Hausrat - Extremniederschlag dringt durch offene Haustür in Keller

Dieses Thema "ᐅ Hausrat - Extremniederschlag dringt durch offene Haustür in Keller - Versicherungsrecht" im Forum "Versicherungsrecht" wurde erstellt von Fury79, 27. Juni 2016.

  1. Fury79

    Fury79 Neues Mitglied 27.06.2016, 21:44

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    Hausrat - Extremniederschlag dringt durch offene Haustür in Keller

    Hallo zusammen ,

    Nehmen wir mal an, ein Hausbesitzer auf dem Land (ca. 900 Einwohner) wird nachts ca 23 uhr nach, bzw. während einem äußerst ergiebigen Regenguss vom sich anstauenden Regenwasser (welches vom Nachbarn über die Mauer kommt) überrascht (er schläft aber noch nicht), und sich das Wasser seinen Weg durch die nur angelehnte Haustüre bahnt.
    Das Ergebnis ist dass der Keller ca. 40 cm unter Wasser stand. Die Gebäudeversicherung würde zahlen (z.b. die ausgespült Steine in der Hofeinfahrt, trocknen der Kellerräume), aber die Hausratversicherung (für die Sachen in den Kellern) würde sich weigern wollen mit dem Ausschluss des Rückstaus.

    Hätte der Hausbesitzer die Türe schließen müssen, obwohl er nur ca für 5 Minuten auf Toilette war, statt an der Tür, bzw. Im Hof ?
    Darf ein überlaufender kanaldeckel als Rückstau im Sinne der Hausratversicherung gelten ?
    Welche rechtliche Mittel würde dem Hausbesitzer zustehen ?

    Freue mich über eure Gedankengänge und verbleibe mit feuchten Füssen, äääh Grüssen
    Bei weiteren Fragen fragen.
     
  2. ElJogi

    ElJogi V.I.P. 28.06.2016, 00:25

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    AW: Hausrat - Extremniederschlag dringt durch offene Haustür in Keller

    Was soll das mit der Tür zu tun haben?
    Regenwasserschäden sind in der Hausratversicherung in der Regel nicht versichert. Egal wie es den Weg ins Haus findet.

    Es ist hier weder ein Rückstauschaden noch ein Sturmschaden.
    (Rückstau hat nichts mit dem Gulli zu tun, sondern mit dem Rückstauventil im Haus)
     
  3. Ron-Wide

    Ron-Wide V.I.P. 28.06.2016, 04:26

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    AW: Hausrat - Extremniederschlag dringt durch offene Haustür in Keller

    Das könnte sie in diesem Fall nur, wenn keine Elementarschäden mitversichert wären!
     
  4. Fury79

    Fury79 Neues Mitglied 28.06.2016, 04:50

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    AW: Hausrat - Extremniederschlag dringt durch offene Haustür in Keller

    Elementarschäden wären versichert, aber eben ohne den Baustein "Rückstau"

    Die Versicherung würden versuchen nicht zahlen zu müssen aufgrund fehlender Rückstauklappen. Obwohl es durch Zeugen belegt wäre, dass mindestens 60-80 % der Wassermenge sich den Weg durch die Haustüre bahnten.

    Wie gesagt, würde es sich um Extremniederschlag handeln mit etwa 50l pro qm, und das innert 90 Minuten. Die Situation wäre sogar so dass auf der Straße das Wasser ca 10cm hoch floss, im Hof des Betroffenen würden wir dann von einem "kurzzeitigen Wasserstand" von 15 - 20 cm ausgehen können.
    Zuletzt bearbeitet: 28. Juni 2016
     
  5. Ron-Wide

    Ron-Wide V.I.P. 28.06.2016, 07:53

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    AW: Hausrat - Extremniederschlag dringt durch offene Haustür in Keller

    Entnommen: Verbraucherzetrale

    Eine Überschwemmung liegt vor, wenn ein Gewässer über das Ufer tritt oder wenn das Grundstück durch Regen überschwemmt wird. Gelangt dabei Grundwasser an die Oberfläche und dann ins Haus, besteht auch dafür Versicherungsschutz. Nicht versichert sind Schäden durch eine Sturmflut und Schäden durch Grundwasser, wenn es nicht an die Oberfläche gelangt. Dringt Grundwasser also von unten in das Mauerwerk des Kellers ein, weil es erheblich gestiegen ist, handelt es sich nicht um einen versicherten Schaden. In der Praxis besteht hier häufig das Problem der Beweisführung, in welcher Weise ein Schaden durch Grundwasser verursacht wurde.

