Kinderlärm und Ballspielen

Dieses Thema "ᐅ Kinderlärm und Ballspielen - Nachbarrecht" im Forum "Nachbarrecht" wurde erstellt von Flopsy, 8. November 2007.

  1. Flopsy

    Flopsy Forum-Interessierte(r) 08.11.2007, 18:28

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    Kinderlärm und Ballspielen

    Hallo zusammen,

    folgender Sachverhalt:

    Familie A (ohne Kinder) lebt in einer Spielstraße in einer Doppelhaushälfte. An der angrenzenden Nebenstraße steht ein 3-Familien-Haus. In diesem Haus wohnen ca. 8-10 Kinder. Diese sind sämtlich im Sommer neu in dieses Haus eingezogen. Nunmehr spielen diese Kinder in der Spielstraße der Familie A täglich Fußball. Dabei entsteht nicht nur eine enorme Lärmbelästigung durch die teilweise 10 dort spielenden Kinder. Sondern der Fußball trifft vermehrt auch das auf dem Grundstück der Familie A geparkte Auto. Die Familie A hat nun Angst, daß hierbei Beschädigungen entstehen. Weiterhin betreten die Kinder zum holen des Balles auch das Grundstück der Familie A. Es sei auch angemerkt, daß es sich bei den Familien der Kinder vermutlich um einkommensschwache Familien handelt, so daß eine Schadensersatzklage bei Beschädigung des PKW im schlimmsten Fall ins Leere laufen würde.
    Was muß Familie A dulden bzw. was kann Familie A gegen
    1. die Lärmbelästigung und
    2. gegen das Betreten und Bewerfen des Autos unternehmen?

    Vielen Dank für eure Hilfe.
     
  2. juletill

    juletill Star Mitglied 08.11.2007, 18:39

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    AW: Kinderlärm und Ballspielen

    Whow,

    eine richtige eigene Spielstrasse --Das nenn ich mal beeindruckend. Konnten sich meine Eltern damals nicht leisten. :weint:



    Naja, im Vergleich zu einer Familie mit eigener Spielstrasse ist wohl jeder hier im Forum einkommenschwach :D


    Im Ernst: Gegen Spiellärm in einer Spielstrasse kann man nichts machen und das ist auch gut so!
    Das betreten des Grundstücks kann man verbieten. Das Betreten des Autos auch, aber das ist wohl nicht gemeint gewesen. Bewerfen hört sich nach Absicht an, ist das so? Wenn Schäde verursacht werden von kleinkindern sind die Eltern haftbar wenn sie Ihre Aufsichtspflicht verletzt haben, was in einer Spielstrasse sicher von keinem Gericht (und erst recht keiner Versicherung) so gesehen wird. Jugendliche sind haftbar, zur not über viele viele Jahre.

    Ansonsten hilft nur das Auto woanders Parken (oder Garage)
     
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  3. Monaco501

    Monaco501 V.I.P. 08.11.2007, 18:51

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    AW: Kinderlärm und Ballspielen

    Das beste Arrangement trifft man im Gespräch mit den Kindern selbst, möglicherweise mit deren Eltern zusammen?

    Versuche mit Konfrontation zu den Kindern könnte das Gegenteil bewirken. Selbstverständlich gelten die ortsüblichen Ruhezeiten auch hier.

    Der Tipp mit der sicherlich vorhandenen Garage ist genannt, aber bietet weiters Platzangebot zu Spielen :rolleyes:


    Lg. aus München


    Ps. vielleicht spedieren Sie ein Strassenfest und bitten die Eltern unterschwellig...... um etwas mehr Rücksichtnahme
     
  4. Flopsy

    Flopsy Forum-Interessierte(r) 08.11.2007, 22:05

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    AW: Kinderlärm und Ballspielen

    @ Oliverk: Der genannte Verweis ist leider hier überhaupt nicht vergleichbar.

