Jurastudium ohne Abi aber mit reichlich Berufserfahrung

Dieses Thema "Jurastudium ohne Abi aber mit reichlich Berufserfahrung - Juraexamen" im Forum "Juraexamen" wurde erstellt von Paragrafenlady, 29. Oktober 2014.

  1. Paragrafenlady

    Paragrafenlady Boardneuling 29.10.2014, 14:52

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    Jurastudium ohne Abi aber mit reichlich Berufserfahrung

    Guten Tag liebe Forenmitglieder,

    ich hoffe, ich werde nicht gleich wieder "verbannt", da ich (noch) keine Studentin bin sondern vielmehr "nur" ReNo und NoFa.

    Ich habe mich hier registriert, da ich mal die Einschätzung bzw. Erfahrungsberichte Anderer benötige, denn:

    Ich überlege, Jura zu studieren. Kurz zu mir: Ich bin seit 2007 ausgelernte Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte und seit Juli diesen Jahres auch Notarfachwirtin. Grundsätzlich darf ich also als sog. fachtreuer Bewerber in diese Fachrichtung studieren. Habe das auch schon von zwei Unis bestätigt bekommen und außerdem teilte man mir mit, dass ich mich ohne Zugangsprüfung bewerben könne.

    Ich will schon lange gerne Jura studieren, dachte aber bislang immer, dass das ohne Abi auf keinen Fall möglich sei. Nun wurde ich aber eines besseren belehrt.

    Nun meine Fragen an die (angehenden) Juristen in diesem Forum:

    Habe ich überhaupt eine Chance, von einer Uni aufgenommen zu werden? Das Jurastudium ist ein sehr begehrtes Studium (meistens mit Numerus Clausus) und bei den Auswahlkritierien der Unis werden sicherlich junge Abiturienten mit einem guten Notendurchschnitt bevorzugt. Wie schätzt ihr das erfahrungsgemäß ein; wie war das bei euch?

    Ist ein Studium in Verbindung mit einem 20-Stunden-Job die Woche überhaupt machbar? Denn ich muss auf jeden Fall noch nebenher arbeiten, um mir irgendwie mein Leben weiter finanzieren zu können. Finanzielle Unterstützung kann und will ich von meiner Familie nicht erwarten (bin ja auch schon 28 J. und sollte somit finanziell auf eigene Beine stehen). Ich habe zwar auch Erspartes, aber davon kann ich keine 9 Semester leben. Also, wie ist Studium mit Job vereinbar?

    Darüberhinaus würde ich nicht in die Stadt ziehen, in der ich studieren könnte, sondern würde vielmehr mit der Bahn zur Uni fahren. Das bedeutet jeweils immer gut eine bis 1 1/2 Stunden Fahrtstrecke. Diese Zeit könnte ich ja mit lernen/lesen verbringen. Oder ist es nicht sinnvoll, jeden Tag auch noch eine so lange Fahrtzeit in Kauf zu nehmen?

    Wie läuft so ein Studium überhaupt ab? Wieviele Stunden in der Woche muss bzw. sollte man an Vorlesungen, Arbeitsgemeinschaften etc. teilnehmen? Wieviele Stunden muss man lernen, um das Examen letztendlich bestehen zu können bzw. gut darauf vorbereitet zu sein?

    Ist das Studium wirklich so hart und anspruchsvoll, wie alle immer behaupten? Und kann es von Vorteil sein, dass ich bereits eine Ausbildung in diese Richtung und eine Weiterbildung abgeschlossen habe? In der Weiterbildung lernten wir z. B. als erstes im Sinne des Gutachtenstils (quis, quid, a quo, qua causa) Fälle zu lösen. Und vieles, was im Grundstudium gelehrt wird (u.a. die fünf Bücher des BGB), waren auch Unterrichts- und Prüfungsthemen in der Weiterbildung. Natürlich kann man die Weiterbildung auf keinen Fall mit einem Jurastudium vergleichen, das ist mir schon bewusst; ein Jurastudium bedeutet ganz andere Dimensionen. Aber immerhin habe ich so bereits kleine Einblicke genossen, oder?

