Immobilienmakler will Grundstück "zweimal verkaufen"; Erfolgsaussichten für Strafanzeige?

Dieses Thema "ᐅ Immobilienmakler will Grundstück "zweimal verkaufen"; Erfolgsaussichten für Strafanzeige? - Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" im Forum "Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" wurde erstellt von recht01, 21. Januar 2016.

  1. recht01

    recht01 Boardneuling 21.01.2016, 17:56

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    Immobilienmakler will Grundstück "zweimal verkaufen"; Erfolgsaussichten für Strafanzeige?

    Jemand hat mit einem Immobilienmakler einen Maklervertrag/Kaufabsichtserklärung über den Kauf eines Grundstücks geschlossen. Das Grundstück ist im Besitz der Immobilienmaklers. Nachdem der Kaufvertrag unterschriftsbereit beim Notar vorliegt und ein Termin zur Unterzeichnung abgestimmt werden soll, will der Verkäufer/Makler das Grundstück plötzlich (aus steuerlichen Gründen) nicht mehr verkaufen. Es wird jedoch weiterhin im Internet von einer Feritghausfirma, mit der der Makler zusammenarbeitet, zum Kauf angeboten. Als der Makler darauf angesprochen wurde, teilte dieser dem Käufer mit, dass es sich um ein "Versehen" handelt, und er die Firma mitgeteilt habe, das Grundstück nicht mehr zum Kauf anzubieten. Es wurde daraufhin für zwei Tage rausgenommen und anschließend wieder in drei Portalen eingestellt.
    Dem Käufer erweckt sich der Verdacht, dass der Makler das Grundstück nie für den vereinbarten Kaufpreis abgeben wollte, da er es auch nach Unterzeichnung des Maklervertrags weiterhin anbieten lässt, in der Hoffnung, einen besseren Preis zu erzielen. Der Käufer hat bislang über 3000 € in den Kauf investiert und befürchtet, dass der Makler mit dieser Vorgehensweise noch weitere Kaufinteressenten "Schaden zufügt".......
    Ich würde gerne wissen, wie hoch die Erfolgsaussichten bei einer Strafanzeige gegen den Immobilienmakler wären.​
    Zuletzt bearbeitet: 21. Januar 2016
     
  2. Klaus0155

    Klaus0155 V.I.P. 21.01.2016, 18:42

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    AW: Immobilienmakler will Grundstück "zweimal verkaufen"; Erfolgsaussichten für Strafanzeige?

    Wofür hat der Interessent diesen Betrag denn investiert?
     
  3. recht01

    recht01 Boardneuling 21.01.2016, 20:24

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    AW: Immobilienmakler will Grundstück "zweimal verkaufen"; Erfolgsaussichten für Strafanzeige?

    Kosten an den Notar für den Vertragsentwurf und Beratungskosten an seinen Anwalt. Der Interessent hat auch auf Grund des "Vorvertrags" mit dem Verkäufer sein Mehrfamilienhaus verkauft (50.000€ Mieteinnahmen p.a.), da er auf den neuen Grundstück ein neues Mehrfamilienhaus bauen wollte. Hiervon hatte der Verkäufer auch Kenntnis.
     
  4. Libera

    Libera V.I.P. 22.01.2016, 01:10

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    AW: Immobilienmakler will Grundstück "zweimal verkaufen"; Erfolgsaussichten für Strafanzeige?

    Der Vorvertrag ist aber nach §§ 311b Abs. 1 S. 1, 125 S. 1 BGB formnichtig. Damit kommt allenfalls eine Haftung des Maklers auf den Vertrauensschaden aus culpa in contrahendo in Betracht.
     
  5. recht01

    recht01 Boardneuling 22.01.2016, 08:30

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    AW: Immobilienmakler will Grundstück "zweimal verkaufen"; Erfolgsaussichten für Strafanzeige?

    Mir geht es nicht nur um evtl. Schadensersatzansprüche sondern auch um die Frage, welche Erfolgsaussichten eine Strafanzeige gegen den Makler hätte. Ich würde gerne dem Makler seine Grenzen aufzeigen und andere Käufer/Interessenten vor ähnlichen Schäden bewahren.
     
  6. zeiten

    zeiten V.I.P. 22.01.2016, 09:20

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    AW: Immobilienmakler will Grundstück "zweimal verkaufen"; Erfolgsaussichten für Strafanzeige?

    Wie wurde der Notar denn ausgesucht? Wurde er vom Makler "eingefädelt" und auf den Vertrag gedrängt?
     
  7. Blacksoldier

    Blacksoldier Star Mitglied 22.01.2016, 09:21

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    AW: Immobilienmakler will Grundstück "zweimal verkaufen"; Erfolgsaussichten für Strafanzeige?

