Kauf eines Gebrauchtgerätes. Besteht Gewährleistungspflicht?

Dieses Thema "ᐅ Kauf eines Gebrauchtgerätes. Besteht Gewährleistungspflicht? - Kaufrecht / Leasingrecht" im Forum "Kaufrecht / Leasingrecht" wurde erstellt von tranq101, 28. Mai 2018.

  1. tranq101

    tranq101 Boardneuling 28.05.2018, 13:36

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    Kauf eines Gebrauchtgerätes. Besteht Gewährleistungspflicht?

    A (Privatperson) kauft von B (Unternehmer) über ein Portal für Gebrauchttechnik ein Gebrauchtgerät. Das Gebrauchtgerät wird mit "technisch und optisch top, keine 5 Einsätze" beschrieben. Nach Erhalt stellt sich jedoch heraus, dass das Gebrauchtgerät einen Teildefekt hat.

    1) Hat A als Privatperson gegenüber B als Unternehmer Rechte z.B. im Rahmen einer Gewährleistung? Falls ja, welche sind diese konkret?

    Vielen Dank im Voraus für Ihre Antworten.
     
  2. cherokee

    cherokee V.I.P. 28.05.2018, 13:40

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    AW: Kauf eines Gebrauchtgerätes. Besteht Gewährleistungspflicht?

     
  3. tranq101

    tranq101 Boardneuling 28.05.2018, 13:45

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    AW: Kauf eines Gebrauchtgerätes. Besteht Gewährleistungspflicht?

    Ein Kaufvertrag in schriftlicher Form existiert nicht, es war ein Kauf über ein Portal für gebrauchte Veranstaltungstechnik, die per E-Mail abgewickelt wurde. Ich gehe davon aus, dass die Bestellung und die Bezahlung von A und das Versenden der Ware von B als eine Art Zustimmung bzw. stillschweigender Kaufvertrag ohne besondere Form gilt und daher evtl. eine gesetzliche Regelung in Kraft tritt. Und um genau die geht es.
    Zuletzt bearbeitet: 28. Mai 2018
     
  4. once

    once V.I.P. 28.05.2018, 19:59

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    AW: Kauf eines Gebrauchtgerätes. Besteht Gewährleistungspflicht?

    Es scheint, als würden die Voraussetzungen vorliegen, um hier von einem Fernabsatzvertrag sprechen zu können:

    § 312c BGB
    "Fernabsatzverträge sind Verträge, bei denen der Unternehmer oder eine in seinem Namen oder Auftrag handelnde Person und der Verbraucher für die Vertragsverhandlungen und den Vertragsschluss ausschließlich Fernkommunikationsmittel verwenden, es sei denn, dass der Vertragsschluss nicht im Rahmen eines für den Fernabsatz organisierten Vertriebs- oder Dienstleistungssystems erfolgt.

    Fernkommunikationsmittel im Sinne dieses Gesetzes sind alle Kommunikationsmittel, die zur Anbahnung oder zum Abschluss eines Vertrags eingesetzt werden können, ohne dass die Vertragsparteien gleichzeitig körperlich anwesend sind, wie Briefe, Kataloge, Telefonanrufe, Telekopien, E-Mails, über den Mobilfunkdienst versendete Nachrichten (SMS) sowie Rundfunk und Telemedien."

    Verbraucher, Unternehmer?
    Vertragsschluß im Rahmen eines für den Fernabsatz organisierten Vertriebssystems ( Online-Verkaufsplattform ) ?
    Ausschließliche Verwendung von Fernkommunikationsmitteln?
    Verkäufer und Verbraucher nicht gleichzeitig körperlich anwesend gewesen?

    Bei einem Fernabsatzvertrag ist der Unternehmer gesetzlich verpflichtet, Verbraucher darüber zu informieren, daß ihnen gesetzliche Gewährleistugsrechte zustehen, wohin sie sich bei Mängeln/Beanstandungen wenden können usw.

    Ungefähr kann ein Käufer zunächst Nacherfüllung ( durch Mängelbeseitigung/Ersatzlieferung) verlangen und bei Fehlschlagen zurücktreten, den Kaufpreis mindern, zudem evtl. Schadensersatz geltend machen.

    11
     
  5. onkelotto

    onkelotto V.I.P. 28.05.2018, 20:31

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    AW: Kauf eines Gebrauchtgerätes. Besteht Gewährleistungspflicht?

    Für alle Gebrauchsgüter gilt zunächst einmal eine Sachmängelhaftung mit einer Gewährleistungsfrist von 24 Monaten.

    Bei B-to-C ( Business to Customer ... Gewerblich zu Verbraucher ) Geschäften kann bei Gebrauchtware* (*Nachtrag) die Gewährleistungsfrist auf 12 Monate verkürzt werden - das muss vertraglich vereinbart werden und weil es zum Nachteil des Käufers ist wird IMHO der Verkäufer (B) diese Verkürzung nachweisen müssen.
    Zuletzt bearbeitet: 28. Mai 2018
     
    cherokee und Mamato gefällt das.
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