Internationales Arbeitsrecht

Dieses Thema "Internationales Arbeitsrecht - Internationales Recht" im Forum "Internationales Recht" wurde erstellt von Frank Joseph, 21. Mai 2016.

  1. Frank Joseph

    Frank Joseph Neues Mitglied 21.05.2016, 23:00

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    Internationales Arbeitsrecht

    Mal angenommen ein deutscher AN ist bei einem AG in Grenada/Karibik angestellt und hat in seinem Arbeitsvertrag unterschrieben, dass er bei einer Kündigung des Arbeitsvertrags nach weniger als einem Jahr anteilig die Kosten für Anreise und Arbeitsgenehmigung dem AG zurückerstatten muss. Der AN befinde sich in der Probezeit mit einer Kündigungsfrist von einem Monat zum Monatsende. Weiterhin angenommen sei, dass der AG ihn über einige Dinge, die das Arbeitsumfeld und die Arbeitsbedingungen betreffen, getäuscht habe. Unter anderen sei bei einem Arbeitstag von 8,5h nur eine Pause von 15min erlaubt. Der AN würde zusätzlich von einer Kollegin gemobbt und müsste Dokumente fälschen. Besteht für den AN die Möglichkeit das Arbeitsverhältnis außerordentlich mit sofortiger Wirkung unter Anbetracht der letztgenannten Gründe zu kündigen? Kann der AN Schadensersatz für die entstandenen Kosten einfordern (Übersetzungskosten für die Dokumente zur Beantragung der Arbeitsgenehmigung, Umzugskosten)? Kann der AG auf die Rückzahlung der oben genannten Kosten bestehen und den AN in Deutschland verklagen, sollte er diese nicht zurückzahlen?

    MfG
    Frank Joseph
     
  2. Arbeitsrecht123

    Arbeitsrecht123 Neues Mitglied 12.10.2017, 15:43

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    Du hast da aber ziemlich viele Punkte internationales Arbeitsrecht betreffend. Ich glaube, das wird schwierig das hier so hypothetisch (weil es ja nicht anders geht) zu besprechen, ich würde auf jeden Fall dazu raten, mit einem Fachanwalt für Arbeitsrecht zu sprechen.
     
  3. mayerei

    mayerei V.I.P. 13.10.2017, 14:27

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    Welches Recht gilt den? deutsches oder grenadisches? (nur mal so als Beispiel: n Neuseeland kann der AG das Gehalt wegen "Minderleistung" zurückfordern.)
     
  4. cds

    cds Senior Mitglied 13.10.2017, 14:53

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    Es gilt das Recht das Landes in dem der AV geschlossen wurde, hier also Grenadisches.
     
  5. mayerei

    mayerei V.I.P. 13.10.2017, 15:10

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    Entschuldige, da gehe ich nicht mit. Ich habe in den letzten 15 Jahren nie einen Arbeitsvertrag in Deutschland geschlossen, aber es wurde immer deutsches Vertragsrecht vereinbart.
     
  6. cds

    cds Senior Mitglied 13.10.2017, 15:50

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    Hallo!
    Genau DAS ist der Unterschied. Selbstverständlich kann man explizit derartiges vereinbaren - wenn das örtliche Arbeitsrecht dies zulässt.
    Davon lese ich beim OP aber nichts.
     
  7. mayerei

    mayerei V.I.P. 13.10.2017, 17:08

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    Ich lese auch niht, das der Vertrag in Grenada geschlossen wurde. Er könnte in Deutschland geschlossen worden sein (Entsendung), in Grenada oder einem Staat x (z.B. von einer neuseeländischen Firma). - Es bliebt also dabei; ohne genauere Angaben zum gebrauchten Recht, kann dem TE nicht geholfen werden.
     
  8. cds

    cds Senior Mitglied 13.10.2017, 19:41

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    Es KÖNNTE auch sein das es gar kein AV ist und er einen Vertrag als Freiberufler unterschrieben hat.
    Möglich ist vieles, aber bei den Angaben des OP halte ich es ausgeschlossen das - egal wie die Konstallation letztlich ist - DEUTSCHES Arbeitsrecht zur Anwendung kommt.
    Da passt "ist bei einem AG in Grenada/Karibik angestellt", "(Übersetzungskosten für die Dokumente zur Beantragung der Arbeitsgenehmigung, Umzugskosten)?"
    nicht dazu.
     
  9. mayerei

    mayerei V.I.P. 14.10.2017, 09:46

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    Doch. Die Dokument muss man übersetzen lassen um eine Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen. (Grenada lässt (im Gegensatz zu Deutschland) nicht jeden ins Land, man muss schon ein paar Qualifikationen mitbringen).
     
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