Kindergeld rückwirkend

Dieses Thema "ᐅ Kindergeld rückwirkend - Sozialrecht" im Forum "Sozialrecht" wurde erstellt von Diva87, 5. Dezember 2007.

  1. Diva87

    Diva87 Forum-Interessierte(r) 05.12.2007, 09:06

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    Kindergeld rückwirkend

    Hallo,

    Es geht um Herrn X. Herr X ist am 06.06.2004 18 Jahre geworden. Er hat eine Ausbildung am Laufen gehabt vom 01.09.2003 - Juli 2005.

    Seine Eltern erhielten im Juni 2004 einen Ablehnungsbescheid, da sein Einkommen den Grenzbetrag überschreitet. Es wurde kein Einspruch oder sowas eingelegt, es wurde so hingenommen. Man muss noch anmerken, dass zu dem Zeitpunkt schon ein Kind im Haushalt gelebt hat. (evtl. Berücksichtigung?)

    Nun hat Herr X im Mai diesen Jahres das Kindergeld wieder beantragt, da Herrn X seine Mutter sagte er solle es mal versuchen, weil er arbeitssuchend und ausbildungssuchend (Umschulung) noch ist. Es wurde auch ab Mai bewilligt, natürlich angerechnet beim ALG II.

    Nun meine Frage: Ich habe gehört, dass man das Kindergeld rückwirkend beantragen kann. Wäre das in diesem Fall genauso? Und was muss man tun, um dieses Geld zu erhalten?

    Danke.

    Diva
     
  2. Pro

    Pro V.I.P. 05.12.2007, 19:54

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    AW: Kindergeld rückwirkend

    Hallo

    Da gegen den Ablehnungsbescheid 06/04 kein Widerspruch erfolgte ist dieser Bescheid auch rechtskräftig. An diesem ist nichts mehr zu rütteln. Aber die Zeit nach Rechtskraft des Bescheides zählt nicht darunter, da der Bescheid sich auf den zurückliegenden Zeitraum bezieht in der das Kindergeld beantragt wurde.
    Kindergeld wird nach den § 62 ff und § 31 ff EStG gezahlt, ist also eine Steuervergütung. Daraus ergibt sich ein rückwirkender Anspruch von 4 Jahren plus das laufende Jahr gemäß § 169 Abs. 2 Ziff. 2 AO (Abgabenordnung).

    Für diesen Fall gilt also; Ein Antrag auf Kindergeld nach dem EStG kann ab Juli 2004 gestellt werden. Man muss also nur bei der Famka anrufen und sich unter der bisherigen Kindergeldnummer einen Antrag und die Ausbildungsbescheinigung zukommen lassen.

    Gruß

    Pro
     
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  3. Diva87

    Diva87 Forum-Interessierte(r) 05.12.2007, 20:52

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    AW: Kindergeld rückwirkend

    Nun in dem Bescheid von Herrn X steht, dass aufgrund der Einkünfte zu erwarten ist, dass diese eben den Grenzbetrag übersteigen. Es also ab Juli 2004 kein Kindergeld mehr für Herrn X gibt, gilt das in dem Fall dann ?

    Und ist gemeint mit Ausbildungsbescheinigung? Die Ausbildung von Herrn X ist ja seit Juli 2005 abgeschlossen. Müssen in diesem Zeitraum auch alle Gehaltsabrechnungen / ALG II Bescheide kopiert und vorgelegt werden? Diese sind leider nicht mehr vollständig vorhanden. Muss man etwas spezielles in dem Antrag reinschreiben?

    Danke.

