Ladendetektive köntnen ihre Macht mißbrauchen ?

Dieses Thema "ᐅ Ladendetektive köntnen ihre Macht mißbrauchen ? - Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" im Forum "Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" wurde erstellt von Minimice, 1. September 2013.

  1. Minimice

    Minimice Neues Mitglied 01.09.2013, 14:07

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    Ladendetektive köntnen ihre Macht mißbrauchen ?

    Also eine Frage die mich seit langen beschäftigt.
    Kann es sein das, wenn jemand Einkaufen geht und der Detektiv ihn anspricht , er aber nichts gestohlen hat.Lediglich eine Ware nur nicht in das vorgesehene Regal zurück gelegt hat , sondern woanders im Laden.Der Detektiv unwirsch fordert , das man zurück in den Laden geht und den Artikel wieder holt und in dsa vorgesehende Regal legt. Ihn dann nicht folge geleistet wird und er dann Ladenverbot erteilt?
    Ist das rechtens und hätte man dann wirklich Ladenverbot? weil wenn nicht mal Personalien feststehen wird der Beweis , nicht erbracht werden können.
    Also kann einem quasi weil der Detektiv sauer wird weil man nichts gestohlen hat , Ladenverbot erteilt werden ?
    Wie kann man das ohne Personalien durchsetzen.
    Geht das Hausrecht was solche Leute genießen so weit ?

    Wäre für eine angenommene Antwort dankbar.
    Minimice:cool:
     
  2. klausschlesinge

    klausschlesinge V.I.P. 01.09.2013, 14:51

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    AW: Ladendetektive köntnen ihre Macht mißbrauchen ?

    Vorweg:
    'Hinsichtlich des Betretens von Gebäuden ist anerkannt, dass der Eigentümer grundsätzlich frei ist, zu entscheiden, wem er Zutritt zu seinem Eigentum gewährt. Anders verhält es sich jedoch, wenn er z.B. ein Geschäft für den allgemeinen Publikumsverkehr eröffnet und damit zum Ausdruck bringt, dass er an jeden Kunden Leistungen erbringen will. Er erteilt in diesen Fällen generell und unter Verzicht auf eine Prüfung im Einzelfall eine Zutrittsbefugnis, solange und soweit der Besucher, insbesondere durch Störungen des Betriebsablaufes, keinen Anlass gibt, ihn von dieser Befugnis wieder auszuschließen (BGH NJW 1994, 188 f. m.w.N.).

    Womit wir schon beim springenden Punkt wären: Der BGH sieht in der Öffnung für die Allgemeinheit einen selbst auferlegten Verzicht hinsichtlich des Hausrechtes, der nur in bestimmten Punkten aufgeweicht wird. Dazu hat der BGH das Kriterium der “Störung des Betriebsablaufs” entwickelt. Wenn jemand konkret Anlass bietet, mit einer “Störung des Betriebsablaufs” zu rechnen, darf das Hausrecht genutzt werden. Wann das genau vorliegt, muss im Einzelfall entscheiden werden, das Landgericht Hamburg (315 O 326/08) hat hier aber eine griffige Formel entwickelt, die man nutzen sollte: “Wenn man sich anders benimmt als normale Kunden”. Das ist für mich ganz brauchbar wenn man dem BGH folgen möchte.' Quelle: http://www.ferner-alsdorf.de/2010/09/hausverbot-im-supermarkt/

    Im vorliegenden Fall hat ein Kunde Ware aus einem Regal genommen und woanders hingepackt. Das machen 'normale' Kunden nicht. Sie packen die Waren in den Einkaufskorb und gehen damit zur Kasse oder legen sie zurück in das davor vorgesehene Fach. Wenn sich alle so verhalten würden, daß sie Ware in den Regalen des Supermarkts umpacken, dann hätte der Supermarkt nur noch mit Aufräumarbeiten zu tun und müßte zusätzliches Personl dafür einstellen. Ferner fänden andere Kunden ihre gewünschten Waren nur noch schwer, so daß es möglich wäre, daß sie den gesuchten Artikel nicht finden, was wiedrum zu Geschäftseinbußen des Supermarkts führen kann.
    Daher halte ich das Hausverbot hier für gerechtfertigt.
     
  3. le_streets

    le_streets V.I.P. 01.09.2013, 22:06

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    AW: Ladendetektive köntnen ihre Macht mißbrauchen ?

    Ohje dann darf ich auch nimmer zu Real hab ich erst am Freitag gemacht. Zugegeben mache ich nicht jedes mal wenn ich irgendwo bin aber Gedanken verloren kann das schon mal sein.
    Also muss ich sagen das ich entweder ein ganz böser unnormaler Kunde bin der trotz allem jede Woche über 100 Euro in dem Markt lässt oder das es eben doch nicht so ungewöhnlich ist wenn man nicht rostfreie grillzange a in einem Gang weiter gegen günstigere rostfreie grillzange b täusche ohne a zurück zu bringen.

    Nebenbei so ein sicherheitsheini ist nicht der Chef ich würde im entsprechenden Supermarkt anrufen den Geschäftsführer verlangen die Situation darstellen und um eine Einschätzung bitten ob das verhalten vom Sicherheitsbeauftragten die geschäftsstrategie vom Inhaber ist. So sind schon ein paar übermütige Sicherheitsraudis in einem Möbelmarkt ihren Job losgeworden.
     
  4. Gerd aus Berlin

    Gerd aus Berlin V.I.P. 02.09.2013, 03:06

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    AW: Ladendetektive köntnen ihre Macht mißbrauchen ?

    Mir tun ja insbesondere die unterbrochenen Kühlketten im Magen weh.

    Wenn der Yoghurt bei der Wurst abgelegt wird, weil wer doch nicht so gesund leben wollte, überlebt der das - der Yoghurt.

    Nicht aber lange, wenn er zwischen Zeitschriften landet. Da erbarme ich mich denn doch seiner und geb ihn bei der Kasse ab - hoffend, die Fachkräfte können entscheiden, ob er noch zum Verzehr geeignet ist (und dass er dann nicht aufgewärmt und wieder abgekühlt drei Tage später in meinem Einkaufswagen landet).

    Insofern kann ich wenig Willkür erkennen, wenn Sicherheitspersonal für meine Sicherheit sorgt - oder zumindest für Ordnung im Laden.

    Zu Hause täte ich das ja auch, wenn wer eine meiner CDs ins Bücherregal stellte, wo sie dann lange nicht mehr gefunden würde ...

    Oder gar meinen Käse!

    Gruß aus Berlin, Gerd
     
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