Langsames Fahren

Dieses Thema "ᐅ Langsames Fahren - Straßenverkehrsrecht" im Forum "Straßenverkehrsrecht" wurde erstellt von Andromedaner, 1. Mai 2018.

  1. Andromedaner

    Andromedaner Aktives Mitglied 01.05.2018, 16:04

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    Langsames Fahren

    Nehmen wir an A fährt mit einem Motorrad auf einer einspurgen Straße außerhalb einer geschlossenen Ortschaft. A fährt ca 50 km/h, die Straße führt durch einen Wald oder durch Wiesen und ist fast überall mindestens 500 einsehbar.

    A führt sein Fahrzeug so, dass er mittig auf der Straße fährt. Er bemerkt seinen Hintermann B im PKW, der gerne überholen möchte, was B jedoch ohne Gefährdung von A nicht kann und so unterlässt B das, er 'zuckelt' also hinter B her.

    Als einmal der (sehr selten anzutreffende) Gegenverkehr A dazu zuwingt, weiter rechts zu fahren und die Straße an dieser Stelle auch etwas breiter ist, unternimmt B einen Überholversuch, doch A fährt sofort so weit links, dass dieser Versuch abgebrochen werden muss.

    Fragen:
    a) Ist das Verhalten von A zu rügen, wenn ja warum (STVO, Nötigung, sonst?)
    b) hätte B hier nach § 16 STVO hupen dürfen?

    Mit Dank im Voraus.
     
  2. hambre

    hambre V.I.P. 02.05.2018, 15:40

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    AW: Langsames Fahren

    Man durfte dort also 100 m/h fahren und das Motorrad war auch zugelassen für 100 km/h. Es handelte sich also nicht um ein Moped mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h oder ähnliches.

    Dann liegt wohl ein Verstoß gegen § 3 Abs. 2 StVO vor. Außerdem hat A wohl nicht den § 2 Abs. 2 StVO und den § 5 Abs. 6 StVO beachtet.

    B hätte nach § 16 Abs. 1 Nr. 1 StVO hupen dürfen.

    Nötigung liegt dann vor, wenn A mit der Absicht B am überholen zu hindern so langsam gefahren ist. Wenn A aufgrund eigener Unsicherheit o.ä. so langsam gefahren ist, dann liegt keine Nötigung vor.
     
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