    Wir reden hier über ein eingefriedetes Grundstück in einer Spielstraße. Es ist auch kein Spielplatz oder Schulhof in der Nähe.

    Generell möchte ich aber anmerken, daß es sich hier nicht um einfachen Spiellärm handelt. Den machen die Nachbarkinder aus der Straße der Familie A auch. Hier handelt es sich um Kinder die nicht in dieser Straße wohnen und die leider regelrecht "brüllen" und das durchgehend. So das es zwischenzeitlich auch schon die anderen Nachbarn der Fam. A stört. Diese Kinder haben wohl eine "besondere Art" der Kommunikation :o

    Ein Gespräch mit den Kindern hat leider nur kurzzeitig etwas gebracht.

    Das Haus der Fam. A hat zwar eine Garage, aber dort parkt bereits das andere Auto.

    Ich denke, daß man hier sehr wohl etwas gegen unternehmen kann. Betreffend des Betreten des Grundstückes könnte man m.W. auf Unterlassung klagen....
    Und bei Beschädigungen entsprechend Schadensersatzklage gegen die Eltern richten. Sofern denn dort etwas zu holen ist :confused:

    Ich weiß nicht, ob ihr in den Medien das Thema zum Bau eines Kindergartens verfolgt habt. Dort haben die Nachbarn jeweils gegen die Errichtung eines Kindergartens geklagt und auch jeweils Recht bekommen. Der Kindergartenbetreiber konnte erst nach langer Suche ein Grundstück finden. Und auch dort haben die Nachbarn sich durchgesetzt, daß sie den Kindergarten nur dulden, wenn eine 2 Meter hohe Lärmschutzwand errichtet wird.
    Deutschland ist eben kein sehr kinderfreundliches Land.....
     
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  5. Tiger63

    Tiger63 V.I.P. 08.11.2007, 23:17

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    AW: Kinderlärm und Ballspielen

    Dazu muss man aber das eine Kind, das den Schaden anrichtet, in flagranti erwischen - und das stelle ich mir schwer vor.
    Bei uns haben IMMER dieselben drei Kinder Fußball gespielt und eines Tages höre ich es - mal wieder - scheppern (Außenspiegel kaputt, Kinder rennen weg) - auf Nachfrage bei den Eltern, war's natürlich jeweils bestimmt nicht das eigene Kind gewesen... Pech gehabt. Die diversen Beulen zieren ohnehin seit Jahren das Auto, die habe ich gar nicht erst richten lassen...
     
  6. Dopamin

    Dopamin V.I.P. 09.11.2007, 00:03

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    AW: Kinderlärm und Ballspielen

    Schonmal über einen Umzug nachgedacht?

    Ist bestimmt die erfolgreichere Alternative, als über Monate oder gar Jahre gegen die Nachbarn und deren Kinder zu klagen und das irgendwann völlig verpestete Klima zu ertragen um dann doch wegzuziehen? Also spare man sich den "Nerventerror" die Klagerei, und auch die Schadensersätze, einfach umgehend den Wohnort wechseln...

    Gleich neben öff öff soll noch Platz sein, da ist garantiert auch Ruhe und KEINE Kinder egal welcher Einkommensklasse ;)

    Dopamin
     
  7. juletill

    juletill Star Mitglied 09.11.2007, 10:57

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    AW: Kinderlärm und Ballspielen

    Die immer noch unbeantwortete Frage nach dem alter der Kinder könnte schon etwas weiterhelfen.

    Ich hatte ja schon geschrieben, dass dass für schäden durch Kinder
    wenn die Eltern Ihre Aufsichtspflicht nicht verletzt haben, keiner aufkommt.

    Auch stelle ich es mir gelinde gesagt lustig vor, wenn man z.B. mehere 9 Jährige die das Grundstück betreten haben um einen Ball zu holen auf unterlassung verklagt.
     