    Diva
     
  4. Pro

    Pro V.I.P. 06.12.2007, 19:28

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    AW: Kindergeld rückwirkend

    Hallo

    In diesem Fall empfehle ich einfach einen Antrag auf KG für die Jahre 2004 und 2005 zu stellen. Die Ausbildungsbescheinigung muss dann auch vom damaligen Ausbildungsbetrieb ausgefüllt werden. Alle Einnahmen die Herr X in der Zeit der Ausbildung zusätzlich zur Ausbildungsvergütung bekommen hat, müssen auch belegt werden. Dann gilt es abzuwarten. Wenn dann ein Ablehnungsbescheid für einen bestimmten Zeitraum erfolgen sollte, dann kann man dies gern hier nochmal vortragen. ;)

    Gruß

    Pro
     
  5. Diva87

    Diva87 Forum-Interessierte(r) 11.12.2007, 19:14

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    AW: Kindergeld rückwirkend

    Hallo,

    wollte noch mal etwas fragen:

    Hallo noch mal,

    also Herr X würde das Kindergeld rückwirkend für die Jahre 2004, 2005 und 2006 beantragen. Welchen Vordruck braucht er? Und wie sieht das mit Unterschrift usw. aus? Die Eltern von Herrn X wohnen eben in Niederbayern, über 100 km weg von hier. Die Unterschrift zu holen ist also nicht so gut. Und braucht er für jedes Jahr einen neuen Antrag? Dort muss er ja hinschreiben, dass es für die rückwirkende Jahre ist?!

    Möchte nur wissen, wie Herr X weiter verfahren muss. Und wie sieht es aus, wenn 1 Lohnabrechnung vom alten Betrieb nicht geschickt werden kann, weil diese nicht mehr im System ist? Es geht um die Abrechnung für September 2004. Würde da ein Kontoauszug reichen?

    Danke.

    Diva
     
  6. Pro

    Pro V.I.P. 12.12.2007, 09:10

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    AW: Kindergeld rückwirkend

    Hallo,

    also ich möchte ja nicht unhöflich sein, aber lesen Sie auch was ich geschrieben habe?

    Herr X oder seine Eltern sollen bei der Famka anrufen und sich "1 Antrag auf Kindergeld für 04/05/06" und eine "Ausbildungsbescheinigung" zusenden lassen. Herr X soll sich die Unterlagen NICHT aus dem Internet laden, sonern eben anrufen und diese sich zusenden lassen. Der Mitarbeiter wird am Tel. darüfer ausführlich Auskunft erteilen.

    Der Betrieb hat die Abrechnungen vorliegen, darüber muss man sich keine Gedanken machen, denn zur Aufbewahrung über einen längeren Zeitraum ist er verpflichtet. Den genauen Zeitrahmen kenne ich nicht.

    Kontoauszüge werden nicht anerkannt wenn es um die Ausbildungsvergütung geht. Die UNterschrift des Kindergeldberechtigten (Elternteil)MUSS erfolgen, auch wenn es umständlich ist.


    Gruß

    Pro
     
  7. Diva87

    Diva87 Forum-Interessierte(r) 12.12.2007, 19:40

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    AW: Kindergeld rückwirkend

    Hallo Pro,

    tut mir leid wenn ich etwas nervig sein sollte und evtl. schwer von Begriff... Klar habe ich das gelesen was Sie geschrieben haben.

    Die Frau von Herrn X hat heute bei der Familienkasse angerufen. Der Herr meinte, dass er einen Antrag zuschickt, sowie ein Formblatt wenn ein Kind ein Kindeskind hat. Und wenn das Kind selbst verheiratet ist. Er meinte, dass wenn man verheiratet ist, die Grenze von 7680 Euro auch beim Partner ist und auch die Werbungskostenpauschale dort abgezogen werden. Zudem meinte er, dass wenn man Kinder hat ein gewisser Betrag abgezogen wird, FALLS man über die Einkommensgrenze kommen sollte. Als Frau X auf den Beschluss zu sprechen kam, erklärte er noch mal, was genau beschlossen wurde, er aber nicht weiß man das nun genau anwendet. Als Frau X dann meinte, dass im Moment ein Abzweigungsantrag läuft, meinte der Mann am Apparat, dass es dann eh geklärt ist (er also kein Antrag zuschicken wird) und für die Vergangenheit möglicherweise kein neuer ausgefüllt werden muss, da dieser dann bestehen bleibt. Weshalb darf Herr X sich die Anträge usw. nicht aus dem Internet laden? Herr X hat nun das Formblatt "Erklärung zu den Einkünften und Bezügen eines über 18 Jahre alten Kindes" ausgedruckt und ausgefüllt. Hat diesen seinen Vater per Mail geschickt, dieser hat die Erklärung ausgedruckt, unterschrieben, eingescannt und zurückgemailt. Herr X hat dies dann ausgedruckt und würde dies so einschicken mit allen Lohnabrechnungen die vorhanden sind und ALG II Bescheide.

