Mangelhafter Kostenvoranschlag des Herstellers für unfallgeschädigten Laptop

Dieses Thema "ᐅ Mangelhafter Kostenvoranschlag des Herstellers für unfallgeschädigten Laptop - Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" im Forum "Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" wurde erstellt von hurlga, 7. Mai 2015.

  1. hurlga

    hurlga Neues Mitglied 07.05.2015, 09:13

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    Mangelhafter Kostenvoranschlag des Herstellers für unfallgeschädigten Laptop

    Folgendes soll sich zugetragen haben: Einem Verkehrsbeteiligten wird die Vorfahrt genommen. Hierbei kommt es zu einem Unfall bei dem unter anderem das Notebook des Vorfahrtberechtigten beschädigt wurde. Da das Notebook noch mehrjährigen 24h Vor-Ort-Service des Herstellers besitzt entschließt sich der Geschädigte diesen zu Kontaktieren. Zunächst wurde geklärt, dass dieser Schaden natürlich nicht unter die 3Jahre/24h Garantie Falle und somit eine Einsendung in ein durch die Supporthotline des Herstellers beauftragtes Reparaturzentrum nötig sei.

    Durch die Supporthotline des Herstellers wird ein UPS-Versandaufkleber zur Verfügung gestellt und das Notebook eingeschickt. Ein Kostenvoranschlag (KV) erfolgt, jedoch wurden eindeutig Gehäuserisse übersehen. Auf aufgetretene Grafikfehler wird nicht eingegangen. Auf Nachfrage wird erneut ein KV erstellt, dieser identisch mit dem ersten. Auf nochmalige Nachfrage (Email) wird bestätigt, dass der KV so korrekt sei und keine weiteren Schäden vorliegen.

    Da der Geschädigte keine Möglichkeit mehr sieht und das Notebook dringend benötigt wird wird das Notebook nach ca. 4 Wochen unrepariert zurück beordert. Hierzu wird die Rechnung des KV im Vorraus aber mit Vermerk über die Zahlung - unter Vorbehalt eines alle Schäden umfassenden KV - bezahlt.

    Kaum wieder erhalten zeigen sich erneut Grafikfehler. Die Supporthotline des Herstellers wird kontaktiert und zwei Tage später steht ein Techniker vor der Tür. Das Mainboard wird getauscht. Alles anstandslos da der Schaden nicht im KV aufgeführt wurde und somit offenbar nicht unfallbedingt ist und damit unter die 3Jahres/24h Garantie fällt. Der Techniker bemerkt die weiteren sichtbaren Gehäuseschäden und meldet diese, da sie außerhalb seiner Zuständigkeit liegen, an den Hersteller weiter. Mündlich bestätigt er, dass an dem Gerät weiterhin mehr sichtbare Gehäuseschäden vorliegen, als im KV aufgeführt sind.

    Hersteller und Vertragswerkstatt des Herstellers haben Firmensitz in Deutschland. Die Rechnung für den KV wurden an den Firmenhauptsitz der Vertragswerkstatt in Osteuropa gezahlt. Der KV ist weiterhin unvollständig. Die Supporthotline schlägt einen weiteren Kostenpflichtigen KV durch Einsendung in die Vertragswerkstatt vor sieht sich ansonsten aber nicht zuständig und verweist auf direktkontakt mit dem Hersteller. Auf Anfrage an den Hersteller bezüglich Erstellung eines neuen KV wurde bislang nicht reagiert.

    Inzwischen wurde festgestellt, dass das neu verbaute Mainboard geräusche macht. Ein weiterer Technikerbesuch mit erneutem Mainboardtausch steht aus.

    Schäden im KV ca 250€. Nicht erfasste Gehäuseschäden ca. 200-300€. Mainboard >1000€. Wiederbeschaffungswert zum Unfallzeitpunkt für Gebrauchtgerät ca. 1600€.

    Zu meinen Fragen: Wer müsste für den Mangelhaften KV in Anspruch genommen werden? Fristsetzung und Mangelbeseitigung / Rückerstattung der Kosten des KV?
    Mainboard ist nicht im selben Zustand wie vor dem Unfall. Wie ist hier die Sachlage? Insbesonder aufgrund des (fehlgeschlagenen?) "Garantie"-Tausch. Die Probleme traten seit dem Unfall auf. Mainboard nochmal tauschen lassen? Gutachter einschalten? Wer trägt in dem Fall die Kosten. Es handelt sich um Folgen des Unfalls jedoch ist der Unfallverursachende sicher nicht Schuld an der Unfähigkeit der Notebookherstellers. Evtl. fehlgeschlagene Reparatur und somit Totalschaden?

    thx & sry für den langen Text
    // hur
     
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