    Letztendlich ist es doch so : Verkauf Grundstück ist erst mit notariellem Vertrag eingeleitet. Wenn der Verkäufer am Tag vorher sich das anders überlegt dann ist das sein gutes Recht und keineswegs strafbar. Und wenn er es sich dann eine Woche später anders überlegt ist das eben so.

    Hätte der Hauskäufer sich z.b schon eine neue Küche bestellt, dann hätte er nun ein Problem.

    Strafbarkeit also eher nein. Schadenersatz evtl. ( s. Vorredner. )
     
  8. Clown

    Clown V.I.P. 22.01.2016, 09:25

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    AW: Immobilienmakler will Grundstück "zweimal verkaufen"; Erfolgsaussichten für Strafanzeige?

    Keine. Es ist kein Straftatbestand ersichtlich, der verwirklicht sein könnte.
     
  9. recht01

    recht01 Boardneuling 22.01.2016, 09:51

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    AW: Immobilienmakler will Grundstück "zweimal verkaufen"; Erfolgsaussichten für Strafanzeige?

    Der Verkäufer hat dem Käufer darum gebeten, einen Notar zu beauftragen. Der Notar wurde vom Käufer ausgesucht, da dieser schon für den Verkäufer in der Angelegenheit der Grundstücksteilung tätig war. Der Verkäufer hat auch bei der Erstellung der Grundstücksvertrags mitgewirkt........
     
  10. Blacksoldier

    Blacksoldier Star Mitglied 22.01.2016, 09:57

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    AW: Immobilienmakler will Grundstück "zweimal verkaufen"; Erfolgsaussichten für Strafanzeige?

    Alles schön und gut. Aber trotzdem darf er sich es bis zur Unterschrift überlegen. Da ist nichts strafrechtliches zu erkennen.
     
  11. zeiten

    zeiten V.I.P. 22.01.2016, 10:01

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    AW: Immobilienmakler will Grundstück "zweimal verkaufen"; Erfolgsaussichten für Strafanzeige?

    Okay, dann ist auch in der Richtung keine Abzocke in Sicht.
     
    Phil79 gefällt das.
  12. khmlev

    khmlev V.I.P. 22.01.2016, 10:33

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    AW: Immobilienmakler will Grundstück "zweimal verkaufen"; Erfolgsaussichten für Strafanzeige?

    Wenn man einen etwaig bestehenden Formzwang einmal außer Acht lässt und es sich tatsächlich um eine "Kaufabsichtserklärung" handelt, dann dürfte der Verkäufer die Kaufabsichtserklärung des Käufers vermutlich mit seiner Unterschrift "nur" zur Kenntnis genommen bzw. sich verpflichtet haben zunächst nur mit dem Käufer in Verhandlung zu treten. Dies scheint ja auch geschehen zu sein, so dass der Vertragszweck erfüllt sein dürfte. Die Verhandlungen sind offenbar gescheitert. Ein Straftatbestand kann ich nicht erkennen und selbst Schadensersatz dürfte nur schwer bis gar nicht durchsetzbar sein.

    Zur Form nur soviel: Ein solcher "schwacher Vorhandvertrag" kann grundsätzlich formfrei abgeschlossen werden, da diese schwächste Form der Vorhand eine Verpflichtung zur Übertragung oder Erwerb/Verkauf von Grundstückseigentum weder unmittelbar noch mittelbar begründet.
     
  13. recht01

    recht01 Boardneuling 22.01.2016, 11:27

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    AW: Immobilienmakler will Grundstück "zweimal verkaufen"; Erfolgsaussichten für Strafanzeige?

    Für mich ist es jedoch sehr fragwürdig, wenn jemand bewusst durch sein Handeln eine Schädigung seines Vertragspartners in Kauf nimmt, nur um einen noch höheren Profit erzielen zu können.........
     
  14. Clown

    Clown V.I.P. 22.01.2016, 11:39

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    AW: Immobilienmakler will Grundstück "zweimal verkaufen"; Erfolgsaussichten für Strafanzeige?

    Das magst du fragwürdig finden, aber du hast bislang noch keinen Straftatbestand nennen können, der verwirklicht sein könnte. Stattdessen ergehst du dich in Allgemeinplätzen. Du kannst natürlich das Verhalten daneben finden, aber das macht es nicht strafbar.
     
  15. recht01

    recht01 Boardneuling 22.01.2016, 13:27

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    AW: Immobilienmakler will Grundstück "zweimal verkaufen"; Erfolgsaussichten für Strafanzeige?

    Du hast wahrscheinlich recht...... Es ist jedoch ärgerlich, wenn man zuschauen und abwarten muss bis der Verkäufer ein besseres Angebot bekommt obwohl man einen Vertrag mit ihm geschlossen hat. Schade dass keine Möglichkeit besteht, auf die Einhaltung des "Vorvertrags" zu bestehen.
     
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