    Wie würde die Familienkasse verfahren, wenn 1 Lohnabrechnung (eben die besagte) fehlt? Würden die diesen Monat außer Acht lassen?



    Und leider hat der Betrieb von Herrn X die Lohnabrechnung 09/2004 nicht mehr. Was kann Herr X tun, um diese zu erhalten, da der Betrieb ja eine Aufbewahrungsfrist hat?


    Danke.

    Diva
     
  8. Pro

    Pro V.I.P. 13.12.2007, 09:14

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    AW: Kindergeld rückwirkend

    Hallo

    es ist nicht nervig das Sie es nicht ganz verstehen. Nur lese ich jetzt völlig neue Erkenntnisse.

    1. Hat das Kind denn ein eigenes Kind?
    2. Ist das erwachsene Kind verheiratet?
    3. Der Beschluss ist eventuell relevant.
    4. Wer hat den Abzweigungsantrag gestellt? Übrigens gilt dieser nur für die Zukunft.
    5. Die Erklärung zu den Einkünften und Bezügen kann man mit beilegen.
    6. Alles was per Mail versandt wurde, wird nicht anerkannt, da diese Unterschrift nicht original ist.
    7. Also alles per Post senden. Glauben Sie mir, man bekommt die Unterlagen zurück.
    8. Wie kann in einem bestehenden Betrieb ein Lohnabrechnung fehlen? Das geht nicht. der Betrieb sollte sich an seinen Steuerberater wenden und notfalls an das Finanzamt oder die Krankenkasse.

    Nochmal; Ein Antrag muss auf jeden Fall gestellt werden, natürlich kann man diesen auch aus dem Internet laden. Wichtig ist eben die Ausbildungsbescheinigung und eben die Erklärung zu den Einkünften eines über 18 Jahre alten Kind. Der Abzweigungsantrag hat nichts mit dem rückwirkenden Anspruch zu tun.

    PS: Man sollte immer mehrmals sich eine Auskunft holen, und nur wenn sich die Antworten decken ist es richtig. ;)

    Gruß

    Pro
     
  9. Diva87

    Diva87 Forum-Interessierte(r) 13.12.2007, 09:48

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    AW: Kindergeld rückwirkend


    Hallo,

    ja das Kind hat ein eigenes Kind seit 26.12.2003 und wohnt mit Frau X seit 11.06.2004 zusammen. Verheiratet ist das Kind (Also Herr X) seit 10.02.2005.

    Den Abzweigungsantrag hat Herr X selbst gestellt, ab Januar 2007. Was muss er tun, damit dieser auch für die rückwirkende Beantragung gilt.

    Dann muss Herr X die Erklärung und sonstiges an seinen Vater schicken, der die dann zurückschickt.

    Nun, der Betrieb hat gesagt, diese Lohnabrechnung ist nicht mehr da. Dann muss Herr X halt drauf bestehen, wenn er die Lohnabrechnung einsendet.

    Der Mann am Telefon (bei der Familienkasse) meinte ganz einfach, dass ein Antrag nicht notwendig ist, wenn ein Abzweigungsantrag läuft, dann hat er eine Fehlinformation gegeben?! Muss also für die Vergangenheit ein neuer gestellt werden? Herr X wird vorweg schon mal alle Lohnabrechnungen einschicken, damit im Nachhinein nicht wieder so viel gefordert wird ;-)

    Diva
     
  10. Pro

    Pro V.I.P. 13.12.2007, 10:30

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    AW: Kindergeld rückwirkend

