Hundehaftpflicht Schaden wird nicht bezahlt weil....

Dieses Thema "ᐅ Hundehaftpflicht Schaden wird nicht bezahlt weil.... - Versicherungsrecht" im Forum "Versicherungsrecht" wurde erstellt von Turwaith, 13. Januar 2018 um 18:19 Uhr.

  1. Turwaith

    Turwaith Aktives Mitglied 13.01.2018, 18:19

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    Hundehaftpflicht Schaden wird nicht bezahlt weil....

    Frau P wohnt mit ihrem Hund in einer Mietwohnung. Da sie zum Arzt muss lässt sie ihren Dackel für 1 Stunde allein. Dem ist nun Langweilig und er Knabbert an den Holzrahmen der Balkontüre. Diese ist ca 33 Jahre alt und nie ist was vom Vermieter gemacht worden, außer mal gestrichen mit Lack.
    Vermieter kommt nach 14 Tagen mit einer Abrechnung und sieht die Angenagte Tür. Frau P meldet das der Hundehaftpflicht.
    Nun soll auch der Vermieter angaben zur Tür machen und reicht Unterlagen bei der Versicherung ein.

    Nun bekommt Frau P folgendes schreiben von der Versicherung:

    Sehr geehrte Frau P

    Wir nehmen Bezug auf genannten Schaden.

    Nach Prüfung der Unterlagen teilen wir Ihnen mit, dass es sich bei den Schäden nicht um einmalige Ereignisse handelt. Vielmehr sind de Schäden über einen Längeren Zeitraum entstanden.

    Somit handelt es sich hier um übermäßige Beanspruchung. Derartige Schäden sind bedingungsgemäß vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.


    Frage: Muss Frau P nun dennoch für den Schaden aufkommen?
     
  2. hambre

    hambre V.I.P. 15.01.2018, 10:00

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    Ja, es sei denn Frau P kann nachweisen, dass es sich entgegen der Auffassung der Versicherung um einen einmaligen Schaden handelt.

    So richtig glaubwürdig ist es nach meiner Auffassung nicht, dass der Hund nur bei dem einen Arztbesuch an der Balkontüre geknabbert hat.
     
  3. macyanni

    macyanni V.I.P. 15.01.2018, 17:27

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    Rechtlich wird unterschieden in Haftung und Deckung.
    Haftung betrifft das Verhältnis zwischen Vermieter und Mieter. Hier ist relevant, dass der Vermieter nur Anspruch auf Zeitwertersatz hat. Wenn der Vermieter jetzt eine neue Tür möchte, dann muss er sich erhebliche Abzüge vom Neuwert gefallen lassen. Bei 33 Jahren können das schon 80 % sein.
    Deckung ist das Verhältnis Versicherung zum Versicherungsnehmer, hier also der Mieter. Entgegen hambre, den ich sehr schätze, geht es hier nicht um eine Glaubensfrage. Der Versicherer hat bei der Schadensschilderung nur die Möglichkeit einen Versicherungsbetrug zu beweisen oder den Sachverhalt zu akzeptieren und zu zahlen. Eine dritte Möglichkeit gibt es nicht. Nach Treu und Glauben hat der Versicherungsnehmer nur die äußeren Umstände eines versicherten Schadenereignisses darzulegen.
    Wenn der Versicherer eine solche Ablehnung schickt, dann behauptet er ja indirekt, dass der Hundebesitzer lügt. Keinesfalls sollte sich der Hundebesitzer das gefallen lassen, wenn das einmalige Ereignis wahr sein sollte. Rein theoretisch könnte der Versicherer Anzeige bei der Polizei erstatten. Smiley Mac
     
  4. Poldi123

    Poldi123 Senior Mitglied 15.01.2018, 19:04

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    einmalige Ereignisse? Wäre es wenn, dann nicht EIN einmaliges Ereignis? Wenn die Versicherung aus welchen Gründen auch immer übermäßige Beanspruchung annimmt, kann das dann nicht einfach die 33 Jahr lange und regelmäßige Nutzung und damit "Abnutzung" sein? Mir ist nicht klar, ob die Versicherung überhaupt den durch den Hund entstandenen Schaden allein als Grundlage für ihre Antwort herangezogen hat. Kann das einen Unterschied machen, ob die Versicherung nur darauf schaut, was der Hund "angerichtet" hat oder ob sie den Gesamtzustand der 33 Jahre alten Türe begutachtet? Kann es also einen Unterschied ausmachen, wenn zwischen "Abnutzung" und "Knabberschaden" unterschieden wird?
     
  5. macyanni

    macyanni V.I.P. 15.01.2018, 19:14

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    ..........ich hatte versucht zu erklären, Deckung von Haftung zu unterscheiden. Der Wert der Tür ist Haftung. Sie haben eine Deckungsablehnung bekommen und da bezieht sich die übermäßige Beanspruchung auf den Aspekt, dass sie den Hund dauernd an der Tür "arbeiten" lassen. Smiley Mac
     
  6. hambre

    hambre V.I.P. 15.01.2018, 20:31

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    Das ist damit nicht gemeint. Die Versicherung ist offenbar der Auffassung, dass der Hund mehrfach, d.h. an verschiedenen Tagen an der Tür geknabbert hat. Wenn das der Fall ist, müsste sie nicht für den Schaden eintreten.

