Leistungseinstellung wegen Antrag auf Umzug

Dieses Thema "ᐅ Leistungseinstellung wegen Antrag auf Umzug - Sozialrecht" im Forum "Sozialrecht" wurde erstellt von benny1233, 28. April 2016.

  1. benny1233

    benny1233 Junior Mitglied 28.04.2016, 07:25

    Registriert seit:
    13. Mai 2011
    Beiträge:
    62
    Zustimmungen:
    2
    Punkte für Erfolge:
    8
    Renommee:
    22
    Keine Wertung, benny1233 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, benny1233 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, benny1233 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, benny1233 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, benny1233 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, benny1233 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, benny1233 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, benny1233 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, benny1233 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, benny1233 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    Leistungseinstellung wegen Antrag auf Umzug

    Guten Tag!

    Folgender fiktiver Fall:

    A ist Leistungsempfänger (ALG2) bei Jobcenter Dortmund B. Dieser stellt Ende März einen Antrag auf Umzug nach Hamburg. Da er noch keine Wohnung gefunden hat und auch noch keinen Job, stellt er diesen Antrag natürlich nur, damit er ein entsprechendes Wohnungsangebot nachreichen kann. Er erhofft sich damit, im Falle einer Zusage, eine schnellere Bearbeitung bei B.

    A erhält Mitte April eine vorläufige Leistungseinstellung, da man annimmt, A würde ab dem 01.05. nicht mehr in Dortmund sein. A spricht bei B vor und erläutert noch einmal alles. Mitarbeiter C erklärt ihm, er solle eine Mail aufsetzen in der er erklärt, dass der Mietvertrag ungekündigt ist usw.. Dies tut er umgehend mit der Annahme, alles hätte sich nun erledigt.

    Plötzlich bekommt A eine Aufforderung zur Mitwirkung. Er solle eine schriftliche Bestätigung der Vermieterin vorlegen, in der diese bestätigt, dass das erwähnte Mietverhältnis ungekündigt sei und über den 01.05. fort bestünde. Am 25.04. reichte er auch dieses Schreiben ein. Leistungen sind bis heute nicht ausgezahlt.

    Frage:

    1. Ist es überhaupt rechtens, einfach mal so etwas anzunehmen, Leistungen einzustellen, bevor der Empfänger dazu angehört wurde?

    2. Ist es rechtens, eine Bescheinigung des Vermieters zu verlangen?

    Vielen Dank im voraus!

    Benny
     
  2. Casa

    Casa V.I.P. 28.04.2016, 08:58

    Registriert seit:
    16. März 2010
    Beiträge:
    6.844
    Zustimmungen:
    709
    Punkte für Erfolge:
    113
    Renommee:
    443
    96% positive Bewertungen (6844 Beiträge, 456 Bewertungen)96% positive Bewertungen (6844 Beiträge, 456 Bewertungen)96% positive Bewertungen (6844 Beiträge, 456 Bewertungen)96% positive Bewertungen (6844 Beiträge, 456 Bewertungen)96% positive Bewertungen (6844 Beiträge, 456 Bewertungen)96% positive Bewertungen (6844 Beiträge, 456 Bewertungen)96% positive Bewertungen (6844 Beiträge, 456 Bewertungen)96% positive Bewertungen (6844 Beiträge, 456 Bewertungen)96% positive Bewertungen (6844 Beiträge, 456 Bewertungen)96% positive Bewertungen (6844 Beiträge, 456 Bewertungen)
    AW: Leistungseinstellung wegen Antrag auf Umzug

    1. Der Leistungsempfänger wurde angehört.

    2. Nein.

    Weiterhin kennt das Gesetz keinen "Antrag auf Umzug".

    Folgendes vorgehen ist korrekt:
    Wohnung suchen
    Angebot beim Jobcenter einreichen
    Bestätigung der Kostenübernahme abwarten
    Antrag auf Umzugskosten stellen, sofern Aussicht auf Erfolg besteht (notwendiger Umzug)
    Mietvertrag unterschreiben
    Umziehen und Quittungen der Umzugskosten aufbewahren
     
  3. benny1233

    benny1233 Junior Mitglied 28.04.2016, 10:24

    Registriert seit:
    13. Mai 2011
    Beiträge:
    62
    Zustimmungen:
    2
    Punkte für Erfolge:
    8
    Renommee:
    22
    Keine Wertung, benny1233 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, benny1233 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, benny1233 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, benny1233 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, benny1233 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, benny1233 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, benny1233 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, benny1233 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, benny1233 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, benny1233 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    AW: Leistungseinstellung wegen Antrag auf Umzug

    Vielen Dank schon einmal. Gibt es bei der Antwort zu 2. eine Rechtsgrundlage?
     
  4. Casa

    Casa V.I.P. 28.04.2016, 13:23

    Registriert seit:
    16. März 2010
    Beiträge:
    6.844
    Zustimmungen:
    709
    Punkte für Erfolge:
    113
    Renommee:
    443
    96% positive Bewertungen (6844 Beiträge, 456 Bewertungen)96% positive Bewertungen (6844 Beiträge, 456 Bewertungen)96% positive Bewertungen (6844 Beiträge, 456 Bewertungen)96% positive Bewertungen (6844 Beiträge, 456 Bewertungen)96% positive Bewertungen (6844 Beiträge, 456 Bewertungen)96% positive Bewertungen (6844 Beiträge, 456 Bewertungen)96% positive Bewertungen (6844 Beiträge, 456 Bewertungen)96% positive Bewertungen (6844 Beiträge, 456 Bewertungen)96% positive Bewertungen (6844 Beiträge, 456 Bewertungen)96% positive Bewertungen (6844 Beiträge, 456 Bewertungen)
    AW: Leistungseinstellung wegen Antrag auf Umzug

    Die Bescheinigung des Vermieters ist zur Aufgabenerfüllung der Behörde nicht notwendig. Der Vermieter ist auch nicht verpflichtet solch eine Bescheinigung "Es liegt keine Kündigung vor" auszustellen, weil hierzu keine Rechtsgrundlage existiert.

    Die Datenerhebung regelt § 67a SGB X.
     
Ähnliche Themen:
Titel Forum Datum
Antrag auf Mathetherapie seit einem Jahr nicht entschieden Sozialrecht 30. September 2016
Vormieterin sagt eine Woche vor Umzug ab Mietrecht 7. August 2015
Umzug abgelehnt Sozialrecht 14. Februar 2013
Kündigung eines zukünftigen Telekommunikationsvertrages bei vorherigem Umzug Verbraucherrecht 25. Januar 2012
Kündigung Fitnessstudio wegen Umzug Sportrecht 9. Februar 2005

© 2003-2018 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.


Sitemap | Kontakt | Datenschutz | AGB | Impressum