Leistungen zur Teilhabe am Berufsleben (Umschulung) DRV Ablehnung und Widerspruch. Tips benötig

Dieses Thema "ᐅ Leistungen zur Teilhabe am Berufsleben (Umschulung) DRV Ablehnung und Widerspruch. Tips benötig - Sozialrecht" im Forum "Sozialrecht" wurde erstellt von Ratatoesk, 24. April 2018.

  1. Ratatoesk

    Ratatoesk Boardneuling 24.04.2018, 11:48

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    Leistungen zur Teilhabe am Berufsleben (Umschulung) DRV Ablehnung und Widerspruch. Tips benötig

    Hallihallo,

    dem Titel entnehmend wisst ihr ja schon in welche Richtung es geht.

    Angenommen man hat Anfang des Jahres 2018 entsprechende Anträge, fast parallel
    bei der DRV und der AfA gestellt.

    Kurz und knapp.

    AfA : Sozialmedizinsiche Stellungnahme sagt aus, daß man nicht mehr in erlentem Beruf als Maler weiterarbeiten kann und hält eine Umschulung für angebracht bzw. würde diese ja dann auch mit einem Bildungsgutschein übernehmen.

    DRV (Deutsche Rentenversicherung).: Diese hätte dann kürzlich Meldung an die AfA gegeben, dass die 15 Jahre Pflichtbeitragszeit erreicht sind, man hat aber nen Monat vorher schon die Ablehnung
    des Antrags erhalten, mit diversen Begründungen.
    Sind die 15 Jahre erreicht hat das Arbeitsamt nun Verbot das zu übernehmen.

    Und man müsste ja jetzt in Widerspruch bei der DRV gehen.

    Worauf müsste man achten bei den Formulierungen. Gibts Fallstricke bei Begriffen die man gegen einen verwenden könnte etc?

    Angenommen, auf Grund von Neurodermitis ist man in seinem Beruf als Maler und Lackierer nicht mehr uneingeschränkt und leidensgerecht arbeitsfähig (und so würde es auch die sozialmedizinische Stellungnahme der AfA sehen) und es besteht seiner Meinung nach eine erhebliche Gefährdung, oder Minderung der Erwerbsfähigkeit. So wie es in Punkt 1) des Ablehnungsbescheids als Vorraussetzung gefordert wäre. Was einer der Gründe ist, die laut
    § 10 des sechsten Buchs Sozialgesetzbuch erfüllt sein müssten und welchen er bereits erfüllt sieht.
    Im Gegensatz zur DRV.
    Die DRV hat den ärztlichen Befundbericht bekommen und lehnt den Antrag einfach ab, ohne den Antragssteller, auch nur selbst begutachtet haben zu lassen.

    2. Punkt unter anderem; aber diese 2 Punkte müssten ja für einen Widerspruch schon genügen, ist,
    daß die persönlichen und versicherungsrechtlichen Vorraussetzungen für Erbringung von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben ebenfalls erfüllt sind, wenn:

    ...vorraussichtlich

    a) "bei erheblicher Gefährdung der Erwerbsfähigkeit eine Minderung der Erwerbsfähigkeit durch Leistungen zur medizinischen Rehabilitation oder zur Teilhabe am Arbeitsleben abgewendet werden kann,"

    oder...

    und dann gehts auf der Rückseite weiter.

    Aber allein diese beiden Punkte dürften als Begründung für einen Widerspruch schon genügen, oder???

    Sollte ich vielleicht mal einen bereits geschriebenen Widerspruch hier rein kopieren, daß vielleicht mal jemand kurz drüberschaut und vielleicht mal eine natürlich nur private Meinungsäusserung dazu abgeben kann, ob man in solch einem Fall, das so vielleicht schreiben könnte?

    Die Annahme ist, daß man sich nicht sicher ist, ob vielleicht bestimmte Formulierungen nicht hilfreich sind
    oder ob es zu ausführlich geschrieben wäre.,

    Dem Widerspruch will man dann noch die sozialmedizinische Stellungnahme des ärztlichen Dienstes
    der AfA und von sich selbst gemacht Fotos vom Dezember letzten Jahres hinzufügen,
    welche zeigen wie schlecht das Hautbild des öfteren in unregelmäßigen Abständen übers Jahr verteilt aussieht. Wobei die Hände und Arme während des Alltags einer Dauerbelastung ausgesetzt sind.

    Ist das sinnvoll?

    Über einen kleinen Rat wäre man dann sicherlich sehr dankbar, da es sich ja um die eigene berufliche Zukunft handelt
    Vielleicht kennt sich ja jemand aus auf dem Gebiet oder hatte selbst schon einmal solch einen Fall vor Augen oder begleitet.

    Verzwickte Lage :kratz:

    Sollten meine Formulierungen genauso verzwickt sein, bitte nicht gleich löschen oder so :) Bescheid sagen und ich ändere es.
    Dankeschöööööön :)
    Zuletzt bearbeitet: 24. April 2018
     
  2. Ratatoesk

    Ratatoesk Boardneuling 24.04.2018, 12:32

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    AW: Leistungen zur Teilhabe am Berufsleben (Umschulung) DRV Ablehnung und Widerspruch. Tips benötig

    Ich hab da mal son Entwurf wie es eventuell geschrieben sein könnte:
    Die Textformatierung ist natürlich hier nich so ideal aber egal :)


    Versicherungsnummer

    1234567890


    Name, Adresse usw.



