann Schadensersatz verlangen, wenn ein Gericht über einen Gutachter die eindeutige Schuld beim Vermieter festgestellt hat. In diesem Fall sehe ich für den Mieter da leider schwarz. Zumal der Vermieter über die Wichtigkeit des Lüftens aufgeklärt hat. Jede Wohnung ist anders und muss anders behandelt werden. Eine Dachwohnung anders als eine Kellerwohnung etc.
    Auch offene Türen in der Wohnung verursachen solch ein Problem.
     
  3. Markus Reinartz

    Markus Reinartz Aktives Mitglied 28.12.2009, 17:55

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    AW: Mieter mietet schlecht isolierte DG-Wohnung und bekommt trotz Lüften Schimmel...?

    Gutachter und Sachverständige stellen keine Schuld fest, ganz im Gegenteil, das dürfen diese gar nicht.

    Ein solches Gutachten kann sofort abgelehnt und braucht somit nicht anerkannt zu werden!

    Wer die Schuld trägt dürfen regelmäßig nur Juristen feststellen und mithin nicht die Sachverständigen oder die Gutachter.

    Die von Ihnen gemachten Angaben sind auch nicht zwangsläufig ein erster Indikator dafür, dass der Raum lediglich schlecht gelüftet wurde. Dies schlusszufolgern oder zu mutmaßen wäre schlicht weg falsch und "höchstwahrscheinlich" auch noch unzutreffend.

    Die von Ihnen geschilderte Situation innerhalb des Raumes hat meistens mehrere und nicht nur eine Ursache.

    Das derartige Symptome -so wie Sie diese beschrieben haben- sind meist die Ursache von einer schlechten und meist auch unsachgemäß ausgeführten Wärmedämmung.

    Lassen Sie sich nicht einschüchtern.

    In den seltnesten Fällen sind diese Symptome in der Ursache des Nutzerverhaltens zu suchen bzw. zu finden.

    Der Mieter ist nicht verpflichtet durch sein Nutzerverhalten unzulänglich ausgeführte Bauleistungen an der Mietsache (der Wohnung) auszugleichen.


    Mit freundlichen Grüßen
     
    Humungus gefällt das.
  4. vico

    vico V.I.P. 28.12.2009, 18:58

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    AW: Mieter mietet schlecht isolierte DG-Wohnung und bekommt trotz Lüften Schimmel...?

    Ich schrieb in meinem Beitrag, wenn man ihn sorgfältig liest, dass das Gericht eine Schuld feststellt, nicht ein Gutachter. Vielleicht lesen Sie noch einmal sorgfältig.
     
  5. vico

    vico V.I.P. 28.12.2009, 19:03

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    AW: Mieter mietet schlecht isolierte DG-Wohnung und bekommt trotz Lüften Schimmel...?

    Das ist leider nicht richtig. Kein Mieter hat einen rechtlichen Anspruch auf eine bestimmte Wärmedämmung. Fehlende Dämmung oder Isolierung ist niemals die alleinige Ursache von Schimmel. Ursache von Schimmel ist immer Feuchtigkeit, ansonsten kann sich kein Schimmel bilden. Jeder Bewohner hat es selbst in der Hand, eine gemessene Luftfeuchtigkeit von 90% zu senken durch gezieltes Lüften und Heizen.
    Ein Mieter muss sich dem Standard der Wohnung anpassen, nicht umgekehrt. Das bedeutet, er muss sich entsprechend mit seinem Heiz- und Lüftungsverhalten der Wohnung anpassen.
    Wenn jemand angibt, es habe sich beim Einschalten der Therme Kondenswasser gebildet, so ist ohne Zweifel, das vorher die Heizung nicht an war.
    Bei den jüngsten Temperaturen aber ein Fehler.
     
  6. vico

    vico V.I.P. 28.12.2009, 19:37

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    AW: Mieter mietet schlecht isolierte DG-Wohnung und bekommt trotz Lüften Schimmel...?

    siehe auch hier:

    Zitat Anfang:
    der Vermieter ist - ohne besondere Rechtsgrundlage - nicht verpflichtet, die Anlage oder die Wärmedämmung ständig auf dem neuesten Stand zu halten. Er schuldet aber einen Mindeststandard, den der Mieter bei Vertragsschluss erwarten durfte. (KG, 12 U 6/07, Urteil vom 28.4.2008, GE 2008,990)

    Zitat Ende
     
  7. Markus Reinartz

    Markus Reinartz Aktives Mitglied 28.12.2009, 20:10

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    AW: Mieter mietet schlecht isolierte DG-Wohnung und bekommt trotz Lüften Schimmel...?

