Hydraulischer Türschließer - extrem lautes Türknallen

Dieses Thema "Hydraulischer Türschließer - extrem lautes Türknallen - Mietrecht" im Forum "Mietrecht" wurde erstellt von Miranda, 18. Juni 2017.

  1. Miranda

    Miranda V.I.P. 18.06.2017, 14:24

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    Hydraulischer Türschließer - extrem lautes Türknallen

    Folgender Fall:

    Ein Miethaus mit mehreren Mietparteien. Ein hydraulischer Türschließer an der Eingangstür und auch einer an der Tür zum Hinterhof.
    Ein Fachmann stellt beide Schließer perfekt ein, und beide funktionierten tadellos.
    Plötzlich - keine Ahnung warum - funktioniert der Türschließer der Hinterhoftür nicht mehr, sondern der Mechanismus des Schließers lässt die Tür ungebremst mit einem extrem lauten Knallen zufallen. Unerträglich besonders für die Mieter im EG, speziell wenn diese ihre Schlafzimmer direkt angrenzend an den Hausflur und die knallende Tür haben.
    Die Mieter schildern sowohl dem für ihr Haus zuständigen Hausmeisterservice (Firma) als auch der Hausverwaltung (HV) den Fall/Schaden und bitten um sofortige Behebung des Schadens, da unerträglich. Sie kündigen an, selbst einen Fachbetrieb zu beauftragen und die dafür anfallenden Kosten mit der Mietzahlung zu verrechnen, falls der Schaden nicht sofort und perfekt (fachgerecht) von der Hausmeisterservice-Firma behoben wird.

    Ist das Vorgehen der Mieter so in Ordnung oder müsste noch irgendwas beachtet bzw. anders gemacht werden?
     
  2. bennelong

    bennelong V.I.P. 18.06.2017, 15:14

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    Ansprechpartner ist die Hausverwaltung, nicht der Hausmeisterservice. Statt "sofortige Behebung" sollte eine realistische Frist (z.B.10 Tage) gesetzt werden. Die Wahl der Firma ist Sache des Vermieters, darauf haben die Mieter keinen Einfluss. Mietminderung (angemessenen Betrag bitte googeln) kann sofort und ohne Vorankündigung erfolgen. Von Selbstvornahme würde ich abraten, man könnte auf den Kosten sitzen bleiben bzw. müsste sich mit dem VM darum streiten.
     
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  3. Miranda

    Miranda V.I.P. 18.06.2017, 16:39

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    Vielen Dank für die Antwort!

    Habe in einer Mietminderungstabelle dies hier gefunden (20% Minderung):

    Wie wird das gerechnet? Betrag der Gesamtmiete (incl. NK) pro Monat, geteilt durch Anzahl der Tage des Monats - und dieser "Tagesbetrag" mal die Anzahl der Tage des Schadens (= Knallens der Tür)?
     
  4. MM03

    MM03 Senior Mitglied 18.06.2017, 17:00

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    Die Kaltmiete (ohne NK), sofern durch den Schaden nicht zusätzliches Wasser/Strom ect. verbraucht wird. Sonst alles korrekt.
     
  5. Miranda

    Miranda V.I.P. 18.06.2017, 17:06

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  6. Ron-Wide

    Ron-Wide V.I.P. 18.06.2017, 19:25

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    zu #4 und #5:

    (BGH WuM 2005, 573). Warmmiete ist die Kaltmiete (= Nettomiete) zuzüglich der von dem Mieter geschuldeten Nebenkosten.
     
  7. Miranda

    Miranda V.I.P. 19.06.2017, 09:03

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    Falls der VM aber nach Ablauf der gesetzten Frist den Schaden nicht - oder nicht fachgerecht (z.B. immer noch Knallen, aber gedämpfter und etwas leiser) - behoben haben sollte, dürfen dann die Mieter selbst einen Fachbetrieb mit der Behebung des Schadens beauftragen und die anfallenden Kosten von der nächsten oder übernächsten Mietzahlung abziehen?
     
  8. Azubi_1

    Azubi_1 Junior Mitglied 19.06.2017, 10:22

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    20% Mietminderung, dafür dass ab und an die Hinterhoftür knallt?
    Wenn diese Mietminderung stand hält, verstehe ich die Welt nicht mehr... :allesgute:
     
  9. Beth82

    Beth82 V.I.P. 19.06.2017, 11:19

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    Es sollte unterschieden werden, ob versucht wurde den Mangel zu beheben oder nicht.
    Bei Ersterem sollte man eine Frist zur Nachbesserung geben.
    Bei Letzterem ist es möglich selbst einen Fachbetrieb zu beauftragen, um den Mangel zu beheben. Die Rechnung hierfür sollte man dem VM vorab zukommen lassen, mit einer angemessenen Zahlungsfrist.
    Sollte der VM dies ignorieren, dann könnte der Mieter die Kosten vom Mietzins abziehen.
     
  10. Miranda

    Miranda V.I.P. 19.06.2017, 13:53

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    @ Azubi: Weiß nicht, ob es standhalten würde. Aber immerhin ist zu bedenken, dass (a) auch nachts die Tür knallt und Mieter aus dem Schlaf gerissen werden, z.T. mehrmals, und (b) die Möglichkeit in Betracht gezogen werden könnte, dass auch herzkranke Menschen in dem betroffenen Haus wohnen, denen das eventuell mehr Schaden zufügt als gesunden.

    @ Beth82: Welche Frist könnte denn angemessen sein (a) für die Durchführung des ersten Versuchs, den Schaden zu beheben, und (b) für eine Nachfrist, falls die Schadensbehebung nicht funktioniert?
     
  11. Beth82

    Beth82 V.I.P. 19.06.2017, 14:20

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    Für eine Mängelbeseitigung von geringerem Umfang, was hier der Fall sein dürfte, wären 10 bis 14 Tage angebracht und das gleiche für die Nachbesserung.

    Falls man zum VM eher ein gutes Verhältnis hat und er nachweisen kann, dass ein Handwerker frühestens in 21 Tagen den Mangel beseitigen kann, könnte man sich aus Kulanz auf diesen Termin einigen.
     
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