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  8. mew

    mew Forum-Interessierte(r) 09.11.2007, 11:17

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    AW: Kinderlärm und Ballspielen

    Schon mal mit den Eltern gesprochen? Mit den Kindern zu reden bringt wahrscheinlich nicht so viel. Ich würde die Eltern einfach mal höflich bitten, die Kinder in den Ruhezeiten im Haus zu lassen und ihre Kinder darauf hinzuweisen, dass sie mit dem Ball aufpassen. Evtl gibt es auch in der Nähe Spielplätze oder sogar Hartplätze wo die Kinder Fußball spielen können ??
     
  9. mew

    mew Forum-Interessierte(r) 09.11.2007, 11:54

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    AW: Kinderlärm und Ballspielen

    Ich glaube eher dass es ein Problem im Beweis geben wird, wenn das Auto beschädigt ist. Die Kinder werden das evtl gar nicht erst zugeben!
     
  10. rtzbild

    rtzbild Forum-Interessierte(r) 09.11.2007, 12:36

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    AW: Kinderlärm und Ballspielen

    Das Problem ist, dass es sich wohl verkehrsrechtlich nicht um eine "Spielstrasse" handelt, denn die gibt es nicht (mehr), wohl aber den "Verkehrsberuhigten Bereich".
    http://de.wikipedia.org/wiki/Spielstraße
    http://www.verkehrsportal.de/board/index.php?showtopic=23802

    Zu prüfen wäre, ob das Spielen der Kinder dahingehend entschärft werden kann dass sicher gestellt ist, dass die verwendeten Spielgeräte nicht fremdes Eigentum erreichen, treffen oder beschädigen, zumal das im OP genannte Fahrzeug auf einem umfriedeten Grundstück abgestellt ist.

    In einem anderen Thread wird auf das Zugangsrecht zum wieder erlangen eines über den Zaun geflogenen Balles eingegangen, ob dies allerdings nun Gewohnheitsrecht der Kinder werden darf, das umfriedete Grundstück und den dort abgestellten Wagen des TE als "Torziel" zu betrachten und die Spielgeräte stets aufs neue zu holen darf bezweifelt werden.

    Kurzum Kinder spielen und machen Lärm, wie sich der betreffende Anwohner allerdings vor massiven Belästigungen und sachbeschädigungen schützen kann weiß ich auch nicht.

    HTH Olli
    *NAL*
     
  11. Flopsy

    Flopsy Forum-Interessierte(r) 09.11.2007, 13:42

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    AW: Kinderlärm und Ballspielen

    Na das sind ja reichlich Antworten. Die einen mehr, die anderen weniger zu gebrauchen.

    Die Kinder sind bereits alle im schulpflichtigen Alter. So geschätzt zw. 7 und 12 Jahren. Kann man aber nicht genau sagen. Ich habe jetzt mal ein wenig im Netz gesucht und mehrere Urteile hierzu gefunden. Einen Text habe ich mal reinkopiert.....

    Kinder haften uneingeschränkt für Schäden an geparkten Autos

    Wenn Kinder Schäden an geparkten Autos verursachen, müssen sie dafür uneingeschränkt haften. Das entschied das Landgericht Koblenz in einem Urteil. Die gesetzliche Regelung, wonach Minderjährige nicht haften, wenn ihnen noch die notwendige Einsichtsfähigkeit fehle, gelte in diesem Fall nicht, betonten die Richter. Bei Schadenersatzansprüchen gegen Minderjährige wird das Geld in der Regel von den Eltern bezahlt.
    Das Gericht gab mit seinem grundlegenden Urteil (Az.: 14 S 153/03) der Schadenersatzklage eines Fahrzeughalters gegen einen neun Jahre alten Jungen statt. Der Junge hatte mit seinem Fahrrad den am Straßenrand geparkten Wagen des Mannes beschädigt. Als dieser Schadenersatz verlangte, beriefen sich die Eltern des Kindes darauf, der Junge habe die Folgen seines Verhaltens noch nicht einschätzen können. Für diese Fälle sehe der Gesetzgeber eine Freistellung von der Haftung vor.
    Das Landgericht lehnte diese Argumentation ab. Dieses so genannte Haftungsprivileg gelte nur, wenn sowohl der Schädiger als auch der Geschädigte aktiv am Straßenverkehr teilnehmen. Der Halter eines geparkten Fahrzeugs nehme aber nicht am Straßenverkehr teil. Das Urteil des Landgerichts ist noch nicht rechtskräftig, sondern liegt wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Sache dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe vor.
    Landgericht Koblenz (Az.: 14 S 153/03)
     