    Datum, den sowiesosten


    Deutsche Rentenversicherung Bund,

    10704 Berlin



    Betreff: Widerspruch zu ihrer Nichtentsprechung (Ablehnung) meines Antrages von Anno dazumal

    auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben.



    Sehr geehrte Damen und Herren,


    wie im Betreff genannt, widerspreche ich hiermit ihrer Ablehnung meines Antrages auf Leistung

    zur Teilhabe am Arbeitsleben, aus offenkundigen, ihnen mit Antragstellung bekanntgewordenen Gründen.


    Als Beleg für die Notwendigkeit von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

    füge ich diesem Widerspruchsschreiben u.a. die „sozialmedizinische gutachterliche

    Stellungnahme“ des ärztlichen Dienstes der Bundesagentur für Arbeit bei.


    Im Detail widerspreche ich, ohne Notwendigkeit auf die weiteren Punkte einzugehen zu müssen, den Punkten 1) und 2a) ihres Ablehnungsbescheids vom Anno dazumal


    Zu Punkt 1)


    Die Erwerbsfähigkeit in meinem erlernten Beruf ist wegen meiner gesundheitlichen

    Beschwerden sehr wohl erheblich gefährdet. Da auf Grund meiner, auch familiären,

    Veranlagung zum Krankheitsbild der sog. Neurodermitis, ein leidensgerechtes

    Arbeitsleben nicht möglich ist. Auf Grund unregelmäßig auftretender, länger anhaltender

    „Schübe“ welche nur langsam zuzückgehen, ist zukünftig ein erhöhter Krankenstand zu erwarten

    um eine belastungsfreie Behandlung der Haut zu ermöglichen. Dies würde vermehrt zu Ausfallzeiten und erhöhten Kosten für alle beteiligten Parteien und einer erhöhten

    emotionalen sowie psychischen Belastung meiner Person führen,

    was es unbedingt zu vermeiden gelten sollte.

    Unabhängig von den „Schüben“ welche das Hautbild enorm verschlechtern,

    sind meine Hände und Arme einer Dauerbelastung ausgesetzt, welche sich auf Grund

    meines Berufsbildes nicht vermeiden lässt.

    Auch wenn ich negativ auf Kontaktallergien mit chemischen Substanzen getestet wurde,

    komme ich täglich in Kontakt mit den verschiedensten Materalien, welche enorm negativ auf meine Haut wirken. Sei es durch Austrocken oder Reizen. Durch die verschiedenen Allergien, was Gräser und Pollen betrifft wird dieser Effekt bei einer Aussentätigkeit noch verstärkt.

    Selbst, eigentlicher harmloser, Zellulose- Tapetenkleister trägt dazu bei daß die Haut

    nach dem Hände waschen austrocknet und aufreisst. Ein Pflegeprozedere ist am Arbeitsplatz nicht möglich. Handschuhe haben keinen positiven Effekt, da nur beschränkt nutzbar.

    Hände cremen und nach Ende einer halbstündigen Pause weiterbelasten, ist völlig nutzlos.




    Erschwerend kommt hinzu, dass ich mittlerweile auch häufiger Schmerzen im unteren Rückenbereich (sog. Kreuzschmerzen) zu beklagen habe welche, bei längerem Stehen aber auch während des Gehens auftreten. Diesbezgl. bin ich erst seit kurzem in Behandlung, aber eine Verbesserung des Problem ist mit weiterer körperlich schwerer Arbeit als Maler und Lackierer

    nicht absehbar. Eine mittlerweile hinter mich gebrachte Physiotherapie hat nur mäßigen, bis gar keinen Erfolg gebracht und eine ärztliche Zweitmeinung, wird in Kürze eingeholt, da die 1. Diagnose in meinen nichtfachlichen Augen, unschlüssig zu sein schien.


    Zu diesem Punkt 1), lege ich diesem Widerspruch mehrere, von mir selbst gemachte Fotos von den betroffenen Hautpartien (Gesicht, Hals, Oberkörper, Hände, Arme und Beinbeugen) bei. Diese mögen leihenhaft gemacht worden sein, was aber der Aussagekraft, m.E. keinen Abbruch tut.

    Die Fotos sind vom - schon bissl her.



    Zu Punkt 2 a)


    Durch Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben würde m.E.

    sehr wohl eine erhebliche Gefährdung der Erwerbsminderung

    abgewendet, ja sogar meine generelle Erwerbsfähigkeit verbessert werden,

    insofern ich bspw. durch eine von mir präferierte Umschulung im IT-Bereich,

    in einen Bereich wechseln könnte, welcher es mir ermöglicht,

    unabhängig von meinem Krankheitsbild in Vollzeit und saisonunabhängig arbeiten

    zu können, mich beruflich auf vielfältigste Art weiterzuentwickeln und mich dadurch

    auf dem Arbeitsmarkt entsprechend zu etablieren und mich umfangreicher einsatzfähig

    zu machen, bis zum Beginn meines Rentenalters und möglicherweise sogar noch darüber hinaus.

    Und zusätzlich auch durchgehend Beiträge für die Rentenkasse zu generieren,

    was am Rande vielleicht auch nicht unerwähnt bleiben sollte.
     
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