    Gemäß § 74 EStG kann ein Kind einen Abzweigungsantrag stellen. Jedoch muss man gleichzeitig auch die vergangenen Jahre beantragen. denn in der regel gilt dieser Abzweigungsantrag nur für die Zukunft. Da Herr X nun verheiratet ist, bleibt die Frage, ob ihm überhaupt noch Kindergeld zusteht. Denn das Einkommen der Ehefrau muss mit herangezogen werden. Denn ein Kind im Sinne der KG-Zahlung ist man gemäß § 32 EStG. Ist ein Kind verheiratet, so sind dessen Eltern auch meist nicht mehr unterhaltspflichtig, folglich kann ein KG-Anspruch nicht mehr gegeben sein. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen. Das würde in diesem Fall zu weit führen.
    Da würde ich doch mal den Betrieb fragen was er macht, wenn eine Betriebsprüfung vom FA durchgeführt wird. ;) Unsinn, diese Unterlagen müssen vorliegen!
    Ja das hat er zweifelsfrei. Der Mitarbeiter hätte schon hellhörig werden müssen, wenn es um ein verheiratetes Kind geht.

    Die Berechnung des KG in diesem Fall scheint mir komplzierter zu sein als ich anfangs dachte. Wenn man also die Möglichkeit hat, sich direkt (persönlich) an die Famka zu wenden, würde man wesentlich mehr erreichen. Denn Unterlagen wie Heiratsurkunde und Verdienstbescheinigung der Ehefrau des Kindes wurden sicherlich nicht berückssichtigt. Was nun im Einzelnen benötigt wird, erfährt man NICHT am Telefon, denn da hat man einen Mitarbeiter des Call-Centers sitzen aber eben keinen Sachbearbeiter. ;)

    Fazit; Persönlich bei der Famka vorsprechen und alle Angaben (Ausbildung, Heirat, Unterhalt der Eltern usw.) machen und sich dort eben die notwendigen Unterlagen aushändigen lassen. Das ist der vernünftigste Rat.

    Gruß

    Pro
     
  11. Diva87

    Diva87 Forum-Interessierte(r) 13.12.2007, 10:42

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    AW: Kindergeld rückwirkend


    Guten Tag,

    muss Herr X also 3 Abzweigungsanträge stellen oder reicht einer für die Jahre 2004,2005 und 2006? Diesen kann man ja im Internet auch runterladen.

    Der Herr am Telefon sagte, er schickt Herrn X ein Formblatt zu mit "Verheiratetes Kind" und er meinte zudem, dass bei seiner Frau die Einkommensgrenze ebenso gilt und auch dort die Werbungskostenpauschale abgezogen wird. Da Frau X selbst in der Zeit in einer Ausbildung steckte und nur monatlich 412 Euro Bafög erhielt (schulische Ausbildung) konnte sie gerade noch ihren eigenen Bedarf decken wie Miete, Fahrtkosten, Lebensmittel usw. Sie würde auf einen Jahresbetrag von 4944 Euro im Jahr kommen (folglich: 12x 412 Euro Bafög) kommen, davon werden noch die Werbungskosten abgezogen und die Unterhaltsbelastung für das Kind, Frau X kommt somit unter die Einkommensgrenze. Der Familienkasse ist seit Januar 2007 klar, dass Herr X verheiratet ist, als Herr X einen Antrag gestellt hat im Januar auf Abzweigung des Kindergeldes, wurde daraufhin die Mutter von Herrn X angerufen und wurde gefragt, ob denn die ganze Familie bei ihnen einziehen könnte, damit diese nicht das Kindergeld zahlen müssten für Herrn X. Das ist schon lächerlich.

    Die Möglichkeit besteht nicht, selbst zur Familienkasse zu gehen, da diese ebenso 100 km entfernt ist. Also bei den Eltern, da diese noch 2 andere Kinder haben die Anspruch auf Kindergeld haben. Das ist eben das Problem, dass eben alles auf dem Postweg erfolgen muss und eine Bearbeitungszeit von über 2 Monaten ist... deswegen hier die Fragen dazu.

    Bafög-Bescheide für die 3 Jahre (2004, 2005 und 2006) hat Herr X ebenso kopiert und wird diese mitschicken. Vorsichtshalber kann man auch die Heiratsurkunde (obwohl diese schon vorliegen müsste, Familienkasse hat ALG II Bescheide vorliegen in dem Frau X mit Kind aufgelistet sind) und evtl. Geburtsurkunde des Kindes?!