    Ich hatte Ihren Beitrag sehr wohl sehr aufmerksam gelesen, weswegen wir unbedingt diese Erläuterung hinsichtlich der Tätigkeiten von Sachverständigen und Gutachtern für notwendig und geboten gehalten haben und dies auch hier nochmals ausdrücklich Kund tun.

    Wir haben lediglich eine Erläuterung dessen abgeben wollen, was Sie hier an Beitrag eingestellt hatten. Diesen hätte man "so" aber auch genau "anders" verstehen können, weswegen unser dahingehender Erläuterungsbeitrag völlig unschädlich ist. Wir haben Sie insofern nicht angegriffen und auch nicht angegriffen, weil wir davon ausgehen, dass Sie möglicherweise in Kenntnis der von uns erläuterten Umstände hinsichtlich der Tätigkeiten von Sachverständigen oder auch Gutachtern sind. Unbeteiligte nichtfachkundige Dritte sind dies aber möglicherweise nicht, weswegen wir uns dieser -aus unserer Sicht erforderlichen- Erläuterung bedient haben.

    Wenn Sie unseren Beitrag richtig gelesen hätten, hätten Sie sicherlich auch von selbst darauf kommen können, warum wir hier die Erläuterung eingefühgt haben und hätte sich somit Ihren Beitrag in dem Sie uns darauf hinweisen Ihren Beitrag richtig zu lesen hätten ersparen können.

    Vielleicht lesen Sie Ihren eigenen und unseren Beitrag denn dann noch einmal sorgfältig und aufmerksam, dann kommen Sie möglicherweise zu dem gleichen Schluss, weswegen wir unsere Erläuterung hier eingestellt haben.

    Die Betonung hinsichtlich der Entstehung von Schimmel lag auf "meist", soll natürlich -wie unmissverständlich von uns dargelegt- "meist" und nicht "immer" heißen. Auch hier bestätigen sicherlich Ausnahmen die Regel.

    Wir können jedoch aus unserer täglichen Praxis -auch aus noch laufenden Verfahren- berichten, dass es meist -und dabei möchten wir betrachtet aus unserer täglichen Praxis sehr gerne bleiben und es auch nochmals betonen und wiederholen- an den Gebäulichkeiten liegt, dass es zur Schimmelbildung kommt.

    Wie bereits unmissverständlich von uns betont und dargelegt natürlich nicht "immer" aber "meistens".

    Und wir möchten auch nochmals unserer vorherigen Darlegungen wiederholen. Der Mieter ist nicht verpflichtet durch sein Nutzerverhalten Mängel an der Mietsache auszugleichen.

    Dazu gibt es einschlägige Urteile.

    Der Mieter muss richtig heizen und auch lüften. Was unter richtigem Lüften zu verstehen ist, wird in der Rechtssprechung uneinheitlich beantwortet. Dem Mieter kann zugemutet werden, zwei bis drei mal täglich eine Stoßlüftung vorzunehmen. Es ist ihm jedoch nicht zuzumuten, mehrmals am Tag im Abstand von wenigen Stunden eine Stoßlüftung durchzuführen oder sämtliche Räume ständig mit einer Temperatur von mehr als 20 Grad zu beheizen (Landesgericht Hamburg WM 1990, 290; AG Halle DWW 1991, 220). Eine Kipplüftung seitens des Mieters ist auf jeden Fall aus bauphysikalischen Gründen falsch.


    Die von Ihnen angesprochene Lüftung hat also Ihre sehr wohl rechtsgültigen Grenzen bei einem dreimaligen Lüftungsvorgang, der oftmals jedoch -bedingt durch die Bausubstanz- nicht ausreichend ist. Und es gibt halt, ebenfalls bedingt durch die Bausubstanz Innenräume die -je nach Nutzung und Bausubstanz- ein darüberhinausgehendes Lüftungsverhalten verlangen, welches dem Mieter nicht zugemutet werden kann.

    und so wie der Fragesteller seinen Beitrag formuliert hat, muss er öfters lüften, als der Gesetzgeber selbst es dem Mieter zumuten möchte, was wiederum von dem Mieter als Nutzer der Mietsache nicht verlangt werden kann.

    Neben Sie es uns bitte nicht Übel aber vor dem genannanten Hintergrund müssen wir -bei einer normalen Raumnutzung- bei den von uns aufgestellten Behauptungen bleiben.


    Mit freundlichen Grüßen
     
  8. Markus Reinartz

    Markus Reinartz Aktives Mitglied 28.12.2009, 20:12

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    AW: Mieter mietet schlecht isolierte DG-Wohnung und bekommt trotz Lüften Schimmel...?

    Er (der Mieter) darf aber nicht erwarten (müssen) über das normale Maß hinausgehend (mehr als drei mal am Tag) lüften zu müssen, weswegen Ihr Beitrag dahingehend ins Leere läuft.