  12. Flopsy

    Flopsy Forum-Interessierte(r) 09.11.2007, 13:50

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    AW: Kinderlärm und Ballspielen

    Na das sind ja reichlich Antworten. Die einen mehr, die anderen weniger zu gebrauchen.

    Die Kinder sind bereits alle im schulpflichtigen Alter. So geschätzt zw. 7 und 12 Jahren. Kann man aber nicht genau sagen. Ich habe jetzt mal ein wenig im Netz gesucht und mehrere Urteile hierzu gefunden. Einen Text habe ich mal reinkopiert.....

    Kinder haften uneingeschränkt für Schäden an geparkten Autos

    Wenn Kinder Schäden an geparkten Autos verursachen, müssen sie dafür uneingeschränkt haften. Das entschied das Landgericht Koblenz in einem Urteil. Die gesetzliche Regelung, wonach Minderjährige nicht haften, wenn ihnen noch die notwendige Einsichtsfähigkeit fehle, gelte in diesem Fall nicht, betonten die Richter. Bei Schadenersatzansprüchen gegen Minderjährige wird das Geld in der Regel von den Eltern bezahlt.
    Das Gericht gab mit seinem grundlegenden Urteil (Az.: 14 S 153/03) der Schadenersatzklage eines Fahrzeughalters gegen einen neun Jahre alten Jungen statt. Der Junge hatte mit seinem Fahrrad den am Straßenrand geparkten Wagen des Mannes beschädigt. Als dieser Schadenersatz verlangte, beriefen sich die Eltern des Kindes darauf, der Junge habe die Folgen seines Verhaltens noch nicht einschätzen können. Für diese Fälle sehe der Gesetzgeber eine Freistellung von der Haftung vor.
    Das Landgericht lehnte diese Argumentation ab. Dieses so genannte Haftungsprivileg gelte nur, wenn sowohl der Schädiger als auch der Geschädigte aktiv am Straßenverkehr teilnehmen. Der Halter eines geparkten Fahrzeugs nehme aber nicht am Straßenverkehr teil. Das Urteil des Landgerichts ist noch nicht rechtskräftig, sondern liegt wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Sache dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe vor.
    Landgericht Koblenz (Az.: 14 S 153/03)
     
  13. Dopamin

    Dopamin V.I.P. 09.11.2007, 13:52

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    AW: Kinderlärm und Ballspielen

    Flopsy,

    mal so unter uns, mit Sicherheit wird man entstandene Schäden einklagen können, aber DAS bedeutet für ALLE Beteiligten KOSTEN (Anwalt, Beweissicherung und frag mich nciht nochwas) dazu die Veränderungen im Umfeld, ja WER meint denn bitteschön KINDER würden sich von der Androhung einer Klage beeindrucken lassen? Ich glaube DAS hätte eher den gegenteiligen Effekt (Grenzen austesten - SO sind Kinder nunmal). Die Elter der Kinder, ob DIE sich von sowas beeindrucken lassen und ihre Kinder entsprechend "zur Brust nehmen"? ICH als Elternteil würde mich einerseits fragen, warum spricht der anwohner nicht erst mit den Eltern, bevor er/sie vor Gericht geht? Wer meint er/sie müsste gleich schwere Geschütze auffahren...

