Hilfe Hausarbeit Problem Anstiftung unterlassung

Dieses Thema "ᐅ Hilfe Hausarbeit Problem Anstiftung unterlassung - Juraexamen" im Forum "Juraexamen" wurde erstellt von jurimainz124, 15. Februar 2015.

  1. jurimainz124

    jurimainz124 Boardneuling 15.02.2015, 21:07

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    Hilfe Hausarbeit Problem Anstiftung unterlassung

    Hey Leute ich schreibe gerade meine erste Hausarbeit im Strafrecht und habe folgendes problem bei dem ich nicht weiter komme.
    Also es geht um folgendes wie ist es zu beurteilen wenn zb. Ein Personalleiter x (einer ag) Seinen Mitarbeiter auf einer Beschwerde ihrerseits bezüglich eines anderen Mitarbeiters antwortet, dass sie diesen Mitarbeiter ja gerne eine verpassen können. Jedoch hat x die Angelegenheit nicht ernst genommen und hätte auch nicht damit gerechnet dass die Mitarbeiter daraufhin den anderen schlagen, obwohl Spannungen bekannt sind im Unternehmen.

    Als er dann glaubhaft davon erfährt dass es zu einem Übergriff kommen wird unternimmt er nichts da er sich nicht einmischen will und selbst etwas Positives davon abgewinnen kann.

    Ist x dann Anstifter zur Körperverletzung? Eigentlich ja nicht da ihm ja der Vorsatz fehlt zum Zeitpunkt seiner Aussage. Macht es einen Unterschied dass er später Dolus eventualis besitzt beim unterlassen also da dann doch vorsätzlich handelt?

    Prüft man dann überhaupt Anstiftung oder ist das fahrlässige kv?

    Oder prüft man einfach das unechte unterlassungsdelikt 223 , 13

    Bitte um Rat ich weiß echt nicht mehr weiter..
     
  2. Silux

    Silux V.I.P. 16.02.2015, 10:36

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    Was hast Du über die verschiedenen Zeitpunkte, zu denen man einen Vorsatz begründen kann, und deren Bedeutung für die Prüfung gelernt? Falls Dir dazu nichts einfällt: Blick in die (Ausbildungs-)Literatur!
    Wie sehen die jeweiligen Tatbestände denn aus, wenn Du sie gliederst?
     
  3. jurimainz124

    jurimainz124 Boardneuling 17.02.2015, 03:18

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    Hey Danke für die Antwort.
    Der Vorsatz muss zum Zeitpunkt der tatbegehung vorhanden sein. (Soweit ich das jetzt richtig aus den Lehrbüchern entnommen habe) das heißt das x keinen Vorsatz hatte bezüglich der Anstiftung aber sehr wohl Vorsatz für die spätere unterlassung.
    Bitte korrigiert mich falls ich damit falsch liege.

    Wie meinst du das mit dem gliedern?
    Ich habe ja noch keine Gliederung da ich nicht weiß wie ich vorgehen soll. Ob ich Anstiftung anprüfen und dann den Vorsatz verneinen soll oder direkt zum unechten unterlassungsdelikt übergehen soll.
    Dann würde ja fahrlässige kv. wegfallen oder? Wenn ich das Vorsatz Delikt durch kriege (unechte unterl.delikt)?

    Und noch eine frage handelt es sich dann hier um eine täterschaftliche Unterlassung oder um Beihilfe zur kv. durch unterlassen?

    Bin etwas verwirrt da mir so viele Möglichkeiten in den Kopf kommen

    Wäre sehr nett wenn ihr mir helfen könntet steh nämlich total auf dem schlauch.
     
  4. Whatup

    Whatup V.I.P. 17.02.2015, 12:17

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    Das merkt man. Offenbar hast du keinen Plan, wie man einen juristischen Sachverhalt bzw. dessen Lösung vernünftig anpackt.
    Dein Ansatz scheint es zu sein, einfach mal in einem Forum so lange rumzuraten, bis einem einer die richtige Lösung sagt.
    Das kann so nicht funktionieren.

    Zudem hoffe ich für dich, dass das mit der Rechtschreibung in der Hausarbeit etwas besser funktioniert.

    Was @Silux vermutlich meint ist, dass man sich zunächst eine grobe Lösungsskizze (Finden der in Betracht kommenden Tatbestände; chronologische Ordnung dieser Tatbestände usw.) erstellt.
    Im Anschluss gilt es diese dann zu einer "richtigen" Lösungsskizze (im Sinne einer richtigen "Gliederung" der Hausarbeit) zu verfeinern.

