Kündigung wegen Eigenbedarfs

Dieses Thema "ᐅ Kündigung wegen Eigenbedarfs - Mietrecht" im Forum "Mietrecht" wurde erstellt von DominikNB, 13. Januar 2018 um 13:11 Uhr.

  1. DominikNB

    DominikNB Neues Mitglied 13.01.2018, 13:11

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    Kündigung wegen Eigenbedarfs

    Hallo liebe Forenmitglieder,

    folgender Sachverhalt: Mieter M muss seine Mietwohnung aufgrund von Kündigung zum 31. März 2018 räumen. Anfang Januar 2018 erfährt er, dass eine Eigentumswohnung zum Verkauf steht, die er erwirbt. Anfang Februar ist er im Grundbuch eingetragen. Die Eigentumswohnung ist an die Mieterin K vermietet. M kündigt K wegen Eigenbedarfs zum 31.5. Danach will M in seine Wohnung einziehen. Nun benötigt M jedoch für den Zeitraum vom 31. März bis zum 31. Mai eine Übergangswohnung, die er auch bezieht. K legt gegen die Eigenbedarfskündigung Widerspruch ein, mit folgendem Argument: M wohne ja jetzt in einer Wohnung (Übergangswohnung) und könne dort doch auch einfach wohnen bleiben. Er benötige also seine Eigentumswohnung nicht wirklich.

    Wie erfolgversprechend ist diese Argumentation Eurer Meinung nach?

    Ich danke Euch im Voraus!
    Zuletzt bearbeitet: 13. Januar 2018 um 13:24 Uhr
     
  2. 772

    772 V.I.P. 13.01.2018, 14:10

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    Keine Chance für K, mMn.
    Egal wo M wohnte, könnte er erfolgreich sein Eigentum nutzen wollen. Die Tatsache, dass er sofort nach dem Kauf den Eigenbedarf anmeldete, würde diese Absicht nur untermauern.
     
  3. Walküre

    Walküre Forum-Interessierte(r) 13.01.2018, 17:29

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    Problematisch wird es nur, wenn die Wohnung erst nach Einzug des Mieters in eine Eigentumswohnung umgewandelt wurde, z.B. wenn der Hauseigentümer die Wohneinheiten in einzelne Eigentumseinheiten aufgeteilt hat.

    In dies der Fall kann der Käufer den Mietvertrag innerhalb einer Sperrzeit, die bis zu zehn Jahre betragen kann, die Wohnung wegen Eigenbedarf nicht kündigen.

    Die allgemeine Kündigungssperrfrist beträgt drei Jahre und beginnt, wenn der neue Eigentümer im Grundbuch eingetragen ist (gemäß § 577a BGB).

    Sollte diese Problematik nicht vorliegen, sehe ich die Chancen, dass die Kündigung wegen Eigenbedarf Erfolg hat, als hoch an. Es besteht ja ein eindeutiges Interesse. Man kann ja nicht verlangen, dass der Eigentümer Miete und Kaufrate zahlt.

    Trotzdem könnte sich das ganze Spiel lange hinauszögern, wenn es vor Gericht geht. Eventuell muss auch noch eine Räumungsklage erfolgen, dann wird auch noch eine Räumungsfrist beantragt.

    Schwierig wird es auch, wenn es sich bei der Mieterin um einen Härtefall handelt.
     
    Nicht mit dem Commander und Ron-Wide gefällt das.
  4. hambre

    hambre V.I.P. 15.01.2018, 00:01

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    Warum?

    Durch den doppelten Umzug hätte M doch gegenüber seinem Vermieter einen anerkannten Härtegrund. Wenn er den geltend macht, muss er nicht ausziehen, bevor K nicht auch ausgezogen ist.

    Sie ist nicht Erfolg versprechend, jedoch kann K seinen Auszug damit um einige Monate hinauszögern.

    Dennoch sollte M für das Verfassen des Kündigungsschreiben einen Anwalt einschalten.
     
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