    Ich würde mich freuen, wenn mir vielleicht jemand ein wenig von sich berichten könnte und wie er/sie das Jurastudium empfunden hat/empfindet. Und vielleicht könnt ihr mir auch ein paar Tipps geben, denn sollte ich mich tatsächlich dazu entschließen, zu studieren, würde sich mein Leben von nun an noch einmal grundlegend ändern und das sollte schon gut überlegt sein.

    In diesem Sinne seid lieb gegrüßt und ich freue mich auf Antworten [​IMG]
     
  2. ElJogi

    ElJogi V.I.P. 29.10.2014, 15:15

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    Längst nicht jede juristische Fakultät nimmt Studenten ohne Abitur mit dem Ziel des 2. Staatsexamens an. Ich nehme jetzt einfach mal an, dass dies aber das Ziel sei.
    Umgekehrt bieten Hochschulen, die ergänzend zu den genannten Voraussetzungen meist noch eine Zugangsprüfung und eine Prüfung durch eine Komission voran stellen, auch eine geeignete Beratung zu diesen Themen an.
    Diese sollte man nutzen.

    Ein Studium in Regelstudienzeit neben dem Beruf sehe ich schon rein organisatorisch für schwierig an. Auch hier beraten die Hochschulen zu anderen Modellen.

    Auch ein Fernstudium sollte man in Betracht ziehen. Hier gibt es keine Hürde durch den NC, da die Zahl der Studienplätze nicht begrenzt ist. Ausserdem lässt sich der Zeitrahmen sehr unabhängig von der Regelstudienzeit stecken. Bei Berufstätigkeit ist ein Fortführen der Tätigkeit vielleicht erstmal wichtiger als ein schnellstmöglicher Studienerfolg.
     
  3. finz95

    finz95 Forum-Interessierte(r) 12.11.2014, 13:15

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    Hallo ich bin auf diesem leider kein Experte. Auf die Idee, auf meine Ausbildung und 3-jähriger Berufstätigkeit noch ein Jurastudium drauf zusetzen, bin auch schon gekommen.. Ich kann vom Bundesland NRW sprechen. Für fachtreue Bewerber gibt es (zumindest an der Uni) eine Sonderquote von ca. 2% der Studienplätze, also besteht zunächst keine Konkurrenz zu den Abiturienten und auch kein NC-Druck, anegeblich soll diese Quote nicht ausgeschöpft sein, sodass die Chancen angeblich relativ gut stehen.
    Als Studienziel wurde in der Antwort der ZSB jedoch das 1. jur. Staatsexamen angegeben. Jetzt die Frage kann man nach dem 1. bestandenen Examen in jedem Fall auch das 2. anstreben oder gibt es da ähnliche Vorraussetzungen?
     
  4. Silux

    Silux V.I.P. 12.11.2014, 14:02

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    Der Thread ist mir zuvor nie aufgefallen, bis @finz95 ihn gerade wieder hochgeholt hat. Ich versuche auf ausgewählte Stellen des Beitrags einzugehen, bitte aber um Verständnis, dass ich das nicht mit Gültigkeit für das ganze Bundesgebiet tun kann.

    Das hier ist kein Forum für (Selbst-)Beweihräucherung von Studenten ;).
    Wenn Du es willst, dann mach es! Einen besseren Grund kannst Du eigentlich nicht finden.
    Es gibt viele gute Gründe dagegen Jura zu studieren - z.B. "weil ich nichts anderes weiß", "weil damit viel Geld zu verdienen ist" oder "weil Papa / Mama / Onkel"...
    Wenn es aber Dein eigenes Interesse ist, das Dich antreibt und wenn Du es organisieren kannst (hochschulrechtlich und finanziell), dann würde ich die Chance nutzen.

    Ja, die Chance hast Du. Allerdings ist Hochschulrecht wie Du sicherlich weißt Landesrecht, es kommt daher darauf an, wie die Zugangsvoraussetzungen in dem jeweiligen Bundesland sind. "Fachtreue Bewerber" gibt es z.B. in NRW - ich beziehe mich daher im folgenden nur auf das Recht dort, in den anderen Ländern mag es entsprechend, oder anders, geregelt sein.
    Im Übrigen gibt es nur an sehr wenigen Unis einen NC für Rechtswissenschaften. Das war zu meiner Studienzeit schon so und hat m.W. seither auch nicht wieder angezogen. In NRW mag das (seit Abschaffung der ZHS) anders sein, was die beiden Unis mit mehr Renommee (Münster und Bonn) angeht. In Köln, Düsseldorf, (und vor allem) Bochum sowie Bielefeld gibt es m.W. keinen NC für Jura und gab es ihn auch seit Ewigkeiten nicht.

