Keine Abizulassung- und da ist ganz viel faul!

Dieses Thema "ᐅ Keine Abizulassung- und da ist ganz viel faul! - Schulrecht und Hochschulrecht" im Forum "Schulrecht und Hochschulrecht" wurde erstellt von this-is-liss, 26. März 2013.

  1. this-is-liss

    this-is-liss Neues Mitglied 26.03.2013, 14:42

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    Keine Abizulassung- und da ist ganz viel faul!

    In diesem Fall geht es um Folgendes:
    Die fiktive Person um die es hier geht, nennen wir Marie.
    Marie wollte sich letzte Woche eigentlich einfach nur ihr Abizeugnis des 4. Semesters abholen und kippte fast vom Stuhl, als sie erfuhr, dass sie keine Zulassung zum Abitur bekommt.
    Sie hatte einen Tag vorher schon erfolgreich ihre Präsentation zur 5. Prüfungskomponente abgehalten und hat in keinster Weise auch nur angenommen, dass sie auf der Kippe steht, was ihre Noten der letzten 4 Semester angeht.
    Sie erfährt nun im Gespräch mit der Ateilungsleiterin des Oberstufenzentrums, dass sie angblich im 1. Semester an einem Kurs nicht teilgenommen hat, den sie aber als Prüfungsfach fürs Abi gewählt hat. Aufgrunddessen, so teilt die Abteilungsleiterin ihr mit, habe sie aus dem "ohne Bewertung" rückläufig eine 5 gemacht, also ihr einen Punkt für diesen Kurs eingetragen, der nun natürlich auch als sogenannter Ausfall gewertet wird, von denen man nur 4 haben darf. Das war dann der Ausfall zuviel. Hätte die Abteilungsleiterin ihr vor 1 1/2 Jahren bei der Wahl der Kurse allerdings einfach nur mittgeteilt, dass die Wahl dieses Kurses als Prüfungsfachs problematisch enden könnte, hätte Marie einfach einen anderen Kurs gewählt. Oder hätte die Abteilungsleiterin ihr rechtzeitig mitgeteilt, dass sie rückläufig Noten in Maries Zeugnis ändert, hätte sie vielleicht noch die Chance gehabt,an den anderen Ausfällen noch mehr zu arbeiten und diese möglichst zu verhindern. Das alles ist allerdings nicht passiert.

    Nun die Fragen:
    1.: Darf die Abteilungsleiterin einfach so rückläufig Noten ändern- und dann auch noch ohne Rücksprache mit der betreffenden Person?
    2.: Steht die Schule in einer Informationspflicht, was beispielsweise die Probleme mit der Wahl eines bestimmten Kurses angeht, die rückläufige Änderung von Noten, sowie dem Betreffenden rechzeitig (!) mitzuteilen, dass er auf der Kippe steht?
    3.: Wenn Marie eine Prüfung der 5 Abiturprüfungen schon gemacht hat, ist es dan rechtens, dass die Schule ihr erst danach mitteilt, dass sie nicht zum Abi zugelassen ist, oder gibt es vielleicht eine Regelung, die besagt, dass sie nach Beginn bzw. Abschluss der ersten Prüfung damit automatisch zugelassen ist?

    Marie hat sich auch schon beim Schulamt und bei der Bundesagentur für Arbeit über den Fall erkundigt, alledings keine befriedigenden Antworten bekommen können.

    Ich bedanke mich schonmal im Vorraus für alle Antworten und hoffe auf ganz viel Hilfe, was die verzweifelte Marie angeht!
     
  2. Humungus

    Humungus V.I.P. 26.03.2013, 14:56

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    AW: Keine Abizulassung- und da ist ganz viel faul!

    Hat Marie denn keine Zwischenzeugnisse gekriegt? Und zum Zeitpunkt der Abiturfächerwahl wusste sie auch nicht, dass der Kurs 0 Punkte gibt? Da ist wirklich etwas oberfaul!

