Kündigung meines Fitnessstudiovertrages - Probleme

Dieses Thema "ᐅ Kündigung meines Fitnessstudiovertrages - Probleme - Sportrecht" im Forum "Sportrecht" wurde erstellt von pansie, 22. Oktober 2004.

  1. pansie

    pansie Neues Mitglied 22.10.2004, 11:46

    Registriert seit:
    22. Oktober 2004
    Beiträge:
    3
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Renommee:
    10
    Keine Wertung, pansie hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, pansie hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, pansie hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, pansie hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, pansie hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, pansie hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, pansie hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, pansie hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, pansie hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, pansie hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    Kündigung meines Fitnessstudiovertrages - Probleme

    Hallo,

    mal angenommen jemand hat große Probleme mit dem Betreiber eines Fitnessstudios.

    Mitte Mai wurde F ein 2-Jahresvertrag mit einem Fitnessstudio abgeschlossen, der ihr ein außerordentliches Kündigungsrecht in besonderen Fällen zugesteht. Bankeinzug lief auf F's damaligen Freund.

    Aus persönlichen Gründen haben sie sich entschlossen, den Vertrag Ende Juli zu kündigen, woraufhin das Fitnesstudio zunächst geantwortet hat, dass diese Kündigung nicth möglich sei. Die beiden haben sie dann auf das außerordentliche Kündigungsrecht hingewiesen und mit der Begründung, dass beide Vollzeit in einer anderen Stadt arbeiten, wodurch beide absolut keine Zeit mehr fürs Fitnessstudio finden, gekündigt.

    Daraufhin hat das Fitnessstudio einen NAchweis über die Beschäftigung verlangt und zugesichert, dass die Abbuchung bzw die Lastschrift zum 9.8. gelöscht ist.

    Da F's Arbeitsvertrag in München leider nicht zustande gekommen ist, war nur ihr Freund in der Lage, seine Bestätigung einzureichen, dass er eben dort beschäftigt ist. F hat darauf hingewiesen, dass sie nun doch weiter studiere und es ihre finanzielle Lage nicht emhr erlaubt, die Beiträge zu bezahlen (was auch stimmt) und der Freund nicht mehr für mich bezahlen möchte (was auh stimmt).

    Nun haben beide über mehrere Wochen nichts mehr vom Fitnessstudio gehört, das Studio hat auch überhaupt nicht auf ihre Schreiben reagiert, ihnen auch die Zugangsarmbänder nicht gegeben, wodurch ein Besuch nicht möglich war.

    Am 22.11. kam dann ein Schreiben, ohne jeglichen Bezug auf die vorhergehenden Schrieben, in dem Beiträge gemahnt werden, die F und ihr Freund überwiesen haben und in dem Beiträge gemahnt werden, die nach der Stornierung der Lastschrift fällig sind.

    F wurde mit einem Gerichtsverfahren gedroht. Wie sollte F jetzt weiter reagieren?

    Vielen Dank für Ihre Hilfe.

    Liebe Grüße Maggy
     
  2. fob

    fob V.I.P. 22.10.2004, 13:10

    Registriert seit:
    9. September 2003
    Beiträge:
    1.545
    Zustimmungen:
    32
    Punkte für Erfolge:
    0
    Renommee:
    52
    100% positive Bewertungen (1545 Beiträge, 31 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1545 Beiträge, 31 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1545 Beiträge, 31 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1545 Beiträge, 31 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1545 Beiträge, 31 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1545 Beiträge, 31 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1545 Beiträge, 31 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1545 Beiträge, 31 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1545 Beiträge, 31 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1545 Beiträge, 31 Bewertungen)

    Zahlen wäre eine ganz gute Idee.

    Die Antwort wird dich jetzt zwar nicht befriediegen, aber alleine der Umstand, dass man weniger Geld zur Verfügung hat, reicht nicht, sein außerordentliches Kündigungsrecht aus wichtigem Grunde geltend zu machen.


    Nicht zu zahlen hieße, am Ende durch Anwalt und Gericht zusätzliche Kosten aufgebrummt zu bekommen.

    Eine andere Möglichkeit wäre, erneut zu versuchen, mit dem Studio ins Gespräch zu kommen und irgend eine Einigung zu finden.