    Mit freundlichen Grüßen
     
  9. Markus Reinartz

    Markus Reinartz Aktives Mitglied 28.12.2009, 20:14

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    AW: Mieter mietet schlecht isolierte DG-Wohnung und bekommt trotz Lüften Schimmel...?

    Der Mieter muss sich eben gerade nicht über das gesetzliche Maß hinaus der Mietsache anpassen (siehe unseren Beitrag).


    Mit freundlichen Grüßen
     
  10. Markus Reinartz

    Markus Reinartz Aktives Mitglied 28.12.2009, 20:18

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    AW: Mieter mietet schlecht isolierte DG-Wohnung und bekommt trotz Lüften Schimmel...?

    Das ein Mieter einen gesetzlichen Anspruch auf eine Wärmedämmung hat, haben wir zu keiner Zeit hier und auch nirgendwo anders, beschrieben.

    Es ist vielmehr so, dass wenn der Mieter die Wohnung ordnungsgemäß benutzt und diese auch ordnungsgemäß lüftet und die Probleme mit der Schimmelbildung immer noch nicht abgestellt sind und immer noch Schimmel entsteht, diesem Umstand vorrangig (aus Vermietersicht) nur mit einer entsprechenden Wärmedämmung beikommen kann.

    Natürlich muss er (der Vermieter) nicht dämmen, wenn er aber die Umstände nicht anders in den Gruff bekommt, wird er sich wohl mit einer -aus Mietersicht gerechtfertigten- Mietminderung anfreunden müssen.




    Mit freundlichen Grüßen
     
  11. vico

    vico V.I.P. 29.12.2009, 10:04

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    AW: Mieter mietet schlecht isolierte DG-Wohnung und bekommt trotz Lüften Schimmel...?


    Wer ist eigentlich "Wir"? Und wer soll das alles lesen?
     
  12. Humungus

    Humungus V.I.P. 29.12.2009, 10:10

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    AW: Mieter mietet schlecht isolierte DG-Wohnung und bekommt trotz Lüften Schimmel...?

    Och, ich lese das gerne. Wieder einmal ein Sachverständiger, der auf Seiten der Mieter steht und bekundet, dass der Großteil der Schimmelschäden auf Baumängel zurückgeht.

    Das einzige, was stört, sind mehrere Beiträge hintereinander. Das stört den lesefluss.
     
  13. vico

    vico V.I.P. 29.12.2009, 10:28

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    AW: Mieter mietet schlecht isolierte DG-Wohnung und bekommt trotz Lüften Schimmel...?


    Vor allem ist ein solcher "Sachverständiger" sehr seriös, wenn er den fiktiven Fall ohne Ortstermin und Inaugenscheinnahme so schnell beurteilen kann. ;-)
    Immer toll zu wissen, das es Leute gibt, die ein Haus und dessen Gegebenheiten kennen ohne es gesehen zu haben und das Nutzerverhalten auch und daraus ihre allgemeingültigen Schlüsse ziehen.

    Nur- ein Haken hat die Sache: Der Mieter hat teils 90% Luftfeuchtigkeit in der Wohnung gemessen. Diese haben wir im Winter nicht einmal außen. Diese Luftfeuchtigkeit wird in der Wohnung erzeugt....

    Eine solch hohe Luftfeuchtigkeit bekommt kein Baumangel hin.
     
  14. kart672

    kart672 Neues Mitglied 29.12.2009, 10:44

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    AW: Mieter mietet schlecht isolierte DG-Wohnung und bekommt trotz Lüften Schimmel...?

    Die Wohnung wurde übrigens, außer nachts, immer beheizt.
    Die Küche ist als kleinster Raum mit Dachschrägen, Nasszelle (Waschbecken) und Herd (Kochen) besonders stark betroffen.
    Schon nach der regelmäßigen Stoßlüftung steigt die Luftfeuchtigkeit auf Werte jenseits der 60% an.
    Da der Vermieter auch bei früheren Mietern schon Probleme mit Schimmel in genau diesem Raum hatte, würde möglicherweise eine Lüftungsanlage gute Dienste leisten.
     
  15. schielu

    schielu V.I.P. 29.12.2009, 11:34

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    AW: Mieter mietet schlecht isolierte DG-Wohnung und bekommt trotz Lüften Schimmel...?

    Da der Vermieter bei Vertragsabschluss auf das Problem hingewiesen hat, kann er wohl kaum für irgendetwas haftbar gemacht werden. Abgesehen davon ist auch ausreichende Heizung (vico wies schon darauf hin) notwendig! M.E. verbleibt nur die ordentliche Kündigung!
     
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