Gewerblicher Betrug - ca. 6000 Euro ohne Vorstrafen - UHAFT?!

Dieses Thema "ᐅ Gewerblicher Betrug - ca. 6000 Euro ohne Vorstrafen - UHAFT?! - Strafrecht / Strafprozeßrecht" im Forum "Strafrecht / Strafprozeßrecht" wurde erstellt von StudyHH, 14. Februar 2018.

  1. StudyHH

    StudyHH Neues Mitglied 14.02.2018, 23:35

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    Gewerblicher Betrug - ca. 6000 Euro ohne Vorstrafen - UHAFT?!

    Guten Tag,

    angenommen ein Junger Mann hat mehrere Straftaten (online/Computerbetrug) von ca. 60 Geschädigten jeweils 100 Euro kassiert ohne die versprochene Ware zu verschicken. (Zeitraum ca. November-Dezember-Januar)

    Dies Geld wurde vermeindlich umgesetzt von Ihm in seine Glücksspielsucht, vermutlich ohne das der J-Mann wirklich Geld daraus geholt hat.
    J-Mann hat dieses Jahr einen neuen Job begonnen und wollte diesen nicht verlieren.

    J-Mann versucht nach besten Möglichkeiten nach und nach jeden Monat die Geschädigten (ca. 500 Euro) zurück zu zahlen. Ohne das dafür eine Anordnung o.ä. steht, da es noch kein Verfahren gibt.


    J-Mann möchte nun aber wissen: Wie sicher ist eine naheliegende U-Haft in diesem Fall?
    Könnte J-Mann eine Hausdurchsuchung erwarten?
    J-Mann wollte bereits den Kopf in den Sand stecken und nicht mehr zu Arbeit erscheinen, da er Angst hat das die Polizei ihn dort abholen könnte.

    J-Mann wird ebenfalls bereits in diesem Fall von einem Anwalt betreut, auch wenn es noch keine Vorladung und noch keine Verhandlung gibt/gab. Von einer Selbstanzeige wurde abgeraten.
    J-Mann wird jetzt in einen Therapie gehen, damit es nicht erneut zu so einem Vorfall kommt - auf anraten des Anwaltes.

    SOLLTE daher J-Mann mit einer zeitnahen Abholung durch die Polizei zur U-Haft rechnen?
    Sollte J-Mann die Geschädigten, auch wenn Azeige gestellt wurde, weiterhin jeden Monat nach möglichkeiten bedienen und auszahlen?
    Wie hoch ist die zu erwartene Strafe und könnte bei guter Sozialprognose hingegen des Gesetzte die Strafe auch zur Bewährung ausgesetzt werden? (Eingeleitete Rückzahlung, eigenständig - Therapie... etc.)

    Besten Dank
     
  2. JHS

    JHS V.I.P. 15.02.2018, 00:35

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    AW: Gewerblicher Betrug - ca. 6000 Euro ohne Vorstrafen - UHAFT?!

    Wie J ist denn der J-Mann?

    Wann war die letzte Tat?

    Wurde schon Anzeige erstattet? Offenbar nicht ?!

    Denkbar

    Gut, ... ein A-Mann ist in solchen Fällen immer gut...

    Guter Rat vom A-Mann (y)

    Für U-Haft braucht es neben einem dringenden Tatverdacht einen Haftgrund aus §§ 112, 112a StPO (also Flucht-/Verdunkelungs- oder Wiederholungsgefahr). Hat der A-Mann doch sicher erklärt, oder nicht? Flucht-/Verdunkelungsgefahr ist hier so nicht zu erkennen. Wiederholungsgefahr kann man gut mit einer stationären Therapie begegnen. So schnell holt einen da keiner raus. J-Mann darf natürlich keine weitere Straftaten begehen.

    So weit die Geschädigten zu bedienen muss er nicht gehen :D Die Forderungen der Geschädigten sollte er aber unbedingt weiter per "Auszahlung" bedienen, ja. Das kommt später beim Gericht ziemlich gut an, wenn man das macht.

    Das kann man nur sehr grob schätzen und auch dazu müsste man wissen, wie alt J-Mann ist und ob J-Mann schon Vorstrafen hat.
    Hingegen des Gesetzte???

    Meint J-Mann möglicherweise "Entgegen des Gesetzes"?

    Welches Gesetz steht denn einer Aussetzung zur Bewährung im Wege, nach Ansicht von J-Mann?
     