    Sich über die nachträgliche Änderung der 0 in einen Punkt zu echauffieren ist eher peinlich, denn ohne diese Änderung wäre es ganz Sense. Außerdem ist Marie ziemlich cool, wenn sie ihre Defizite bis zur Neige ausnutzt und dann meint, sie stünde nicht auf der Kippe.

    Als erstes sollte Marie mal im Schulgesetz ihres Bundeslandes und in den Prüfungsordnungen bzw. Oberschulordnungen nachsehen, denn sie wird sich schnell kundig machen müssen.
     
  3. Qualli

    Qualli Boardneuling 26.03.2013, 22:48

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    AW: Keine Abizulassung- und da ist ganz viel faul!

    Die 0 Punkte hätten in jedem Fall im Semesterzeugnis auftauchen müssen. Ohne triftigen Grund ist eine solche Änderung der Semesternote überhaupt nicht möglich. Ein triftiger Grund wäre unter anderem, dass Marie in dem Semester in ihren Arbeiten betrogen hat.
    Allerdings ist eine angebliche nicht anwesenheit kein Grund. In jedem Falle wäre es wichtig zu wissen, OB Marie denn an diesen Kurs teilgenohmen hat.

    Marie MUSS unverzüglich eine Rechtsberatung aufsuchen und ggf. unverzüglich vor ein Verwaltungsgericht ziehen.

    Dazu noch aus der APO-AH

     
  4. this-is-liss

    this-is-liss Neues Mitglied 28.03.2013, 16:39

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    AW: Keine Abizulassung- und da ist ganz viel faul!

    Danke erstmal für die schnelle Antwort!
    Zu der Frage OB Marie denn an dem Kurs teilgenommen hat:
    Marie hat nicht betrogen und die 0 Punkte bzw. der eine Punkt stehen auch nicht auf dem Semseterzeignis, das Fach steht einfach gar nicht drauf.
    Sie ist der festen Überzeugung, dass dieser Kurs damals nach einiger Zeit nicht mehr stattgefunden hat, weil die Lehrerin krank war. Die Abteilungsleiterin streitet dies allerdings vehement ab. Um die Lehrerin persönlich zu kontaktieren, muss sie aber erst abwarten bis die Osterferien vorüber sind.

    Dann habe ich noch eine Frage: Wo hast du diese Richtlinien her? APO-AH sagt mir leider überhaupt nichts.

    Vielen Dank schonmal im Vorraus!
     
  5. Qualli

    Qualli Boardneuling 28.03.2013, 17:47

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    AW: Keine Abizulassung- und da ist ganz viel faul!

    Das ist die Ausbildungs- und Prüfungsordnung zum Erwerb der
    allgemeinen Hochschulreife in Hamburg

    http://www.hamburg.de/contentblob/1332736/data/bsb-apo-ah-18-03-2009.pdf
     
  6. Humungus

    Humungus V.I.P. 28.03.2013, 19:08

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    AW: Keine Abizulassung- und da ist ganz viel faul!

    Ich hatte ja gesagt: auf das Bundesland kommts als erstes an.
     
  7. Kataster

    Kataster V.I.P. 28.03.2013, 19:24

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    AW: Keine Abizulassung- und da ist ganz viel faul!

    Ohne das Bundesland zu beachten, halte ich ein Semesterzeugnis Oberstufe für eine Urkunde und auch einen Verwaltungsakt. Die nachträgliche Änderung sollte klar geregelt sein - wobei ich von Verwaltungsrecht kaum Ahnung habe. Als Urkunde wäre es doch datiert, unterschrieben und gestempelt (früher war das zumindest so), so dass eine nachträgliche Änderung ohne ordnungsgemäßes Verfahren (ob es das nun gibt, sei dahingestellt) schlicht Urkundenfälschung wäre und die ursprüngliche Urkunde gelten würde.

    Plausibel ist nun, dass Marie nicht zu einem Fach zur mündlichen Prüfung zugelassen werden kann, wo ein Kurs nicht bewertet ist. "Nicht bewertet" kann verschiedene Gründe haben. Ob nun Ausfall, Krankheit oder Allergie - die Nicht-Teilnahme müsste m.E. anders und deutlicher gekennzeichnet sein.