    Hat sich eigentlich ein Gutachter der Versicherung den Schaden angeschaut?

    Jedenfalls behauptet er indirekt, dass der Hundebesitzer nicht die volle Wahrheit erzählt hat.

    Das wohl nicht, denn gelogen hat der Versicherungsnehmer nicht, wenn er der Versicherung mitgeteilt hat, dass der Hund während des Arzttermins an der Tür geknabbert hat.

    Sollte der Hundebesitzer jetzt aber behaupten, es würde sich um einen einmaligen Vorfall gehandelt haben und der Versicherer kann das Gegenteil beweisen, dann wird aus der fahrlässig unvollständigen Schilderung eine vorsätzlich falsche Schilderung.

    Der Hundebesitzer hat sich übrigens selbst dadurch in eine schlechte Position gebracht, dass er den Schaden erst mit einer Verspätung von 14 Tagen gemeldet hat. Bei den meisten Versicherungen stellt das eine Obliegenheitsverletzung dar, die auch dazu führen kann, dass die Versicherung nicht eintreten muss.

    Sollte es sich tatsächlich um einen einmaligen Schaden handeln, so empfehle auch ich, die Entscheidung der Versicherung nicht zu akzeptieren.

    Üblicherweise kann man bei so einem Schadenbild durchaus erkennen, ob es sich um einen einmaligen Vorfall handelt oder ob der Hund schon öfter mal daran geknabbert hat.

    Das sehe ich übrigens auch so.
     
  7. Turwaith

    Turwaith Aktives Mitglied 17.01.2018, 13:02

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    Nun Vermieter wusste von dem Hund und hat ja erlaubt das der Hund da mit Wohnt. Die Frau P hat nur den Schaden gemeldet, wo sie 100% Sicher ist, das ihr Hund an der Balkontüre geknabbert hat.

    Sie hat den Schaden gemeldet, nachdem SIE also Frau P einen Schreiner dazu gezogen hat und sich erkundigt hat was die Reparatur kosten würde. Diesen Kostenvoranschlag hat sie zusammen mit Fotos an die Versicherung geschickt.

    Die Versicherung hat sich sodann an den Vermieter mit einem Fragebogen gewendet. Vermieter hatte aber keine Lust diesen lästigen Fragebogen auszufüllen. Erst nachdem Frau P und auch die Versicherung von Frau P dem Vermieter klar gemacht hat das Vermieter NICHTS bekommt und ihre Ansprüche Verwirkt füllt Vermieter den Fragebogen aus.

    Frau P weiß nicht was Vermieter nun in den Fragebogen beschrieben hat. Auch hat die Versicherung nochmals um einen Kostenvoranschlag seitens des Vermieters verlangt. Dieser wurde nur unter Widerwillen und zig weiteren Mahnungen seitens der Versicherung vom Vermieter vorgelegt allerdings von einem Freund des Vermieters der Maler ist und kein Fachmann wie der von Frau P.

    Ein Gutachter von der Versicherung hat sich die Türe nicht angeschaut.
     
  8. BigMikeOWL

    BigMikeOWL V.I.P. 17.01.2018, 13:39

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    Welcher im übrigen eindeutig feststellen kann, ob es sich um ein einmaliges Ereignis oder nicht handelt.

    Insofern sollte die Versicherungsnehmerin ihren Standpunkt sehr gut überlegen.

    Wie sähe es denn im fiktiven Fall mit möglichen Zeugen aus, die sicher belegen könnten, dass der Schaden kurz zuvor noch nicht bestand?
     
  9. Isetta

    Isetta Senior Mitglied 17.01.2018, 14:59

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    Nur um das mal klarzustellen. Der Vermieter bekommt nicht nichts. Wenn die Versicherung nicht zahlt, dann ist das einzig und allein ein Problem für Frau P. Denn dann muss sie das eben aus privater Tasche zahlen. Der Vermieter hat so oder so einen Anspruch gegen Frau P, wenn der Schaden durch ihren Hund entstanden ist.

    Das ist der oben schon erläuterte Unterschied zwischen Haftung (Verhältnis Vermieter-Mieterin) und Deckung (Verhältnis Versicherung-Mieter).
     
  10. hambre

    hambre V.I.P. 17.01.2018, 22:24

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    Das spielt keine Rolle. Auch ein erlaubter Hund darf nicht an der Tür knabbern.

    Tatsächlich gehe ich davon aus, dass die Entscheidung der Versicherung auf Grundlage allgemeiner Lebenserfahrung erfolgt ist und somit auf Vermutungen basiert. Jedenfalls, wenn der Hund schon länger in der Wohnung lebt, würde auch ich es für ungewöhnlich halten, wenn er plötzlich an der Tür geknabbert hat. Aus dem Bauch heraus würde auch ich vermuten, dass der Hund das schon öfters gemacht hat.

    Sollte es sich entgegen dieser Vermutung dennoch um einen einmaligen Vorfall handeln, so sollte man das auch so darstellen. Dann muss die Versicherung zahlen. Vor einer falschen Darstellung möchte ich aber ausdrücklich warnen.
     
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