    Librarian, Phil79 und Barem gefällt das.
  3. hambre

    hambre V.I.P. 15.02.2018, 08:58

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    AW: Gewerblicher Betrug - ca. 6000 Euro ohne Vorstrafen - UHAFT?!

    Ich würde hier eine Bewährungsstrafe erwarten.
     
  4. Kataster

    Kataster V.I.P. 15.02.2018, 10:13

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    AW: Gewerblicher Betrug - ca. 6000 Euro ohne Vorstrafen - UHAFT?!

    Die Geschädigten wären doch dumm, Anzeige zu erstatten. Dann bekommen sie kein Geld mehr. Einen Schuldner, der jeden Monat 500€ (wenn auch verteilt) abzahlt, muss man erst mal finden.

    Einen kleinen Zinsbonus könnte der J-Mann noch draufpacken. Durch die Rückzahlung hat er dann alle zivilrechtlichen Forderungen befriedigt und verhindert hoffentlich auch, dass einer der Gläubiger auf Schadensersatz klagt, z.B. weil die Ware geschäftlich benötigt wurde oder anderswo günstiger zu bekommen gewesen wäre oder Ähnliches.

    Strafrechtlich kann theoretisch noch 5 Jahre lang etwas kommen, dann sind die Taten verjährt. Jedoch reduziert die Rückzahlung sicher das Strafmaß und Gründe für U-Haft sehe auch ich nicht.

    Der J-Mann tut aus meiner Sicht alles Richtige, um die Folgen der Taten zu mildern. Rechtssicherheit gibt man nach Straftaten aber auf, bis sie verjährt sind. Und ich denke, nach Rückzahlung kann der J-Mann das "Zittern" reduzieren, sehr unwahrscheinlich, dass dann noch etwas kommt und wenn, so werden es tragbare und sozialverträgliche Folgen sein.

    Wobei, halt das Führungszeugnis:

    https://www.fachanwalt.de/ratgeber/ab-wann-gilt-man-als-vorbestraft

    Das sollte der J-Mann den A-Mann noch fragen, wie er die Aussichten schätzt, im Fall der Fälle darunter zu bleiben. Nur zur Lebensplanung. Eine Beamtenanwartschaft z.B. wäre etwas doof, wenn jederzeit jemand auf den Knopf drücken (Anzeige) könnte. Andererseits beweist der J-Mann doch, dass er auf die Füße fallen kann. Dann riskiert man das eben.
     
  5. JHS

    JHS V.I.P. 15.02.2018, 11:24

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    AW: Gewerblicher Betrug - ca. 6000 Euro ohne Vorstrafen - UHAFT?!

    Das dürfte bei 60 tatmehrheitlichen Fällen (wenn denn alle oder der überwiegende Teil ans Licht kommen) schwierig werden. Selbst wenn man keinen gewerbsmäßigen Betrug annehmen würde (den man aber durchaus annehmen kann, und dann reden wir von ab 6 Monaten FS -ggf. z. Bew.- aufwärts) wären max. 90 Tagesätze eine sehr milde Strafe. Unmöglich ist es aber nicht. Gerade wenn man die Zock-Sucht mildernd bewerten würde.

    Anders sähe es aus, wenn J-Mann noch nicht 21 war zum Tatzeitpunkt. Falls dann Jugendrecht angewendet würde, wäre ein FZ-Eintrag nicht zu befürchten.
     
  6. StudyHH

    StudyHH Neues Mitglied 16.02.2018, 00:04

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    AW: Gewerblicher Betrug - ca. 6000 Euro ohne Vorstrafen - UHAFT?!

    Ja, fande es blöd ihn als "Person A" zu bezeichnen. :D

    Die letzte Tat fand Ende Januar statt.

    Nach Angaben von J-Mann sind wohl in den zahlreichen Nachrichten drohungen zur eine Anzeige erfolgt, und vermutlich sicherlich auch bereits bei einigen umgesetzt. Ein Schreiben hierzu liegt noch nicht vor.

    Denkbar sicher, aber "Sinn" würde es wohl kaum machen - was sollte gesucht werden?

    Der A-Mann hält dies für unrealistisch sofern J-Mann mit den Straftaten aufhört bzw. aufgehört hat und dies nicht weiter fortführt. A-Mann hat sich jedoch sehr bedeckt gehalten und wollte dies nicht ausschließen, da die Saftaten bereits über 3 Monate gestückelt sind. Und eine "Wiederholungsgefahr" gegeben sein könnte?!