    Ja, ist es.
    Die einzige Zeit in deinem Studium, in der Du mehr als die restlichen 20h pro Woche (ich rechne mit einer 40h Woche, die Dir ja bereits bekannt sein dürfte, so dass sich das Privatleben nicht wesentlich zurücknehmen muss) wirst nutzen wollen, ist die Examensvorbereitung. In der Zeit ist ein Rückgriff auf Erspartes / ein Arrangement mit dem Arbeitgeber sicherlich nützlich.
    Ich würde mir auch Gedanken darüber machen, wie ich diese 20h/Woche arbeiten kann. Gleitzeit? Halbtags? Denn vormittags Uni, nachmittags Kanzlei / Notariat ist ggf. sinnvoller, als mit ganzen Tagen zu planen, da Du so mehr Veranstaltungen in der Uni besuchen kannst. Führt aber auch zu mehr Fahrtaufwand...
    ...der in der Tat nicht angenehm ist.
    Es gibt Menschen die im Zug arbeiten können. Effektiv ist meist aber nur das Lesen. Wenn du also ein Mensch bist, der durch Lesen gut lernen kann, dann ist es keine verschwendete Zeit. Und es ist ja auch nichts in Stein gemeißelt: Vielleicht kommt ein Wechsel zu einem neuen Arbeitgeber am Ort der Universität in Betracht? Das Studium dauert mit seinen vier bis fünf Jahren lang genug, damit sich da viel ändern kann.

    Das schwierige am Studium ist, sich selbst zu organisieren. Anwesenheitspflichten gibt es nicht, d.h. Du könntest auch das ganze Studium daheim bewerkstelligen. Realistisch ist das aber nur begrenzt:
    - ca. 3 Arbeitsgemeinschaften die Woche,
    - ein paar Vorlesungen (viele sind in der Tat gut),
    - ggf. Lerngruppen mit Kommilitonen... es kommt schon Zeit zusammen, die man sinnvollerweise vor Ort ist. In der vorlesungsfreien Zeit kommen noch die Hausarbeiten dazu, die eine (nicht zwingend die eigene!) juristische Bibliothek in der Nähe nahezu zwingend machen.
    Wie viele Stunden man für das Examen lernen muss... puh... 4-5 Stunden die Woche, jede Woche, fünf Jahre lang, würden locker reichen. Da die meisten Leute das nicht machen, kulminiert die Examensvorbereitung oft in einem ca. einjährigen Lernmarathon für das Examen, den ich oben schon angedeutet habe.
    Nein. Nicht wenn man ein Mindestmaß an Disziplin und eine Menge Interesse mitbringt.
    Es ist umfangreich und ohne Systemverständnis (das man m.E. ohne Interesse an der eigenen Ausbildung nahezu nicht entwickeln wird / kann) unübersichtlich. Aber die durchwachsenen Noten und das viele Gestöhne kommen auch daher, dass viele Leute denen das Studium einfach nicht liegt, es dennoch wählen.
    Ja, das kann von Vorteil sein. Einerseits hast Du so in der Tat einen Einblick ins Zivilrecht bekommen (für das Straf- und Öffentliche Recht bringt Deine Ausbildung vergleichsweise weniger mit, das versteht sich), und andererseits hast Du vor allem - was viel wichtiger ist! - gelernt strukturiert zu arbeiten. Ich würde mich aber dennoch nicht der Illusion hingeben, dass Du deswegen im Zivilrecht etwas geschenkt bekommst. Das Studium ist nach wie vor eine vor allem wissenschaftliche Veranstaltung, während die Arbeit in der Praxis... nun ja... praxisorientierter ist. Du wirst also ggf. Dein Wissen auch von einem neuen Blickpunkt aus betrachten (müssen). Unter dem Strich halte ich Deine Ausbildung aber eindeutig für einen Vorteil.