    So ein Schadensereignis lag wohl vor - also Schäden versichert!

    Ein Rückstau liegt vor, wenn Wasser aus Ableitungsrohren des Gebäudes durch Regen oder Überschwemmung in das Haus gelangt. Achtung: Nicht versichert sind Schäden durch Rückstau, wenn keine funktionstüchtige Rückstausicherung vorhanden war!

    Eine Rückstausicherung war offensichtlich nicht vorhanden - also Schäden nicht versichert!

    Man sollte nun versuchen sich mit der Versicherung zu einigen in dem man erklärt oder beweist, dass der Schaden auch mit Rückstausicherung passiert wäre.
     
  6. ElJogi

    ElJogi V.I.P. 28.06.2016, 09:53

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    AW: Hausrat - Extremniederschlag dringt durch offene Haustür in Keller

    und das glaubt die Versicherung scheinbar nicht.
    Dafür habe ich zunächst volles Verständnis. Es klingt unglaubhaft.

    Woher kamen denn die anderen 40%?

    Bei überflutetem Gelände kommt es zwangsläufig zum Rückstau. Warum sollte das hier nicht so sein?

    Angeblich hat es doch keiner gesehen.

    Was sollen das für Zeugen sein, die bestätigen, dass 36000 Liter Wasser (bei 90qm Grundfläche) durch die Tür kommen, sie aber nicht schließen.
    Vielleicht, weil 7000 Liter Wasser pro Minute ihnen die die Tür weggerissen hätte?
    Ein unbemerkter, reißender Strom?
    Den infernalen Krach hätte man auch auf dem Klo gehört.
    Was war mit den Lichtschächten im Keller?



    Der Hausbesitzer sollte seine Annahme Und seine Angaben noch einmal dahingehend überprüfen.
    Sollte er sich dennoch sicher sein, so kann ein Gutachter helfen.
     
  7. Ron-Wide

    Ron-Wide V.I.P. 28.06.2016, 19:43

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    AW: Hausrat - Extremniederschlag dringt durch offene Haustür in Keller

    Wie das Wasser in das Gebäude kommen konnte ist doch gar nicht eindeutig geklärt. Also lassen wir es bei der Schilderung durch den Fragestellers ohne eine Wertung.
    Hier wird nur die Versicherung selbst eine Lösung finden. Sei es nun aus Kulanz oder sie folgt den Argumenten und Beweisen des TE.
     
  8. BigMikeOWL

    BigMikeOWL V.I.P. 29.06.2016, 10:23

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    AW: Hausrat - Extremniederschlag dringt durch offene Haustür in Keller

    Leute, die Lösung kann doch so einfach sein, einfach Bedingungen lesen:

    4. Nicht versicherte Schäden a) Nicht versichert sind ohne Rücksicht auf mitwirkende Ursachen Schäden durch aa) Sturmflut; bb) Eindringen von Regen, Hagel, Schnee oder Schmutz durch nicht ordnungsgemäß geschlossene Fenster, Außentüren oder andere Öffnungen, es sei denn, dass diese Öffnungen durch eine der versicherten Naturgefahren (siehe Nr. 1 a) entstanden sind und einen Gebäudeschaden darstellen;

    Klarer Ausschluss.

    http://www.gdv.de/wp-content/upload...ps://www.juraforum.de/lexikon/hausrat]Hausrat-VHB_2010_QM_Stand_2013_01.pdf[/url]

    Somit lautet die Antwort: Ja, er hätte die Tür schließen müssen.
     
    zeiten gefällt das.
  9. Fury79

    Fury79 Neues Mitglied 30.06.2016, 04:54

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    AW: Hausrat - Extremniederschlag dringt durch offene Haustür in Keller

    Zu #5 und #7 von ron-wide: gut beschrieben, so sähe es aus. Nur wäre dann die Frage inwieweit Versicherungen bei so etwas Kulanz zeigen.