    Das hätte bei der Auswahl der Prüfungsfächer von der Schule bzw. einer zuständigen Person überprüft werden müssen und man hätte Marie ein anderes Prüfungsfach ermöglichen müssen. Es ist schwer vorstellbar, dass Marie 3 Semester zur Schule ging (den Weg hat sie wohl immerhin gefunden) und schon nach dem 1. klar gewesen wäre, dass sie nicht zur Prüfung zugelassen werden kann.
     
  8. this-is-liss

    this-is-liss Neues Mitglied 29.03.2013, 12:50

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    AW: Keine Abizulassung- und da ist ganz viel faul!

    Marie stand für diesen Kurs im 1. Semester ja zur Verfügung. Die Tatsache, dass die Lehrerin krank wurde, der Unterricht ausgefallen ist, kein Vertretungslehrer organisiert wurde und somit seitens der Schule der Vertrag nicht erfüllt wurde, war für Marie ausreichend Grund dafür, anzunehmen, dass sie für die "Nicht-Teilnahme" an dem Kurs nicht "belangt" werden kann. Für sie war das selbstverständlich, sodass sie auch überhaupt nicht daran gedacht hat, irgendjemanden nochmal danach zu fragen. Und spätestens bei der Wahl der Prüfungsfächer hätte ihr ja jemand etwas sagen können. Davon darf man doch wohl als Schüler ausgehen, dass man darüber aufgeklärt wird, wenn es Probleme gibt, oder nicht?!
    Was ich damit sagen will: dass diese Schule, bzw. die Abteilungsleiterin ein menschlich sehr verwerfliches Verhalten an den Tag legt und persönlich auch überhaupt nicht daran interessiert ist, ihre Schüler bestärkend durch das Abitur zu begleiten, so, wie es eigentlich sein sollte, ist keine Frage. Aber damit nicht genug: Da ändert die Abteilungsleiterin einfach mal still und klammheimlich eine Note im Zeugnis einer Schülerin- ich greife den Begriff jetzt mal auf: sie betreibt Urkundenfälschung- und sagt der betroffenen Schülerin erst bei der Überreichung des Zeugnisses des 4. Semesters (!) mal eben so ganz beiläufig etwas davon. Weil Menschlichkeit in solchen Angelegenheiten aber leider nicht mehr bewertet wird, ist die Frage eben nun, inwiefern man da rechtlich etwas unternehmen kann.

    Ich würde mir übrigens wünschen, dass solche spitzen Bemerkungen über Marie, die hier so ganz beiläufig fallen und davon zeugen dass sich fremde Menschen erlauben, sich aus der Ferne ein Urteil über sie zu bilden, in dieser Diskussion keinen Platz fänden. Wenn es in dieser Diskussion nicht ausschließlich nur um Rechtliches hätte gehen sollen, hätte ich die Frage in einem anderen Forum gestellt. Ich würde es nämlich vorziehen, die Lebenslage, in der Marie während der ganzen Zeit steckte, ihre Privatsphäre sein zu lassen.
     
  9. Cloakmaster

    Cloakmaster V.I.P. 29.03.2013, 22:23

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    AW: Keine Abizulassung- und da ist ganz viel faul!

    Marie hat also an diesem Kurs im 1. Semester nicht 'erfolgreich teilgenommen'. Ob das ihre Schuld war, oder nicht sei dahingestellt. Aber Marie hat selbst genau diesen Kurs als einen ihrer Abiturkurse gewählt, wohlwissend, daß sie kein. bzw. kein zählbare Ergebnis aus diesem Kurs hat. Trotzdem sah Marie es nicht als nötig an, ihre Wahl zu überdenken, oder deswegen nachzuhaken? Was hat Marie denn angenommen, wie die Schule damit verfahren würde - oder sollte? Einfach mal 15 Punkte an Marie verschenken, oder die fehlende Note auswürfeln, oder was?