    Rede mit Deine Kommilitonen. Soziale Isolation ist einer der hauptsächlichen Frustfaktoren. Suche Dir ein Hobby neben dem Studium (und dem Beruf) - es ist bislang noch selten was Gutes rausgekommen, wenn jemand sich das Studium zum alleinigen Lebensinhalt gemacht hat.
    Und vor allem: Hör nicht zu sehr auf das, was Dir Leute in Foren erzählen. Es ist Deine Entscheidung - wenn Du studieren willst, dann mache das. Ob es Dir liegt wirst (und kannst auch nur) Du sehen.

    Auch mit Abitur tut das keine Fakultät. Das Ziel des Studiums ist immer das erste Staatsexamen (bzw. inzwischen auch "erste juristische Prüfung"). Der juristische Vorbereitungsdienst, der mit dem 2. Staatsexamen endet, ist Sache der Justiz.
    Ein sehr valider Hinweis: Das Studium sollte zu den Rahmenbedingungen passen, die Du für Dich als unverrückbar identifiziert hast. Wenn dazu auch Umfang und insb. Ort der Arbeit gehören, dann kann ich @ElJogis Hinweis nur unterstreichen: Schaue, welche Studienmodelle dazu vielleicht besser passen als andere.

    Nein, die Aufnahme in den juristischen Vorbereitungsdienst setzt fachlich "nur" die bestandene erste Prüfung voraus, § 30 Abs. 1 JAG NRW.
     
    finz95 gefällt das.
  5. Paragrafenlady

    Paragrafenlady Boardneuling 12.11.2014, 14:30

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    Hallo finz95,

    erstmal danke für die Info, dass die 2 % der Studienplätze, die für fachtreue Bewerber freigehalten werden, frei von Konkurrenz durch Abiturierenten und NC sind. Dass diese Quote angeblich nicht ausgeschöpft wird, kann ich mir gut vorstellen. Ich glaube nämlich, dass es gar nicht so viele Leute gibt, die nach einer Berufsausbildung und Berufstätigkeit im nicht mehr ganz so jungen Alter plötzlich noch ein Studium anstreben. Zumindest kenne ich niemanden :) Allerdings habe ich immer gedacht, dass man, wenn man sich als fachtreuer Bewerber bewirbt, trotzdem mit den vielen Abiturienten konkurrieren muss und somit kaum eine Chance hat, einen Studienplatz zu erlangen. Aber deine Aussage macht mir nun Mut ;-)

    Nun zu deiner Frage wg. dem 2. Staatsexamen: Das hat nichts damit zu tun, dass man noch mal dieselben Voraussetzungen erfüllen muss, wie bei der Bewerbung an einer Uni. Ob du das 2. Staatsexamen anstreben kannst, hängt damit zusammen, ob du das 1. Staatsexamen bestanden hast. Dann erwirbst du das Recht, am zweiten Ausbildungsabschnitt der staatlichen Juristenausbildung teilzunehmen (Referandariat). Dieses Refendariat umfasst mehrere Stationen, die durchlaufen werden müssen (Gericht, Verwaltungsbehörde, Rechtsanwalt). Das Referendariat schließt nach ca. 22 Monaten mit der zweiten Staatsprüfung ab. Diese 2. Staatsprüfung ist Voraussetzung für die Zulassung zum Rechtsanwalt. Dass Universitäten beim Studienziel immer nur von der Erreichung des 1. Staatsexamens sprechen, liegt daran, dass die Unis nichts mit der 2. Prüfung zu tun haben, da diese eine reine Staatsprüfung ist, die von den staatlichen Justizprüfungsämtern der einzelnen Bundesländer gestellt und bewertet wird.

    Liebe Grüße
     
  6. Silux

    Silux V.I.P. 12.11.2014, 14:38

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    Na auf eine Schreibweise, bevorzugt die letzte, solltest Du dich nun aber festlegen ;).
    Nicht ganz. Es stimmt, dass das Studium nichts mit dem 2. Staatsexamen zu tun hat.
    Die "erste juristische Prüfung" ist allerdings ebenso eine Staatsprüfung wie das 2. Staatsexamen, die auch (zumindest noch zu 70%) von den Justizprüfungsämtern der Länder abgenommen wird. Die Angabe des "1. Staatsexamens" (was ja nicht mehr richtig ist, seitdem man das Ding umbenannt hat) als Studienabschluss hat einen anderen Hintergrund: juristische Studiengänge können auch als Bachelor-Studiengänge konzipiert sein. Der Studienabschluss wäre dann der Bachelor of Laws (LL.B.).
     