    Ausserdem kostet so ein Vorgang ZEIT und NERVEN, aber das beides scheint ja vorhanden zu sein...

    Und hinterher nicht meckern, man wäre nicht gewarnt worden, das kann (unjuristisch) fürchterlich nach hinten losgehen...

    Kinder sind die Zukunft und sie werden sich an Erwachsenen orientieren, wie sie mit Konfliktsituationen umgehen...

    Will man keine Lärmbelästigung, oder Schadensrisiko durch spielende Kinder eingehen sollte man entsprechende Gegenden zum Leben vorziehen, die soll es auch geben ;)

    Dopamin
     
  14. Monaco501

    Monaco501 V.I.P. 09.11.2007, 13:58

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    AW: Kinderlärm und Ballspielen


    Nicht alle Kinder bedeuten zeitgleich auch ZUKUNFT oder RENTENSICHERUNG !!!!

    Lg. aus München
     
  15. Flopsy

    Flopsy Forum-Interessierte(r) 09.11.2007, 13:59

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    AW: Kinderlärm und Ballspielen

    habe noch was zum Thema gefunden. Auch sehr aufschlußreich:

    Liebe Anwälte,
    als Mieter in einem Reihenhaus grenzen wir mit unserer Reienhaushälfte direkt an eine verkehrsberuhigte Straße (Gebäudewand wird durch einen 50 cm Kiesstreifen von der Straße getrennt). Die Kinder der Nachbarschaft und deren Freunde aus dem Siedlungsgebiet, alle zwischen 6 - 11 Jahre, spielen täglich unter riesigem Gekreische direkt vor unserem Haus auf der Straße - ein Spielplatz ist im Siedlungsgebiet vorhanden, ist aber so natürlich praktischer, direkt vor der Haustür toben zu können. Wäre alles nicht so tragisch (gegen den Lärm können wir ja wohl eh nichts machen), wenn unsere Hauswand und Fenster im EG nicht ständig von Bällen getroffen/gestreift würden. Vielleicht kann man sich vorstellen jedesmal zu erschrecken, wenn wieder ein Ball einschlägt. Zusätzlich wird unser Garten, der nicht eingefriedet ist - immer wieder mit einbezogen, sodass ich alle Nase lang nach der Arbeit div. Papierchen, Steine, etc. aus meinem Garten entfernen kann. Bisher habe ich stets verständnisvoll die Kinder gebeten das zu lassen, usw. - wenige Tage darauf ist das natürlich wieder vergessen. Die Eltern habe ich höflich darauf angesprochen und gebeten, dass sie das abstellen mögen. Die halten mich jetzt für überempfindlich und haben mich gefragt, ob ich was gegen Kinder hätte. Zusätzlich wäre das normal in einer Spielstraße. Denen ist das einfach Wurscht..... ...die haben mich einfach stehen lassen...
    Meine Frage: Durch die bauliche Besonderheit kann in dieser Spielstraße eigentlich nie verhindert werden, dass Bälle die Hauswand/Fenster treffen (sind ja noch keine Bundesliega-Profis die Kleinen). Muß ich das weiterhin dulden? Da auch mir fremde Kinder herumspringen - soll ich die jetzt alle nach ihrem Namen fragen und auch noch zu deren Eltern? Kann ja auch nicht sein! Wen vergattere ich/mein Vermieter für Schäden (schmutzige Hauswand, Kratzer in Fensterscheiben? Ich sehe ja nicht ständig, wer das war. Die Polizei wird sich bedanken, wenn ich deswegen alle zwei Tage anrufe....
    Bei den Eltern handelt es sich nicht etwa um irgendwelche Assis, vielmehr sind das Lehrer, Ärzte, Leute im gehobenen Verwaltungsdienst. Was raten Sie mir, liebe Anwälte - welche Möglichkeiten sehen Sie? Eingrenzung: Süd-Württemberg