    Zu #6 von eljogi: die anderen 40% Prozent wären Rückstau, durch die Kanalisation. Belegbar daran, dass der an der Wand ablesbare Wasserstand in diesem einen Raum erheblich höher läge als in den anderen räumen. 90m2 mal 40cm wasserhöhe sind 36.000l ? Wtf ? Echt jetzt?
    Zeugen wären Eigentümer mit Freundin und die drei Mieter.
    Die Türe wäre eine ganze zeit lang nicht zu schließen gewesen. Nehmen wir an es war eine Mischung aus Wasserdruck und Dreck dass die Türe nicht schließen liess.
    Dieser Keller hätte keine Lichtschächte.
    Das einlaufende Wasser hätte man wohl gehört, da wäre die Türe aber für einige zeit schon nicht mehr zu schließen gewesen. (Gründe siehe oben)

    Zu #8 von bigmikeowl: dann wäre die grundsätzliche Frage zu klären ob eine Versicherung verlangen kann, dass eine Haustüre 99,9% eines Tages geschlossen zu sein hätte. Oder , wenn Bewohner anwesend und in unmittelbarer Nähe wären, eben nicht ?

    Aber ich danke euch schonmal für eure interessanten Gedankengänge und Anstöße.
     
  10. Lotuz

    Lotuz Senior Mitglied 30.06.2016, 12:02

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    AW: Hausrat - Extremniederschlag dringt durch offene Haustür in Keller

    Hallo zusammen,
    ich stimme Ron-Wide zu (#5). Es handelt sich m. E. weder um Überschwemmung noch um Rückstau.
    Den folgenden Passus findet man seit einigen Jahren in Elementarbausteinen zur Hausrat- und Gebäudeversicherung:

    Überflutung des Versicherungsortes durch Witterungsniederschläge
    a) Witterungsniederschläge sind Regen, Schnee, Eiskörner, Graupel oder

    Hagel, die eine Überflutung des Grund und Bodens des Versicherungsgrundstückes

    zur Folge haben.
     
  11. ElJogi

    ElJogi V.I.P. 30.06.2016, 19:43

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    AW: Hausrat - Extremniederschlag dringt durch offene Haustür in Keller

    Ja, echt jetzt.


    Und da das in den 5 Minuten pro Minute 47 Badewannen voll Wasser wären, müssen die Spuren an der Tür gewaltig sein.

    In der ersten Beschreibung ist es so dargestellt, als sei plötzlich unbemerkt alles voll Wasser gewesen. In der zweiten wurde dagegen gekämpft.
    ist kein Kampf gegen 36000 Liter Wasser.



    Wir glauben das hier gerne, aber die Beschreibung an die Versicherung sollte auf keinen Fall so variieren.
    Der Flussweg nach unten sollte mit Schäden dokumentiert sein.
    Notfalls kann ein Gutachter das sicherlich beurteilen. Auch sollte man selbst beurteilen, ob diese Mengen einströmten oder der Rückstauanteil nicht doch größer war

    Nein, kann sie nicht. Aber sie zahlt dann halt leider nicht.

    Hier haben wir also drei Probleme:
    1. Die Schadensmeldung ist der Versicherung nicht schlüssig.
    2. Die geöffnete Haustür nicht versichert.
    3. Wäre durch die zugebilligten 40% Rückstau ein anteiliger oder gar gleicher Schaden entstanden (Dinge auf den Boden), so ist der Betrag abzuziehen.


