Ist Abwesenheitsgeld zu zahlen?

Dieses Thema "ᐅ Ist Abwesenheitsgeld zu zahlen? - Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" im Forum "Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" wurde erstellt von beaubeau, 19. Dezember 2017.

  1. beaubeau

    beaubeau Junior Mitglied 19.12.2017, 15:11

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    Ist Abwesenheitsgeld zu zahlen?

    Die Kanzlei X hat mehrere Standorte.

    Der Mandant wendet sich an deren Standort in seiner Stadt A.

    Der für seinen Fall zuständige RA ist bei einem anderen Standort der Kanzlei tätig, kommt aber in die Stadt A zum Mandanten.

    Über den "eigentlichen Tätigkeitsort" seines RA weiß der Mandant nichts und kann davon ausgehen, dass der RA ebenso aus der Stadt A stammt.

    Hat der Mandant in einem solchen Fall ein Abwesenheitsgeld zu zahlen?
     
  2. Christovur

    Christovur Star Mitglied 19.12.2017, 17:37

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    AW: Ist Abwesenheitsgeld zu zahlen?

    Ist damit ein Abwesenheitsgeld nach Nr. 7005 VV RVG gemeint? Wurde Klage erhoben und der Anwalt musste zum Gericht kommen? Wurde der Prozess verloren?

    Ich denke, soweit sich die Kanzlei in der Stadt A liegt und der Mandant auch diese Kanzlei in der Stadt A aufgesucht hat und die Klage in Stadt A erhoben wurde, besteht kein Anspruch darauf.
     
  3. 13

    13 V.I.P. 19.12.2017, 17:48

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    AW: Ist Abwesenheitsgeld zu zahlen?

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  4. beaubeau

    beaubeau Junior Mitglied 19.12.2017, 18:44

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    AW: Ist Abwesenheitsgeld zu zahlen?

    Genau.

    Ja - als Antwort auf beide Fragen.

    Der Mandant suchte genau aus diesem Grund die Kanzlei X in seiner Stadt auf, um die Kosten möglichst gering zu halten.
    Dass der RA aus einer Zweigstelle kommt, ist für ihn weder ersichtlich, noch in seinem Verantwortungsbereich.
     
  5. Christovur

    Christovur Star Mitglied 19.12.2017, 18:48

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    AW: Ist Abwesenheitsgeld zu zahlen?

    Dann würde ich das dem Anwalt so mitteilen.
     
  6. beaubeau

    beaubeau Junior Mitglied 28.12.2017, 08:15

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    AW: Ist Abwesenheitsgeld zu zahlen?

    Vom RA kam nun eine Rückmeldung - es werden keine Fahrtkosten, sondern Abwesenheitsgeld gem. 7005 VV RVG geltend gemacht.

    Es bleibt jedoch dabei, dass Mandant, Kanzlei X und Gericht aus der Stadt A sind. Dass der RA aus einer Zweigstelle kommt, ist nebensächlich. (s. Beitrag von "13" am 19.12.2017 um 17:47)

    Was nun?
     
  7. Christovur

    Christovur Star Mitglied 28.12.2017, 12:33

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    AW: Ist Abwesenheitsgeld zu zahlen?

    Was wurde dem Anwalt genau mitgeteilt? Abwesenheitsgeld ist hier absurd.

    Abwesenheitsgeld bestreiten, Kostenrechnung unter Vorbehalt ("ohne Anerkennung einer Rechtspflicht und lediglich im Erledigungsinteresse") zahlen.
     
  8. beaubeau

    beaubeau Junior Mitglied 28.12.2017, 13:08

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    AW: Ist Abwesenheitsgeld zu zahlen?

    Dem RA wurde mitgeteilt, dass Fahrtkosten nicht erstattet werden, da nach 7003 VV RVG Fahrtkosten von Zweigstelle zu Zweigstelle nicht erstattet werden. Zudem ist das Gericht in der Nachbarschaft der Kanzlei.

    ___
    Das unrechtmäßige Abwesenheitsgeld wird dem Mandanten in Rechnung gestellt, da seine Rechtsschutzversicherung dieses nicht übernehmen will.
     
  9. Christovur

    Christovur Star Mitglied 28.12.2017, 13:20

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    AW: Ist Abwesenheitsgeld zu zahlen?

    Ahhh, das ist ja interessant. Was war die Begründung der RSV? Im Grunde die, die wir auch gebracht haben?
     
  10. beaubeau

    beaubeau Junior Mitglied 28.12.2017, 15:47

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    AW: Ist Abwesenheitsgeld zu zahlen?

    Wahrscheinlich. Die Absage liegt dem Mandanten nicht vor.
     
  11. Christovur

    Christovur Star Mitglied 28.12.2017, 15:53

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    AW: Ist Abwesenheitsgeld zu zahlen?

    Unter Berücksichtigung des Beitrages von 13 und der übrigen Beiträge würde ich eine Zahlung weiterhin ablehnen. Das Abwesenheitsgeld ist unbegründeterweise erhoben worden. Das Abwesenheitsgeld ist, wenn die Kanzlei sich im Gerichtsbezirk befindet, nicht angefallen und/oder bereits mit der Verfahrensgebühr/Terminsgebühr abgegolten.
     
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