Kündigung Bausparvertrag - Schreiben der Bausparkasse

Dieses Thema "Kündigung Bausparvertrag - Schreiben der Bausparkasse - Bankrecht" im Forum "Bankrecht" wurde erstellt von Kataster, 17. Juli 2017.

  1. Kataster

    Kataster V.I.P. 17.07.2017, 14:19

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    Kündigung Bausparvertrag - Schreiben der Bausparkasse

    Hallo Forengemeinde,

    angenommen Bausparer A erhält ein Schreiben seiner Bausparkasse B mit der fristgerechten Kündigung des Bausparvertrages zum Jahresende weil seit der Zuteilung mehr als 10 Jahre verstrichen sind.

    A plant angesichts des BGH-Urteiles (21.02.17, XI ZR 272/16,BGH XI ZR 185/16), seiner persönlichen Lebensplanung und dem Wunsch, dem bisherigen Geschäftsgebaren der B nicht, das anzufechten. Und wünscht eine fristgerechte Auszahlung.

    Für Interessierte: https://www.verbraucherzentrale-bawue.de/media246187A.pdf

    Im Schreiben steht weiter, dass er, um den tarifabhängigen Zinsbonus oder eine tarifabhängige Erstattung der Abschlussgebühr folgendes formlos und schriftlich erklären müsse:

    Die Annahme der Zuteilung des Bausparvertrages und den Verzicht auf das Bauspardarlehen.

    Dass man auf das Darlehen verzichtet, ist einsichtig, damit sind jegliche spätere Rechtsfolgen für die B ausgeschlossen, denke ich. Was aber bedeutet die Annahme der Zuteilung des Bausparvertrages? Ist das eine reine Formalie? Oder hat das Nachteile für A?

    Für eine rasche Antwort wäre ich sehr dankbar. Es geht eigentlich nur darum, ob A das von B Gewünschte erklärt oder besser nicht.
     
  2. Britta2

    Britta2 Aktives Mitglied 20.07.2017, 13:48

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    Zuletzt bearbeitet: 21. Juli 2017
     
  3. Kataster

    Kataster V.I.P. 22.07.2017, 11:10

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    Bekäme A denn die Zulagen ausgezahlt, wenn er die Zuteilung nicht annimmt und nicht ausdrücklich auf das Darlehen verzichtet?

    Alternativen sind laut fiktivem Schreiben:

    1. Auszahlung des Guthabens plus Basiszinsen

    oder, bei Annahmme der Zuteilung und Annahme des Darlehens:

    2. Auszahlung des Guthabens plus Bonuszinsen und Erstattung von Gebühren.

    Hmja, hier steht es ja einigermaßen mit den Zulagen.

    https://www.volders.de/ratgeber/bausparvertrag-kuendigen

    Sollte das Selbe sein, wenn die Bausparkasse kündigt, richtig?
     
  4. Britta2

    Britta2 Aktives Mitglied 24.07.2017, 11:27

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    Einen Vorschlag hab ich - vermutlich nicht ganz koscher, aber machbar.
    Gesprächstermin bei einer anderen Bank/Bausparkasse machen und VOR dortiger Unterschriftsleistung als "sehr interressierter Interressent" exakt diese Fragen stellen --- die gegebenen Antworten notieren --- und eine Nacht drüber schlafen müssen, bevor man "endgültig einen neuen Vertrag unterschreibt".
     
  5. Frustati

    Frustati Star Mitglied 27.07.2017, 10:24

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    Wohnungsbauprämie und andere Zulagen erhält man wenn man die Sperrfrist eingehalten hat oder aber das Geld wohnwirtschaftlich verwendet.
    Die Zulagen haben weder mit dem Verzicht auf das Darlehen noch auf die Zuteilung des Bauspardarlehens eine Auswirkung. Selbstverständlich kann man auf die Zuteilung des Bauspardarlehens verzichten wenn man das Darlehen nicht in Anspruch nehmen möchte. Die Zuteilung ist nichts weiter als das Angebot jetzt könnte man das Darlehen in Anspruch nehmen, da die Ansparsumme erreicht ist und die Bausparkasse genügend Gelder hat um ein Darlehen gewähren zu können. (Wir erinnern uns an BHW vor vielen Jahren, da fehlte einfach das Geld....)
    Da es sich hier in diesem Beispiel um einen alten Vertrag, welcher schon mehr als 10 Jahre ruht handelt kann ohne weitere Verluste unter Einhaltung der Kündigungsfrist eine Auszahlung des Sparguthabens erfolgen.
    Schwieriger sind neuere Verträge, diese müssen wohnwirtschaftlich verwendet werden( dies bestätigt die Bausparkasse oder der Berater) um die Wohnungsbauprämie behalten zu können- ausgenommen der erste Vertrag den man in seinem Leben abschließt dieser ist nach den berühmten 7 Jahren noch frei verwendbar.
     
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