    Und wenn Marie es nicht passt, daß in einem Meinugsforum, in dem Meinungen diskutiert werden, auch Meinungen, die Marie nicht gefallen, geäussert werden, dann hat Marie den Sinn eines Meinungsforums wohl nicht ganz erfasst.
     
    Humungus gefällt das.
  10. this-is-liss

    this-is-liss Neues Mitglied 30.03.2013, 12:36

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    AW: Keine Abizulassung- und da ist ganz viel faul!

    Nein, Marie sah es nicht als nötig an, ihre Wahl zu überdenken, oder deswegen nachzuhaken! Hättest du den Text gelesen, der über deinem steht, wäre es nicht nötig gewesen, diese Frage noch einmal zu stellen. Es kann ja wohl nicht angehen, dass ein Schüler ein Fach nicht als Prüfungsfach wählen kann und darf, nur weil mal eben im 1. Semester ne Lehrerin n bisschen länger krank wird und die Schule es nicht auf die Reihe bekommt, einen Vertretungslehrer zu stellen, das hat sich Marie dabei gedacht!!! Zumal sie im 1. Semester auch keinen anderen Kurs aus dem nötigen Fachbereich belegt hatte, sie hat also zwangsläufig diesen Kurs wählen MÜSSEN! Dass es von Marie natürlich blöd und falsch war, als so selbstverständlich hinzunehmen, dass das alles schon laufen wird, ist ihr im Nachhinein natürlich auch bewusst, hinterher ist man immer schlauer! Aber ich habe hier Fragen gestellt, die sich darum drehen, wie man mit diesem fragwürdiegen Verhalten der Abteilungsleiterin umzugehen hat, die das alles GEWUSST hat und rechtzeitig hätte verhindern können, wenn sie nur ihren Mund aufgemacht hätte. Um zu hören, dass Marie sich "falsch" verhalten hat, habe ich diesen Thread in diesem Forum auf dieser Website nicht geöffnet!

    Aber es tut mir wirklich aufrichtig leid wenn ich den Sinn dieses Forums nicht richtig verstanden habe. Ich dachte wir befinden uns hier im Juraforum, wo man Antworten auf RECHTLICHE Fragen bekommen kann und nicht bei "Gib-mal-deine-Meinung-kund".
     
  11. Kyuubi86

    Kyuubi86 V.I.P. 30.03.2013, 13:33

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    AW: Keine Abizulassung- und da ist ganz viel faul!

    Ich denke, der rechtliche Aspekt war hier durchaus vertreten, wenn er auch zwischen einigen nichtjuristischen Argumenten steckt.

    -Marie hat einen Kurs fürs Abitur gewählt, in dem sie de facto keine Leistung erbracht hat. Weshalb das so war, ist bis hierhin noch nicht von Bedeutung.

    -Dann hat Marie, im vollkommenen Bewusstsein darüber, dass sie keine Leistung erbracht hat, nichts dahingehend unternommen, den Sachverhalt aufzuklären. Spätestens bei der Wahl zum Prüfungsfach hätte sich Marie doch der Gedanke aufdrängen müssen "Hey, ich hab da keine Leistungsbewertung bekommen. Wenn das ins Abitur einfließen soll, muss ich mal klären, wie das nun auf dieser Grundlage einfließen wird".
    Genau das hat sie nicht getan.
    Marie wird sich leider sagen lassen müssen, dass man von einer Person, die das Abitur, also den höchsten deutschen Schulabschluss anstrebt, erwarten kann, dass sie so viel selbstständiges Denken an den Tag legt, den Sachverhalt bei der zuständigen Stelle darzulegen und zu klären.

    - Darüber hinaus wird aus Schulsicht andersherum ein Schuh draus: Sie ist dem Abiturstandard verpflichtet und kann nicht dort, wo eine Leistung nicht nachgewiesen wurde, aus Kulanz gute Noten verteilen. Vielmehr ist eine nicht erbrachte Leistung mit 0 Punkten zu bewerten. Da erscheint es sogar schon fragwürdig, dass Marie überhaupt einen Punkt für den Kurs bekommen hat.