    Sehr geehrter Fragesteller,

    Ihre Anfrage möchte ich im Rahmen dieser Erstberatung wie folgt beantworten:

    I. Gegen den „Kinderlärm“ können Sie praktisch kaum etwas machen. Es ist höchstrichterlich geklärt, dass ein Interesse der Allgemeinheit an einer kinder- und jugendfreundlichen Umgebung besteht. Halten sich also die „Spielgeräusche“ im Rahmen des Gewöhnlichen, so ist ein Vorgehen dagegen nicht sonderlich erfolgversprechend. Es verbleibt folglich das höfliche und einvernehmliche Gespräch mit den Eltern, das Sie aber bereits gesucht haben.

    II. Ein Spielen der Kinder auf der privaten Rasenfläche brauchen Sie (der Eigentümer) grds. nicht zu dulden. Insoweit kann der Eigentümer den Störer auf Unterlassung in Anspruch nehmen, vgl. § 1004 Abs. 1 BGB. In diesem Rahmen können die Eltern für ihre Kinder in Anspruch genommen werden. (Gleiches gilt meiner Ansicht nach, was ein gezieltes und wiederholtes „Anschießen“ der Hauswand mit Bällen angeht. Dies brauchen Sie nicht zu dulden.)
    Eine Grenze der zulässigen Rechtsausübung ist jedoch dort, wo die Beeinträchtigung nur unerheblich ist. „Unerheblich“ wäre sicherlich nur ein kurzes Betreten der Rasenfläche durch die Kinder. Kommt es allerdings im Rahmen der Spiele auch zu Verunreinigungen, Schäden am Rasen, so ist wohl die Grenze des Unerheblichen überschritten. Dies ist jedoch eine Wertungsfrage, so dass ein sehr kinderfreundliches Gericht dies anders sehen mag.

    III. Kommt es bei den Spielen zu Beschädigungen an fremdem Eigentum, so haben Eltern für ihre Kinder grds. haftungsrechtlich einzustehen, vgl. § 832 BGB. (Beispiel: Ein Kind schießt den Fußball in eine Fensterscheibe. Die Scheibe zerbricht.) Gleiches gilt für Verschmutzungen, die an den Hauswänden entstehen.
    Allerdings muss bei den Beschädigungen grds. klar sein, welches Kind den Schaden angerichtet hat, da feststehen muss, welche Eltern nun in Anspruch genommen werden können.
    Dies kann im Ergebnis dazu führen, dass man die Kinder die ganze Zeit beim Spielen beobachtet, was nun wirklich keine Lösung ist.

    IV. Deshalb rate ich Ihnen, nach wie vor das Gespräch mit den Eltern zu suchen. Machen Sie den Eltern aber auch klar, dass Sie ein Spielen auf der privaten Rasenfläche nicht wünschen, gerade weil es dabei zu Verschmutzungen und Beschädigungen kommt, die bisher Sie und nicht die Kinder beseitigt haben. Alternativ - also konfliktvermeidend - können Sie darüber nachdenken, mit den Eltern zu vereinbaren, dass die Kinder den Rasen im Anschluss an ihr Spiel zu säubern haben.
    Auch sollten Sie deutlich machen, dass Sie ein wiederholtes (gezieltes) Anschießen der Hauswand nicht dulden.
    Sie sollten - falls ein höfliches Gespräch nicht fruchtet - darauf hinweisen, dass Sie sich vorbehalten, bei weiteren „Verstößen“ dem Eigentümer zu raten, seine Rechte im Wege eines Unterlassungsbegehrens durchzusetzen. Insbesondere sollte dann den Eltern klargemacht werden, dass sie für Schäden, die ihre Kinder anrichten, grds. haften.

    Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

    Mit freundlichen Grüßen
    Stephan André Schmidt, LL.M.
    Rechtsanwalt
     
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