Kein Widerruf bei Silbermünzen?

Dieses Thema "ᐅ Kein Widerruf bei Silbermünzen? - Kaufrecht / Leasingrecht" im Forum "Kaufrecht / Leasingrecht" wurde erstellt von Denno, 5. Juni 2018.

  1. Denno

    Denno Junior Mitglied 05.06.2018, 18:20

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    Kein Widerruf bei Silbermünzen?

    Hallo,

    Herr X. hat bei einem Händler im Netz zwei Silbermünzen (je 1 Oz) gekauft. Nach Erhalt stellte sich heraus dass diese nicht das waren was Herr X. sich vorgestellt hatte. Er möchte von Fernabsatzgesetz Recht gebrauch machen und die Ware retournieren.

    Der Händler lehnt ab mit der Begründung:

    "KEIN WIDERRUFSRECHT BEI EDELMETALLEN! Gemäß § 312 d Abs. 4 Nr. 6 BGB besteht auch für Verbraucher kein Widerrufsrecht, da der Fernabsatzvertrag die Lieferung von Waren zum Gegenstand hat, deren Preis auf dem Finanzmarkt Schwankungen unterliegt"

    Ist das Rechtens?

    Danke
     
  2. mayerei

    mayerei V.I.P. 05.06.2018, 18:27

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    AW: Kein Widerruf bei Silbermünzen?

     
  3. Denno

    Denno Junior Mitglied 05.06.2018, 19:55

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    AW: Kein Widerruf bei Silbermünzen?

    Mit Preisen von 60 bis 70€ pro Münze übersteigt der Verkaufspreis den Silbergehalt (1. Oz Feinsilber) um ein 5-Faches. Somit dürfte Herr X. gem. dem Urteil ja keine Schwierigkeiten haben von seinem Widerrufsrecht gebrauch zu machen?
     
  4. Kataster

    Kataster V.I.P. 05.06.2018, 20:30

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    AW: Kein Widerruf bei Silbermünzen?

    Wenn der Verkaufspreis nicht an den Silberkurs gekoppelt ist, macht es für mich keinen Sinn, den Rücknahmepreis daran zu koppeln.

    Würde der Händler vernünftig geltend machen, dass der Silberkurs seit dem Verkauf stark gefallen wäre und er den Preis für die Münze auch entsprechend gesenkt hätte, so würde ich mich vernünftig auf einen geringeren Rücknahmkurs einlassen wollen. Aber so?

    Ich vermute, dass das Gesetz für spekulative Geschäfte gemacht und anzuwenden ist. Hat der Gegenstand aber einen Katalogpreis, macht das wenig Sinn. Schwierig bei limitierten Auflagen und Aktionszeiträumen, wie sie das - nennen wir es fiktiv MDK oder KDW oder KDM - hat.

    Ich vermute weiter, dass deren Rechtabteilung (die gibt es m.E. sicher), einen Fall durchfechten wird. Oder das bei Verweis auf Urteil und Rechtslage plötzlich kein Problem bei der Rückabwicklung besteht.

    Was würde ich tun? Vor einer Mahnung oder Klage zur Verbraucherzentrale. Die kosten ca. 17€, die Mahnung 35€. Und lässt man es zur Klage kommen, sieht es ohne Rechtsschutzversicherung u.U. mau aus. Hat man die - auch DORT nachfragen.

    OT: Das KDM - oder wie auch immer - eggt bei Verbraucherzentralen regelmäßig an. Melden kann man es denen, die Beratung kostet ein paar Euro. Was nicht schaden kann, wenn man an Münzen interessiert ist. Das KDM hat den Markt m.E. einigermaßen durchdrungen über Tochtergesellschaften etc. Und vielleicht macht mich der kleine Fehler im prägefrischen 2€ Bundessatz Helmut Schmidt ja noch zum reichen Hanseaten. Die Loki-Münze der Abbildung Werbung war NICHT dabei. Zweifelhaft ist wohl oft das richtige Wort für deren Geschäftspraktiken. Immerhin nur kurze Zeit Werbung per Post - das ist ok und wirtschaftlich. Das kleine Sammelalbum Helmut Schmidt ist auch gut. Ich will die hier nicht NUR schlechtmachen. Aber "erwartungsgemäß" geht m.E. anders.

    (Mit dem KDM ziele ich natürlich auf einen bekannten Münz- und Medaillenhändler. Nicht auf die Meeresforschung ...)
     
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