    - Was nun die dauerhafte Krankheit des Lehrers dieses Kurses angeht, wäre die Schule wohl nur dann verpflichtet, wenn die Abiturzulassung nur über diesen konkreten Kurs führen könnte. Dann hätte aber wohl bei weitem nicht nur Marie dieses Problem. Darüber hinaus wird die Abteilungsleiterin gerade nicht gewusst haben, dass eine einzelne Schülerin einen Kurs wählt, in dem sie keine Leistung erbracht hat und dass die daraus resultierende negative Note obendrein dazu führt, dass die Zulassung nicht möglich ist. Sie hätte vielmehr davon ausgehen dürfen, dass Schüler, für die sich das Problem stellt, zeitnah bei ihr vorsprechen werden.


    Das dürfte in etwa das juristische Fazit sein, auch wenn es für Marie nicht sonderlich angenehm sein dürfte.
     
  12. Maulwurfn

    Maulwurfn Senior Mitglied 30.03.2013, 22:02

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    AW: Keine Abizulassung- und da ist ganz viel faul!

    Ich bin mir auch nicht sicher, ob eine dauerhafte Erkrankung der Lehrkraft den Schüler davon entbindet, sich eigenständig mit dem Stoff auseinander zusetzen.
    Gab es in dem Kurs keine Leistungsnachweise?
    Oder ist Marie einfach davon ausgegangen, dass wphl kein Unterricht stattfinden wird, wenn die Lehrerin nicht da ist?
    Was ist mit den anderen Schüler/innen des Kurses? Oder haben die das Problem nicht, weil sie ein anderes Prüfungsfach gewählt haben?

    Maulwurfn
     
  13. Cloakmaster

    Cloakmaster V.I.P. 31.03.2013, 21:17

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    AW: Keine Abizulassung- und da ist ganz viel faul!

    Tja, dann hast du den Sinn von FOREN nicht verstanden. Diese sind nunmal MEINUNGSforen, in der die Benutzer ihrer Ansichten und Meinungen zu verschiedenen Themen äussern. In diesem Forum geht es um Rechtsthemen, aber eben immer noch nur um Meinungen über Rechtsthemen. Wenn Marie konkrete rechtliche Beratung wünscht, dann muss Marie einen Anwalt aufsuchen, und dafür bezahlen, daß der ihre Geschichte anhört, und ihr das gleiche mit etwas netteren Worten mitteilt: Marie war selbst für die Wahl ihrer Fächer und Prüfungsfächer verantwortlich. Und ebenso war Marie selbst dafür verantwortlich, ein alternatives Prüfungsfach zu wählen, wenn ein ursprünglich gewähltes Fach nicht mehr in das Abitur einbringbar ist. Dieser Verantwortung ist Marie nicht nachgekommen, und damit hat Marie sich eine Ehrenrunde verdient. Im nächsten Jahr kann Marie sich erneut zur Abiturprüfung anmelden, und dann eine andere Wahl für ihre Abiturfächer treffen.

    Denn auch das sollte Marie wissen: In das Abitur einbringen kann ein Schüler nur solche Leistungen, welche mit mindestens 5 Punkten bewertet wurden, nicht aber Leistungen, welche keinen oder keinen ausreichenden (=weniger als 5 Punkte) Leistungsnachweis ergeben haben.

    Viele, (um nicht zu sagen: Die meisten) Schüler erbringen in ihrer Abiturzeit wesentlich mehr Leistungen für das Abitur, als sie einbringen können bzw dürfen. Solche Schüler können dann auch wählen, welche Leistungen sie einbrigen wollen, und welche nicht. (Natürlich wählt auch der Computer der Schule jeweils die bestmöglichen Leistungen aus, und schlägt diese dem Schüler vor. Die Wahlentscheidung liegt aber noch immer beim Schüler selbst) Ein Schüler, der nur die minimal erforderliche Zahl an einbringbaren Leistungen erbringt, begeht einen Drahtseilakt erster Güte - Absturzgefahr inklusive.
     
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