  7. Paragrafenlady

    Paragrafenlady Boardneuling 12.11.2014, 14:46

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    Liebe/r Sillux,

    ganz herzlichen Dank für deinen ausführlichen und äußerst hilfreichen Beitrag. Mir ist dieser erst gerade eben aufgefallen, als ich auf einen anderen Beitrag geantwortet habe.

    Wegen der Arbeit: Am liebsten würde ich es in der Tat so arrangieren, dass ich morgens die Uni besuche und nachmittags in der Kanzlei arbeite. Da wir bis 19 Uhr geöffnet haben und in diesen Abendstunden Arbeitskräfte gerne gesehen sind, wäre das natürlich eine gute Möglichkeit für mich, zu diesen Uhrzeiten zu arbeiten.

    Du sagst, man sollte 4 - 5 Stunden die Woche fürs Lernen aufbringen. Das, finde ich, klingt gut. So hatte ich es auch eingeschätzt bzw. könnte mir vorstellen, mir dies auch vorzunehmen. Sonntage sind ja z. B. so Tage, an denen man die Zeit immer super fürs Lernen nutzen kann :)

    Ich danke dir nochmals für deine Meinung und auch die Ermutigung, nicht auf andere zu hören, sondern das zu machen, was ICH will. Da hast du vollkommen recht. Man sollte sich vielleicht nicht zu sehr von anderen beeinflussen lassen, wenn es um eigene Entscheidungen geht. Ich finde, du hast hervorrangend und neutral auf meine Fragen geantwortet, ganz ohne Beeinflussung; das habe ich gebraucht:) Dafür danke ich dir!!!

    Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :danke:
     
  8. Paragrafenlady

    Paragrafenlady Boardneuling 12.11.2014, 14:48

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    Liebe/r Sillux,

    Selbstverständlich Referendariat. Da waren meine Finger schneller als mein Kopf :LOL:
     
  9. Silux

    Silux V.I.P. 12.11.2014, 15:00

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    Gell ;)?
    Habe ich aber so leider nicht gesagt, bzw. (wohlweislich) nicht ausdrücklich so. Du hattest gefragt, wie viel Zeit man für die Examensvorbereitung einplanen sollte. (Nur) Darauf hat sich meine Antwort bezogen. An einem Beispiel:
    Wenn jemand ein Jahr lang sechs Stunden am Tag (mehr ist effektiv ohnehin nicht drin - man lernt nicht 40h/Woche) an fünf Tagen die Woche lernt, sind das ca. 52 * 5 * 6 = 1.560h reine Lernzeit. Verteilt man die über fünf Studienjahre kommt man auf ein Fünftel pro Tag, also 6h/Woche (von denen ich nochmal was abgezogen habe - je früher man etwas ernsthaft lernt, desto früher tritt ein Mehrwert durch Wiederholung ein und desto solider ist das Fundament in der Examensvorbereitung).
    Das ist nun alles sehr grob über den Daumen gepeilt. Was aber in beiden Fällen nicht mit rein fällt sind: Die AGs, ggf. die Lerngruppen, Klausuren, Hausarbeiten, ggf. mal links und rechts des Weges einen Aufsatz oder ein Buch lesen das einen auch interessiert, Seminare...
    Versteh mich deswegen bitte richtig: Das, was viele Studenten sich ein Jahr lang vor dem Examen antun kann man an Arbeitsaufwand deutlich reduzieren.* Das ist aber nicht der einzige Zeitaufwand, den das Studium bedeutet. Also nicht, dass wir uns eines Tages wieder sprechen und Du mir vorhältst, Du habest jede Woche 5h studiert und irgendwie sei das nichts geworden :).

    * Dessen ungeachtet darfst Du, aber auch das habe ich oben ja schon angesprochen, trotzdem davon ausgehen, dass Du - je näher das Examen kommt - mehr Zeit für die Vorbereitung haben willst. Was auch vernünftig ist. Denn am Ende des Tages kommt es halt auf die Examensnote an... und nicht den Quark den man in den Jahren davor fabriziert hat, der in Aktenschränken der Uni vor sich hin vegetiert und nach dem kein Hahn kräht.
    Zuletzt bearbeitet: 12. November 2014
     
  10. finz95

    finz95 Forum-Interessierte(r) 12.11.2014, 15:33

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    Erstmal danke für die vielen Antworten (hatte gar nicht mehr erwartet, dass sich so schnell, so viele melden). Dann bleibt erstmal nur abwarten, habe nämlich die 3 Jahre-Berufstätigkeit noch lange nicht voll. Ich wollte erstmal nur abwägen ob es sinnvoll ist in der Abendschule noch ein Abitur nachzumachen.
     
