Kein Anspruch auf Weihnachtsgeld nach Änderung des Vertragsverhältnisses?

Dieses Thema "ᐅ Kein Anspruch auf Weihnachtsgeld nach Änderung des Vertragsverhältnisses? - Arbeitsrecht" im Forum "Arbeitsrecht" wurde erstellt von cRaZy-bisCuiT, 7. Dezember 2017.

  1. cRaZy-bisCuiT

    cRaZy-bisCuiT Boardneuling 07.12.2017, 19:32

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    Kein Anspruch auf Weihnachtsgeld nach Änderung des Vertragsverhältnisses?

    Hallo Allerseits,

    angenommen eine relativ große Firma zahlt Festangestellten "normalen Verträgen" sowie Werkstudenten ein Weihnachtsgeld, nicht jedoch Aushilfskräften. Der Anspruch auf dieses ist auch in den Betriebsvereinbarungen der ersten beiden explizit erwähnt, für Aushilfen wird jedoch nichts diesbezüglich erwähnt, es erfolgt einfach keine Zahlung.

    Wäre dies rechtens?

    Angenommen ein Angestellter arbeitet seit über einem Jahr bei einer Firma, beispielsweise jedoch auch das gesamte aktuelle Jahr. Sein Vertrag war bis einschließlich September ein Werkstudentenvertrag, wurde dann jedoch durch Exmatrikulation beendet und ein nahtlos ein Aushilfsvertrag erstellt. Nach den betrieblichgen Regelungen und der gängigen Praxis der Firma, wurde dann kein Weihnachtsgeld ausgezahlt, da die Person zum Zeitpunkt im Oktober, November & Dezember einen Aushilfsvertrag hat. Bestünde in diesem Fall ein rechtsanspruch auf Weihnachtsgeld?

    Danke für eure Ideen!
     
  2. Soualmi

    Soualmi V.I.P. 07.12.2017, 23:40

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    Ich nehme an, mit Aushilfsvertrag ist eine geringfügig entlohnte Beschäftigung gemeint.
    Das Besondere daran bezieht sich jedoch nur auf den sozialversicherungsrechtlichen Status. Arbeitsrechtlich handelt es sich um eine ganz normale Teilzeitbeschäftigung.
    Teilzeitbeschäftigte dürfen jedoch nicht schlechter gestellt werden als Vollzeitbeschäftigte. Daraus folgere ich, dass die "Aushilfskraft" ebenfalls einen Anspruch auf Weihnachtsgeld hat, nur eben entsprechend seiner Arbeitszeit und / oder seiner Vergütung reduziert.

    Je nach Höhe der Vergütung und des Weihnachtsgeldes kann sich allerdings möglicherweise der sozialversicherungsrechtliche Status ändern.
     
  3. cRaZy-bisCuiT

    cRaZy-bisCuiT Boardneuling 08.12.2017, 12:17

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    Im genannten Beispiel handelt es sich um einen Teilzeitvertrag, welcher befristet auf 6 Monate ist, dieser ist NICHT geringfügig. Die Abrechnungsmodalitäten haben sich im Grunde auch nicht geändert: Die Arbeitsstundenanzahl ist identisch bzw. etwas erhöht, die Entlohnung findet entsprechend der tatsächlich geleisteten Arbeitszeit statt. Urlaubsvergütung und Krankheitsfall werden analog behandelt - alle diese Punkte passen.

    Angenommen die betroffene Person in unserem Beispiel würde auf ein entsprechend anteilig gezahltes Weihnachtsgeld plädieren: Welche (rechtlichen) Möglichkeiten bestünden, den Arbeitgeber eindringlichst auf diese Vorderung hinzuweisen? Ein gerichtliches Verfahren wäre zunächst außen vor.
     
  4. ElJogi

    ElJogi V.I.P. 08.12.2017, 12:35

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    So etwas gibt es nicht.
    Es wurde offenbar ein normaler, befristeter Arbeitsvertrag unterzeichnet.

    Hat die Befristung einen Sachgrund? Ansonsten ist sie ohnehin unwirksam.

    Handelt es sich bei der Sonderzahlung um etwas, was nur "Weihnachtsgeld" benannt wurde, oder welche Bedingungen sind dazu erwähnt?
     
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