Haftung für Kanalbaubeitrag nach Verkauf des Grundstückes

Dieses Thema "ᐅ Haftung für Kanalbaubeitrag nach Verkauf des Grundstückes - Immobilienrecht" im Forum "Immobilienrecht" wurde erstellt von grunzer, 8. Januar 2006.

  1. grunzer

    grunzer Neues Mitglied 08.01.2006, 11:29

    Registriert seit:
    8. Januar 2006
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Renommee:
    10
    Keine Wertung, grunzer hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, grunzer hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, grunzer hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, grunzer hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, grunzer hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, grunzer hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, grunzer hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, grunzer hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, grunzer hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, grunzer hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    Haftung für Kanalbaubeitrag nach Verkauf des Grundstückes

    Guten Tag,

    mein Grundstück wurde 1995 von einer 2. Seite aus Bautechnisch erschlossen. Dabei vielen Beiträge für den Anschluss an das Abwassernetz an, die ich aber nicht bezahlen musst, da ein Haus an dieser Stelle noch nicht gabaut worden ist.

    2003 habe ich dann das Grundstück geteilt, und die unbebaute Hälfte verkauft. Vertraglich wurde dabei vereinbar, dass ich alle anfallenden Kosten bis zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses übernehmen werde.
    Dies nach § 436 BGB.

    Im selben Jahr hat dann der Käufer ein Haus auf dem Grundstück gebaut, das an das Abwassernetz angeschlossen wurde. Dadurch sind Kosten für den dann erfolgten Anschluss entstanden.
    Nun verlangt der Käufer von mir, dass ich die Kosten übernehme, da die Strasse und die dazugehörige Abwasserleitung ja zu einem Zeitpunkt gebaut worden sind, zu dem mir das Grundstück noch gehörte.

    Meine Frage lautet jetzt, muss ich die Beiträge wirklich bezahlen, oder fällt das jetzt dem neuen Eigentümer zu ?

    Bemerkung:

    Das Grundstück liegt in Bremen, falls das wichtig ist.
     
  2. Atlantis

    Atlantis V.I.P. 08.01.2006, 13:06

    Registriert seit:
    9. Juni 2005
    Beiträge:
    3.346
    Zustimmungen:
    279
    Punkte für Erfolge:
    0
    Ort:
    NRW
    Renommee:
    308
    97% positive Bewertungen (3346 Beiträge, 294 Bewertungen)97% positive Bewertungen (3346 Beiträge, 294 Bewertungen)97% positive Bewertungen (3346 Beiträge, 294 Bewertungen)97% positive Bewertungen (3346 Beiträge, 294 Bewertungen)97% positive Bewertungen (3346 Beiträge, 294 Bewertungen)97% positive Bewertungen (3346 Beiträge, 294 Bewertungen)97% positive Bewertungen (3346 Beiträge, 294 Bewertungen)97% positive Bewertungen (3346 Beiträge, 294 Bewertungen)97% positive Bewertungen (3346 Beiträge, 294 Bewertungen)97% positive Bewertungen (3346 Beiträge, 294 Bewertungen)

    AW: Haftung für Kanalbaubeitrag nach Verkauf des Grundstückes

    Gehe ich richtig in der Annahme, dass es sich hier nicht um die Erschließungskosten, sondern um die Kosten des Kanalanschlusses vom Haus an das öffentliche Kanalisationsnetz handelt? Wenn ja, dann wusste der Käufer doch beim Kauf, dass (mangels Haus) kein solcher Anschluss besteht. Insofern hat er als Eigentümer dies zu tragen!
     
  3. grunzer

    grunzer Neues Mitglied 10.01.2006, 10:41

    Registriert seit:
    8. Januar 2006
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Renommee:
    10
    Keine Wertung, grunzer hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, grunzer hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, grunzer hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, grunzer hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, grunzer hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, grunzer hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, grunzer hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, grunzer hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, grunzer hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, grunzer hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten

    AW: Haftung für Kanalbaubeitrag nach Verkauf des Grundstückes

    Nochmal zur Verdeutlichung !

    Die Strasse und der Kanal war bei Vertragsabschluss vollständig fertiggestellt und bezahlt.

    Es geht jetzt darum, wer den Anschluss des Kanals vom Haus an den Strassenkanal bezahlen muss.

    ps. Den Hauskanal vom Haus bis zum Kanal der Strasse musste der Käufer selber bezahlen.
     
  4. snud

    snud V.I.P. 10.01.2006, 11:31

    Registriert seit:
    3. Januar 2006
    Beiträge:
    1.632
    Zustimmungen:
    53
    Punkte für Erfolge:
    0
    Renommee:
    72
    98% positive Bewertungen (1632 Beiträge, 53 Bewertungen)98% positive Bewertungen (1632 Beiträge, 53 Bewertungen)98% positive Bewertungen (1632 Beiträge, 53 Bewertungen)98% positive Bewertungen (1632 Beiträge, 53 Bewertungen)98% positive Bewertungen (1632 Beiträge, 53 Bewertungen)98% positive Bewertungen (1632 Beiträge, 53 Bewertungen)98% positive Bewertungen (1632 Beiträge, 53 Bewertungen)98% positive Bewertungen (1632 Beiträge, 53 Bewertungen)98% positive Bewertungen (1632 Beiträge, 53 Bewertungen)98% positive Bewertungen (1632 Beiträge, 53 Bewertungen)

    AW: Haftung für Kanalbaubeitrag nach Verkauf des Grundstückes

    Der Fall scheint eindeutig: der Käufer muß zahlen.

    Letztlich hängt dies von der Formulierung des Notarvertrages ab. Üblich ist die Regel, daß der Verkäufer öffentliche Lasten des Grundstückes bis zum Übergang von Nutzen und Lasten trägt, der Käufer im Anschluß.

    Dann muß der Käufer sogar Erschließungskosten, welche erst nach ÜBergang von Nutzen und Lasten anfallen, bezahlen.

    Hier geht es aber wohl nur um die Hausanschlußkosten. Dio trägt der Käufer eines unbebauten Grundstückes.

    In jedem Fall ist Anspruchsgrundlage der notrielle Grundstückskaufvertrag. Ich würde den Notar um eine klarstellende Äußerung zu seinem Vertrag bitten. Das müßte den Käufer eigentlich zufrieden stellen.
     
Ähnliche Themen:
Titel Forum Datum
Schulleiter verbietet Verkauf von Abiturzeitung Recht, Politik und Gesellschaft 9. Juni 2017
Erbe fühlt sich zum Verkauf seines Erbanteils gezwungen Erbrecht 17. Januar 2017
Haftung als Privatperson oder als Betriebsangehöriger? Versicherungsrecht 19. Februar 2012
Haftung bei gemieteter Location Versicherungsrecht 25. Oktober 2008
Haftung d Arztes wenn Patient d medikamente nicht nimmt. Arztrecht 7. August 2008

© 2003-2018 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.


Sitemap | Kontakt | Datenschutz | AGB | Impressum