  11. Paragrafenlady

    Paragrafenlady Boardneuling 12.11.2014, 17:03

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    Ok, danke für den Ratschlag, Silux. Dein Rechenbeispiel klingt plausibel!

    Was habe ich denn unter einer Arbeitsgemeinschaft zu verstehen? Ich weiß nur, dass der Besuch einer solchen AG ein Muss ist, um zur Prüfung zugelassen zu werden. Was wird in diesen AGs gemacht? Kannst du mir darüber ein wenig erzählen?
     
  12. Silux

    Silux V.I.P. 12.11.2014, 23:22

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    Einer steht vorne - i.a.R. ein wissenschaftlicher Mitarbeiter / Doktorand und erklärt etwas. Die anderen (20-40 Leute, je nach Uni) sitzen ihm gegenüber, hören zu, lösen mit ihm den besprochenen Fall und lernen daraus. Die Studenten.
    Nö. Auch bei AGs gilt, dass es keine Anwesenheitspflicht gibt.
    Es ist nützlich, da sie praktischer ausgerichtet sind als die Vorlesungen und die kleineren Gruppen den Dialog fördern. Zwingend sind sie aber nicht.
     
  13. Paragrafenlady

    Paragrafenlady Boardneuling 13.11.2014, 09:00

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    Danke für deine Antwort!
     
  14. Whatup

    Whatup V.I.P. 20.11.2014, 13:17

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    Stimmt so nicht zwingend. In Schleswig-Holstein gibt es z.B. vorlesungsbegleitende Pflichtarbeitsgemeinschaften, die gezielt auf die Zwischenprüfungsklausuren vorbereiten sollen.
    Hinzu kommen auch noch weitere Pflichtveranstaltungen, wie z.B. ein Blockseminar zu sog. "Schlüsselqualifikationen" und fachspezifische Fremdsprachenausbildung.
     
  15. Silux

    Silux V.I.P. 20.11.2014, 13:42

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    Hast Du dazu für mich auch eine Prüfungsordnung? Denn dass Anwesenheitspflichten mit den Zielen der §§ 1, 7 HRG unvereinbar sind und grundsätzlich unzulässig hat sich inzwischen m.E. als Konsens durchgesetzt. Insbesondere in einer AG die auf eine Prüfung vorbereitet zu der es auch eine Hauptveranstaltung gibt, ist das eine ziemlich unsinnige und - zumindest nach niedersächsischen Maßstäben - auch unzulässige Regelung.*
    Seminare sind etwas anderes als Arbeitsgemeinschaften, da es hier regelmäßig weniger Kontingentplätze als Teilnehmer gibt, oder die nachweisliche Mitwirkung (z.B. zur Erlangung der Schlüsselqualifikationen nach dem DRiG) gerade Kernbestand der Veranstaltung ist - anders als in Vorlesungen oder (nach meinem bisherigen Wissen) AGs (wobei ich meinen Horizont für S-H gerne erweitere).
    Die FFA ist im Übrigen an vielen Unis nur eine Möglichkeit, den Fremdsprachennachweis zu erlangen. Auch Tests (z.B. TOEFL) können anerkannt werden, es werden Vorlesungen angeboten die mit Klausuren schließen (so dass daher wieder keine Anwesenheitspflicht besteht) und es können Auslandsaufenthalte angerechnet werden.

    Anwesenheitspflichten, daran halte ich zumindest in weiten Teilen und unter dem Vorbehalt abweichender Regelungen in S-H fest, sind die Ausnahme.


    * Ich schreibe hier bewusst von Universitäten. An Hochschulen mit juristischen Studiengängen mag das anders sein. Mir sind durchaus Fälle bekannt, in denen es Anwesenheitspflichten gibt, z.B. für kommunale Angestellte, die zum Zwecke des Studiums an eine Hochschule abgeordnet / für das Studium freigestellt sind. Das ist aber (auch quantitativ) nicht der Regelfall.
     
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