Investigativer Journalismus und seine Grenzen

Dieses Thema "ᐅ Investigativer Journalismus und seine Grenzen - Medienrecht und Presserecht" im Forum "Medienrecht und Presserecht" wurde erstellt von Barem, 11. März 2018.

  1. Barem

    Barem Senior Mitglied 11.03.2018, 06:15

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    Investigativer Journalismus und seine Grenzen

    Nehmen wir an, ein Journalist A recherchiert über eine Person B und dessen Familie C.
    B und C stehen nicht im öffentlichen Interesse, sind weder bekannt noch berühmt. A möchte jedoch unbedingt aus privaten Motiven Infos von B und C einholen und dringt dabei tief in die Privatsphäre ein. A ruft dabei u.a. auch in Krankenhäusern an um sich nach Aufenthalten von B zu erkundigen und benutzt dazu Namen und Geburtsdatum von B.
    A ermittelt auch Wohnadressen von C und verstorbene Angehörige von B und C und ruft demnach auch auf zahlreichen Friedhöfen an.
    Geht das zu weit? Können B und C hiergegen irgendwie vorgehen?
     
  2. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 11.03.2018, 11:51

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    AW: Investigativer Journalismus und seine Grenzen

    Weder ein Journalist noch sonst jemand bekommt von einem Krankenhaus irgendwelche Auskünfte über einen Patienten, solange er keine vom Patienten ausgestellte Schweigepflichtsentbindung vorlegt. Und man bekommt auch keine telefonischen Auskünfte, nur weil man sagt "Ich bin der Herr B".
    Sollte das aber doch mal passieren, dann hat nicht der Anrufer ein Problem, sondern der Mitarbeiter des Krankenhauses, der die Auskünfte gegeben hat. (Bruch der Schweigepflicht)
    Es darf jedermann über jeden recherchieren, bis er sich die Finger wundgetippt hat.

    Ob die Art und Weise der Recherche eventuell rechtswidrig ist (z.B. wegen übler Nachrede oder Verleumdung bei der Recherche, in einigen wenigen Konstellationen vielleicht auch Nachstellung im Sinne des §238 StGB), das kann man nur einzuschätzen versuchen, wenn man alle Details eines konkreten Einzelfalles kennt.
     
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