    Also dann z.B. für die etwaige Anstiftung:

    I. Strafbarkeit gem. §§ 223 I, 26 StGB
    1. Tatbestand
    a. Objektiver Tb
    aa. Vors., rw Haupttat
    bb. Bestimmen
    usw. und sofort

    Das bekommt man nur hin, wenn man die Tatbestandsmerkmale zumindest schon einmal grob durchgeprüft hat.
    Zuletzt bearbeitet: 18. Februar 2015
     
  5. jurimainz124

    jurimainz124 Boardneuling 18.02.2015, 02:32

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    Hallo,
    ich habe bereits zwei Übungen hinter mir (Öffentliches Recht und Zivilrecht). Es ist nicht so, dass ich keine Ahnung davon habe, wie man einen juristischen Sachverhalt löst.
    Aber ich gebe zu, dass Strafrecht mir nicht liegt. Das habe ich leider direkt gemerkt. Und ist es so schlimm, hier um Hilfe zu bitten? Ich erwarte keine Lösungen, sondern einfach ein paar Anregungen und Tipps von erfahrenen Studenten, die mir möglicherweise dann helfen können, auf die richtige Lösung zu kommen.

    Leider bin ich wegen eines Studienortwechsels gezwungen, die Hausarbeit auf Anhieb zu bestehen, um die Fristen einzuhalten.
    Daher möchte ich kein Risiko eingehen und mir hier ein bisschen Rat und Hilfe geben lassen.

    (Und über meine Rechtschreibung brauchst du dir keine Sorgen machen, aber danke. )
     
  6. Silux

    Silux V.I.P. 18.02.2015, 07:00

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    Wir können nur etwas zu dem sagen, was wir hier lesen können. Und das ist bei Dir nun einmal ein Mangel an Struktur. Das ist auch nicht bös gemeint oder ein Grund sich angefasst zu fühlen - aber daran scheitern nun einmal die meisten Klausuren und Hausarbeiten.

    Dann sei so ehrlich zu Dir selbst, Dir die Hinweise auch dann anzunehmen, wenn sie Dir nicht gefallen.
    Und in diesem Fall nicht von Studenten, sondern von Leuten die das Studium abgeschlossen haben bzw. heute Hausarbeiten korrigieren. Wir erzählen Dir sowas doch nicht als Selbstzweck.
     
  7. jurimainz124

    jurimainz124 Boardneuling 22.02.2015, 04:23

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    Hallo ich bin jetzt mit meiner Gliederung im großen und ganzen fertig. Die Fragen darüber haben sich nun geklärt.
    Dennoch hätte ich allgemeine Fragen, und zwar:
    Wann sollte man Definitionen im gutachten nennen? Mir fällt es schwer, einzuschätzen wann dies angebracht ist und wann man sie eher weglassen soll, um direkt kurz klar zu stellen, dass z.B. die Kausalität gegeben ist.
    Wie beispielsweise jetzt in meinem fall. Da ist es klar dass eine Körperverletzung vorliegt, nach meinem Gefühl würde ich dies im urteilsstil schreiben.
    Oder sollte man generell Definitionen nennen?

    Und wann sollte man vorsatzdelikte anprüfen (wenn Vorsatz letztendlich fehlt) ist es da besser dass man direkt mit dem Fahrlässigkeitsdelikt anfängt oder sollte man eine kurze Stellung beziehen?

    Danke schon mal
     
  8. Silux

    Silux V.I.P. 23.02.2015, 09:17

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    "Um direkt klar zu stellen" heißt dass Du nicht nur die Definition sondern auch die Subsumtion weglassen und gleich das Ergebnis präsentieren möchtest. Das ist kein Gutachten(stil) mehr sondern eine Feststellung. Und daher bleibt dafür nur dann Raum, wenn das Ergebnis offenkundig ist, keine überzeugenden anderen Ansichten vertretbar erscheinen und sich für den Leser aus dem bisherigen Gang der Bearbeitung das Ergebnis erschließt.
    Ansonsten gilt: definiert wird, wenn ein Tatbestandsmerkmal erstmalig zu prüfen ist und die Definition nicht als (von Laien!) bekannt vorausgesetzt werden darf. D.h. "Mensch" und "tot" werden nicht definiert. Kausalität schon.

