Mahnkosten viel zu hoch

Dieses Thema "Mahnkosten viel zu hoch - Verbraucherrecht" im Forum "Verbraucherrecht" wurde erstellt von BlinkBlink, 26. September 2006.

  1. BlinkBlink

    BlinkBlink Boardneuling 26.09.2006, 18:09

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    Mahnkosten viel zu hoch

    Hallo liebe Juras,

    Kunde A besitzt eine Autofinanzierung in höhe von 101,10€.
    Kunde A ist Auszubildender mit einen Bruttoeinkommen von 597€ im Monat.
    Die fälligkeit des betrags der finanzierung ist zu mitte des Monats, da leider das konto des Azubis zu dem zeitpunkt nicht ausreichend gedeckt war, wurde die lastschrift von der Bank zurücküberwiesen

    Kunde A bekam 12 Tage nach der Rückbuchung einen Brief von seiner Bank wo das Auto finaziert ist mit der Aufforderung den betrag von 101,10€ zzgl. 18,50€ Mahnkosten umgehend zu überweisen.

    Kunde A ist sehr sauer da er findet für 12 Tage zu später überwiesen Mahnkosten von 18,50€ zu bezahlen.

    Sind die Mahnkosten in der höhe rechtgefertig?

    Vielen Dank für eure Hilfe
     
  2. Factotum

    Factotum Junior Mitglied 28.09.2006, 13:54

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    AW: Mahnkosten viel zu hoch

    Kunde A sollte mal im Vertrag nachlesen. Dort findet sich sicher ein entsprechender Absatz, in dem entsprechende Gebühren geregelt werden.
     
  3. petejo

    petejo Boardneuling 12.02.2007, 19:19

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    AW: Mahnkosten viel zu hoch

    Hallo,

    das war glaube ich nicht die richtige Antwort auf seine Frage. Vielmehr geht es doch darum: Darf überhaupt jemand Mahngebühren erheben und damit die Kosten der Mahnung auf den Kunden abwälzen? Schliesslich ist das Schreiben von Mahnungen ein herkömmlicher, allgemeiner Geschäftsvorgang, wie das Schreiben eines Angebotes, oder einer Rechnung. Kosten des allgemeinen Geschäftsverkehrs sind m.W. dem Kunden generell nicht zu berechnen.

    Ich habe mich aber diesbezüglich heute im BGB wundgesucht. Hat jemand eine Anwort?

    petejo
     
  4. marcus.summer

    marcus.summer V.I.P. 12.02.2007, 22:12

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    AW: Mahnkosten viel zu hoch

    Im Normalfall stellen die kontoführenden Banken die Rückbuchung eines eingezogenen Betrages dem Einziehenden in Rechung als Gebühr. Und die meisten Banken sind nicht so menschenfreundlich veranlagt, dass sie den Betrag mal so eben selber tragen. Der Käufer hat sich im Finanzierungsvertrag dazu verpflichtet, für entsprechende Deckung seines Kontos zu sorgen - wenn er dem nicht nachkommt, muss er die aus seinem Versäumnis entstehenden Kosten ersetzen.
    Gruß
    Marcus
     
  5. Factotum

    Factotum Junior Mitglied 13.02.2007, 14:36

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    AW: Mahnkosten viel zu hoch

    Ich denke mal, derartige Gebühren können wirksam vereinbart werden. Daher sollten der Vertrag, bzw. die AGB untersucht werden.

    Immerhin werden die Gebühren von allen mir bekannten Finanzierungsbanken und Handyanbietern verlangt. Sofern die Rechtmäßigkeit hier nicht besteht, wäre dagegen sicher bereits geklagt worden.

    Was die Mahngebühr angeht:
    Für die Leistung wurde ein Termin nach dem Kalender bestimmt (Mitte des Monats entspricht dem 15.). Somit befindet sich der Schuldner automatisch im Verzug und hat hier die anfallenden Kosten zu tragen. Die Bankgebühren sind als Schadensersatz erstattungsfähig.
     
    marcus.summer gefällt das.
  6. petejo

    petejo Boardneuling 13.02.2007, 15:07

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    AW: Mahnkosten viel zu hoch

    Hallo,
    auch das ist nicht ganz ohne Zweifel. In jeder Einzugsermächtigung heisst es, die Bank sei nicht verpflichtet, den Betrag einzulösen, sofern keine Deckung des Kontos vorhanden ist. Dennoch lassen die meisten Banken den Einzug zu, auch wenn keine Deckung vorhanden ist, um daraufhin Rückbuchungsgebühren zu verlangen. Insofern die Bank der Auslöser für die Gebühren ist, sind sie auch von ihr zu erstatten.

    Ich weiss nicht, ob ich diesen Thread richtig verstanden habe, hier geht es doch nicht um Rückbuchungsgebühren. sondern um unverhältnismässig hohe Mahnkosten. Und diese sind als allgemeine Kosten des Geschäftsverkehrs vom Betreiber zu tragen. Ausgenommen davon sind Stellen des öffentlichen Rechtes und gemeinnützige Vereinigungen.


    So long, Peter
     
  7. spuermaus

    spuermaus Forum-Interessierte(r) 15.02.2007, 00:09

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    AW: Mahnkosten viel zu hoch

    Hallo,

    ich habe mal irgendwo gelesen/gehört, dass die entstandenen Kosten belegt werden müssen und nicht irgendein Betrag willkürlich aufgeführt werden darf.

    Das interessiert mich jetzt dann auch, ob das so ist.

    Und eine weitere Überlegung, die ich zu dem Thema hätte, ist die Verhältnismäßigkeit der angeforderten Beträge (nicht nur die Bankgebühren) in Fällen von Rücklastschriften.

    Nehmen wir also mal einen Lastschriftbetrag x und einen HÖHEREN Gebührenbetrag Y (>x) an.
    Sagen wir mal Y setzt sich zusammen aus den Rücklastgebühren der Bank, einem Adressermittlungsentgelt, einer Bearbeitungsgebühr und Mahnkosten.

    Und nehmen wir mal an, dass der Schuldner den Betrag x bereits angewiesen hatte, bevor der Gläubiger die Forderung angemahnt hatte und in seiner Forderungsaufstellung diese Zahlung sogar bereits vermerkt hatte. Sind solche Nebenforderungen des Gläubigers überhaupt zulässig, wenn sie garnicht mehr begründet sind? Ausgenommen die belegten Rücklastgebühren.

    Jetzt bin ich mal gespannt.
     
  8. Dr.Kamphausen

    Dr.Kamphausen V.I.P. 15.02.2007, 18:46

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    AW: Mahnkosten viel zu hoch

    Der dargestellte Betrag erscheint hoch. kann dennoch vertretbar sein. Allerdings setzt er sich aus Rücklastkosten der Bank, die belegt werden können und Kosten der Mahnung, Verzugsschadensersatz, zusammen.

    Ein Rechtsstreit sollte deswegen nicht geführt werden.

    Gruß
    Kamphausen
     
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