    Mindestens die sicher erheblichen Schäden auf dem Weg nach unten sind gegen einen Rückstau ein Argument.
    Zuletzt bearbeitet: 30. Juni 2016
     
  12. Fury79

    Fury79 Neues Mitglied 01.07.2016, 05:08

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    AW: Hausrat - Extremniederschlag dringt durch offene Haustür in Keller

    Zugegeben, die 5 Minuten sind geschätzt, es wäre da niemand mit der Stoppuhr daneben gestanden. Am Anfang wäre das Wasser schon unbemerkt gewesen, weil wegen WC, danach liess sich die Türe nicht sofort schließen wegen Druck und Dreck.
    Die Spuren an der Tür hielten sich deswegen ja auch in Grenzen weil sie nicht geschlossen war. Innen sähe man leider rein gar nix, weil Treppe und das Treppenhaus mit xxl massiven Steinplatten gefliest wäre, und das Geländer aus Metall.

    Die wirklich sichtbaren und teuren Schäden wären ja Gott sei dank über die Gebäudeversicherung abgedeckt, die da wären ....
    - Schieflage der Mauer des Nachbarn oberhalb.
    - mehrere durchgehende Risse in der Garage
    - ausspülungen an den steinen im Hof, im Schopf und um einen kanaldeckel auf dem Plattenweg ums haus
    - sowie eine unterspülung des Gartenhauses.
    Zuletzt bearbeitet: 1. Juli 2016
     
  13. ElJogi

    ElJogi V.I.P. 01.07.2016, 11:47

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    AW: Hausrat - Extremniederschlag dringt durch offene Haustür in Keller

    ich bin überzeugt, das ist alles nur geschätzt.

    Ich bin sicher der Bewohner wollte nicht die Versicherung übers Ohr hauen, sondern ist bislang von seiner eigenen Darstellung durchaus überzeugt gewesen.
    Versicherungen mögen vermutete Schadenshergänge jedoch überhaupt nicht. Und sind auch gegenüber Nachbesserung ausgesprochen empfindlich.

    Daher der Tipp, diese Vermutung noch einmal zu überprüfen oder gegebenenfalls mit einem Fachmann zu besprechen.

    ich hoffe es wird klar, dass das bei der Beschreibung vollkommen unmöglich ist.
    Ob nun 5 Minuten oder 7 Minuten macht dabei wohl keinen Unterschied.

    Wir reden hier dennoch von eine Menge, die 40-50 C-Rohre der Feuerwehr durch die Tür jagen.

    Ich verdeutlicht das nur, um zum Überdenken anzuregen
     
  14. BigMikeOWL

    BigMikeOWL V.I.P. 03.07.2016, 17:40

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    AW: Hausrat - Extremniederschlag dringt durch offene Haustür in Keller

    Diese Frage ist nicht zu klären. Sie muss einfach zum Schadentzeitpunkt zu gewesen sein, sonst nichts!

    Es ist von einem normal denkenden Versicherungsnehmer schon zu erwarten, dass wenn Unwetter ist Fenster und Türen geschlossen werden.
     
  15. macyanni

    macyanni V.I.P. 18.07.2016, 12:54

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    AW: Hausrat - Extremniederschlag dringt durch offene Haustür in Keller

    Hm, nachts um 23 Uhr ist die Tür nur angelehnt?! Ich lasse das mal unkommentiert. Ist vielleicht so eine Art Eigentor.

    Big Mikes Meinung kann ich mich nicht anschließen, weil sich das Problem mit der verschlossenen Tür auf das Sturmrisiko bezieht. Die Gefahren, die Big Mike aufzählt, haben sich hier doch gar nicht verwirklicht.

    Knackpunkt ist der Rückstau.

    Hier fehlen Infos: Wo ist das Wasser ausgetreten? Im Keller? WC? Bodenablauf? Falls WC, dann sieht man das. Rückstauklappe? Ordentlich gewartet? Rechnungen vom Handwerker? Ein ordentlicher Regulierer fragt das ab. Wenn auch nur ein Teil der Wassermenge vom Rückstau stammt, dann ist der komplette Schaden nicht versichert. Du schreibst selbst 60 %. Also gegessen.

    Smiley Mac
     
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