    In dem hier mitgeteilten Sachverhalt liegt gar keine Körperverletzung vor :whistle:. Ich vermute aber, dass das eher daran liegt, dass Du eine unsaubere Darstellung im Eingangspost vorgenommen hast. Angesichts solcher Schwächen in der Darstellung rate ich Dir dringend dazu, dich an den bekannten Stil zu halten. Du tust Dir selber keinen Gefallen, wenn Du deine Ausführungen nicht stringent formuliert bekommst.
    Abgesehen davon könnte eine KV hier auf zwei Arten begangen sein, so dass schon allein deswegen zu verlangen wäre, dass Du die einzelnen TBM zumindest sauber differenzierst.

    Ich erlaube mir eine Gegenfrage: Was genau ist der Zweck eines Rechtsgutachtens (eine gängige Formulierung ist im Übrigen "Beantworten Sie die aufgeworfenen Fragen unter sämtlichen in Betracht kommenden Gesichtspunkten gutachterlich").
     
  9. jurimainz124

    jurimainz124 Boardneuling 23.02.2015, 13:22

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    Hallo, danke für die ausführliche Antwort! :)

    Ja, da hast du Recht, da muss ich mich auch für meine ungenaue Ausdrucksweise entschuldigen.
    Ich meinte, dass der Tatbestand der Körperverletzung für die Mitarbeiter, die auf den anderen Kollegen eingeschlagen haben, problemlos erfüllt ist.
    (Ich muss die Strafbarkeit von den Mitarbeitern auch prüfen)

    Also nach deiner Antwort bezüglich der Definitionen bedeutet das, dass ich auch hier das Tatbestandsmerkmal "Körperverletzung" - demnach körperliche Misshandlung und Gesundheitsschädigung kurz definieren und subsumieren sollte. Auch würde ich den Qualifikationstatbestand der gefährliche Körperverletzung erfüllt sehen, durch die gemeinschaftliche Begehung (also: §§ 223 I, 224 I Nr. 4, 25 II (+))

    --------------------------------------------------------------
    Anschließend würde ich die Strafbarkeit vom Personalleiter X prüfen.

    I. §§ 223 I, 224 I Nr. 4, 26 StGB

    (Eine Frage: Ist es so korrekt, dass ich die Anstiftung zur gefährlichen Körperverletzung anprüfe oder sollte ich nur die Anstiftung am Grundtatbestand § 223 I prüfen? Gleiche Frage stellt sich für mich bei den folgenden Prüfungen II., III.)

    1. TB
    a) obj. TB (+)
    b) subj. TB (-)
    Hier würde ich dann beim Vorsatz rausfliegen, sodass die Strafbarkeit wegen Anstiftung zur gefährlichen Körperverletzung nicht gegeben ist.

    II. §§ 223 I, 224 I Nr. 4, 13 I
    1. TB
    a) obj. TB
    hier sehe ich ein Problem in der hypothetischen Kausalität und objektiven Zurechnung, laut Sachverhalt kann X als Vorstand (arbeitsrechtlich zulässig) dafür sorgen, dass die Mitarbeiter (ich nenne sie mal A,B,C) dem B (der andere Mitarbeiter --> das Opfer der Körperverletzung) im Betrieb nicht mehr begegnen.
    Lässt sich nun daraus schließen, dass "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" gesagt werden kann, dass der Erfolg der Körperverletzung dann nicht eingetreten wäre? Darüber gibt der Sachverhalt mE nichts eindeutiges her, nur eben das gesagte, aber ob A,B,C dann nicht trotzdem auf B eingeschlagen hätten ist fraglich. (Andere wiederum bejahen hier problemlos die Kausalität?!:()


    Falls ich die Kausalität hier verneine, würde ich noch Beihilfe durch Unterlassen an der gefährlichen Körperverletzung prüfen (III. §§ 223 I, 224 I Nr. 4, 13, 27)
    Andernfalls, würde ich die Prüfung mit dem Punkt Garantenstellung fortsetzen, die in diesem Fall auch problematisch ist. Ich denke hier liegt auch der Schwerpunkt. Ansonsten würde ich die Garantenstellung dann unter III. prüfen.

    Wo kommt genau die Abgrenzung zwischen Täterschaft und Beihilfe durch Unterlassen rein? (die spreche ich ja nur bei II. an und das auch nur wenn der objektive und subjektive TB gegeben ist oder?) Dann also vor der Rechtswidrigkeit?:hilfe:

    Und am Ende kommt noch § 323c in Betracht, falls ich II. und III. nicht durchgehen lasse.

    Das wäre jetzt mal meine Gliederung (in Kurzfassung). Was denkt ihr darüber?
    Und vielen Dank!
     
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