Import von kopierten Designermöbeln

Dieses Thema "Import von kopierten Designermöbeln - Markenrecht" im Forum "Markenrecht" wurde erstellt von Tobas, 7. März 2012.

  1. Tobas

    Tobas Neues Mitglied 07.03.2012, 14:56

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    Import von kopierten Designermöbeln

    Guten Tag,
    als angehende Mediengestalter haben wir im Rahmen unserer finalen Projektarbeit die Aufgabe Designermöbel im Bauhaus Stil kostengünstig in einem fiktiven Möbelhaus anzubieten.

    Konkret haben wir uns überlegt das unser Möbelhaus Plagiate aus Italien ( u.a. Le Corbusier) ausstellt und im Prinzip als Treuhändler zwischen Kunde und Italienischen Produzenten fungiert. Natürlich würden wir nicht behaupten, dass es sich um Orginale handelt und unter anderem Namen explizit als Plagiate bzw. Eigenmarken anbieten.

    Unsere Kunden schauen sich in unserem Haus die Möbel an und bestellen diese bei uns. Wir als Möbelhaus gehen in Vorkasse und bestellen die Möbel bei unserem Hersteller in Italien, welcher diese zu unserem Kunden schickt.
    Nun ist es leider so, dass unsere Recherchen im Internet unterschiedlichste Antworten ergaben.


    Unser Aktueller Stand ist , dass es Legal wäre, denn:
    Dem Urteil des Bundesverfassungsgericht (Ende 2011) zufolge, dürfen Plagiate von Designermöbeln über das Internet an deutsche Endverbraucher verkauft werden. Die Waren sind qualitativ auf dem gleichen Niveau wie die Originalen, oft auch in den gleichen Werken produziert, jedoch umgeht man aufgrund des Erwerbs in Italien Lizenzkosten. Lizenzkosten, die normalerweise beachtlich hoch ausfallen.
    „Ein Dritter greift nicht in das ausschließlich dem Urheber zustehende Verbreitungsrecht nach § 15 Abs. 1 Nr. 2, § 17 UrhG ein, wenn er Nachbildungen urheberrechtlich geschützter Modelle von Möbeln öffentlich aufstellt oder der Öffentlichkeit zum Gebrauch zugänglich macht.
    Bundesgerichtshof, Urteil vom 22. Januar 2009“


    Über eine baldige Antwort würden wir uns freuen

    Mit freundlichem Gruß
    Tobias Herden
    Duisburg
     
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