Mal eine kleine Frage.

Dieses Thema "Mal eine kleine Frage. - Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" im Forum "Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" wurde erstellt von Samson15, 30. Dezember 2013.

  1. Samson15

    Samson15 Neues Mitglied 30.12.2013, 15:55

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    Mal eine kleine Frage.

    Angenommen ein bisher Unbescholtener und nicht Vorbestrafter Bürger hat jemanden im Internet um die Summe von 2,60 € geprellt; betrogen. Was für eine Strafe würde hier zum Zuge kommen, bzw. würde es für den Geschädigten überhaus etwas bringen wenn er deswegen bis vor Gericht ziehen würde? Denn im Vergleich zu vielen anderen Fällen wo es um Summen von 1800 € bis gar in Millionenhöhe geht, wäre es in so einem Fall nicht besser der Beschuldigte erstattet ihm die 2,60 € zurück und lässt es dann auf sich Beruhen? Hierfür möchte ich Ehrlich gemeinte Antworten von den anderen Mitgliedern.

    Mit vielen Grüssen, Samson15 :confused:
     
  2. pflaumenbaum

    pflaumenbaum Senior Mitglied 30.12.2013, 16:03

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    AW: Mal eine kleine Frage.

    Hallo Samson15,

    Zu unterscheiden ist zwischen Strafrecht und Zivilrecht. Der Betrogene hat unabhängig von einer eventuellen Strafe das Recht, die 2,60€ zurück zu erlangen. Das Geld ist kein Eigentum des Betrügers und damit muss er es aushändigen.

    Im Strafverfahren wird der Betrüger für sein Verhalten durch den Staat bestraft. Das kann mit einer Einstellung wegen Geringfügigkeit oder mangels Tatverdachts ausgehen, mit einer Einstellung unter Auflagen (durch die Staatsanwaltschaft, i.d.R. ein Geldbetrag), einem Strafbefehl oder durch Urteil vor Gericht (Freispruch/Geldstrafe/Freiheitsstrafe) ausgehen.

    Wie das ausgeht, kann man vorher nicht sagen. Ich halte es für unwahrscheinlich, dass bei einer einmaligen Verfehlung für sowas ein Hauptverfahren eröffnet wird. Je nach Unrechtsgehalt der Tat/Arglist/Täuschung könnte es aber durchaus zu einer kleinen Geldauflage kommen.

    Das kann man vorher schlecht sagen wenn man nicht weiß, worum es geht.

    Grüße
     
  3. Humungus

    Humungus V.I.P. 30.12.2013, 16:06

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    AW: Mal eine kleine Frage.

    Man muss Strafrechtliches von Zivilrechtlichem trennen:

    - Strafrechtlich ist der Geprellte Zeuge, und die Staatsanwaltschaft klagt an. Liegt ein Betrug vor, könnte es bei einem vorher unbescholtenen Blatt zu einer Geldstrafe kommen. Allerdings wird die Versuchung, wegen Geringfügigkeit einzustellen, hoch sein, insbesondere, wenn der Betrüger den Geschädigten zivilrechtlich entschädigt.

    - zivilrechtlich hat der Betrogene einen Anspruch auf Entschädigung, den er durchsetzen kann. Je eher der Betrüger das Geld zurückerstattet, je billiger wirds, denn wenn ein Anwalt hinzugezogen wird oder die Sache gar vor Gericht geht, kann ein dreistelliger Betrag locker herauskommen.

    Dem Betrüger ist also anzuraten, schnell zu handeln, wenn er die Sache nicht abstreitet.

    Edit: der Pflaumenbaum ist schneller.
     
  4. zeiten

    zeiten V.I.P. 30.12.2013, 16:14

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    AW: Mal eine kleine Frage.

    es ist ja im grunde alles gesagt. man muss vielleicht dazusagen, dass die einstellung des verfahrens meist gegen eine geldbuße erfolgt. dh. der täter wird nicht ganz ohne "strafe" davonkommen. der vorteil einer solche einstellung ist, dass der täter dadurch nicht als vorbestraft gilt.

    was man auch sagen muss: nicht alles, was man so landläufig als betrug bezeichnet ist tatsächlich ein betrug im strafrechtlichen sinne. je nach dem was hier vorgefallen ist, kann es gut möglich sein, dass überhaupt kein betrug (also keine straftat) vorliegt, sondern es sich lediglich um eine zivilrechtiche angelegenheit handet. dann muss der schädiger natürlich die 2,60 euro zurückzahlen, wäre aber nicht straffällig geworden.

    um das beurteilen zu können, könntest du einen fiktiven sachverhalt einstellen, dann kann man näheres sagen.
     
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