    J-Mann hat sich alle Daten abgelegt, und wird nun unabhängig von gestellter Anzeige oder nicht die Geschädigten auszahlen. Leider sind nicht alle auf einen Streich möglich, aber Ermittlungsverfahren können ja bekanntlich etwas dauern. Und wenn in 2-3 Monaten ein Bescheid bekommt, sind ja bereits einige Geschädigte ausgezahlt.

    J-Mann hat keine Einträge/Vorstrafen - Alter ca. 25 Jahre.

    [/quote]

    Entgegen.. Diese sieht bei Gewbl. Betrug keine Bewährung vor?!
     
  7. StudyHH

    StudyHH Neues Mitglied 16.02.2018, 00:13

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    AW: Gewerblicher Betrug - ca. 6000 Euro ohne Vorstrafen - UHAFT?!

    Vielen Dank für die Antwort.

    Da J-Mann auf den Plattformen wohl aufgrund "Sperren" nicht antworten kann, stellen die Geschädigten wohl von Haus aus eine Anzeige, es bleibt ja nichts andere übrig ohne Antworten. Daher gehen wir in dem Fall von J-Mann von zahlreichen bereits gestellten und noch kommenden Anzeigen aus.

    Also macht J-mann doch alles richtig.

    Wird noch eingeholt, danke für den Rat von J-Mann.



    Vielen Dank. J-Mann ist ca. 25 Jahre alt. Ein Eintrag hat sich J-Mann damit sicherlich selbst zu-zuschreiben das wird wohl nicht verhinderbar sein.

    Viel wichtiger wäre für uns dass J-mann seinen Job behalten kann, das hieße das er nicht in U-Haft abgeholt oder zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wird.
    Das J-Mann eine Therpie erfolgreich durchläuft, damit dies nicht mehr vorkommt.

    Daher wurden die Fragen auch gestellt. Um J-Mann ein wenig die Durchsicht zu geben, womit man aus der Praxis rechnen sollte. Damit J-Mann nicht jetzt bereits den Kopf in den Sand setzt.
     
  8. JHS

    JHS V.I.P. 16.02.2018, 05:14

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    AW: Gewerblicher Betrug - ca. 6000 Euro ohne Vorstrafen - UHAFT?!

    Das Tatwerkzeug (Computer) Kontoauszüge (Beweismittel) ... Hinweise auf weitere Geschädigte/Straftaten.

    Wie schon gesagt... Eine stationäre Therapie wäre ein gutes Argument gegen Wiederholungsgefahr

    Die Möglichkeit eine Strafe zur Bewährung auszusetzen ist im StGB nicht bei den einzelnen Straftaten geregelt, sondern für alle Straftaten "gemeinsam" in § 56 und folgende StGB. Grundsätzlich kann jede Freiheitsstrafe zur Bewährung ausgesetzt werden, solange sie nicht oberhalb von zwei Jahren liegt. § 56 Abs. 2 StGB. Bei Ersttätern ist die Aussetzung zur Bewährung eigentlich der Regelfall, wenn die Strafe nicht oberhalb von 1 Jahr liegt und eine gute Sozialprognose gegeben ist.
    Zuletzt bearbeitet: 16. Februar 2018 um 05:22 Uhr
     
  9. Kataster

    Kataster V.I.P. 17.02.2018, 00:07

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    AW: Gewerblicher Betrug - ca. 6000 Euro ohne Vorstrafen - UHAFT?!

    Sieht für mich machbar aus, dass J mit einer Bewährungsstrafe, Eintrag FZ und Behalt des Jobs (AG nach Rücksprache mit J-Mann ins Vertrauen ziehen oder erst mal nicht - schlimmer wird es davon eigentlich nicht) davonkommt.

    60 Taten mit mehreren Anzeigen entkommt man nicht spurlos - logisch.

    Bislang gibt es aus meiner Sicht keinen Grund, den Sand in den Kopf zu stecken (Quelle: L. Matthäus).

    OT: Es gibt anonyme Selbsthilfegruppen, die eine Therapie unterstützen oder ergänzen können. Darunter auch die Anonymen Spieler. Ich habe da keine direkten Erfahrungen, auf dem gelegentlichen Lottoschein steht immer mein Name. Das 12-Schritte-Programm hat aber m.E. viel Sinn.

    http://www.anonyme-spieler.org/
     
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