    Rechtlich ist da wohl nicht viel zu machen...

    Gruß,

    fob
     
  3. pansie

    pansie Neues Mitglied 22.10.2004, 13:13

    Registriert seit:
    22. Oktober 2004
    Beiträge:
    3
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Renommee:
    10
    Keine Wertung, pansie hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, pansie hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, pansie hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, pansie hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, pansie hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, pansie hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, pansie hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, pansie hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, pansie hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, pansie hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten

    Danke für die Antwort. Wäre ein Umzug ein Grund zur Kündigung? Also wenn man jetzt 50 km weiter weg wohnt?
     
  4. 13

    13 V.I.P. 24.11.2004, 19:24

    Registriert seit:
    22. November 2004
    Beiträge:
    9.546
    Zustimmungen:
    2.228
    Punkte für Erfolge:
    113
    Ort:
    Dummsdorf an der Knatter
    Renommee:
    1.380
    99% positive Bewertungen (9546 Beiträge, 1370 Bewertungen)99% positive Bewertungen (9546 Beiträge, 1370 Bewertungen)99% positive Bewertungen (9546 Beiträge, 1370 Bewertungen)99% positive Bewertungen (9546 Beiträge, 1370 Bewertungen)99% positive Bewertungen (9546 Beiträge, 1370 Bewertungen)99% positive Bewertungen (9546 Beiträge, 1370 Bewertungen)99% positive Bewertungen (9546 Beiträge, 1370 Bewertungen)99% positive Bewertungen (9546 Beiträge, 1370 Bewertungen)99% positive Bewertungen (9546 Beiträge, 1370 Bewertungen)99% positive Bewertungen (9546 Beiträge, 1370 Bewertungen)

    AW: Kündigung meines Fitnessstudiovertrages - Probleme

    Hi,

    zur außerordentlichen Kündigung:

    Eine Vertragsklausel, dass "Krankheit, Wohnungswechsel und ähnliches" ein Mitglied nicht von seiner Zahlungspflicht entbinde, ist unwirksam, da sie die Kunden unangemessen benachteilige, so die Rechtsprechung. Bei einem Umzug in eine andere Stadt kann man vorzeitig kündigen, ebenso auch, wenn das Fitnessstudio umziehen würde (vgl. hierzu: LG Düsseldorf, Urteil v. 04.05.1994 - 12 O 796/93; LG Dortmund, Urteil v. 08.11.1990 - 8 O 343/90 + Urteile v. 25.10.1990 - 8 O 318/90 + 8 O 223/90).

    Eine Klausel, "Der Beitrag ist auch dann regelmäßig zu zahlen, wenn das Mitglied die Einrichtungen nicht nutzt" ist unwirksam, da immer Krankheit, berufliche Veränderungen (mit Umzug) oder auch eine Schwangerschaft auftreten können. Eine solche Klausel dient "ohne Rücksicht" nur allein dem Anbieter und ist daher unwirksam (BGH, Urteil v. 23.10.1996 - Az.: XII ZR 55/95 = NJW 1997, 193 = MDR 1997, 126; so auch: OLG Frankfurt, Urteil v. 05.12.1994 - 6 U 163/93).

    Gruß

    13
     
    13
    #4
  5. pansie

    pansie Neues Mitglied 28.12.2004, 13:39

    Registriert seit:
    22. Oktober 2004
    Beiträge:
    3
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Renommee:
    10
    Keine Wertung, pansie hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, pansie hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, pansie hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, pansie hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, pansie hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, pansie hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, pansie hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, pansie hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, pansie hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, pansie hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten

    AW: Kündigung meines Fitnessstudiovertrages - Probleme

    Die Fortsetzung:

    Da ich am 15.8.2004 einen Unfall mit einer Verletzung am Knie hatte, habe ich ein Attest vom Arzt beim Fitnessstudio eingereicht und sie wieder um Beendigung meines Vertrages gebeten. Dieses haben sie nicht akzeptiert, da die Dauerhaftigkeit meiner Verletzung nicht bestätigt wird, und mir nur eine zeitweilige Aussetzung meines Vertrages angeboten. Darauf bin ich nicht eingegangen. Ich habe aber alle Beiträge bis zur Gültigkeit des Attests bezahlt.
    Nun habe ich ein zweites Attest eingereicht, in der der Arzt bestätigt, dass meine Belastungseinschränkung langfristig ist und ich auf Dauer nicht am Fitnesstraining teilnehmen darf.
    Nun erreicht mich heute ein gerichtlicher Mahnbescheid, in dem die Beiträge von August - April 05 (Vertragsende) komplett eingefordert werden. Wie soll ich reagieren? Zumal ich die Beiträge von August - Oktober schon bezahlt habe? Darf das Studio Beiträge im Voraus mahnen? Und darf das Studio Beiträge mahnen, die ich bezahlt habe? Was mache ich jetzt? Ich habe keinen Anwalt...
    Außerdem habe ich gar keine Zugangsberechtigung zum Studio, da das Trainingsarmband während der gesamten Zeit beim Studio war!

    Danke für Eure Antworten!
     
  6. 13

    13 V.I.P. 28.12.2004, 14:11

    Registriert seit:
    22. November 2004
    Beiträge:
    9.546
    Zustimmungen:
    2.228
    Punkte für Erfolge:
    113
    Ort:
    Dummsdorf an der Knatter
    Renommee:
    1.380
    99% positive Bewertungen (9546 Beiträge, 1370 Bewertungen)99% positive Bewertungen (9546 Beiträge, 1370 Bewertungen)99% positive Bewertungen (9546 Beiträge, 1370 Bewertungen)99% positive Bewertungen (9546 Beiträge, 1370 Bewertungen)99% positive Bewertungen (9546 Beiträge, 1370 Bewertungen)99% positive Bewertungen (9546 Beiträge, 1370 Bewertungen)99% positive Bewertungen (9546 Beiträge, 1370 Bewertungen)99% positive Bewertungen (9546 Beiträge, 1370 Bewertungen)99% positive Bewertungen (9546 Beiträge, 1370 Bewertungen)99% positive Bewertungen (9546 Beiträge, 1370 Bewertungen)

    AW: Kündigung meines Fitnessstudiovertrages - Probleme

    Hi,

    damit keine Fristen versäumt werden, ist es wichtig, zunächst einmal umgehend Widerspruch gegen den Mahnbescheid (MB) einzulegen, damit der Erlass eines Vollstreckungsbescheides verhindert wird. Dann ist zu überlegen, ob ein Anwalt mit der Sache beauftragt werden soll, denn wenn die Gegenseite das Verfahren weiterbetreibt, dann erfolgt eine Abgabe an das sog. Streitgericht, wo der Zivilprozess durchgeführt wird. Zunächst wird die Gegenseite die Rechtmäßigkeit des Anspruchs begründen müssen, danach muss selbst Stellung genommen werden, weshalb die Beiträge zu Unrecht erhoben werden. Dazu bedarf es einer ordnungsgemäßen Antragstellung auf Klageabweisung und einer ausführlichen Begründung mit Beweisantritten. Man kann einen Prozess auch durch formale Fehler verlieren, daher ist es wichtig auch formell korrekt zu antworten, was für einen Anwalt Routine sein sollte. Da ein juristischer Laie dies alles kaum korrekt ausführen kann, ist die Beauftragung eines Anwalts dringend zu empfehlen.

    Ob zukünftige Beiträge, die u.U. noch gar nicht fällig sind, schon jetzt im MB geltend gemacht werden können, wird das Gericht zu entscheiden haben.
    Wichtig ist zunächst die Einlegung des Widerspruchs, für den eigentlich ein Formular mit übersandt worden sein müsste.
     
    13
    #6
Ähnliche Themen:
Titel Forum Datum
Kündigung droht Arbeitsrecht 7. Februar 2016
Kündigung-Eigenbedarf Mietrecht 3. Januar 2013
Cannabis als Medizin und Menschenrecht, Menschenwürde, menschlich rechtliche Probleme Betäubungsmittelrecht 19. Dezember 2008
Bankrott durch Dispo Kündigung Bankrecht 14. März 2008
Kündigung Fitnessstudio wegen Umzug Sportrecht 9. Februar 2005

© 2003-2018 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.


Sitemap | Kontakt | Datenschutz | AGB | Impressum