    Wie würde es eigentlich mit dem Jahr 2004 aussehen? Da war Herr X noch nicht verheiratet, wird also Frau X erst ab 10.02.2005, also ab der Heirat berücksichtigt?

    P.S.: Frau X erhält auch noch Kindergeld obwohl sie verheiratet ist. Sie ist arbeitsplatzsuchend und wir am 31.01.2007 21 Jahre alt, ab da also kein Kindergeldanspruch mehr.
     
  12. Pro

    Pro V.I.P. 13.12.2007, 10:57

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    AW: Kindergeld rückwirkend

    Hallo

    Jetzt wird es wieder einfach. :D Warum geben Sie nicht gleich alles an? :cool:
    Einer genügt, wenn sich in den Jahren an der Voraussetzungen eines Abzweigungsantrages nichts geändert hat.
    Ja dann genügt doch der Bafögbescheid der Frau X und die Angabe ihrer Kindergeldnummer. Dann hat das Amt alle Unterlagen zusammen.
    Sind das Bescheide von Herrn X oder Frau X?
    Richtig.

    Gruß

    Pro
     
  13. Diva87

    Diva87 Forum-Interessierte(r) 13.12.2007, 11:07

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    AW: Kindergeld rückwirkend


    Jaaa, das dauert bei mir immer etwas ;-)

    Bei Familie X gibt es eben sooviel zu sagen ;-)

    Also die Mutter von Herrn X und der Vater haben in den 3 Jahren keinen Unterhalt an Herrn X gezahlt, da diese selbst kein Geld zur Verfügung haben, bzw. wenig. Der Abzweigungsantrag den man stellen kann ist doch bei der Homepage der Familienkasse zum Downloaden, oder? Heißt der Antrag auf Auszahlung des anteiligen Kindergeldes (KG11e)? Weil in dem Dokument kann man nur eins anklicken, z.B. "... macht eine Ausbildung" oder "... ist arbeitssuchend". Herr X war 2004 - Juli 2005 in Ausbildung, danach bis Ende 2006 (in dem Herr X die Anträge stellt) ALG II Empfänger, sowie ALG I. Müsste er also beides ankreuzen? Kann die Mutter und der Vater eine schriftliche Bestätigung verfassen und schreiben, dass diese in den 3 Jahren keinen Unterhalt an ihren Sohn geleistet haben?

    Die Bafög-Bescheide sind von Frau X, da aber die Heirat erst im Jahr 2005 war, müsste sie eigentlich nur die Bescheide ab 2005 einschicken, wird aber vorsichtshalber alles einschicken... :D

    Ist die Kindergeldnummer von Frau X relevant? Muss man eigentlich auch Mietverträge einschicken, damit die Familienkasse die Ausgaben sieht?

    Herr X muss also folgendes einschicken:

    - Abzweigungsantrag für die 3 Jahre
    - Lohnabrechnungen + ALG II Bescheide
    - (gibt es wirklich ein Formular wenn ein Kind ein Kindeskind hat?)
    - Erklärung zu den Einkünften eines über 18 Jahre alten Kindes

    Habe ich was vergessen? :confused:
     
  14. Pro

    Pro V.I.P. 13.12.2007, 11:14

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    AW: Kindergeld rückwirkend

    Kein Unterhalt gezahlt, gut. Ja der Abzweigunsantrag heißt so und man kann diesen downloaden und nutzen.
    Ausbildungsbescheinigung fehlt noch. Ohne diese wird der Antrag abgelehnt. Ob es ein Formular für ein Kindeskind gibt weiß ich nicht. Noch nie gehört.

    Gruß

    Pro
     
  15. Diva87

    Diva87 Forum-Interessierte(r) 13.12.2007, 11:17

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    AW: Kindergeld rückwirkend

    Ja, mal sehen ob der Betrieb die Ausbildungsbescheinigung ausfüllt. Bzw. die dies schnell erledigen können. Es ist leider ein großer Betrieb und na ja...

    Aber ein Formular für ein verheiratetes Kind gibt es, oder?!

    Würde diese Bestätigung der Eltern reichen? Oder meldet sich die Familienkasse trotzdem dann bei den Eltern?! Müsste normal reichen.
     
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