Mangelhaftes Fahrzeug - Produktionsfehler?

Dieses Thema "ᐅ Mangelhaftes Fahrzeug - Produktionsfehler? - Kaufrecht / Leasingrecht" im Forum "Kaufrecht / Leasingrecht" wurde erstellt von Denno, 27. April 2018.

  1. Denno

    Denno Junior Mitglied 27.04.2018, 18:03

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    Mangelhaftes Fahrzeug - Produktionsfehler?

    Hallo zusammen,

    ich weiß nicht ob es hier das richtige Forum ist aber ich versuche es mal. Herr M. hat ein Mercedes W211 T-Modell in 2003 gekauft. Das erste welches es in der neuen W211 Modellreihe gab.

    Kaum 1-2 Jahre später fing am Fahrzeug der Reihe nach alle kaputt zu gehen. Jedes Jahr fielen mehrere Reparaturen an. Alles aber auch ALLES ging an dem Fahrzeug kaputt, vom Getriebe über Achsträger bis zur Steuerkette. Insgesamt hat Herr M. über 15.000€ (!!!!) an Reparaturen ins Auto stecken müssen bis heute. Der Wagen hat eine normale Fahrleistung von etwa 20.000 km im Jahr abgelegt mit einem gesunden Mix aus Autobahn und Stadtverkehr.

    Man kann hier getrost von einem Montagsauto reden. Die Frage aber ist ob man hier gegenüber dem Mercedes Konzern Regressansprüche geltend machen kann da das Fahrzeug offensichtlich nicht in Ordnung zu sein schien. Ein derart hohe Fehleranfälligkeit muss doch auf eine mangelhafte Verarbeitung oder mangelhafte Bauteile zurückzuführen sein? Normal ist sowas definitiv nicht.
     
  2. once

    once V.I.P. 27.04.2018, 22:59

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    AW: Mangelhaftes Fahrzeug - Produktionsfehler?

    Der Verkäufer haftet - wenn er seiner kaufvertraglichen Verpflichtung nicht nachgekommen ist: ein zum Zeitpunkt der Auslieferung mängelfreies Fahrzeug zu liefern.

    Wenn sich herausstellt, daß das Fahrzeug mit Mängeln geliefert worden war, die sich später in Defekten/Funktionsausfällen zeigten - dann dürfte mit dem 4. entdeckten Mangel ( auch wenn die 3 vorangegangenen umgehendend behoben wurden ) die Zumutbarkeitsgrenze überschritten sein: dann wäre der Käufer wohl berechtigt, mit sofortiger Wirkung fristlos vom Kaufvertrag zurücktreten zu dürfen. ( Es sei denn, seit dem Kauf wären über 2 Jahre verstrichen: dann könnte der Verkäufer einwenden, daß die gesetzlichen Rechte des Käufers wegen Mängellieferungen verjährt seien. )

    Das hat er freiwillig getan - niemand hat ihn dazu gezwungen.

    Jeder Kraftfahrzeugbetrieb gleichgültig auf welche Weise ist krank und ungesund.

    Nur der Verkäufer haftet, und auch nur bei schon zum Lieferzeitpunkt (latent) vorhandenen Mängeln.

    Der Produzent haftet dem Käufer für dessen Aufwendungen wg. Mängeln nur dann, wenn er sie zu vertreten hätte, d.h. bei Vorsatz oder Fahrlässigkeit.

    Verschuldensunabhängig haftet der Produzent bloß insoweit, als er dafür einzustehen hat, wenn fehlerhafte Produkte zu Gefährdungen führen.

    Wenn das weder Absicht war, noch durch ein "fahrlässiges" Verhalten verursacht war, hat der Produzent die vom Käufer erlittenen (Vermögens-)Schäden nicht zu vertreten.

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  3. Andromedaner

    Andromedaner Aktives Mitglied 28.04.2018, 11:04

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    AW: Mangelhaftes Fahrzeug - Produktionsfehler?

    ich möchte ergänzen:
    (1) Aus dem Vertragsverhältnis Käufer / Verkäufer hätte K Ansprüche, wenn das Fahrzeug bei der Übergabe fehlerhaft war. Das muss aber nach 6 Monaten der K beweisen, was in vielen Fällen unmöglich oder unwirtschaftlich ist. Wie soll man nach mehr als einem Jahr beweisen, dass die Steuerkette schon angerissen war?.
    Hinzu kommt, dass der Hersteller Wartungsvorgaben macht, und bei Auslassen dieser kann K die Gewährleistung vergessen. Das Fahrzeug ist nun auch schon über 15 Jahre alt, da sehe ich keine Möglichkeit.

    (2) Aus dem (implizit) vorhandenen Verhältnis zum Hersteller *könnte* man versuchen, nachzuweisen, dass hier fahrlässig gearbeitet wurde. Aber nach 15 Jahren kann man das vergessen, es ist wirtschaftlich jedenfalls unsinnig. Im übrigen ist die dt. Automobilindustrie gut vernetzt, man lese mal zum Thema Dieselskandal, auch da schauen die Käufer allesamt in die Röhre.


    Ich denke mit juristischen Methoden kommt man hier nicht weiter.
    Es würde vielleicht etwas bringen, das Werk anzuschreiben, die Probleme aufzuzeigen und sowas wie "ich habe mich auf die beonsere Qualität von M verlassen, jetzt muss ich davon ausgehen, dass das gar nicht stimmt" schreiben. Es könnte sein, dass M da aus Kulanz mal ein Ersatzteil oder so rüberwachsen lässt.
    Insgesamt gilt aber "steter Tropfen höhlt den Stein", K sollte seine Erfahrungen (sachlich und sachlich richtig) an möglichst vielen Stellen veröffentlichen, er darf dabei sein Enttäuschtsein durchaus kundtun und z.B. ankündigen, dass er in Zukunft kein Auto dieses Herstellers mehr kaufen wird.

    ... nützt K erst mal nichts, und wenn nur K das tut kratzt es auch niemanden, aber wenn das Tausende tun, dann wird das Marketing bei M durchaus wach und kann zumindest für die Zukunft etwas bewirken.
     
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