Internetkauf - keine Lieferung - Mahnbescheid gültig?

Dieses Thema "ᐅ Internetkauf - keine Lieferung - Mahnbescheid gültig? - Kaufrecht / Leasingrecht" im Forum "Kaufrecht / Leasingrecht" wurde erstellt von Maxi3992, 8. August 2017.

  1. Maxi3992

    Maxi3992 Boardneuling 08.08.2017, 09:37

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    Internetkauf - keine Lieferung - Mahnbescheid gültig?

    Hallo,

    Käufer Fischer hat auf einer Auktionsplattformein Smartphone ersteigert. Kaufpreis: 450 €.

    Der Kaufpreis wurde nun nach Mitteilung der Bankverbindung durch den Verkäufer vom Käufer überwiesen. Der Verkäufer stellt seitdem jegliche Art der Kommunikation ein, reagiert nicht mehr auf Mails usw.
    Der Käufer lotet schon jetzt seine rechtlichen Möglichkeiten aus, da er nicht mehr mit einer Lieferung / Rückerstattung rechnet. Er möchte eine Nachfrist setzen, dann vom Kaufvertrag zurücktreten und anschließend einen Mahnbescheid stellen.
    Nun stellt er aber fest, dass sein hinterlegter Name in den Daten der Auktionsplattform veraltet ist. Hinterlegt ist noch sein alter Name Müller, welcher sich nach seiner Hochzeit in Fischer geändert hat. Faktisch ist also ein Kaufvertrag zwischen dem Verkäufer und Müller zustande gekommen.
    Kann der Käufer Fischer denn jetzt überhaupt einen Mahnbescheid stellen mit seinem Namen Fischer? Oder wäre dieser ungültig? Ist überhaupt ein wirksamer Kaufvertrag zustande gekommen und hat der Käufer jetzt überhaupt ein Recht auf eine Rückerstattung?
    Zuletzt bearbeitet: 8. August 2017
     
  2. aero89

    aero89 V.I.P. 08.08.2017, 10:31

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    AW: Internetkauf - keine Lieferung - Mahnbescheid gültig?

    Also bei Ebay gibt es den Käuferschutz. Da würde K das Geld zurückerhalten. Eine andere Plattform derart kenne ich auch nicht.

    Bevor er einen Mahnbescheid beantragt, sollte er V angemessen Zeit zur Rückzahlung geben. Eine Woche reicht da m.E. vollkommen aus.

    Das ist problemlos möglich.

    Natürlich.

    Das liegt ganz dran wie viel Zeit vergangen ist und was bisher unternommen wurde.
     
  3. Maxi3992

    Maxi3992 Boardneuling 08.08.2017, 10:38

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    AW: Internetkauf - keine Lieferung - Mahnbescheid gültig?

    Vielen Dank für die Antwort.
    Leider wurde der Betrag per Überweisung bezahlt, der Käuferschutz entfällt somit leider.

    Die korrekte Vorgehensweise wäre somit ...

    ... 1.) setzen einer Nachfrist (eine Woche) per Einschreiben mit Rückschein.
    ... 2.) Rücktritt vom Kaufvertrag per Einschreiben mit Rückschein.
    ... 3.) direkt danach Mahnbescheid ?

    Wie stellt sich der Sachverhalt dar, wenn die Adresse des Verkäufers nicht mehr aktuell ist bzw. er die Annahme des Einschreibens verweigert?
    Zuletzt bearbeitet: 8. August 2017
     
  4. Maxi3992

    Maxi3992 Boardneuling 15.08.2017, 09:35

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    AW: Internetkauf - keine Lieferung - Mahnbescheid gültig?

    Hallo nochmal.

    Es hat sich herausgestellt, dass das ebay Konto des Verkäufers gehackt wurde. Es wurden Artikel in seinem Namen verkauft von einer dritten, unbekannten Person. Zu dieser Person X führt nur die Spur der Bankverbindung, auf welche das Geld überwiesen wurde.

    Der Käufer möchte nun eine Strafanzeige gegen X stellen (falls es diese Person überhaupt gibt). Verkompliziert wird das Ganze dadurch, dass der Käufer den ebay Account seiner Mutter M für den Kauf genutzt hat.

    Wer kann den nun die Strafanzeige stellen und wer ist der Geschädigte in diesem Fall? Der Käufer oder M? Denn der Kaufvertragspartner dürfte offiziell ja M sein ...
     
  5. Maxi3992

    Maxi3992 Boardneuling 12.06.2018, 23:44

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    AW: Internetkauf - keine Lieferung - Mahnbescheid gültig?

    Hallo nochmal,

    mache das Thema nochmal aktuell.

    Mittlerweile ist der Kentnissstand folgender: Die Login Daten des EBay Mitgliedes wurden, auf welche Art und Weise auch immer, gestohlen.

    Stand der Ermittlungen ist außerdem, dass der Inhaber des Bankkontos, auf welches das Geld überwiesen wurde, tatsächlich existiert und ausfindig gemacht wurde. Und zwar war er als sog. Finanzagent tätig, sprich er hat auf eine Anzeige im Internet reagiert. Er hat sein Bankkonto zur Verfügung gestellt, um hierüber Zahlungseingänge nach Slowenien weiterzuleiten. Hierfür hat er dann eine Provison bekommen. Er wurde von seiner Bank darauf aufmerksam gemacht, dass die Gelder wohl aus illegalen Geschäften (in meinem und vielen anderen Fällen wohl auch Internetbetrug) stammen. Daraufhin hat er sich selbst bei der Polizei gemeldet.

    Lt. Staatsanwaltschaft verliert sich die Spur im Ausland, Ermittlungen in diese Richtung wurden eingestellt. Auf die „Hintermänner“ wird man wohl nie kommen, was ich mir schon gedacht habe. Wer da wo die Gelder abgehoben hat, ist nicht nachzuvollziehen.

    Aber: Die Staatsanwaltschaft hat gegen den Bankkontoinhaber und „Finanzagenten“ ein Ermittlungsverfahren wg. Geldwäsche eröffnet und mir den Hinweis gegeben, dass ich, falls ich meinen Schadensersatz einklagen will, mich nun selber darum kümmern müsse.

    Meine Frage ist nun: Kann ich den Bankkontoinhaber, welcher mein Geld ins Ausland transferiert hat, verklagen und den Schaden geltend machen? Habe ich hier überhaupt Chancen auf Erfolg?

    Ich bin der Meinung, er kann sich wohl gedacht haben, dass es sich da nicht um legale Gelder handelt und wollte nur schnelles Geld verdienen bzw wenn er sich wirklich nicht darüber im Klaren war, was er da tut, hat er sehr leichtfertig gehandelt. Da muss doch was möglich sein?! Alles andere wäre doch absurd.

    Vielen Dank.
     
  6. onkelotto

    onkelotto V.I.P. 13.06.2018, 01:23

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    AW: Internetkauf - keine Lieferung - Mahnbescheid gültig?

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